Kachelmann und kein Ende.... (Teil 3)

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Kachelmann und kein Ende.... (Teil 3)

Beitrag  Oldoldman am Di 04 Dez 2012, 17:10

das Eingangsposting lautete :

Das Ursprungsposting von "Gast" vom 15. Juni 2012, 15:43 h, lautete:

Alice Schwarzer spricht Kachelmann überraschend frei!

Vor dem LG Köln lies sie ihren Rechtsanwalt am 5. April 2012 Folgendes vortragen:
Damit wird klar, dass Frau Claudia D. nicht zu den "vergewaltigten Frauen" gehört.
Nun, das Landgericht Köln traute diesem Sinneswandel wohl nicht so ganz und bestätigte eine einstweilige Verfügung, mit der es Alice Schwarzer und der EMMA verboten wurde,
den Eindruck zu erwecken, der Antragsteller (Jörg Kachelmann) habe eine Vergewaltigung zum Nachteil der Frau Claudia D. begangen
(LG Köln, Az. 28 O 96/12) - http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=260

Das gibt sicherlich Stoff zu neuen Diskussionen...

Ergänzung:

Und nun gibt es ja auch noch das Buch zum Fall, die einstweiligen Verfügungen zum Buch zum Fall und hier natürlich die Diskussionen zu den einstweiligen Verfügungen zum Buch zum Fall und zum Buch zum Fall....

Den ersten Teil mit den Postings 1 bis 978 (15.06.2012 bis 17.10.2012) findet der geneigte Leser
HIER (Teil 1)
Den zweiten Teil mit den Postings 979 bis 1994 (17.10.2012 bis 04.12.2012) findet der geneigte Leser
HIER (Teil 2)

Die letzten Postings des zweiten Teils finden sich unter:

http://libertalia.forumieren.com/t21p960-kachelmann-und-kein-ende
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Oldoldman

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Lobelie: "Motiv der angeblichen Tat also: Null."

Beitrag  Gast_0007 am Mi 19 Dez 2012, 13:17

Ich hab mal etwas gegooglet: Dabei ist mir aufgefallen, dass der Sohn Matthias des Angeklagten Nebenkläger ist, u.A. damit er Akteneinsicht hat.

Wenn das Familienverhältnis Friede-Freude-Eierkuchen wäre, hätte er die Akteneinsicht auch über seinen Vater, oder ...?

Möglicherweise hat der Angeklagte eine perfekte schauspieldemokratiische Grundausbildung:
...
Zeugin (Ex-Geliebte, Thailänderin):

Er sei einer, der freundlich lächeln und innerlich gleichzeitig vor Zorn kochen könne, so Phinyoyos P.

Die Spannungen des Paares, was längst keines mehr war, nahmen zu. Scholl schickte der Geliebten dennoch Liebesschwüre per SMS und E-Mail, die sie – wie sie sagt – nicht gelesen habe. Er machte permanent Kontrollanrufe, ohne seinen Namen zu nennen. Am 30. Oktober 2011 wurde in die Wohnung der Frau eingebrochen. Der unbekannte Täter nahm ausgerechnet jene Luxusdinge mit, die ihr Scholl geschenkt hatte. Dazu sollen 6000 Euro verschwunden sein.

Wer die Beziehung beendet hat, ist unklar. Die Thailänderin behauptet, einen Tag nach dem Einbruch Schluss gemacht zu haben. Richter Tiemann hielt ihr aber einen Brief vor, in dem Scholl das Aus verkündet, weil er ihre Kontakte zu anderen Männern nicht habe ertragen können. In dem Brief heißt es: „Wie Du siehst, habe ich ein paar Dinge, die Du nicht verdienst, mitgenommen.“ Daraus hatte Phinyoyos P. geschlossen, dass Scholl bei ihr eingebrochen habe, um seine Geschenke zurückzuholen. Scholl war nach dem Ende der Beziehung nach Ludwigsfelde zurückgekehrt.
...
Scholls Sohn Matthias tritt im Verfahren als Nebenkläger auf. Er begründete das damit, dass er so Akteneinsicht habe und am gesamten Verfahren teilnehmen könne.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12442873/62249/Im-Prozess-gegen-Ex-Buergermeister-Heinrich-Scholl-sagte.html
...
Im Mordprozess gegen den ehemaligen Ludwigsfelder Bürgermeister Heinrich Scholl ist am Dienstag dessen Steuerberaterin gehört worden.

