Faschismus

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Faschismus

Beitrag  patagon am Do 21 Feb 2013, 09:04

/www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ard-reportage-dokumentiert-missstaende-in-der-leiharbeit-bei-amazon-a-883156.html


Da ich ja im "Stasi" Forum keine Links setzten kann; und oldi keine Lust darauf hat ein größeres und interessantes Forum zu leiten, wo es auch mal darum geht, nicht nur blöde Forenkrige zu führen und sich gegenseitig lahme Witze mit nem riesen Bart zu erzählen, bei denen man 1 Kilo Juckpulver mitliefern muß, damit sich einfache Gemüter ein gequältes Lächeln abringen können, stelle ich den passenden Link halt hier herein und hoffe, dass das "offene und freie" Libertalia auch mal Inhalte ansieht anstatt sich über f.d. Wörter aufzuregen.

Dies umso mehr, als man ja sonst keine brisanten themen hat...

Ich hatte Probleme beim kopieren des Links. Kann sein dass noch http dazu muss.


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Re: Faschismus

Beitrag  Oldoldman am Do 21 Feb 2013, 09:20

Keine Panik, Pat, der Link ist okay und funktioniert.

Ob der Begriff "Faschismus" an dieser Stelle so richtig gewählt ist, darüber kann man unterschiedlicher Auffassung sein.

Daß Rechtsradikale u. a. in Sicherheitsunternehmen ein Ein- und Auskommen finden, mag zutreffend sein, stellt aber nach meiner Ansicht nur ein Randproblem dar.

Interessanter scheint mir in diesem Zusammenhang der Gedanke, daß sich die Führenden, die nicht in der Politik, sondern in der Wirtschaft zu suchen sein dürften, ein Lumpenproletariat halten, das sie dann im Wege des "hire and fire" locker ausbeuten können. Die Politik arbeitet - natürlich mit sehr rationalen Argumenten - kräftig zu, und spaltet den Arbeitsmarkt so auf, daß selbst Gewerkschaften, wenn sie denn ihren Auftrag so richtig ernst nähmen, und ev. auch Gerichte diesen Praktiken keinen Einhalt gebieten können.
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Guten Morgen

Beitrag  stringa am Do 21 Feb 2013, 09:53

Das Problem scheint mir zu sein, daß es, so wie die Sach- und rechtliche Lage ist, es eben keine Gewerkschaft für die Niedriglohngruppen gibt.

Zu niedrige Löhne oder ausbeuterische Arbeitsbedingungen sind nicht von der Politik zu lösen, sondern von den Arbeitnehmern und Arbeitgebern selbst. So funktioniert im großen und ganzen unser System.

Wir haben gelernt, daß Gewerkschaften und Arbeitgeber sich in etwa gleich stark gegenüberstehen.

Nur, das war nicht immer so. Wir haben fast ein Jahrhundert gebraucht, um ein funktionierendes Gewerkschaftswesen hinzukriegen, da die Machtverhältnisse so ungleich verteilt sind.

Die Niedriglohngruppen scheinen mir auf dem Stand zu stehen, auf dem unsere Arbeiter vor fast 100 Jahren standen und es wird ihnen nichts anderes übrig bleiben, als sich der Macht, die sie haben, bewußt zu werden und entsprechende Organisationen zu gründen.

Politik kann da höchstens Rahmenbedingungen setzen, wie z. B Mindestlöhne, für die ich auch unbedingt bin. Aber den Arbeitskampf selbst kann Politik nun mal den Arbeitnehmern nicht abnehmen, fürchte ich.

Und da das Ganze sich ja auch noch über mehrere europäische Länder mit total unterschiedlichem Einkommensniveau verteilt, wird das Problem noch schwieriger und noch länger andauern.

Wie bei den meisten Dingen, über die sich die Leute erstmal direkt aufregen, ist die Sache leider nicht so einfach, wie sie denken.
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klar, kannste den Begrifrf auch

Beitrag  patagon am Do 21 Feb 2013, 10:12

strenger auslegen. Allerdings, in der Summe einer solchen Entwicklung von kleinen Einzelheiten und hier ein Auge zudrücken, wo es nicht angebracht ist, und da, läuft es letzten Endes auf eine faschistische Gesellschaft hinaus.

Dann entsteht ein Klima der Angst, aus der heraus dann alles möglich wird.

