Sieh' da: Papst Benedict XVI in der 'Homo-Falle'?

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Sieh' da: Papst Benedict XVI in der 'Homo-Falle'?

Beitrag  Oldoldman am Fr 22 Feb 2013, 10:37

das Eingangsposting lautete :

The Guardian meldete und schrieb:Benedict resignation linked to inquiry into 'Vatican gay officials', says paper
Pope's staff decline to confirm or deny La Repubblica claims linking 'Vatileaks' affair and discovery of 'blackmailed gay clergy'

A potentially explosive report has linked the resignation of Pope Benedict XVI to the discovery of a network of gay prelates in the Vatican, some of whom – the report said – were being blackmailed by outsiders.

The pope's spokesman declined to confirm or deny the report, which was carried by the Italian daily newspaper La Repubblica.

The paper said the pope had taken the decision on 17 December that he was going to resign – the day he received a dossier compiled by three cardinals delegated to look into the so-called "Vatileaks" affair.

[...]

The Vatican does not condemn homosexuals. But it teaches that gay sex is "intrinsically disordered". Pope Benedict has barred sexually active gay men from studying for the priesthood.
________
http://www.guardian.co.uk/world/2013/feb/21/pope-retired-amid-gay-bishop-blackmail-inquiry?CMP=twt_gu
Nichts gegen eine gleichgeschlechtliche Ausrichtung. Nur, kann es sein, daß gerade die katholische Kirche mit dem Zölibat ein Tummelplatz für 'verklemmte Homosexuelle' ist? Wird die katholische Kirche, die ja auch ein Wirtschaftsunternehmen ist, von Zuhältern im Auftrag dritter Kreise regiert? Ist 'Papa-Ratze' an den eigenen Ansprüchen gescheitert?

Fragen über Fragen...
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Oldoldman

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Noch'n Widerspruch

Beitrag  stringa am Do 14 März 2013, 13:54

Natürlich kennt das AT Menschenopfer. Was glaubst du, ist der Ursprung der Geschichte von Abraham und Isaak.

Ich hab das AT von vorn bis hinten durchgelesen und da wimmelt es nur so von Strafen bei Ungehorsam.
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stimmt so nicht stringa

Beitrag  uvondo am Do 14 März 2013, 14:12

ich bin da vorhin extra nicht drauf eingegangen, weil mir klar war/ist, daß genau darauf Bezug genommen wird. Wenn Du/man schon die Bibel liest, dann muss man sie auch chronologisch lesen. Da bieten sich z.B Konkordanzen recht gut an, die die Nahtstellen aufzeigen.
Also.....Gott hatte Abraham versprochen, das der Messias/Jesus aus seiner Geschlechtslinie mit Seiner Frau Sarah kommen sollte. Da war Isaak der einzige Sohn. Natürlich gehört da ein wahnsinnsglauben dazu, den er wohl hatte. Denn es kam ja schließlich nicht zum endgültigen Akt. Und schließlich wurde Jesus aus dieser Geschlechtslinie dann ein paar tausend Jahre später geboren. Wenn man den Bibelbericht richtig liest, ging es um den Beweis eines besonderes Vertrauenverhältnisses zwischen Abraham und seinem Gott. Auch später gab es bei den Israeliten keine Opfer, eben immer nur dann, wenn sie der Baalsanbetung verfallen waren. Das hatte aber nichts mit dem Gott der Israeliten zu tun.
Zum weiteren (Gehorsam) hatte ich ja eben schon die Kurzform beschrieben.
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uvo

Beitrag  patagon am Do 14 März 2013, 14:25

"Gott forderte von Abraham den absoluten Gehorsam: Er soll seinen einzigen Sohn Isaak töten....."

Als Gott gesehen hat, dass Abraham dazu bereit war, hat er es sich anderes überlegt und ihn verschont.
Es ging Gott schon um Gehorsam.

Selbst sein eigener Sohn hat sich geopfert.

Wenn man die Geschichte glaubt, hätte Jesus ja auch nein sagen können. Oder?

Es kommen auch noch mehr solche Geschichten vor im AT.

