Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

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Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

Beitrag  Gast am Do 14 Jun 2012, 20:41

das Eingangsposting lautete :

Krimi's geschrieben oder gespielt. Welche sind gut, welche sind laangweilig, welche haben wir nicht verstanden und welche sollte es unbedingt mal geben.


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Re: Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

Beitrag  QuoVadis am Fr 29 Jun 2012, 16:12

Sei bedankt!

Obwohl ich daneben lag, habe ich grob getroffen - es geht um Wasserwesen. Hurrah!
Man ist schon für eine Winzigkeit sehr dankbar... rendeer

Ja, die sind schön. Manche psychodelisch schön.

LG, schöne Zeit wünsche ich Dir, QV
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Re: Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

Beitrag  Gast am Sa 30 Jun 2012, 02:15

Also, als erstes möchte ich mich ab jetzt bemühen doch ein wenig besser die deutsche Sprache zu nutzen. Ich war nämlich in ein anderes Forum, wo einen Nick namens Schlau schreibt.
Und danach habe ich mir gedacht, nee, so geht das nicht.
Wenn man von sein gegenüber ein wenig Respekt erwartet sollte man doch wenigsten den Anschein geben, das man sich bemüht, sich korrekt aus zu drücken.
Sonst könnte mann genau so gut wie wilde Affen einander anschreien. (Mm. Das wird trotz gutem Deutsch vielerorts gemacht. Dieser argument zählt nicht)
Wie dem auch sei, das Deutsch der Schlau-frau hat mich dermassen shockiert das ich mich spontan dazu entschlossen habe mich zu verbessern.
Was ich vorallem schwierig finde in Deutsch sind dass und das, mann und man, wen und wem, ich vermische diese Wörter, und dan diese ewige Umlaute. Brrr. Gibt es nicht in die Niederlanden.

Zweitens das gedicht, fur den Arme Kerl der nicht weis (oder weiss) wohin den Weg ihn führt.

De kwal en het water

Der Qualle und das Wasser



Een kwal die vond dat het water stonk
Ein Qualle fand dass das Wasser stank
sprong aan wal, waar hij verdronk.
Sprang am Ufer, wo er ertrank
MORAAL
Moral
Wie al te grote afstand neemt
Wer al zu grosse Abstand nimmt
was van tevoren al wat vreemd.
War vorher schon etwas fremd
OF
ODER
Voor al te fijn besnaarde kwallen
Für al zu empfindliche Quallen
kan evolutie tegenvallen.

scheint die Evolution eventuel ein Reinfall

Aber ihren Ubersetzung ist viel Vroman-gerechter!!
Gutenacht!

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Ach, wegen ihrem Avatar

Beitrag  Gast am Sa 30 Jun 2012, 02:32

darf ich ihnen dieses Gedicht nicht vorenthalten;

Von Godfried Bomans,
http://de.wikipedia.org/wiki/Godfried_Bomans


Spleen

Ik zit mij voor het vensterglas
onnoemelijk te vervelen.
Ik wou dat ik twee hondjes was,
dan kon ik samen spelen.

Vor dem Fenster sitz ich Daheim
Und es langweilt mir so vieles
Ich wollte gern zwei Hündchen sein
Dann konnte ich zusammen spielen.


Hut ab!

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Re: Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

Beitrag  Silvi am Sa 30 Jun 2012, 08:01

http://libertalia.forumieren.com/t19p20-harry-fahr-schon-mal-den-wagen-vor#2298

Liesbeth, dein Deutsch ist klasse. Und das liegt ganz einfach daran, dass alles was du schreibst, einfach aus dir kommt. Egal, ob Schreibfehler drin sind oder nicht, es klingt offen und ehrlich.

Ich lese deine Beiträge sehr gerne.

Ein schönes Wochenende, hoffentlich im kühlen Nass wünsch ich dir.

Gruß Silvi
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Re: Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

Beitrag  Gast am Sa 30 Jun 2012, 20:42

Huhu Quo flower

hab da nen ganz deuflischen Kurzkrimi gefunden What a Face
Ich hoffe, er gefällt dir Very Happy

Das brutale Schaf

von Carsten Gebhardt

Schon von Weitem sah ich das Schaf abseits von der Herde.

Kein Hirte war in Sicht, nur grelle Hinweisschilder an der Umzäunung als Warnung vor dem Strom.