Alles schon mal dagewesen.

Ich bin hier in Spanien noch keinem der gequälten Arbeitskräfte begegnet, aber wenn es geschehen sollte, möchte ich gerne ganz deutlich klarstellen, dass in Deutschland solche Ausbeutung nicht geduldet wird und nicht eventuell sagen müssen.: Das gibt es doch gar nicht, das ist nicht wahr, Quatsch, oder so...

Was sollen die Leute dann anders denken, als das will man nicht wahrhaben...


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Die Voraussetzung ist,

Beitrag  patagon am Do 21 Feb 2013, 10:17

das sich erst mal jeder einzelne seiner eigenen Macht bewusst ist und nicht feige den Schwanz einzieht und sich raushält oder die Klappe hält, weil er selbst Dreck am Stecken hat und bei jeder Sauerei mitmacht.

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Was ist Faschismus.........

Beitrag  uvondo am Do 21 Feb 2013, 10:37

>Der Faschismus duldet keine andere Weltanschauung neben sich. Getreu dem Führerprinzip haben sich alle seinen Regeln, die vom Führer sozusagen verkörpert werden, in ihrem Denken und Handeln zu unterwerfen. Das Führerprinzip ist mit allen Mitteln durchzusetzen. Gewalt gilt dabei als absolut legitim.<

Natürlich ist das Verhalten von Amazon zu verurteilen, aber ist das schon Faschismus?

Ich habe gestern abend mit meiner Frau den Film "Nacht über Berlin" mit Jan Joseph Liefers und Anna Loos gesehen. Ich fasse mir immer wieder an den Kopf, wie so ein übles (zart ausgedrückt) politisches Geschwür entstehen konnte. Ich musste hinterher noch mit meiner Frau 2 Std. diskutieren, damit sie wieder Boden unter den Füßen bekommt, so aufgeregt war sie. Ich kann da nur sagen....wehret den Anfängen, und schickt diese Alt- und Neunazis ins Arbeitslager. Die müssen Kotzen bis die Schwarte kracht. Vielleicht auch nicht der wahre Gedanke, aber wie soll man diese Brut sonst in den Griff bekommen. Die sind unbelehrbar. Zu weiterem will ich mich jetzt nicht auslassen........
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Natürlich ist auch die Politik

Beitrag  Lobelie am Do 21 Feb 2013, 10:44

an solchen Verhältnissen schuld.

Die Leiharbeit in großem Stil hat sie ja erst ermöglicht, ebenso die befristeten Arbeitsverhältnisse (die ja heute fast schon Normalzustand sind). Und einen gesetzlichen Mindestlohn, wie in vielen anderen Ländern, gibt es hierzulande auch nicht.

Wer Arbeit, Mieten und Banken dereguliert, weiß doch genau, was daraus wird: der Große frißt den Kleinen, und Ausbeutung und Profitmaximierung sind die Folgen.

Ich finde es allerdings gut, daß sich so viele empören, daß auch die Politik und Amazon (aus Angst vor Image- und Kundenverlusten) reagiert haben. Die Pointe zum Schluß: die rechtsgewirkten Bewacher werden noch weniger bekommen haben als die Amazon-Arbeitskräfte (9 Euro pro Stunde). Im Bewachungsgewerbe gibt es oft nur sage und schreibe 3,- Euro pro Stunde.
Dieser niedrige Sozialstatus muß dann durch ruppig-martialisches Auftreten kompensiert werden.

Das ist doch alles nicht mehr feierlich.
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Ich seh das ein bißchen anders

Beitrag  stringa am Do 21 Feb 2013, 11:30

In dem Moment, wo Politik beschließt, das Land zu öffnen, bzw. Europa grenzenlos zu machen, hat man dieses Problem, von Globalisierung mal ganz abgesehen.

Ich betrachte die wirtschaftlichen Interessen bzw. die Gesetze des Marktes wie Wasser, also als etwas, das immer dorthin fließt, wohin es eben fließen kann.

Und wenn wir dann versuchen, unterschiedliche Levels auf einen Stand zu bringen, verschlechtern sich eben hier die Verhältnisse und für China oder Bulgarien und Rumänien verbessern sie sich.

