Kai Diekmann hat wieder was zu schreiben: Ehepaar Wulff getrennt!

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Kai Diekmann hat wieder was zu schreiben: Ehepaar Wulff getrennt!

Beitrag  Oldoldman am Mo 07 Jan 2013, 11:33

das Eingangsposting lautete :

Die Bild hat es wohl kurz vor 11 gemeldet und wir hatten es wohl auch schon geahnt:
1 JAHR NACH DEM RÜCKTRITT ALS BUNDESPRÄSIDENT
Christian Wulff und Bettina Wulff:
Offizielle Trennung!


von KAI DIEKMANN

...
_______
vgl.: http://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/christian-bettina-wulff-trennung-27984824.bild.html
Nun kann man mal spekulieren, ob's der Ablauf der Schamfrist war, oder ob der "Ruhestand" seinen Tribut gefordert hat. Oder hat da der politische Untergrund ein bißchen an Fäden gezogen?
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Und für diese Aussage

Beitrag  stringa am Sa 23 Nov 2013, 18:00

mußte extra jemand aus München aus dem Hotel eingeladen werden. Das ist sooo lachhaft.

Will gar nicht wissen, was die Fahrt allein schon gekostet hat. Wahrscheinlich fast so viel wie der Streitwert.

Tja, das kennen wir ja schon aus diversen anderen Prozessen, da mag die Anklage "bröckeln", wie sie will, das wird durchgezogen bis zum bitteren Ende, besonders in diesem Fall, wo es um die Reputation der Staatsanwaltschaft geht.

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Man kann schon vorhersagen,

Beitrag  Lobelie am Sa 23 Nov 2013, 18:36

wie es weitergeht: von den 700,- Euro sind schon 400,- weg, danach kommt die bare Rückerstattung für die Kosten der Babysitterin (ist nicht widerlegbar) und am Ende dürfen Burda und Gattin bestätigen, daß Bettina nur Mineralwasser und Salat und er Saft und ein halbes Hähnchen im Oktoberfestzelt zu sich genommen haben, so für ungefähr 37,50.

Grotesk.

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Warum erforscht nicht mal

Beitrag  stringa am Sa 23 Nov 2013, 19:41

ein Psychologe oder Soziologe die Gesetze, nach denen diese Treibjagden stattfinden. Wie ich hier neulich schrieb,

http://libertalia.forumieren.com/t129p740-der-thresen-dieser-welt-2-generation#15425

scheint es da doch keine erkennbare Linie zu geben.

Nur sympathisch oder unsympathisch ist da eigentlich nicht genug, zumal die Meinungen, welcher Promi unter welche Kategorie fällt, weit auseinander gehen dürften.

Und viele Psychiater, die jetzt hinter jedem Gerichtsgutachten hinterher hecheln müssen, könnten eine lohnende Aufgabe finden: Wie mache ich meinen Klienten immun gegen Medien-Feldzüge?

Aber natürlich gibt es solche Berater sicher schon haufenweise, auch ohne Studium. Nur dass es wohl manchmal mit der Beratung hapert, oder aber der Klient ist beratungsresistent.
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Ein Psychologe

Beitrag  Lobelie am Sa 23 Nov 2013, 21:22

war zwar nicht dabei, aber immerhin ein Philosoph (und ansonsten Journalisten):

Schwerpunktthema im Cicero:

http://www.cicero.de/berliner-republik/heissgelaufen/56457

http://www.cicero.de/berliner-republik/skandale-um-wulff-steinbrueck-und-bruederle-der-blutrausch/56469

(Online gibt es leider nur Teaser)

Ach, Brüderle. Was macht eigentlich Laura Himmelreich jetzt, die doch vom STERN auf die FDP angesetzt war? Very Happy 
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Re: Kai Diekmann hat wieder was zu schreiben: Ehepaar Wulff getrennt!

Beitrag  Monete am Sa 23 Nov 2013, 21:55

Die marzialische Sprache und Verharmlosung von Taten des Ciero ist keine Deut besser...

Laura Himmelreich?
Die wird arbeiten...