Ein Rhönschaf auf einer Streuobstwiese mit aufsässigem Blick über der hängenden Unterlippe, so herausfordernd als wollte es mir eine reinhauen. Das linke Ohr zuckte beständig wie ein Stinkefinger. Dabei war es nur ein Knastbruder mit einem Zottelfell, als hätte es den Zaun berührt. Kein kastrierter Hammel sondern ein aufmüpfiger Bock, dem noch die Hörner fehlten.

Am Zaun blieb ich stehen und starrte zurück; gefangene Blicke wie in einem Duell. Wer abbricht, verliert.

Es hielt mit, obwohl ich wie ein Wolf zu heulen begann mit gefletschten Zähnen und verzogenem Gesicht.

Das blöde Vieh stand nur da und glotzte. Keine Spur von Panik.

Ein böser Traum dachte ich und kämpfte gegen meine zuckenden Lider an.

"Määähhh."

Es lachte mich aus mit einem höhnischen Blöken, das mich noch mehr provozierte. Genauso wie die zur Schau getragene Häme, die mich zu Grimassen verleitete, vor denen ich wohl selbst erschräke, wenn ich sie sehen könnte.

"Mähhhh."

Wieder war es passiert.

Ich zerplatzte fast vor Wut, hielt mich aber in respektierlichem Abstand zum Zaun. Wollte nicht aussehen wie das Schaf. Totgelacht hätte es sich.

Vielleicht war genau das beabsichtigt? Ein Schaf, das denken konnte. War so was möglich?

Von Judasschafen hatte ich gelesen. Dressierte Tiere, die vor den Schlachtungen warteten und die ankommenden Herden in den Tod leiteten.

"Mähhh."

Zornig kickte ich einen Stein nach dem Tauber auf dem Weg, der um seine Angebetete tanzte, die Flügel ausgebreitet, die Brust auf den Boden gedrückt, unverschämt glücklich gurrend an einem solchen Tag.

Steine werfen!

Der Erste versank wirkungslos im Gras, weit vor dem Schaf.

"Mähhh", brüllte es und trippelte näher heran.

Zu blöd, dieses Vieh, dachte ich schadenfroh und warf einen weiteren Stein.

Vorbei.

Ich warf alles über den Zaun, was in der Nähe lag. Äste, Steine, eine alte Flasche. Das Blöken im Nacken trieb mich an, bis ich schnaufend verharrte und um mich sah.

Nichts hatte getroffen.

Zähneknirschend starrte ich das Schaf an.

"Mähhh."

Es reichte. Spontan zog ich meine Jacke aus, bettete sie über den Zaun, bevor ich hinüberstieg, mit einem armlangen Stock als Waffe in der Hand.

Galoppierend stob der Paarhufer davon. Mit wippenden Backen, aus denen es herausköttelte.

Ich rannte hinterher, holte auf und hob den Stock zum Schlage.

Plötzlich wurde ich gepackt. Reißende Zähne in meiner Backe.

Blitzschnell blickte ich hinter mich.

Den Hund, dachte ich nur, den Hund habe ich vergessen.

"Määähhh", blökte das Judasschaf und hüpfte fröhlich auf der Stelle.

http://www.kurzgeschichten-verlag.de/humor/humor-352.html

Der kleine Nils pirat
der 7 Weltmeere

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Re: Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

Beitrag  QuoVadis am Di 03 Jul 2012, 20:54

@ kleiner Nils,

hi, hi...

Hat mich irgendwie an Magnus Mills' "Die Herren der Zäune" erinnert.

In dem Buch geht es um drei junge Kerle, die sich als Zaunbaumeister in Schottland verdingen.
Es regner arg und immer. Abends, in der nacht, sogar mittags.

Die jungen Männer werden aufs Land geschickt um Zäune der Farmer zu bauen. Was die auch minderer fröhlich aber pflichtbewusst tun. Die Jungs sind keine sehr tüchtigen Arbeiter, aber irgendwie schaffen sie ihr Pensum gut.

Abends gehen sie ins Pub, machen Mädels schöne Augen, falls sie eins finden. Oder nach der 7. Pint eins noch sehen können.

Es ist überwiegend düster und meistens nass in dem Buch...

Eigentlich sind das normale Pint-Verbraucher, wenn...

Wenn nicht diese Besonderheit. Die bringen Leute um. Nie willkürlich, nie wollend, nie mit Absicht. Nolens volens. Es passiert einfach. Wie bei dem einen Tipfehler passieren, bei diesen Experten des Zaunbauens-aufm-schottischem-Lande passieren Leichen.