Diesen Kräften könnte Politik nur entgegen wirken, indem sie Dämme baut, also feste Grenzen um ein Land legt. Aber auch dies wirkt sich leider auf längere Sicht extrem schädlich aus, wie DDR gezeigt hat.

Ich glaube nicht, daß es dafür eine Lösung gibt, als es auszuhalten, bis das Level überall ungefähr gleich ist. Und für die Nordhalbkugel wird dies noch eine Weile dauern.

Und dann haben wir immer noch Afrika. Wies damit werden soll, daß weiß ja überhaupt noch niemand.

Klar, Politik kann mildernd eingreifen, aber eben nur mit äußerster Vorsicht, denn sonst ist das Wasser, also die Unternehmen, die unser System, so wie es eben ist, tragen, einfach weg.

Unser westliches freiheitliches Gesellschaftssystem ist äußerst fragil und die Stellschrauben sind dermaßen empfindlich, daß da nicht wirklich Entscheidendes getan werden kann.

Und ja, ich denke schon, wir könnten ein völlig anderes Gesellschafts-System einführen, aber mit Konsequenzen, die uns allen nicht gefallen würden, nämlich Restriktionen ohne Ende.

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Ich gebe zu bedenken:

Beitrag  Lobelie am Do 21 Feb 2013, 12:00

im Moment haben wir Kapitalismus pur PLUS Restriktionen (und zwar für die Bürger).

Das gefällt mir ganz und gar nicht!

Und im Wasser kann man auch gegenrudern. Soviel an Gestaltung sollte sich die Politik gönnen. Sie versucht es ja langsam aber sicher mit Transaktionssteuer, Bankenzerschlagung, Deckelung von Gehältern bei staatlich geretteten Banken etc.
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über was regt man sich hier eigentlich auf..........

Beitrag  uvondo am Do 21 Feb 2013, 12:26

Ich habe eben mal so ganz kurz in der Abteilung Stasi reingesehen. Irgendeine Kim entfernt ganze Texte und hat jetzt sogar alle Gäste ausgeschlossen (auch demo), bis sich eine gewisse Natter wieder beruhigt hat. UND Pat, rege Dich nicht zu sehr über Kellergewölbe auf, das haben die drüben auch...........
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Naja,

Beitrag  Lobelie am Do 21 Feb 2013, 12:36

langsam lernen sie Bella eben kennen ("Natter" und "Orakel" ist sie auch): und da sie als "Orakel" nicht nur m198, sondern auch die Kunstfigur "Demo" gern entsorgt sehen würde, ist sie natürlich nicht mehr tragbar. Nattern sind nur gern gesehene Gäste, wenn sie in die richtige Richtung zischeln.

Wer in den gelöschten Beiträgen ihr Objekt war, habe ich freilich nicht gesehen.
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Ja klar, die Politik, Gewerkschaften, Arbeitgeber, Ausländer, die Juden, die Eskimos,

Beitrag  patagon am Do 21 Feb 2013, 12:42

jeder...

nur natürlich nicht die, die andere mobben, verdrängen, bestehlen, nee, die doch nicht, die finden immer einen Grund für (besonders moralische) Empörung und sonnen sich genussvoll im Glanz ihres unbechlichen sozialen Gewissens.
Toll!

patagon

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@ Patagon

Beitrag  Lobelie am Do 21 Feb 2013, 12:45

Wie meinen?
Was meinen?
Wen meinen?

Question

Bin gerade etwas ratlos.
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Ratlos? Da gabs doch mal ein Forum.

Beitrag  stringa am Do 21 Feb 2013, 12:54

FAQ:

Müssen Postings Sinn machen?

Müssen Postings für andere verständlich sein?

Müssen Postings für den Poster verständlich sein?

Kann ich Antworten auf diese meine Postings erwarten?

Wenn die Antworten ablehnend sind, kann ich mich dann gemobbt fühlen?

Wenn ich die letzte Frage selbst mit Ja beantworten kann, brauche ich die Antworten auf die anderen Fragen noch?


Zuletzt von stringa am Do 21 Feb 2013, 12:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Uvondo

Beitrag  stringa am Do 21 Feb 2013, 12:55

Kim = Maschera
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Maschera???