Auch bei den 10 Ge/Verboten.
Da wo man die Wahl hat, läuft es teilweise auch auf Erpressung hinaus. Entweder ihr tut, was ich euch sage oder...
Und auf einen Deal, Bestechung, wenn ihr schön brav macht, was ich euch sage, kommt ihr in den Himmel.

Ich morde nicht, weil ich so und so keine Lust dazu habe, keinen Drang das zu tun, keine Sucht danach habe, weil es mir keine Bedriedigung bringt.

Das ist ja keine Tugend.

Ob alle diese Dinge aber so stimmen?
Ist Überwindung immer gut?
Glaube ich auch nicht.
Ist es nicht sehr schade, sein Talent z. B. zum malen, singen, tanzen usw. nicht zu nützen und statt dessen lieber die kranke Oma zu pflegen?
Uvo, es ist mir wirklich verhasst dir zu widersprechen und stringa recht zu geben.
Immerhin, hätte es keine Menschenopfer gegeben, käme diese Geschichte ja gar nicht vor.
Allerdings ist das alles nichts gegen andere Religionen.







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pat

Beitrag  uvondo am Do 14 März 2013, 14:29

ich bin gern bereit auf Deinen Text einzugehen, aber lies erstmal genau meinen Text, den ich stringa eben geschrieben hatte durch. Da ist schon so ein leichter Ansatz.......
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Na ja uvo, ich weiß was du meinst

Beitrag  patagon am Do 14 März 2013, 14:41

So gesehen hast du recht, denn immerhin hätte Abi selbst auch nein sagen können.

Die Azteken haben keine Kriege geführt um Land, Gold oder sonstwelche Güter und Macht. Sie haben nur deswegen Kriege geführt um ihre Götter zu beruhigen. Sie wollten Gefangene machen, die sie ihren Göttern geopfert haben. Auf bestialische Weise. Sie haben ihnen erst die Füße abeschnitten, damit sie nicht fliehen konnten und ihnen dann bei lebendigem Leibe das Herz entfernt.
Und das nicht nur ab und zu, sondern laufend.

Das waren ihre FESTE.



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Lesen hilft weiter, sag ich immer

Beitrag  stringa am Do 14 März 2013, 14:42

wenn ihr beiden euch mal in einer stillen Stunde die alte Familienbibel rauskramt und anfangt, das Alte Testament zu lesen, werdet ihr Euch nur wundern.

Vor allem im Pentateuch, also den Moses-Büchern, vielleicht guckt ihr mal, was da mit den eroberten Städten passiert ist. Und die wurden zur Ehre von Jehova massakriert, immer laut AT.

Als ich jung war, fand ich das Alte Testament faszinierend, wegen der vielen Gräuel-Geschichten, die darin vorkommen.

Im späteren Alter find ichs faszinierend, weil es Geschichts-Unterricht bietet, natürlich parteiisch, aber das kann man ja rausfiltern.
Und übrig bleibt die Geschichte von einer Handvoll Vorderasiaten, die durch die Erfindung ihrer Religion, ein auserwähltes Volk zu sein, also alle anderen straflos, quasi als Taten im Dienst ihres jaGottes, abmurksen zu dürfen, einen Antrieb, eine Schwungkraft entwickelten, daß sie ganze Völkerstämme einfach so ausrotten konnten.

Das Alte Testament ist die Geschichte eines Kriegs-Volksstamms, und daß deren Kultur und Religions-ausübungen auf strikten Gehorsam bestehen, ist ja nur natürlich.

Und ihre Mythologie, die ja immer auch zugleich Erziehung bieten soll, hat ständig Erzählungen bereit von Leuten, die gegen die Gebote verstoßen haben und dafür bestraft werden.

Und ja, aus dem damaligen Verständnis heraus, sind die 10 Gebote sinnvoll gewesen. Sie sicherten das Überleben des Stammes. Und vor allem, wenn man sie nicht wie unsere heutige Zeit auslegte.