Das Buch ist sehr knapp und sehr konkret gehalten. Aber mehrmals musste ich nach einem Froteetuch suchen um meine Haare trocken zu reiben, denn es geht sehr nass zu...

LG, QV







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Wenn Juristen Bücher schreiben...

Beitrag  Oldoldman am Mi 04 Jul 2012, 22:05

... dann sind es lange Abhandlungen über Paragraphen - oder....??? Richtig: Krimis!

So auch in diesem Falle. Claudia Trippel und Lars Wippern, die Autoren des hier in Rede stehenden Werkes, stammen aus dem Westen und haben nach der juristischen Ausbildung Anfangs der Neunziger Jahre in Verwaltungen in Mecklenburg-Vorpommern gearbeitet. Was die beiden Juristen bewogen hat, gemeinsam einen Kriminalroman zu schreiben, konnte ich dem mir vorliegenden Bändchen leider nicht entnehmen. Herausgekommen ist jedoch eine durchaus treffende, ja relativ realitätsnahe Erzählung. Gut, die Relativität zeigt sich für Eingeweihte darin, daß die Realität noch wahnsinniger war (und vielleicht noch ist??).

Alles beginnt mit einem spitzen Schrei eines Kindes und den bedeutungsschweren Worten: "Mama, du Sau! Das sag' ich Papa!" Dann stört eine angeschwemmt Leiche an der französischen Atlantikküste die ersten Urlaubstage eines eigentlich auf Wirtschaftskriminalität spezialiserten Commissaire Petit (welch' eine phantasievolle Namensgebung...). Was folgt ist ein Besuch an der Ostsee in Meck-Pomm bei Schauspieldemokraten, einer Landratte, blasierten Ministeriellen, versoffenen gescheiterten Westexistenzen, die auch in Meck-Pomm nicht haben Fuß fassen können....
Was das alles miteinander zu tun hat?

Nun, das müßt ihr schon selber entdecken, indem ihr

Die Rückkehr der Brotkäfer

lest.


Das Buch ist erschienen im city-communication Jörg Sannemann Verlag, Würzburg, ISBN 3-925225-01-3

Ein Buch, nicht nur für den schwarzen Peter...
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Schwarzer Peter liest nur Bücher mit 'Sprungtabelle' ...

Beitrag  Gast_0007 am Do 05 Jul 2012, 08:40

Wenn somit ein Inhaltsverzeichnis fehlt, auf die Diktatur des unmündigen Lesers lässt er sich nicht ein. Und die Leseprobe spricht für eingeschlafende Füße pur ...?

http://www.city-communication.de/brotkaefer3.html
... Daß aus den "Brotkäfern" ein Krimi wurde, liegt an der unglücklichen Verknüpfung dieser Grundstücksgeschäfte mit jenem Todesfall und natürlich der Tatsache, daß auch die Autoren bei einem Sachbuch eingeschlafen wären.

Claudia Trippel & Lars Wippern

http://www.city-communication.de/brotkaefer4.html
Jetzt geht meine Frage an die mit 'KLV (Kinderlandverschickung)' und in 'BelleWichTricks' sogar mit fiktiven "Verschwörungstheorien" erfahrene OStA a.D.: Was meinen die beiden Autoren hier mit "eingeschlafen" ...?

Reales kurzfristiges Einschlafen wie des Schwarzen Peters bei 'BelleWichTricks'? Oder theologisches von der Kanzel gesabbeltes, endgültiges 'Einschlafen' mit vielen Blümchen und Wiedersehen im Jenseits ...???
Vgl. Demokritxyz Posting, 15.11.2011, S. 8/II, 11:42 h @Gabriele Wolff: Beim MDR soll etwas Klarlack aufgetragen werden ...

Du solltest versuchen, die MDR-Affäre im Gesamtkonzert mit der ARD zu sehen. Wenn beim MDR ein Fass aufgemacht wird, schaukelt auch die ARD (Kachelmann) und die Wellen gehen weiter.

Die Bremse ist da lediglich, dass keiner was weiß oder konkreter: Das pflicht- und verantwortungsbewusste NICHTWISSEN, dass du in solchen Systemen (fast) immer als Grundvoraussetzung für den Aufstieg findest.