Beitrag  uvondo am Do 21 Feb 2013, 13:07

war das nicht die rasende Reporterin im Fall Kachelmann, das weibliche Gegenstück zu Horst Schlämmer???
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Re: Faschismus

Beitrag  patagon am Do 21 Feb 2013, 13:37

Anwesende sind natürlich automatisch ausgeschlossen. Besonders aber Horst Schlammer.
Das ist natürlich Andrea Berg.

patagon

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hi pat

Beitrag  uvondo am Do 21 Feb 2013, 13:47

es verwässert mal wieder alles, Dir ging es in der Hauptsache ja um den Faschismus. Dazu gleich mehr, ich bin so wahnsinnig im Zeitdruck, ich behinder mich gerade wieder selbst, da mein Weib für mich Termine angenommen hatte, die bei mir schon belegt waren. Und das mir, wo Kommunikation bei mir GROß geschrieben wird/wurde. Aber solange ich mich nicht selbst überhole........ Ich komme mit meinen vorgemerkten Themen nicht mehr nach.
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@ Stringa

Beitrag  Lobelie am Do 21 Feb 2013, 14:40

http://libertalia.forumieren.com/t130-faschismus#12888

Das muß ich mir merken, zumal ich schon wieder nur Bahnhof verstehe: wieso soll Horst Schlämmer jetzt Andrea Berg sein?

Im STERN befaßt sich Jörges übrigens mit all den gebrochenen Versprechen der - nicht nur der deutschen - Politiker zur Finanzmarkt-Regulierung. Es ginge, wenn die Lobby nicht so massiv Einfluß nehmen würde.
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Natter

Beitrag  Lobelie am Fr 22 Feb 2013, 00:49

Nach den neueren Entwicklungen neige ich eher dazu, SJ als Natter zu identifizieren. Bella ist ja genehm, und würde nie diese Gefühlseruptionen hervorrufen.

Egal. Bella und SJ nehmen sich nichts. Sie haben identische Persönlichkeitsstrukturen und unterscheiden sich nur darin, daß die Feinde der einen nicht unbedingt die Feinde der anderen sind, und daß sie darüberhinaus einander spinnefeind sind. Was ausschlaggebend sein dürfte dafür, wer Gift spritzen darf und wer nicht.
Und wenn Pat weiterhin meinen sollte, woanders gebe es Freiheit und nur hier nicht, wäre das nur ein weiterer Beweis für seine mangelnde Wahrnehmung der Realität. m198 postet als Exilgast dort und hier nur deshalb, weil er im Schlau-Forum mal wieder eine Sperre hat.

Ich kapiere es nicht. Wer ein internes Plauderforum haben will, der eröffnet keinen absurden Anti-Oldy-Zensur-Strang mit Zugang für Gäste, die gegen Libertalia bashen, wie SJ das schon seit langem getan hat. Kein Wunder, daß sie sich dort einfindet...
Und wie rechtfertigt man es, daß Demo in seiner obsessiven Fixierung auf mich weiterhin gegen mich bashen darf, seine Fans Nina, SJ und Ali, die bislang für seine Verbreitung sorgten, dort aber verbannt werden? Während eine der paar verbliebenen Userinnen Demos Posting derartig verballhornt veröffentlicht, daß er es korrigieren muß in einer der raren Freischaltungsphasen? Ein User, der erklärt hat, niemals in "zensierten" Foren zu posten, es jetzt aber tut, weil er ja nur den Gast spielt und überdies erwarten kann, daß seine Links beflissen freigeschaltet werden? Denn daß er dort Mitglied wird, ist ja vollkommen ausgeschlossen. Igitt. Iwo. So tief sinkt er nicht.

Ihr tut mir nur noch leid. Ehrlich. Ich hoffe, daß die, die sich nur verirrt haben, einen Weg zur Autonomie finden. Daß vielleicht der Ausweg zu einem Mitgliederforum ohne Außenwirkung möglich wird. Daß rein destruktive Fakes wie Bella, Natter und Demo keine Plattform mehr finden mögen.

Ich weiß, Stringa, daß du mir zurecht einen einschenken wirst von wegen ›weltfremd‹ und ›optimistisch‹. Very Happy
Aber ich glaube nun mal an die Vernunft, auch wenn die keine Chance hat...