Doch was macht Brüderle...? Zu Hause...?
Fangen spielen? Laughing
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Brüderle

Beitrag  Lobelie am Sa 23 Nov 2013, 22:00

hat jetzt endlich Zeit für die Reha, die er während des Wahlkampfs nicht machen konnte. (Beinverletzung nach einem Sturz im Frühjahr).

Bei Frau Himmelreich tippe ich auf Umschulung auf andere heiße Recherche-Themen.
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z.B. Herrn Wowereit

Beitrag  stringa am Sa 23 Nov 2013, 22:11

Das wär doch mal was. Neueste Enthüllungen von Star-Journalistin: Betrug !!! Wowereit ist NICHT schwul !!!

Oder "Merkel macht Journalistin an !!! " Stern: "Wir habens immer geahnt!!!" Zeit: "Herr Sauer schweigt!!!"
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Oh je,

Beitrag  Monete am Sa 23 Nov 2013, 23:56

Da kam aber im Vorposting meine Legasthenie durch... Embarassed
Sonst habe ich das immer noch ändern können. Cool

Sagen wir mal so...
Dann lassen wir ihn möglichst lange kurieren...

Mittelmaß brauchen wir nicht in der Ministerriege.

http://www.sueddeutsche.de/politik/rainer-bruederle-minister-mittelmass-1.956602-3 schrieb:Presse und auch Kollegen aus der Politik sparen nicht mit Häme: "Brüderle Leichtfuß" nennen sie ihn, "schnelles Brüterle" oder auch "Minister Little Brother". Hier rächt sich, dass Brüderle einst einen Spitznamen selbst erfunden hatte: Seinen Vorvorgänger Michael Glos (CSU) nannte Brüderle "Problembär" - eine Zeit lang scheint der Name auch zu ihm gut zu passen.
Die Dame hatte Mut!
Und Brüderle wenig Realitätssinn, was junge Frauen betrifft und bezüglich seine Kandidatur.
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Paperlapapp,

Beitrag  Lobelie am So 24 Nov 2013, 00:25

Die Laura hat mit einem Jahr Vorlauf aus einer Mücke einen kurzfristigen #Aufschrei gebastelt, weil ihr STERN-Auftrag lautete: Nieder mit der FDP (der Kollege Tillack bastelte derweil an irgendwelchen komplizierten Finanzvorwürfen gegen die FDP, die nun wirklich kein Schwein verstanden hat). Das Tollste war dann, daß der STERN die FDP verklagte, weil die auf ihrer Homepage seine Fragen und ihre Antworten veröffentlicht hatte, BEVOR Tillack seinen Enthüllungsartikel (der sich als Rohrkrepierer erwies) veröffentlicht hatte: wegen Urheberrecht an seinen Fragen...

Man muß sich schon das Umfeld ansehen, in dem so eine Kampagne gefahren wird.

Frau H. müßte sich eigentlich einen neuen Namen zulegen, denn ein vertrauliches Hintergrundgespräch wird sie nie wieder kriegen.

@ Stringa:

Wowereit ist ungeeignet, er ist offiziell verpartnert, und Journalistinnen, die so weit aufgestiegen sind, daß sie die Kanzlerin interviewen dürfen, verscherzen sich dieses Privileg doch nicht. Very Happy 
Für die Verkaufe ist es auch besser. Männer abzuschießen als Frauen, denn Männer sind sowieso schlecht und sie stürzen ziemlich tief, wenn sie was erreicht hatten - Susanne Gaschke ist ein Ausnahmefall.

Die Journaille hat es nicht einmal fertiggebracht, das BER-Desaster zu personalisieren, obwohl sie sich alle Mühe gegeben hat, Wowereit als den bösen Buben runterzuschreiben.
Komplexe Themen eignen sich für Kampagnen nicht - das ist sozusagen die Regel Nr. 1. Deshalb hat die Kampagne gegen Gurlitt, die der Entlastung der StA Augsburg dienlich sein sollte, auch nicht funktioniert.