Aber mal zu deiner Praxis mit Buschgeld-Teaser bei deiner 'Kinderlandverschickung':

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13487394.html

Ist da in deinem Erkenntnishorizont mehr bei herausgekommen als der Fischer Frauenkrimi: Gabriele Wolff, Rote Grütze, 1994 ...?



http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3596125308/ref=dp_olp_used?ie=UTF8&condition=used
Ich mein', da sollten plötzlich Richter und Staatsanwälte (west)deutsches Recht verwurschten, ohne das jemals studiert zu haben? Waren die Unterschiede zum DDR-Recht nicht so groß, dass das problemlos ging? Oder wurde das Recht in kritischen Fällen sowieso von oben befohlen: in west und genauso in ost? Und die anderen Fälle sind egal ...?
http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t509p140-fall-kachelmann-freiheit-und-die-befreiung-aus-der-elsen-falle-teil-2#49374
Wer sich dafür interessiert, wie möglicherweise, eventuell, gegebenenfalls, womöglich etc. die unerwünschte Realität in 'BelleWichTricks' verschlüsselt wird und damit anschließend (wegen der perfekten Verschlüsselung ...?) noch ein Preis (Friedrich-Glauser, für Kriminalroman 2004) gewonnen wird, möge bitte sehr aufmerksam und vollständig die beiden ersten folgenden Links lesen. Dort in Belletristik beschriebene "Verschwörungen" (Tod unter lauter Nullen im dritten Hinterzimmer ...?) gibt es (für 'Organe der Rechtspflege') real nur im Ausland, oder ...?
http://www.zeit.de/2004/21/KA-Krimi21

http://www.gabrielewolff.de/files/danke.html
BuchMarkt, 09.04.2004:

Friedrich Glauser Preis - Krimipreis der Autoren 2004 in der Sparte "Roman" an Gabriele Wolf
...
Gabriele Wolff hat sich eines Themas angenommen, das sie kennt, versteht, durchschaut: Macht. Sie liefert in ihrem neuen Roman ein subtiles Psychogramm über Macht und die verhängnisvollen Deformationen, die Macht auslöst. Dabei fängt für die Hauptfigur wie für den Leser alles ganz harmlos an – und entwickelt sich zu einem höchst spannenden und zugleich sehr realistischen Krimi, der hinter die Kulissen blicken lässt – die der Menschen und die der Politik. Neben tiefgründigem Humor besitzt Gabriele Wolff einen unaufgeregten, präszisen und literarischen Stil, der einfängt und nicht mehr loslässt – eine Lektüre, die die Juroren von Anfgang bis Ende uneingeschränkt genossen haben.
...
Thomas Przybilka
(für die Jury)

http://www.buchmarkt.de/content/12208-friedrich-glauser-preis-krimipreis-der-autoren-2004-in-der-sparte-roman-an-gabriele-wolf.htm?hilite=-Anne-Chaplet-
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich-Glauser-Preis#Bester_Roman_.E2.80.93_Glauser_Autorenpreis
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Kaleun Schwarzer Peter,

Beitrag  fab Jack am Do 05 Jul 2012, 10:17

Sollten Deine Füsse eingeschlafen sein bei der Lektüre von "Es war einmal ...", welches Du Dich bemühst mit dem Synonym "BelleWichTrick" zu belegen, so sei gesagt, dass ich, Jack verantwortlich zeichne für die Ameisen, nicht die der Jurisprudenz, sondern derer, die sich vergnüglich nach dem Erwachen Deiner Füße weit unterhalb Deiner Gürtellinie breit gemacht haben - Lobelie hat meinen Text korrigiert und lektoriert - und ist somit nicht die Autorin.

Was die Liste der Preisträger des Glauser Preises betrifft, die ich mir gerade zu Gemüte geführt habe - wie ein mündiger Leser das ebenfalls bei einem Inhaltsverzeichnis täte, so stelle ich nur fest, dass sich Gabriele Wolff in allerbester Gesellschaft befindet.

Inhaltsverzeichnisse übrigens nutze ich als effiziente Einschlafhilfe -
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Thema verfehlt ?

Beitrag  stringa am Do 05 Jul 2012, 10:30

Ich würde vor allem gern wissen, was ein Krimi, der von Oldoldman vorgestellt wird, mit Gabriele Wolff und Schwarzer Peters Privatkrieg zu tun hat.

Schwarzer Peter, wäre ich Lehrerin und sollte dein Posting bewerten, könnte ich nur drunterschreiben s.o.
(aber ohne Fragezeichen)
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Ach, Peterle, selbst ist der Mann!