Die 45-Jährige erklärte, Scholl habe unter einer finanziellen Doppelbelastung gelitten. Demnach soll er in Berlin mit einer thailändischen Geliebten zusammen gelebt und zugleich seine Frau finanziell beim Unterhalt des gemeinsamen Hauses in Ludwigsfelde unterstützt haben.
...
Der Ex-Bürgermeister, der von 1990 bis 2008 im Ludwigsfelder Rathaus saß, bestreitet die Tat. Allerdings wurde sein Mobiltelefon zur Tatzeit in der Nähe des Fundortes der Leiche geortet. Scholl dagegen sagte aus, zur Tatzeit in einer Therme gewesen zu sein. Er schaltete in örtlichen Wochenblättern Anzeigen und suchte nach Entlastungszeugen.

http://www.rbb-online.de/nachrichten/vermischtes/2012_12/scholls_fruehere_geliebte.html
...
Eine Zeugin im Mordprozess gegen den Ludwigsfelder Ex-Bürgermeister Heinrich Scholl will den Angeklagten in der Nähe des Tatorts gesehen haben. Fraglich blieb bei ihrer Vernehmung vor dem Potsdamer Landgericht jedoch, ob es sich dabei tatsächlich um den Tattag handelte.

„Ich bin an drei Tagen hintereinander immer zur gleichen Zeit nach Ludwigsfelde gefahren“, sagte die Parteifreundin des Ex-Bürgermeisters am Dienstag. „An einem der Tage habe ich gesehen, wie Herr Scholl aus dem Auto seiner Frau stieg.“ Nach Angaben eines Amtsrichters hatte der Ex-Bürgermeister bei seiner Haftprüfung zu Beginn des Jahres angegeben, dass er einen Tag vor der Tat mit seiner Frau spazieren war.
...
http://www.tagesspiegel.de/berlin/mord-prozess-gegen-heinrich-scholl-ex-buergermeister-wurde-am-tatort-gesehen/7444326.html
...
Im Jahr 2008 war er nach 18 Jahren als Bürgermeister in Pension gegangen, hatte sich in Berlin eine Wohnung gesucht und arbeitete als Unternehmensberater. Seine Frau bekam Rente und hatte auch noch einen Kosmetiksalon. Ihr half er immer wieder im Garten. Seine Geliebte arbeitete in einem Massagesalon, ihr machte er teure Geschenke, borgte ihr große Summen und reiste mit ihr nach Thailand.

Dann trennten sie sich und er zog wieder zu seiner Ehefrau zurück. Mit ihr war er fast fünf Jahrzehnte verheiratet, Brigitte Scholl starb am Tag nach ihrem 47. Hochzeitstag.

Als ein mögliches Mordmotiv wird unterstellt, dass Scholl seine Frau getötet haben könnte, weil ihm eine Scheidung zu teuer war. Die Zeugin Silke T., die für ihn jahrelang die Steuererklärung machte, sagte aus, dass seine Geschäfte gut liefen. Er habe 2011 etwa 27.000 Euro Gewinn gemacht und hatte weitere Großprojekte in Aussicht.

„Finanziell zufrieden, aber persönlich nicht“

„Finanziell war er zufrieden, aber persönlich nicht“, erzählte Silke T. „Er sagte, es sei schwer, mit seiner Ehefrau zu leben.“ Seine Frau soll sehr dominant gewesen sein. Ganz anders sei es mit der thailändischen Geliebten gewesen. „Er war glücklich, ausgeglichen und zufrieden.“
...
Handtaschen für 2000 Euro

Er kaufte ihr fünf Handtaschen für 2000 Euro, einen Schal, eine Sonnenbrille, ein Geldbörse, dazu ein Laptop, einen Ring für 700 Euro, eine Schönheits-Operation für 500 Euro. Die Geliebte schätzt, dass der frühere Bürgermeister etwa 40.000 Euro für sie ausgab. Bei einem Polizeiverhör hatte sie auch mal von 70,000 Euro gesprochen.

Sie machte schließlich Schluss und hatte schnell einen neuen Mann. Sie zahlte Scholl nichts zurück. Er rief sie ständig an, schrieb ihr schwülstige Liebesbriefe oder Mails, in denen er ihr vorwarf, mit anderen zu schlafen. Er hatte Angst, sich mit Aids angesteckt zu haben.