Ich sehe es ja: Pat macht einen Strang auf und läßt ihn dann liegen bzw. postet was Kryptisch-Destruktives. Wie will er den langen Atem für eine Internetzeitschrift schöpfen? Man hat es allenthalben mit dem Strohfeuer von Emotionen zu tun, oder gar mit Langzeit-Obsessionen... Aberaberaber: die lassen sich doch dekonstruieren und auf ihre irrationalen Ursprünge zurückführen. À la longue jedenfalls.


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Hi, Lobelie, auch noch auf?

Beitrag  stringa am Fr 22 Feb 2013, 01:30

Tja - Langzeitobsessionen, das Wort beschreibt ziemlich gut die Gemütsverfassung von so manchen Usern, die sich so im Internet ihren Lebens-Sinn suchen.

Und du hast recht, natürlich lassen sich solche Obsessionen dekonstruieren, aber von den Betroffenen selbst? Kann ich mir nicht vorstellen.

Was eine veritable Obsession ist, wird uns Demo morgen sicher wieder mit 20 Links erklären wollen, aber auch ohne diese Hilfe meine ich zu wissen, daß eine Obsession eben etwas ist, was man nicht freiwillig losläßt.

Ich denke schon, daß der Gästestrang bei Kaffeklatsch ausschließlich für Demo freigehalten wird, und ich wünsche viel Vergnügen dabei. Bin mir fast sicher, sie würden gern zurückrudern, aber können sie natürlich nicht ohne Gesichtsverlust.

Ich sags ja, man ist nie zu alt, um noch was dazu zu lernen, und da hat mir das Internet doch wirklich neue Erkenntnisse beschert.

Eigentlich müßtest du in deinem Beruf doch öfter mal mit solchen irrationalen Leuten zu tun gehabt haben, ob nun vor oder hinter dem Tisch.
Oder treiben die sich nur im Internet herum, und sind im Real Life eher lichtscheu?
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Lobelie

Beitrag  m198 am Fr 22 Feb 2013, 03:07

Lobelie schrieb:m198 postet als Exilgast dort und hier nur deshalb, weil er im Schlau-Forum mal wieder eine Sperre hat.

gelogen! habe Demo dort nur mal gesagt, dass ich ihn widersprüchlich und egoistisch finde.


Und wie rechtfertigt man es, daß Demo in seiner obsessiven Fixierung auf mich weiterhin gegen mich bashen darf

Ihr tut mir nur noch leid. Ehrlich. Daß rein destruktive Fakes wie Bella, Natter und Demo keine Plattform mehr finden mögen.

Aber ich glaube nun mal an die Vernunft, auch wenn die keine Chance hat...

Ich sehe es ja: Pat macht einen Strang auf und läßt ihn dann liegen bzw. postet was Kryptisch-Destruktives. Wie will er den langen Atem für eine Internetzeitschrift schöpfen? Man hat es allenthalben mit dem Strohfeuer von Emotionen zu tun, oder gar mit Langzeit-Obsessionen... Aberaberaber: die lassen sich doch dekonstruieren und auf ihre irrationalen Ursprünge zurückführen. À la longue jedenfalls.


Ich kann dir ja nichts raten, du bist doch schon in guten Händen, aber wie wär das, wenn du mal alles für einen Moment vergisst und auf Demo zugehst und ganz lieb bist? Sieh das alles doch als Haßliebe. Du bist so unendlich wichtig für ihn als Vertreterin des Justizstandards. Er selbst spricht von sich als Hobbyanwalt. Zeig doch endlich mal, dass du sein Werben genießt. Sei nicht so bitter. Im Mollathfall hast du momentan doch deine schönste Zeit für eine kleine Weile. Also lass uns das doch wieder reparieren. Auch rein technisch muss Demo in die Nähe von Oldie, der die technischen Tricks beherrscht. Reagier du doch nicht auf jede Silbe von Demo. Er gehört zu uns. Auch in seiner Abartigkeit, er hat aber einen guten Kern, er will das Beste für unser Land OHNE Korruption. Nimm auch mal einen guten Rat von mir an. GN8

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moin moin @ all,

Beitrag  patagon am Fr 22 Feb 2013, 07:44

so, jetzt kommt bei diesem Strang vielleicht doch noch etwas ordentliches heraus, jedenfalls was mich angeht.
Oder für mich.

Natürlich habt ihr recht, wenn ihr kritisiert, dass ich einen Strang eröffne und ihn dann wieder liegenlasse.