Beitrag  Oldoldman am Do 05 Jul 2012, 12:25

Wenn Dir die "Einsprungtabelle" fehlt, dann nimm' Dir das Buch, zieh auf einer Deiner vielfältigen Nebentasks eine Excel-Tabelle auf und bau Dir schlicht eine. Kannst sie ja dann als hilfreiches Instrument hier posten, weil es unter Umständen hier User gibt, die sich gern mit Literaturvorschlägen befassen, ihnen nachgehen und anschließend
entscheiden, ob sie die Lektüre als spannend, anregend fanden, oder ob (nicht nur?) die Füße eingeschlafen sind.

Ansonsten hat stringa doch völlig recht:

Dies ist nicht der Ort, um über Korruption, Rechtsbeugung usw. zu diskutieren oder anderen User, speziell Lobelie, Vorhaltungen über ihre Werke und ihr Verhältnis zur und ihr Verständnis der deutschen Rechtswirklichkeit zu machen.
Aber, wenn es nach der Lektüre sowohl des mit einem Preis ausgezeichneten Buches von Lobelie, als auch des von mir vorgeschlagenen Krimis Ausgangspunkte für eine Sachdiskussion zu den Eingangs angesprochenen Fragen gibt, mache ich
1. gerne einen entsprechenden Strang auf und
2. ebenso gerne mit.

Und wo Du doch gern dicht am Wortlaut bleibst, wie ist dieses (Unter-)Forum umschrieben?
Der literarische Reißwolf
Selbstgelesenes vorgestellt und rezensiert - Selbsterdachtes präsentiert.
__________
vgl.: http://libertalia.forumieren.com/c3-klonstuuv
Und wie lautet doch gleich das Eingangsposting?
Krimi's geschrieben oder gespielt. Welche sind gut, welche sind laangweilig, welche haben wir nicht verstanden und welche sollte es unbedingt mal geben.
____________
vgl.: http://libertalia.forumieren.com/t19p20-harry-fahr-schon-mal-den-wagen-vor#382

Was Deine Abneigung gegen das, was Du gern als "BelleWichTricks" oder auch "Verschlüsselung der unerwünschten Realitäten" bezeichnest, so gilt es wohl zu akzeptieren, daß es unterschiedliche Ausdrucksformen gibt. 'Enthüllungsjournalsmus'
ist eben nicht der einzige Weg, auf etwas aufmerksam zu machen. Manche Sachverhalte lassen sich, zur Vermeidung juristischer Auseinandersetzungen und "Schwärzungen" nur in einer verfremdeten Form darstellen, als rhetorische Fragen oder eben als Fabel, Gleichnis oder Parabel. Eventuell sind auch hier die von Dir doch so oft beschworenen 'Leser mit Kopf' angesprochen, die sich bekanntlich gern ihr eigenes Urteil bilden und dazu gern in die Fabelwelt der "BelleWichTricks" eintauchen, um sie mit ihren eigenen Erfahrungshorizonten abzugleichen.

Ansonsten, muß ich mir Sorgen um Deinen Gesundheitszustand machen? Ich mein', wenn Du so schnell einschläfst und die Durchblutung der Füße derart leicht gestört wird, wäre doch mal ein Check angeraten - oder?

Oh, und daß es West-Juristen gegeben hat, die ganz ohne "KLV" und "Buschgeld-Teaser" in die neuen Bundesländer gegangen sind, wozu angesichts ihrer Vita auch die Autoren des von mir vorgestellten Buches zählen könnten, willst Du ausschließen?
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Ja, stringa: Viele wollen wissen, verstehen aber nicht ...

Beitrag  Gast_0007 am Do 05 Jul 2012, 12:58

stringa:

Thema verfehlt ?

Ich würde vor allem gern wissen, was ein Krimi, der von Oldoldman vorgestellt wird, mit Gabriele Wolff und Schwarzer Peters Privatkrieg zu tun hat.

Schwarzer Peter, wäre ich Lehrerin und sollte dein Posting bewerten, könnte ich nur drunterschreiben s.o.

(aber ohne Fragezeichen)

http://libertalia.forumieren.com/t19p20-harry-fahr-schon-mal-den-wagen-vor#2675
Sehr dankbar bin ich, dass ich nicht solche Lehrer (Deutsch/Geschichte) hatte. Der erste hatte als Ju-52-Pilot die 'Letzten' aus Stalingrad ausgeflogen und der zweite als KaLeun eines realen 'grauen Wolfs' sich selbst völlig 'entnazifiziert'.