Nach der Rückkehr zu seiner Frau war Scholl pleite. Das zeigen Aufzeichnungen, die der Richter verlas: „Kommen auf dem Konto immer mehr ins Minus!“ Bei einer Scheidung würden ihm nach 47 Ehejahren monatlich nur 1800 Euro bleiben, er habe aber 1970 Euro Ausgaben. Also gab er die Berliner Wohnung auf. Kurz nach seiner Rückkehr war Brigitte Scholl tot.

http://www.berliner-zeitung.de/brandenburg/mordprozess-in-potsdam-heinrich-scholls-teures-doppelleben,10809312,21143120.html
Vgl. Schwarzer Peter Posting, 19.12.2012, S. 5, 11:49 'Neues' für 'ne OStA a.D. oder nur für mich & Co.

http://libertalia.forumieren.com/t104p80-kachelmann-und-kein-ende-teil-3#11222
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'u.a.'... Mann, Mann, Mann: Prozessberichterstatterin, u.a. im Fall Kachelmann)

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Do 20 Dez 2012, 16:09

Alice Schwarzer (Journalistin, Herausgeberin,

Prozessberichterstatterin, u.a. im Fall Kachelmann)
Alexander Schmitt-Geiger (Kommunikationsberater,

Communication Public Affairs)
Spyros Aroukatos (Rechtsanwalt, Rosenberger & Koch)

http://www.macromedia-fachhochschule.de/presseraum/news-details/datum/2012/11/20/pr-lecture-mit-alice-schwarzer-wer-hat-recht-im-gerichtssaal-der-oeffentlichkeit.html

Dienstag | 20. November 2012
Pressemeldungen

PR-Lecture mit Alice Schwarzer: Wer hat Recht im „Gerichtssaal der Öffentlichkeit“?
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe PR-Lectures der MHMK und anlässlich des Erscheinens des Buches „Litigation-PR: Alles was Recht ist“, zu dem sie auch das Vorwort schrieb, wird die Journalistin, EMMA-Herausgeberin und Prozessberichterstatterin am 29. November 2012 um 18:00 Uhr am Campus München der Medienhochschule mit den Herausgebern des Buches, PR-Professor Dr. Lars Rademacher und Kommunikationsberater Alexander Schmitt-Geiger, sowie dem Rechtsanwalt Spyros Aroukatos über die Usancen und Untiefen der modernen Gerichts-PR sprechen.

München (20.11.2012) – Immer häufiger rücken Gerichtsverfahren zu besonders ungewöhnlichen Fällen oder mit prominenter Beteiligung auch in Deutschland in den Fokus der Berichterstattung. Dabei wird die mediale Auseinandersetzung um Schuld oder Unschuld mitunter so intensiv geführt, dass sie die Reputation aller Betroffenen gefährdet und der Eindruck entsteht, die Darstellung im „Court of Public Opinion“ würde die Entscheidung im Gerichtssaal vorwegnehmen. So verwundert es nicht, dass der Professionalisierungsgrad und das Ausmaß prozessbegleitender Öffentlichkeitsarbeit – auch Litigation-PR genannt – in den vergangenen Jahren enorm zugenommen hat.



Konkrete Beispiele dazu diskutieren auf Einladung von Prof. Dr. Lars Rademacher, Professor für PR und Kommunikationsmanagement an der MHMK



Alice Schwarzer (Journalistin, Herausgeberin,

Prozessberichterstatterin, u.a. im Fall Kachelmann)
Alexander Schmitt-Geiger (Kommunikationsberater,

Communication Public Affairs)
Spyros Aroukatos (Rechtsanwalt, Rosenberger & Koch)



Was: PR-Lecture „Wer hat Recht im Gerichtssaal der Öffentlichkeit?“
Wann: Donnerstag, 29. November 2012, 18:00 Uhr
Wo: MHMK, Campus München, Gollierstraße 4, 80339 München, 1. Stock



Anmeldung erbeten unter s.struckmhmk.org



Weitere aktuelle Termine unter www.mhmk.de/programm-muenchen
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Vielleicht referiert

Beitrag  Lobelie am Do 20 Dez 2012, 16:15

sie ja zu dem Thema: ›Wie man's macht, wie man's nicht machen sollte oder: wie teuer sind einstweilige Verfügungsverfahren‹? Very Happy
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Hab mal gegoogelt:

Beitrag  Lobelie am Do 20 Dez 2012, 18:04

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EnEndlich! Causa Horst Arnold post mortem Darmstadt 2013

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Fr 21 Dez 2012, 11:14

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Freispruch für Ehemann

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Fr 21 Dez 2012, 21:11

Auch in der zeitlichen Abfolge des Geschehens geht es immer wieder durcheinander. "Es kann durchaus so gewesen sein", sagt der Vorsitzende Richter. "Aber bei derartigen Widersprüchen können wir nicht zu einer Verurteilung kommen."