Das Gebot "Du sollst nicht töten" z. B. bezieht sich ausschließlich auf Stammes- bzw. Volksangehörige, wie die Geschichten zeigen.
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oh stringa

Beitrag  uvondo am Do 14 März 2013, 15:06

ich müßte mal wieder nachzählen, wieviel Bibeln ich von den verschiedensten Herausgebern/Verlagen in den verschiedensten Formen von Übersetzungen in meiner Bibliothek herumstehen habe. Und ich ziehe die auch immer zu Vergleichen heran. Meine älteste Bibel, noch mit geschwungenen Buchstaben und Goldrandverzierung ist ca. 200 Jahre alt. Muss ich gleich mal nachsehen. Ich hatte mich mit meiner Umfangreichen Sammlung vor 30 Jahren sogar einmal an einer vielbeachteten Bibelausstellung beteiligt. (sogar mit der kleinsten Bibel (in Ausschnitten) die es auf dem Weltmarkt gibt. Das war allerdings damals nur eine Leihgabe.

So, nun zu den 10 Geboten. Das waren Verhaltensanweisungen, wie Du/wir sie heute noch in jeder Gesetzgebung wiederfinden. Und wenn DU die Bibel schon rauf und runter gelesen hast, dann müßte Dir aufgefallen sein, das die 10 Gebote, auf die sich die Kirchen immer vernageln, nur ein Ausschnitt aus einer Gesetzgebung von ca. 700 "Gesetzen", "Vorschriften", "Verhaltensanweisungen" für die Israeliten war. Darin oder damit wurde alles beschrieben, was zum Wohl des Volkes der Israeliten war. Z.B. hatte keine andere Nation/Volk zur damaligenZeit Hygieneanweisungen/Vorschriften. Die Israeliten schon, deswegen lebten sie auch gesünder. Beschrieben wurde in dieser Gesetzgebung auch die Bodenreform, wie man z.B. mit dem Ackerland umzugehen hatte. Nur so z.B., das alle 7 Jahre der Boden brach liegen bleiben sollte, damit er sich erholen kann. Die heutigen Agrarwissenschaftler sind da erst im vorigen Jahrhundert (19hundert sowieso) drauf gekommen, usw. Ich will hier jetzt keinen Roman schreiben, aber woher wusste der Gott der Israeliten das alles, die Menschheit benötigte für dieses Hintergrundwissen einige tausend Jahre mehr. Ich könnte jetzt alle ca. 700 Gesetze/Anweisungen durchgehen. Tatsache war/ist, ihr Gott sagte ihnen was sie machen mussten, damit es ihnen gut geht. Wenn sie anders handelten, so nach eigenem Gutdünken, funktionierte ihr Leben nicht mehr. undsoweiter.
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Die wohl bekannteste Geschichte von ungehorsam und Strafe...

Beitrag  patagon am Do 14 März 2013, 16:06

ist die von der Sintflut.
Gott hatte gesagt, was passiert, wenn die Menschen so weitermachen und dann ist es ja auch passiert.

Ja, woher wussten sie das damals.

Es gab ja noch nicht die Grünen.

Was mich schon immer interessiert hat, ist die Frage, ob es damals auf der Arche auch Dinos gab, oder ob die schon früher ausgestorben waren und wenn ja, warum.

Die Sintflut könnte ja auch ein Tsunami gewesen sein. Ich denke das es war es auch.

Nur eine Frage bleibt immer, woher wusste Noah was geschehen wird, wenn man die Geschichte ohne Gott erklären will.

Denn immerhin, ob es jetzt um Träume oder Prophezeiungen geht, um unseren Christengott oder andere Götter. Sicher ist, dass es so gut wie in allen Religionen die Frage gibt, woher kommt das Wissen, um Dinge die man zu dem Zeitpunkt nicht wissen konnte,

Und doch scheint es immer und überall Menschen gegeben zu haben, die auch ohne Wissenschaft und Studium einfach mehr wussten.

So wie es Tiere gibt, die instinktiv Dinge kommen sehen, höhren, riechen, fühlen, wissen; und auch Pflanzen, gerade hier in Spanien dieses Jahr z. B., als es gar keinen kalten und verregneten Winter gegeben hat und trotzdem die Laubbäume ihre Blätter abwarfen.
Woher wissen wilde Tiere in Voraus, welche Pflanzen giftig sind?
Wie soll man diese Fragen ohne Religion erklären können.









