Helmut Kohl

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Helmut Kohl

Beitrag  patagon am Fr 01 März 2013, 11:49

das Eingangsposting lautete :

In Spiegel Online findet gerade eine heftige Diskussion um die zweite Frau des Altbundeskanzlers statt.
Die Söhne lehnen sie ab. Es geht von "was hat das mit Politik zu tun" und "die Söhne sollen sich schämen, den Vater in den Dreck zu ziehen" bis zu "typisch für Frauen, die sich einen alten Sugardaddy unter den Nagel reißen"
Ich finde allerdings, dass das sehr wohl etwas mit Politik zu tun hat.
Wenn einer die Verantwortung für ein ganzes Land, Krieg und Frieden, Wohlstand oder Pleite etc. Und kann nicht einmal seine Familie, Frau und Kinder, vor Angriffen von außen schützen, bzw. hat in der Regel jahrelange Opfer der Familie für seine Karriere gebraucht, nur um dann zum Schluss alles kaputt zu machen.
Dann hat das schon etwas mit Charakter und Verantwortung zu tun.
Übrigens war es bei Willy Brandt nicht anders. Es gibt unzählige Beispiele.


Hier ist der Link dazu:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sohn-von-helmut-kohl-vermutet-affaere-seines-vaters-in-neunziger-jahren-a-886051.html#spCommentsBoxPager


patagon

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Die Söhne stürzen das Denkmal

Beitrag  Lobelie am Di 05 März 2013, 15:30

doch gerade um - ich bin sicher, daß nach seinem Tod so einige etwas zu publizieren haben, und wenn es ein Gespräch mit dem treuen "Ecki" ist, der ihn jahrelang chauffiert hat. Auch Heribert Schwan, der ihm beim Schreiben der Memoiren geholfen hat, verfügt über zahlreiche Unterlagen und hat bereits angekündigt, daraus etwas zu machen.

Wegen seines Hannelore-Kohl-Buchs ist er zwar erfolgreich von den Söhnen verklagt worden (obwohl er auf deren Seite stand), aber falls er posthum ein kritisches Buch über den Vater schreibt, wird er wohl nur mit Widerstand der Witwe rechnen müssen.
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@ all

Beitrag  patagon am Di 05 März 2013, 17:52

genau das ist es, eure Beurteilung der Kinder und ihrer Aktionen, die mich so ärgert.
Die Unterstellung, dass die Kinder es aufs erben abgesehen haben und deswegen dem greisen Vater jetzt das Glück seiner jungen Liebe nicht gönnen usw.

In Wirklichkeit geschieht wahrscheinlich oft genau das Gegenteil, nachdem Vater oder Mutter jahrelang, manchmal Jahrzehnte lang, ihren Kindern gegenüber egoistisch, machthungrig, autoritär, verschwenderisch und fordernd gewesen sind, die Kohlen durchgebracht haben, nur ein Minimum an Verantwortung getragen haben usw. werden sie arm alt und krank, werden sie von ihren Kindern gepflegt, unterhalten usw., die Kinder haben auf eigene Karrieren, Ehen oder Kinder verzichtet. Habe oft genug erlebt, dass eine Tochter die Mutter oder den Vater aufopfernd geplegt hat, für Gottes Lohn.

Und den guten Kindern wird dann noch dazu alles mögliche unterstellt.

Ich persönlich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass ich so gute Kinder niemals verdiewnt habe.

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Davon habe ich doch gar nichts geschrieben?

Beitrag  Lobelie am Di 05 März 2013, 17:56

Im Gegenteil, wenn ich hier Partei ergreifen müßte, was ich bislang nicht getan habe, stünde ich auf der Seite der Söhne.
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Lobelie,

Beitrag  patagon am Di 05 März 2013, 18:01

ich entschuldige mich bei dir. Ich war schon so sauer über die allg. Reaktionen, dass ich gar nicht mehr genau geschaut habe, wer was gesagt hat.
Sorry.

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