Dieser Ansicht ist auch Staatsanwältin Evelin Schubert - und Verteidiger Jürgen Schmidt sowieso. Doch die Staatsanwältin bleibt in ihrem Plädoyer "überzeugt davon, dass es solche Übergriffe gegeben hat". Dass der Mann seine Ehefrau also, wie in der Anklage geschildert, zum Oral- und Analsex gezwungen hat, sie mit gegen ihren Willen verabreichten Drogen gefügig machte http://www.frankenpost.de/regional/oberfranken/laenderspiegel/Freispruch-fuer-den-Ehemann;art2388,2247891

ach ja - und CICERO zitiert Swift. nicht im Falle Gustl Mollath:

"Wenn ein wirklich großer Geist in der Welt erscheint, kann man ihn untrüglich daran erkennen, dass sich alle Dummköpfe gegen ihn verbünden."


sondern bei einem Ranking, in ddem die Chefnetzwerkerin aller gegen große Männer/Geister Verbündeinnen als 1. Frau und als mmIntellektuelle AS vorne steht ;-)))


pffffffftttttt



http://www.emma.de/news-artikel-seiten/alice-schwarzer-erste-frau-unter-500-intelektuellen/


und hier kann sich - natürlich - FOCUS mal wieder nicht entscheiden: mmV oder Vergewaltiger

Panorama 16:18 Uhr 8
Wegen überdurchschnittlichen Umfangs
Penis-Gutachten soll Vergewaltiger entlasten

Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Vergewaltiger hat die Anwältin des Beschuldigten einen skurrilen Beweisantrag gestellt. Um die Unschuld ihres Mandanten zu beweisen, will sie ein Gutachten über die Größe seines Penis einholen. »

Männer: Die ganze Wahrheit über den Penis

http://www.focus.de/panorama/welt/wegen-ueberdurchschnittlichen-umfangs-penis-gutachten-soll-vergewaltiger-entlasten_aid_886733.html
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"Vielleicht hätte er das als kleine persönliche Genugtuung empfunden."

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Fr 21 Dez 2012, 21:55

Erst nach voller Verbüßung der Strafe wurde er 2006 aus der Haft entlassen. Seine Arbeit hatte er verloren, seine Gesundheit auch. Sein neuer Anwalt, Hartmut Lierow aus Berlin, erreichte, dass es zu einem neuen Prozess kam. Im Juni 2011 sprach das Landgericht Kassel Arnold im Wiederaufnahmeverfahren wegen erwiesener Unschuld frei. Die Richter stellten fest, die Frau hatte alles erfunden.

Jörg Kachelmann und seine Frau Miriam wollen eine Stiftung ins Leben rufen, um Männern zu helfen, die zu Unrecht angeklagt wurden. Kachelmann ist im Mai 2011 vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Kachelmann meint, Falschbeschuldigungen seien ein "Massenphänomen". Sie wollen ihre Stiftung nach Horst Arnold benennen: "Es wäre uns eine Ehre, wenn sie den Namen von Horst Arnold tragen dürfte", schreiben sie in ihrem Buch "Recht und Gerechtigkeit". "Ich glaube schon, dass Herr Arnold sich darüber gefreut hätte", sagte sein letzter Anwalt Lierow vor kurzem auf Nachfrage dieser Zeitung. "Vielleicht hätte er das als kleine persönliche Genugtuung empfunden." http://www.badische-zeitung.de/panorama/denunziantin-vor-gericht--67325945.html
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Das

Beitrag  Lobelie am Fr 21 Dez 2012, 22:43

glaube ich auch.

Irgendwie ist es angesichts der kurzen Zeit, die jeder, auch ein längstlebender, Mensch auf Erden verweilt, ein menschliches Grundbedürfnis, Spuren zu hinterlassen. Und wenn dieses Leben so stark beschädigt wurde und nur so kurz währte wie das des bemitleidenswerten Horst Arnold: dann erst recht.

Wenn ich die Fälle Arnold und Mollath vergleiche: Arnold war ein unfreiwilliger ›Märtyrer‹ und Mollath ist ein ›freiwilliger‹. Beide Fälle aber werden grundsätzliche Wenden herbeiführen, und im Fall Arnold hoffe ich, daß JK Vorreiter eines entschlossenen Kampfes für eine Bestrafung von Falschbeschuldigerinnen wird. Mit der Rechtsverweigerung von Gerichten und Staatsanwaltschaften, falschbeschuldigte Männer zu rehabilitieren, muß es jedenfalls ein Ende haben bei Fällen, die eindeutig sind.
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@Lobelie: Warum ist der Dolus kokolores nicht dein Thema ...?