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Wenn ich als

Beitrag  Lobelie am Do 14 März 2013, 16:40

Beispiel für den strafenden Gott des AT (er ist ein richtiger Wüterich, was das angeht) mal kurz auf Sodom und Gomorrha und Lots Weib hinweisen darf? Hiob wurde auch schwer drangsaliert, und wenn nix mehr half, gab es sieben Jahre Heuschreckenplage aufgebrummt. Den Begriff "Gottesfurcht" sollte man wörtlich nehmen...
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Genau, Lobelie

Beitrag  stringa am Do 14 März 2013, 17:13

und wenn man ins "Buch der Könige" schaut, da gibts aber keinen, dem nicht ein Prophet gegenübersteht, der dem König bei Fehlverhalten Gottesstrafen androht (und wie der Zufall so spielt, bei beharrendem Fehlverhalten trifft den König denn auch gleich die Vollstreckung Twisted Evil )

Ich werd's nie verstehen, daß man in der Bibel zwei so widerstreitende Bücher wie das Alte und das Neue Testament nebeneinander stehen gelassen hat, und wie Theologen irgendwie dazwischen ihre Gottes-Vorstellung auf die Reihe kriegen sollen.
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Uvo bestreitet nicht den strafenden Gott....

Beitrag  patagon am Do 14 März 2013, 17:17

sondern einen Gott, dem grundlos wie in anderen Religionen Menschen geopfert wurden.

Die Azteken glaubten, wenn ihre Götter nicht ständig Nachschub bekämen, ginge am nächsten Morgen die Sonne nicht mehr auf.
Wahrscheinlich verbanden sie in ihrer Vorstellungswelt Morgen und Abendrot mit Blut (Blut der Götter vielleicht) und deswegen wollten sie dafür sorgen, dass die Götter immer genug zu "essen" bekamen.


Die Kultur der Azteken war so fern von allem, was wir mit Ehtik verbinden, dass auch ihre Götter damit nichts zu tun hatten. Es ging überhaupt nicht um solche Begriffe.

Auch die Götter selbst waren für die unterschiedlichsten Dinge zuständig.
Die Priesterkaste war eine äußerst grausame , sadistische und kriminelle Vereinihung, die sich z. B. einwickelte in die Haut irgendwelcher Opfer und andere für meine Begriffe ekelhafte und perverse Bräuche pflegte.
Es wurde mir mehr als übel, als ich das erste Mal davon hörte.

Ich kenne nicht eine alte Erzählung die etwas mit unseren Heldensagen usw. zu tun hat. Ich weiß nicht einmal ob sie überhaupt in Begriffen wie gut und böse dachten.






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moin moin und hola pat

Beitrag  uvondo am Fr 15 März 2013, 07:38

>>>Was mich schon immer interessiert hat, ist die Frage, ob es damals auf der Arche auch Dinos gab, oder ob die schon früher ausgestorben waren und wenn ja, warum.<<<

NEIN, eher nicht. Die Dinos waren schon Millionen Jahre vor der Erschaffung des Menschen (und damit auch vor der Sintflut) von der Erde verschwunden. Wissenschaftler machen einen grundlegenden Fehler. Sie suchen immer nur nach Überresten dieser Urzeitviecher, versuchen herauszufinden ob sie Fleisch- oder Pflanzenfresser waren. Aber sie kommen nie auf den Gedanken, warum es diese Spezie überhaupt mal gegeben hatte. Wir haben uns dann irgendwann einmal vor vielen Jahren im kleinen Kreis zusammengesetzt. WIR, das sind Geologen, Biologen, Paläontologen und ich. (es ging ursprünglich nur um Gene) Aber wie das so im Leben ist, aus einem Thema entwickelten sich tausende Themen. Aber darum geht es jetzt nicht. Niemand wußte letztendlich eine fundierte Anwort, und kamen dann zu dem Konsens, daß sie zur Entwicklung der Erdgeschichte gehören mussten. Die Bibel beschreibt nur in seiner Schöpfungserklärung, was Gott der Reihe nach alles erschaffen hat. Dazu gehörten lt.. Bibelbericht eben auch riesige Geschöpfe im Wasser, in der Luft und eben Landtiere. Sie beschreibt keine Zeiträume. Und das ein Schöpfungstag nicht nur 24 Std. umfasste, dürfte jedem klardenkendem Menschen wohl verständlich sein. Ausser..........