Das ist meine Schwäche, wenn etwas kontinuierlich aufgebaut werden soll und in Teamwork. Wahrscheinlich bin ich auch kein Teamplayer. Dazu kommt, dass ich ziemlich rasch die Geduld oder das Interesse verliere, aber nicht auf lange Sicht. Auf lange Sicht, möchte ich mein Ding schon durchziehen, eigne mich aber absolut nicht für ordentliche Detailarbeit.
Rennen oder Pennen: Hab ne Idee und kann auch andere erst mal begeistern und anregen. Aber wenn etwas zu lange dauert, langweilt es mich.
Lobelies Mollath Sache, für mich ist das fast ein Wunder. Wie kann man sich so mit Einzelheiten auseinandersetzen ohne die Geduld zu verlieren? (Die verliere ich ja schon fast beim Lesen). Der Fall war mir, wie wahrscheinlich jedem von euch, nach fünf Minuten klar. Warum das dann so mühsam aufgedröselt wird, obwohl doch die Grundlage fehlt, von Anfang an gefehlt hat! Wie soll ich das verstehen?

So, Forum.

Ich kann deinen Harry Wagenvoer nicht öffnen, weil ich Probleme mit dem Computer habe und mir einen neuen erst dann kaufen werde, wenn ich eine andere Sache im RL erledigt habe, an der ich schon viel zu lange rumhänge und die mich langsam quält. Kann ich aber leider nicht alleine entscheiden und hänge da noch in der Luft. Was mich rasend macht.

Kannst du, Oldy, nicht kapitelweise, etwa als so eine Art Fortsetzungsroman mal Teile daraus hierein stellen?
Ich merke z. B. sehr schnell ob mich etwas anspricht oder nicht und wenn es das tut, kann ich wahrscheinlich auch nützlich sein.

Stringa, deiner Wirtschaftsanalyse und dem Vergleich mit Wasser stimme ich ausdrücklich zu. Ich denke aber, egal ob hier im Forum, oder im RL, die Dinge lassen sich besser handhaben und erfolgreich regeln, wenn nicht jeder auf allen Gebieten besser sein will als andere. Der Eine kann dies, der andere jenes. Es gibt Hände, die ineinander greifen wie die der Ameisen am Amazonas.

Ich lebe im Augenblick in 2 Haushalten und oft fehlt etwas, was ich in Ffm. habe und hier brauche und umgekehrt. Ich weiß noch nicht, wie das weitergeht.

So endlich zu meinem Faschismus Thema.
Klar, dass die Sicherheitskräfte selbst schlecht bezahlt werden. Klar, dass sie neben ihrem so und so widerlichen Job noch ne natürliche Wut auf die Ausländer haben, "die ihnen die Jobs wenehmen". Klar, dass Primitivlinge jede Gelegenheit nützen einer Kunsterzieherin eine reinzuwürgen, wenn sie können.

Natürlich gibt es immer auch Leute, die andere beklauen und dass Amazon dafür Sicherheitpersonal engagiert.
Aber da sind wir wieder bei der Justiz, beim Fall Mollath. Es dürfte halt nicht sein, dass einer anderen schaden kann, ohne dass er selbst die Konsequenzen dafür tragen muss. (Richterliche Unabhängigkeit). Persönliche Haftung?
Menschen sind doch keine Ersatzteile, die sich nach Lust und Laune austauschen, bzw. ersetzen lassen.










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Doch,

Beitrag  Lobelie am Fr 22 Feb 2013, 10:25

das sind Menschen als Arbeitskräfte: austauschbare Ersatzteile und Humankapital - wenn die Politik nicht reguliert, sondern dereguliert.

Was das Tragen von Konsequenzen angeht: ich befürchte, daß fast alle Menschen, die in Machtpositionen hineingeraten und sich unkontrolliert wähnen (schlagende und tötende Polizeibeamte, Vorsitzende Richter am Landgericht, Chefärzte, hohe Funktionsträger in der Politik (die gottlob nur auf Zeit), Vorstandsbosse, die im Fall des Abgangs noch mit dicken Abfindungen rechnen dürfen), diese Macht irgendwann auch einmal mißbrauchen oder schlicht Fehler machen - weil sich niemand mehr traut, ihnen zu widersprechen.

M.E. hilft nur Hierarchieabbau (auch ökonomischer) und wirksame Kontrolle.
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Re: Faschismus

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