Beitrag  Gast_0007 am So 23 Dez 2012, 11:10

Lobelie:

Wenn ich die Fälle Arnold und Mollath vergleiche: Arnold war ein unfreiwilliger ›Märtyrer‹ und Mollath ist ein ›freiwilliger‹. Beide Fälle aber werden grundsätzliche Wenden herbeiführen, und im Fall Arnold hoffe ich, daß JK Vorreiter eines entschlossenen Kampfes für eine Bestrafung von Falschbeschuldigerinnen wird. Mit der Rechtsverweigerung von Gerichten und Staatsanwaltschaften, falschbeschuldigte Männer zu rehabilitieren, muß es jedenfalls ein Ende haben bei Fällen, die eindeutig sind.

http://libertalia.forumieren.com/t104p100-kachelmann-und-kein-ende-teil-3#11286
Wenn "die Fälle eindeutig sind", dann gehören die Protagonisten "der Rechtsver- weigerung von Gerichten und Staatsanwaltschaften" in den Knast. Oder wie interpretierst du den § 339 StGB ...???
§ 339 StGB, Rechtsbeugung

Ein Richter, ein anderer Amtsträger oder ein Schiedsrichter, welcher sich bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei einer Beugung des Rechts schuldig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__339.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsbeugung
Solche Verfahren scheitern heute am 'Dolus kokolores'. Und aus meiner Sicht ist das politisch gewollt, weil die (nach außen) zum Fetisch erhobene richterliche Unabhängigkeit intern (Beförderungs- und Disziplinierungskriterien der Richter) schon lange nicht mehr gibt.
Vgl. Schwarzer Peter Posting, 19.11.2012, S. 40/2, 18:27 h @Lobelie: Du "lektorierst" gern? - Kannst es aber nicht, wenn ein Wort fehlt ...?

Das mit dem Logenplatz ist 'ne super Idee, weil du das sonst NIE kapierst, obwohl juristisch ganz einfach:

In dem Vergewaltigungsprozess ging es nur darum, ob Jörg Kachelmann Sabine W. vergewaltigt hat (Schwere Vergewaltigung).

Die Schwere Vergewaltigung war bereits vor Anklageerhebung vom Tisch, weil die DNA-Spurenlage am angeblichen Tatmesser nach naturwissenschaftlicher Beweisführung nicht zur Tatschilderung passte.

Hier wissen nun Juristen der Moderne und Deutscher Nation, dass solche "Beweise" inzwischen völlig obsolet sind, sondern es allein auf die sogenannte richterliche Überzeugung ankommt, die selbstverständlich (im Einzelfall) auch völlig absurd, gesteuert etc. sein kann und durch den 'Dolus kokolores' (fast) bis zur völlig vorsätzlichen Willkür gedeckt ist.
http://libertalia.forumieren.com/t93p780-kachelmann-und-kein-ende-teil-2#10093

22.12.2012, S. 20, 15:47 @patagon: Verstehste "Zeiten, die Anpassung verlangen"? - Oder gibts die bei Berufen - wie Staatsanwälte …?

http://libertalia.forumieren.com/t101p380-fall-gustl-mollath#11296

23.12.2012, S. 20, 10:14 @patagon: Friedrich II - heute für dich auch im Fernsehen ...

http://libertalia.forumieren.com/t101p380-fall-gustl-mollath#11308

Demokritxyz Posting, 09.06.2011, S. 35/XXIV, 12:21 h @Gabriele Wolff: In 'schauspieldemokratischen Grundgesetzen' nachgeschult ...?
Anm.: Wenn ein medienscheuer StA Lars-Torben Oltrogge wie ein Angeklagter das LG Mannheim betritt, Dienstanweisungen vom Behördenleiter, LOStA Alexander Frenzel erfolgen durch Hochziehen einer Augenbraue …?

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t424p680-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-24#41845

14.11.2012, S. 35/2, 12:28 h @Lobelie: Super, wie dein 'Zwickel' heute wieder blitzt beim Hinterherpesen ...

Ich denke mal, deutlicher kann sich ein am Prozess beteiligter Gutachter öffentlich nicht zu einer nicht öffentlichen Sitzung äußern, und Leser mit Kopf verstehen seine implizite Aussage korrekt zu den Vorgängen, die da im Surrounding des Gerichts abgelaufen sind.

Das Gericht hat mit den Plädoyers und der Urteilsverkündigung noch 31.(!) Verhandlungstage drauf gesetzt und das Urteil erst am 31.05.2011 gesprochen.

Ich fände es schön, wenn sich VRLG Michael Seidling & Co. für diese Verhandlungsführung in einem öffentlichen Strafprozess als Angeklagte(r) wegen Rechtsbeugung mal äußern würde(n) und über seine 'Richterliche Unabhängigkeit bzw. Weisungsbefugnis innerhalb der Staatsanwalt- schaften am Landgericht Mannheim' plaudert(en). Das interessiert mich brennend. Bei dir sieht das, nach der Dressur zur Systemimmanenz mit Prädikatsexamen und Rx-Besoldung zur Alimentation, natürlich ganz anders aus, oder ...?
http://libertalia.forumieren.com/t93p680-kachelmann-und-kein-ende-teil-2#9929

27.11.2012, S. 47/2, 12:07 h Weisungsgebundene Staatsanwälte: Vom weißen Schwan der Jurisprudenz (Uni) zum Untertan ...?

http://libertalia.forumieren.com/t93p920-kachelmann-und-kein-ende-teil-2#10443
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positiv gewendet ....