>>>Die Sintflut könnte ja auch ein Tsunami gewesen sein. Ich denke das es war es auch.<<<

Ich denke das eher nicht. Lt. Bibelbericht umgab damals den Erdball ein riesiger Wasserring der hier das Klima auf der Erde regelte. Es gab keinen Regen, den kannte man damals nicht, deswegen konnten Noahs Zeitgenossen mit dem Begriff Regen/Sintflut auch nichts anfangen. Das Klima regelte sich mit dem, was wir heute Morgentau nennen. Auf der Erde war es gleichmäßig warm, oder nachts kühler, sodaß Tau entstehen konnte.

>>>Nur eine Frage bleibt immer, woher wusste Noah was geschehen wird, wenn man die Geschichte ohne Gott erklären will. <<< EBEN...........

>>>Denn immerhin, ob es jetzt um Träume oder Prophezeiungen geht, um unseren Christengott oder andere Götter. Sicher ist, dass es so gut wie in allen Religionen die Frage gibt, woher kommt das Wissen, um Dinge die man zu dem Zeitpunkt nicht wissen konnte<<<

Tja, womit man dann ans Eingemachte gehen müßte..................
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Lobelie, nichts für ungut

Beitrag  stringa am Fr 15 März 2013, 10:16

Dein Posting

http://libertalia.forumieren.com/t131p40-sieh-da-papst-benedict-xvi-in-der-homo-falle#13423 ,
aber die Süddeutsche scheint ein anderes Bild von den Jesuiten (den heutigen) zu haben.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/orden-der-jesuiten-gottes-freigeister-1.1624789

Was die schreiben, entspricht meinen (zugegebenermaßen etwas vagen) Vorstellungen auch.

Auch die FAZ
http://www.faz.net/aktuell/politik/die-wahl-des-papstes/der-jesuiten-orden-wer-mit-dem-teufel-kaempft-muss-die-seiten-schnell-wechseln-koennen-12115124.html

scheint nur freundliche Gedanken zu hegen. Smile

Peace!
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Hallo Stringa,

Beitrag  patagon am Fr 15 März 2013, 11:19

ich bin echt neugierig, ob es dir wenigstens gelingt, deine angebetete Lobelie dazu zu bringen, einen winzigen Augenblick lang wenigstens ein einziges Mal die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass selbst sie sich irren könnte lol!

patagon

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Hallo Patagon,

Beitrag  stringa am Fr 15 März 2013, 11:40

ich bin echt neugierig, ob es dir wenigstens ein einziges Mal gelingt, blöde Bemerkungen zu unterdrücken.
Ich bete niemanden an, zufällig teile ich Lobelies Meinungen in den meisten Fällen, wenn nicht, sag ich das, wenns mir wichtig ist, wenn nicht, laß ich's. Ich teile auch in sehr wenigen Fällen deine Meinung, Uvos (wenns euch gelingt, mal eine konsequent durchzuhalten) und sogar Demos.
Und wenn ich auf Lobelies "Seite" stehe, dann gegen die Art, wie die Gegenmeinungen vertreten werden.
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Na stringa

Beitrag  uvondo am Fr 15 März 2013, 11:48

da musst Du Dir pats Meinung eine Etage tiefer erstmal "anhören".............
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P.S.

Beitrag  stringa am Fr 15 März 2013, 11:49

Lobelie bildet sich ihre Ansichten und Meinungen ebenso wie ich, nach dem sie mehr oder weniger gründlich darüber nachgedacht hat. Sie wird also in der Jesuitenfrage ihre Meinung behalten und ich meine. Das macht gar nix. Man kann über eine Sache verschiedener Meinung sein.
Ich persönlich verstehe unter Diskussionen, daß man gegenteilige Ansichten ruhig stehen lassen kann, (sofern sie zivilisiert vorgetragen werden), das Ganze nennt man Meinungsaustausch.
Wenn sich jemand von meiner überzeugen läßt, freut mich das natürlich, muß aber nicht sein.
Und ich bin sicher, Lobelie denkt genau so.
Und komm jetzt bloß nicht wieder mit Demo, 984 oder Bella. Gegen deren Meinungen hab ich nichts, wohl aber gegen die Art, wie die hier aufgetreten sind.
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Na, Stringa,