Schlicht-Dinge wie ein 5-Euro-Wein oder ein Stinkefinger eignen sich da schon eher. Oder eine 16-jährige Geliebte, ein Bobby-Car und ein Oktoberfest-Besuch. Man muß ja den Plebs hinter sich kriegen, und darf daher auf Pawlowsche Reflexe bauen.
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Und der Prozess, er läuft und läuft und läuft...

Beitrag  stringa am Do 05 Dez 2013, 14:29

http://www.faz.net/aktuell/prozess-wegen-vorteilsannahme-furtwaengler-und-burda-entlasten-christian-wulff-12696119.html

....Anschließend sagte Burdas Frau, die Schauspielerin Maria Furtwängler, sie könne sich nur noch an sehr wenig erinnern. „Was kann meine Aussage eigentlich zur Klärung beitragen?“, fragte sie nach ihrer kurzen Vernehmung als Zeugin und wirkte dabei etwas genervt. ....

Wo sie recht hat, hat sie recht. Das ist doch nur noch peinlich, was diese Justiz da vorführt. Ich höre immer, es bestehen personelle Engpässe, wichtige Verfahren werden monate- und jahrelang verschleppt, weil es zu wenig Richter und Staatsanwälte gebe. Aber offenbar haben sie die Kapazität, 22 anberaumte Gerichtstage mit der entsprechenden Zeugen-Anzahl durchzuziehen, alles nur, damit die Blamage der Staatsanwälte nicht zu groß wird.

Mir fehlen eigentlich nicht die entsprechenden Worte, um meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, aber sie sind hier leider nicht druckfähig.
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@stringa: ein englischer Humorist....

Beitrag  Oldoldman am Do 05 Dez 2013, 15:24

... Alan Patrick Herbert,

vgl.: http://en.wikipedia.org/wiki/A._P._Herbert

hat in einem seiner Bücher (ich kenne leider nur den deutschen Titel: Rechtsfälle - Linksfälle) sinngemäß geschrieben, die Richter (für Staatsanwälte mag gleiches gelten) seien ob der Tatsache ihrer Alimentation dem Staate zu Dank verpflichtet, den sie durch besonders sorgfältige und feinsinnige Urteile abzustatten verpflichtet seien...

So gelangt Herbert in seinen "misleading cases" zu dem Schluß, daß England kein freies Land sei, eine Kuh durchaus umlauffähig sein könne, wenn der auf ihre Haut tätowierte Wechsel alle erforderlichen Bestandteile enthalte, und daß unter besonderen Umständen auch auf britischen Straßen die Schiffahrtsregel "Backbord an Backbord" gelten könne. Sehr instruktiv auch die Betrachtungen zum Fahrlässigkeitsbegriff ("reasonable man" - der vernünftige Mann), die zu dem Schluß gelangen, eine Frau könne die erforderliche Sorgfalt eines vernünftigen Mannes nie verletzen, weil man noch nie von einer vernünftigen Frau gehört habe.... *)

Nun, vor diesem Hintergrund sind die angesetzten 22 Verhandlungstage nichts anderes, als der Ausdruck des besonderen Dankes (auch und gerade gegenüber dem ehemaligen Staatsoberhaupt) für die großzügige Alimentation, der hier mehr durch Sorgfalt, denn durch feinsinnige juristische Betrachtungen (s. o.) abgestattet wird...
Kilroy, groß 

________
*) da zahlt es sich aus, eine Bundeskanzlerin zu haben, die - zumindest danach - nichts fahrlässig verkehrt machen kann. Und Vorsatz wird man ihr weder nachweisen können, noch unterstellen wollen - oder?
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Jaaa, das sind ja auch Engländer

Beitrag  stringa am Do 05 Dez 2013, 15:59

Denen traut man in der Justiz ja sowieso alles zu Smile .

Trotzdem vielen Dank für die kleine Erheiterung.

Ich denke, ich werd mir noch mal Thomas Mann zu Gemüte führen müssen. "Das Gesetz", übrigens eine der schönsten Moses-Adaptionen, die ich kenne.