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Mo 24 Dez 2012, 22:17

Schwenn braucht keine Bildunterschrift/Namensnennung (mehr)...

http://www.bild.de/regional/leipzig/schuldspruch/unschuldig-im-knast-rentner-feiert-weihnachten-zu-hause-27783680.bild.html

Tochter belog Gericht Rentner 7 Jahre unschuldig im Knast

Weil seine Tochter das Gericht belog, saß Herbert B. siebeneinhalb Jahre unschuldig im Gefängnis. Heute ist der Rentner frei – aber ein gebrochener Mann.
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Schön,

Beitrag  Lobelie am Di 25 Dez 2012, 00:21

daß BILD daran noch einmal erinnert: aber es ist ja auch Weihnachten... Und die falschbeschuldigende Tochter "krank".

Hoffentlich erlebt der Mann das Entschädigungsverfahren noch.
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Weil Weihnachten ist...

Beitrag  patagon am Mi 26 Dez 2012, 09:20

setzen sich Mobber und Journalisten und RAs, StAs, Richter, und moralisch Empörte alle friedlich an einen Tisch wie neulich bei Blassberg (ich weiß nicht wie der sich schreibt) als das Thema aufkam, was alles an Falschbeschuldigungen so geschieht. Es ging um Christian Wullf an dessen Fall jetzt nach Meinung der StA nix dran ist und man die Ermittlungen eingestellt hat. Son Pech.
Es wurde gerade noch zugegeben dass er systematisch runtergeschrieben wurde bis nach etlichen Rechfertigungsversuchen endlich der erlösende Satz kam "Aber jetzt soll es damit auch genug sein."
Reue stelle ich mir anders vor.
Wulff, das habe ich immer schon gesagt, war auch noch nie mein Fall, aber was die Presse mit ihm gemacht hat...

Heuchelei hoch 10. Denn nun gerade die Dinge, die er getan hat, wessen er beschuldigt wurde, genau das macht doch jeder, wenn er kann.
Um das eigene schechte Gewissen zu beruhigen, brauchen wir wahrscheinlich solche stellvertretenden "Opfer".
Die Täter sind dann krank, damit man nicht merkt, wessen Menschen fähig sind.



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@patagon: Hast du jetzt die Worte "korrupte Politiker" vergessen ...?

Beitrag  Gast_0007 am Mi 26 Dez 2012, 09:51

patagon:

... Wulff, das habe ich immer schon gesagt, war auch noch nie mein Fall, aber was die Presse mit ihm gemacht hat...

Heuchelei hoch 10. Denn nun gerade die Dinge, die er getan hat, wessen er beschuldigt wurde, genau das macht doch jeder [korrupte Politiker], wenn er kann.

Um das eigene schechte Gewissen zu beruhigen, brauchen wir wahrscheinlich solche stellvertretenden "Opfer". ...

http://libertalia.forumieren.com/t104p100-kachelmann-und-kein-ende-teil-3#11344
Ich sehe das deutlich differenzierter: Die (schleimscheißerige, religös verklärte) Art (auch wie er seine erste Ehefrau 'in die Tonne getreten hat') von Christian Wulff hat vielen nicht gefallen. Und dann haben die gut informierten Jornalisten mal getracet (ihre Schubladen gefüllt), ihm ein Bein gestellt (Hauskredit) und ihn abgeschossen. In seiner Hilflosigkeit (nach Machtverlust) ist er dann ins Kloster gegangen ...

Er war nicht der erste (Karl-Theodor von Guttenberg) und wird nicht der letzte sein (Causa Gustl Mollath). Dass die Causa Wulff zur Zeit auf Sparflamme kocht, hat vor allem EINEN Grund: Landtagswahl am 20.01.2013 in Niedersachen. Da kann die CDU mit dem von Wulff aufgebauten Ministerpräsident David McAllister ihren Dreck von gestern nicht gebrauchen ...
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Zuletzt von Schwarzer Peter am Mi 26 Dez 2012, 10:23 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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demo,

Beitrag  patagon am Mi 26 Dez 2012, 10:16

Danke für die Erklärung. Aber ich verstehe es nicht. Weiß auch gar nicht wofür das gut sein sollte, was dabei überhaupt herauskommen könnte.