Beitrag  Lobelie am Fr 15 März 2013, 12:28

jetzt habe ich in den von Dir geposteten Artikeln aber doch auch Stellen gefunden, mit denen ich absolut einverstanden bin:

Jesuiten galten als Elite, waren Beichtväter der Könige und Papstmacher, aber sie blieben hinter den Kulissen - weil ihr Gründer Ignatius von Loyola ihnen eigentlich aufgetragen hat, keine kirchlichen Ämter anzustreben, in der Neuzeit aber auch, weil das Opus Dei den Strippenzieher-Platz in der Kurie einnahm. Der Orden gilt vielen dort als zu liberal, als suspekter Hort der Freidenker. Umso überraschender nun die Wahl.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/orden-der-jesuiten-gottes-freigeister-1.1624789

Wen Opus Dei für liberal hält, muß es nicht sein. Angesichts des Kadavergehorsams der Jesuiten kommt es ganz darauf an, wer gerade dort die Führung hat - einzuschätzen sind sie nicht. Dank ihrer rabulistischen Intellektualität, mit der alles und jedes und auch dessen Gegenteil ›begründet‹ werden kann, machen die jeden Schwenk mit.
Als im Deutschen Reich 1872 das Jesuitengesetz erlassen wurde, mit dem der Orden nicht nur aufgelöst, sondern die Jesuiten sogar des Landes verwiesen wurden, hatte das katholische Zentrum durchaus nichts dagegen. Das hatte schon Gründe... Weil die Jesuiten durch ihre Stellung als Erzieher und Beichtväter den damals tonangebenden Adel im Griff hatte, und das Beichtgeheimnis für Intrigen genutzt wurde. Die Jesuiten waren Staat im Staate.
Ich weiß, 19. Jahrhundert. Aber trauen kann man diesem Orden bis heute nicht, vom sexuellen Mißbrauch in jesuitischen Kollegs ganz zu schweigen. Gerade ihr Bildungs-Zugriff auf Kinder macht mir Sorge.


Doch nicht ohne Anlass wurde denselben Männern immer wieder Schlechtes nachgesagt, und das nicht nur von Protestanten und Aufklärern. Auch in der katholischen Kirche hatten die Jesuiten stets Gegner, wenn nicht Feinde. Als geistige Giftmischer und Tyrannenmörder, als Männer, die Kadavergehorsam für eine Tugend halten und mit der „Jesuitenmoral“ eine besonders perfide Methode erfanden, je nach Opportunität Gutes als schlecht und Schlechtes als gut erscheinen zu lassen - so bevölkern Jesuiten bis in die Gegenwart Geschichtsbücher, Pamphlete und Skandalromane.
http://www.faz.net/aktuell/politik/die-wahl-des-papstes/der-jesuiten-orden-wer-mit-dem-teufel-kaempft-muss-die-seiten-schnell-wechseln-koennen-12115124.html

Siehste? Very Happy

Da bleibe ich erst mal skeptisch. Vorsichtshalber.
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Nachtrag:

Beitrag  Lobelie am Fr 15 März 2013, 15:49

Klassischerweise nicht online gestellt: Ein Artikel von Philipp Lichterbeck im heutigen TAGESSPIEGEL unter dem Titel:
»DER NEUE PAPST. Franziskus und die Politik«

Da wird sehr schön aufgeführt, wie er seinerzeit mit der Militärjunta kooperiert und darüber in einem Buch von 2006 krass gelogen hat. Genauso wie vor wenigen Jahren vor einem Gericht: er habe nie etwas davon gehört, daß die Junta inhaftierten Regimegegnern die Kinder weggenommen und sie regimetreuen Eltern überstellt habe; tatsächlich hatte sich eine Betroffene seinerzeit direkt an ihn gewandt, der daraufhin andere Kirchenobere um Hilfe bei der Suche nach dem Kind gebeten habe. Die Kirche habe aber lediglich mitgeteilt, daß das Baby bei einer guten Familie sei.