Da sitzt also der arme Moses in der Wüste und muß drauf achten, daß seine Leute seine Gesetze strikt einhalten und er kommt und kommt nicht zur Ruhe, weil immer wieder jemand gegen irgendein Gesetz verstößt, von den Zwistigkeiten untereinander (zivilgerichtlich sozusagen) mal ganz zu schweigen.

Und sein Schwiegervater aus dem Volk der Midianiter rät ihm also sinngemäß: "Was machst du dich so kaputt, das kann doch einer allein gar nicht alles schaffen. Setz doch Richter ein."

Und Moses darauf: "Ja, aber sie werden Geld nehmen und nicht immer Recht sprechen."

Der Midianiter antwortet: "Weiß ich, weiß ich ganz gut. Aber fürs Volk ist es nur wichtig, daß es irgendeine Art von Gerichtsbarkeit gibt, ob gut oder schlecht, ist egal. Unterm Strich kommt es dann doch ganz gut heraus."

Tja, ist auch eine Art, die Justiz zu bewerten:D 
Aber schon während ich es erzähle, tut es seine Wirkung. Bin schon viel gelassener - OOOOMMMMMM! Very Happy
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Szenen einer Ehe

Beitrag  Lobelie am Do 05 Dez 2013, 16:06

Besonders hübsche Erkenntnis der Vernehmungen Burda/Furtwängler:

Wer an dem Abend eigentlich der Gastgeber im Zelt war – es war der mitangeklagte Filmproduzent David Groenewold –, wusste keiner der beiden Zeugen. Burda vermutete, das sei Wulff, Furtwängler dachte, es sei ihr Mann. Denn der zahle meistens.


lol! 


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Kein Tag für die Staatsanwaltschaft

Beitrag  Lobelie am Do 05 Dez 2013, 17:25

Wie Maria Furtwängler trug auch ihr zuvor vernommener Ehemann Hubert Burda nicht dazu bei, dass sich dieser Verdacht erhärtete. Im Gegenteil. Burda stützte Wulffs Version, nach der er seinen Trip nach München eher als Dienstreise gesehen habe. Zwar sei es, so Burda, damals nicht zu einem zunächst geplanten Treffen im "Bayerischen Hof" gekommen, bei dem er in seiner Funktion als Präsident des Zeitschriftenverlegerverbands mit dem damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten über das Thema Rundfunkstaatsvertrag sprechen wollte. Man habe aber dennoch, zunächst telefonisch, dann im Oktoberfestzelt auch persönlich die wichtigsten Punkte klären können. Er habe gemerkt, "jawoll, wir sind einer Meinung". Danach sei es dann sehr laut geworden auf dem Oktoberfest.
Anders als seine Frau ging Burda davon aus, dass Wulff ihn zu dem Wiesn-Besuch eingeladen habe. Groenewolds Rolle habe er damals nicht einschätzen können. Es sei ein wenig "norddeutsch" zugegangen an jenem Abend in München. Die Gäste seien einander, anders als im Süden üblich, nicht vorgestellt worden. Dennoch sei es für ihn ein gelungener Abend gewesen, schließlich sei man als Unternehmervertreter doch "froh, wenn ein Treffen mit einem Ministerpräsidenten in lockerer Atmosphäre stattfindet".

Zwischenfazit am 19. Dezember

Laut dem Landgericht Hannover soll es am 19. Dezember ein erstes Zwischenfazit zum Verlauf des Verfahrens geben. Dies kündigte Richter Frank Rosenow am Ende des fünften Verhandlungstages an. Was sich konkret dahinter verbirgt, ließ er jedoch offen. Denkbar ist nach Ansicht von Juristen "das gesamte Spektrum": von einer Einstellung des Verfahrens mit einem Freispruch über eine weitere Fortsetzung bis hin zum Abschluss gegen eine Geldauflage. Wulffs Verteidigung wollte sich zunächst nicht dazu äußern.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article122579952/Furtwaenglers-schnippischer-Auftritt-im-Wulff-Prozess.html

Vielleicht wissen wir am 19.12. schon mehr.
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Re: Kai Diekmann hat wieder was zu schreiben: Ehepaar Wulff getrennt!

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