Hat es vielleicht was mit Primzahlen zu tun?
Darüber sind schon die größten Mathematiker verrrückt geworden.
Und Mathe war noch nie mein Fall.

patagon

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@patagon: Nicht DU, sondern ICH hab' geschNusselt ...

Beitrag  Gast_0007 am Mi 26 Dez 2012, 10:42

Hatte im falschen Thread geantwortet und deshalb nachträglich zwei Postings vertauscht. Deine Antwort gehört zu:
Schwarzer Peter Posting, 26.12.2012, S. 21, 10:18 h Och, patagon: Trick geht schon etwas anders ...

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patagon:

Danke für die Erklärung. Aber ich verstehe es nicht. Weiß auch gar nicht, wofür das gut sein sollte, was dabei überhaupt herauskommen könnte.

Hat es vielleicht was mit Primzahlen zu tun? Darüber sind schon die größten Mathematiker verrrückt geworden. Und Mathe war noch nie mein Fall.

http://libertalia.forumieren.com/t104p100-kachelmann-und-kein-ende-teil-3#11346
Ja, patagon, dass du von Mathematik nichts verstehst, weiß ich ja. Mit Primzahlen hat das 'Problem' gar nichts zu tun. Gut ist an der magischen Zauberzahl, dass man nachweisen kann, auf welch' simple Modelle/Täuschungen Personen reinfallen können, weil sie keine Chance haben, sie zu durchschauen ...

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lieber verständnisvoller Demo,

Beitrag  patagon am Mi 26 Dez 2012, 11:06

Da magst du schon recht haben, dass Menschen auf simple Tricks reinfallen.

Hat m. A. nach aber nix mit Mathe zu tun.
Ich habe in Mathe meistens abgeschmiert oder schlechte Noten geschrieben, die ich in letzter Minute ausgleichen konnte, nicht weil ich dann fleißiger war, sondern auch hin und wieder Glücks hatte. Außerdem wird dadurch der Satz von den dümmsten Bauern und den dicksten Kartoffeln bestätigt.

Es gibt auch nicht nur korrupte Politiker. Die meisten Menschen sind korrupt (käuflich).
Ich weiß nicht ob es Menschen gibt, die weder zu erpressen noch zu bestechen sind. Selbstmörder vielleicht.

Der Fehler bei vielen ist der, dass sie denken sie haben recht.

Der Fall C. Wulff, eignet sich im Grunde für gar keinen Beweis, denn der Typ war immer schon so durchschnittlich, dass er sich als Reprässentant eigentlich vorzüglich geeignet hat. So Eitel wie viele, so heuchlerich, alles wie sehr viele, die ihn dann auch noch ausgepfiffen haben.
Das Beste an der Schlammschlacht war, dass ausgerechtnet BILD, DASS Lügenblatt Nr. EINS durch seinen Anruf in der Redaktion die Pressefreiheit bedroht sah. lol! lol! lol! lol! lol!




patagon

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Programmhinweis

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Mi 26 Dez 2012, 22:30

heute · Mi, 26. Dez · 23:15-00:10 · N24
Sex, Lügen und Julian Assange



Beliebige Information
Keine weiteren Informationen (?)

Sendungsdauer/ -ende
55 min (bis 00:10)

Startzeit
23:15

Endezeit
0:10

Titel
Sex, Lügen und Julian Assange
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Rechtanwaeldin

Beitrag  Natascha am Do 27 Dez 2012, 07:40

danke für den TV-Tipp, hab die Sendung leider verpasst,
aber die Wiederholung programmiert:

Fr. 28.12. - N24 - 17:05 - 17:59 h

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Moin, Natascha

Beitrag  stringa am Do 27 Dez 2012, 11:42

gibts auch auf You Tube in 3 Teilen.

Ich hab eigentlich mit fast allen Filmen, die auf N 24 laufen, keine guten Erfahrungen. Die kaufen offenbar hauptsächlich Billigware auf, die die schon bekannten Tatsachen nur noch mal mit anderm Text senden und praktisch keine neuen Erkenntnisse liefern.

Wird natürlich sicher auch ein paar Ausnahmen geben, vielleicht gehört dieser dazu Smile
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stringa

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BILD-Print Titel heute: GAGA-Wetter

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Do 27 Dez 2012, 13:53

Deswegen gaga, weil es sich nicht an die Vorausage ihres Haus-Meteorogen Jung hielt und hält?
http://www.youtube.com/watch?v=fwNPixeFyyQ
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auch die Südtirolerinnen können's

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am So 30 Dez 2012, 13:12

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Langsam

Beitrag  Lobelie am So 30 Dez 2012, 13:21

sollte es sich herumsprechen, daß die Erfolgsquote solcher Unternehmungen sinkt. Der Höhepunkt scheint überschritten zu sein - nun fehlen nur noch generalpräventiv wirkende Sanktionen...
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Pros(i)t Neujahr!