Das paßt ins Bild.
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Gedankenfreiheit und Heuchelei

Beitrag  patagon am Sa 16 März 2013, 05:40

"Darf ich während ich bete rauchen?" fragt der Augustiner seinen Beichtvater.
"Darf ich während ich rauche beten?" fragt der Jesuit.

Das ist der Unterschied.

Man kann eine Sache von zwei Seten sehen.

Oder glaubst du Lobelie, dass du oder jemand anderes ein Recht mir das beten zu verbieten?


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Eine

Beitrag  Lobelie am Sa 16 März 2013, 09:30

arg zusammengestrichene Kurzfassung des Artikels ist online erschienen:

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/jorge-mario-bergoglio-und-die-militaerdiktatur-die-zwei-gesichter-des-papstes-franziskus/7928238.html

Ja, Patagon - in diesem Witz ist die klassische jesuitische Rabulistik schön dargestellt. Very Happy

Deinen letzten Satz verstehe ich allerdings nicht.

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Guten Morgen,

Beitrag  stringa am Sa 16 März 2013, 10:43

so, ich hab den Artikel gelesen, allerdings auch die Kommentare, in denen ein anderes Licht auf die Ereignisse geworfen wird, und aus denen für mich hervorgeht, daß er nichts anderes getan hat, als sich und die Kirche während veränderter Herrschaftsverhältnisse so durch zu lavieren.

So etwas kann man wahrscheinlich sehr vielen kirchlichen Würdenträgern, wie auch führenden Persönlichkeiten anderer Organisationen vorwerfen, wenn sich die Machtverhältnisse verschieben.

Ist nicht schön, aber kommt doch allgemein immer wieder vor.

Ist die Frage, ob man für den Papst-Stuhl jemand finden würde, dessen Vita überhaupt gänzlich ohne Fehl und Tadel ist.

Insgesamt kann ich mich über die Kirchen-Oberen nicht so richtig aufregen, ich hab nichts für und nichts gegen sie, sie sind mir schlicht egal, höchstwahrscheinlich, weil sie für mein Leben keine Bedeutung haben.

Worüber ich mich vielleicht noch aufregen könnte, wären die Verwicklungen des Vatikans, bzw. der Kirche in die Finanzkrise - was sag ich, in mehrere Finanzkrisen, schließlich hab ich schon mindestens 2 erlebt, aber auch da reichte mein Aufregungspotential nicht aus, um mir umfassende Kenntnisse anzueignen.
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P.S. Lobelie

Beitrag  stringa am Sa 16 März 2013, 10:46

ich versteh den letzten Satz von Patagon auch nicht, aber das geht mir öfter so Very Happy
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moin moin,

Beitrag  patagon am Sa 16 März 2013, 11:16

Was ist an meiner Frage nicht zu verstehen?
Ist es nicht genau das Gleiche, ob ich während ich eine Zigarette rauche ein Gebet spreche, oder ob ich während des Betens rauche?

Wo ist der Unterschied?

Sinn machen würde ein solches Verbot doch höchstens auf den Ort bezogen, also z. B. das Rauchen in der Kirche zu verbieten, oder wie will man überprüfen, ob der Junge, der hinter dem Mädchen in der Kirche kniet, dabei nicht an etwas anderes als an Gott denkt oder umgekehrt, dass die junge Frau in der Hochzeits Nacht nicht dabei an etwas ganz anderes denkt?






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Verrat und Heldentum

Beitrag  patagon am Sa 16 März 2013, 11:59

Was den Papst angeht, habe ich keine Ahnung.
Aber wer kann von sich selbst sagen, wie er selbst in einer solchen Lage handeln würde?

Als bestes Beispiel für das Problem sehe ich Schindler (Schindlers Liste).

Er hat scheinbar mit den Nazis kooperiert und konnte dadurch vielen Menschen das Leben retten.

Wäre es denn besser gewesen, ihnen offen feindselig gegenüber zu treten?

Aus einer Position der Schwäche kann man nichts bewirken und ob der Papst wirklich jemanden denunziert hat, wissen wir nicht. Die Linken lügen und denunzieren doch auch, siehe Stasi.


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