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Di 01 Jan 2013, 13:07

http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/01/01/der-fall-gustl-mollath-rosenkrieg-und-versagen-von-justiz-psychiatrie-v/

Vorwurf, Verdacht, Vorverurteilung? – Medialer Druck in Krisensituationen
Termin: 23.01.2013 18:00 - 20:00
Veranstaltungsort:
Universität Kassel
Mönchebergstraße 5
Gießhaus der Universität Kassel
34125 Kassel
Hessen
Deutschland
Zielgruppe: Journalisten, jedermann
E-Mail-Adresse: blocher@uni-kassel.de
Relevanz: überregional

Sachgebiete: Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Recht
Arten: Vortrag / Kolloquium / Vorlesung
Eintrag: 02.11.2012
Absender: Christine Mandel
Abteilung: Kommunikation, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Kassel
Veranstaltung ist kostenlos: ja
Textsprache: Deutsch
institutionlogo
Wie sich unter dem Druck neuer Medien das Recht verändert – das beleuchtet eine hochkarätige Veranstaltungsreihe an der Universität Kassel. Ihr Format soll die Diskussion aus dem rein akademischen Zirkel hinausführen.
Die Veranstaltungsreihe „Brennpunkt Medien und Recht“ soll dazu einen Beitrag leisten, der über rechtswissenschaftliche Kreise hinaus wirkt. Die Reihe wird getragen von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR), der Universität Kassel, der Juristischen Gesellschaft zu Kassel und dem Institut für Europäisches Medienrecht (EMR).

Vortrag von Gernot Lehr, Rechtsanwalt

Anschließende Paneldiskussion mit:

- Gisela Friedrichsen, Der Spiegel
- Brigitte Koppenhöfer, Vorsitzende Richterin am LG Düsseldorf a. D.
- Prof. Dr. Stephan Ory (Moderation), Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Europäisches Medienrecht (EMR)
Hinweise zur Teilnahme:
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Wegen des begrenzten Platzangebots ist jedoch eine frühzeitige Anmeldung unter http://www.kassel-medienrecht.de erforderlich.

http://idw-online.de/pages/de/event41611
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Wow! "Sorry, Jörg!"

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Di 01 Jan 2013, 16:17

Da hat sich aber die SPIEGEL-Satire-Abteilung zum Jahreswechsel schwer ins Zeug gelegt (S.70/71) und keine Kosten und Mühen gescheut, echte Cover-Fakes der Bestseller des Jahres 2013 von Peer Steinbrück (EUER GEJAMMER KOTZT MICH AN!) Christian Wulff (BELLE VUE -[ genial!]) Florian Silbereisen (SAKRA), Hape Kerkeling (ICH BIN JA WIRKLICH WEG), Harald Schmidt (SKYFALL) und Maria Furtwängler (TAUSEND MAL IST NICHTS PASSIERT.) herzustellen. Und ganz oben auf: Alice Schwarzer (AUCH WILL OBEN LIEGEN - immer und überall ! - bis zum Schluß) allerdings mit "Sorry, Jörg!", dem allzu früh - laut SPIEGEL S. 70 - von Miriam K. gestoppten Endlingswerk der zu wenig be- und verachteten angeblichen Führerin der Frauenbewegung. (Vielleicht kann der SPIEGEL ja wenigstens (noch) ein gutes Werk mit dem Solitär deutscher Satire anstellen und es bei Ebay für einen guten Zweck verticken... Der Erlös vielleicht an AGENS e.V, schon allen wegen des TITELS des aktuellen SPIEGELS 1/2013 selbst ...;-))

[...]Beifall erhält Wickert aus der femistischen Ecke.

*

Die Ikone des Feminismus Alice Schwarzer wiederum veröffentlicht das Entschuldigungsbuch „Sorry, Jörg“. Nachdem sie mit ihren Kachelmann-kritischen Äußerungen in den Medien zuletzt keine Resonanz mehr gefunden hat, schlägt Schwarzer sich nun auf die Seite des früheren Wettermoderatore. Dessen Frau Miriam lässt das Buch verbieten. Das Journalistinnen-Netztwerk „Pro-Quote“ schließt Schwarzer aus.“

SPIEGEL Nr.1 / 31.12.2012, Bestseller 2013, S. 70
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"Morgen bin ich bei Riverboat. Mal gucken, was da so geht." ...

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Di 01 Jan 2013, 22:28

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Re: Kachelmann und kein Ende.... (Teil 3)

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