Eine Ju 52 in Russland

http://de.wikipedia.org/wiki/Ju_52#Zweiter_Weltkrieg

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Stalingrad

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_U-Boote_%281935%E2%80%931945%29/U_1501%E2%80%93U_4870

http://de.wikipedia.org/wiki/Rudeltaktik
Jetzt will ich dir das Thema erklären: Ich führe hier keinen "Privatkrieg", sondern kläre mit Links und Fakten am Text auf. Oldoldman hatte das Buch: Claudia Trippel & Lars Wippern: Die Rückkehr der Brotkäfer mit 'Samthandschuhen' vorgestellt. Das versteht aber nicht der faule Leser. Deshalb hab ich das etwas weiter mit zwei Links supportet und eine (Verständnis)Frage dazu gestellt:

Jetzt geht meine Frage an die mit 'KLV (Kinderlandverschickung)' und in 'BelleWichTricks' sogar mit fiktiven "Verschwörungstheorien" erfahrene OStA a.D.: Was meinen die beiden Autoren hier mit "eingeschlafen" ...?

Reales kurzfristiges Einschlafen wie des Schwarzen Peters bei 'BelleWichTricks'? Oder theologisches von der Kanzel gesabbeltes, endgültiges 'Einschlafen' mit vielen Blümchen und Wiedersehen im Jenseits ...???

Vgl. Schwarzer Peter Posting, 04.07.2012, S. 2, 08:40 h Schwarzer Peter liest nur Bücher mit 'Sprungtabelle' ...

http://libertalia.forumieren.com/t19p20-harry-fahr-schon-mal-den-wagen-vor#2667
Der Leser mit Kopf kann sich die Frage selbst beantworten. Meine Lehrer waren der festen Überzeugung, und das war in den 50/60er Konsens: Man müsse bereits den Anfängen wehren. Wo stehen wir heute, wenn selbst Juristen und Organe der Rechtpflege solche Sachverhalte nicht aufklären, sondern in Belletristik 'verschlüsseln'? Was ist mit NSU, Verfassungschutz & Co. Alles nur Pleiten, Pech und Pannen, oder 'Konzepte' ...?
http://de.wikipedia.org/wiki/Detlev_Rohwedder#Ermordung

http://news.google.de/news/story?ncl=dqMgUl_qoASJHVMqKOzCBdQjgCCeM&ned=de&topic=h
Jack Sparrow:

Sollten Deine Füsse eingeschlafen sein bei der Lektüre von "Es war einmal ...", welches Du Dich bemühst mit dem Synonym "BelleWichTrick" zu belegen, so sei gesagt, dass ich, Jack verantwortlich zeichne für die Ameisen, nicht die der Jurisprudenz, sondern derer, die sich vergnüglich nach dem Erwachen Deiner Füße weit unterhalb Deiner Gürtellinie breit gemacht haben - Lobelie hat meinen Text korrigiert und lektoriert - und ist somit nicht die Autorin.

http://libertalia.forumieren.com/t19p20-harry-fahr-schon-mal-den-wagen-vor#2673
Ja, das mit dem 'Lektorieren & Korrigieren' hab ich verstanden. Beispielsweise fünf(?) falsche Bezüge in einem Absatz. Und die Verschlüsselung so 'perfekt', dass kaum einer sich die Mühe machen will, das zu entschlüsseln. Ich hätte keine Probleme damit und könnte dem auch eine Wahrheit gegenüberstellen, die deutlich näher dran ist. Da bin ich mir sehr, sehr sicher! Nur wen würde das in der kleinen Runde interessieren? Kennst nicht DU die Wahrheit am besten? Oder 'verdrängt' ...???

Du weißt hoffentlich: sich dümmer zu stellen, ist häufig sehr einfach, während schau zu erscheinen ohne Substanz, oftmals (relativ schnell) in die Hose geht, oder ...???

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Ein Nachtusch mit zuviel Konjunktiv

Beitrag  Oldoldman am Do 05 Jul 2012, 14:18

Schwarzer Peter, 05.06.12, 12:58 h, schrieb:Ja, das mit dem 'Lektorieren & Korrigieren' hab ich verstanden. Beispielsweise fünf(?) falsche Bezüge in einem Absatz. Und die Verschlüsselung so 'perfekt', dass kaum einer sich die Mühe machen will, das zu entschlüsseln. Ich hätte keine Probleme damit und könnte dem auch eine Wahrheit gegenüberstellen, die deutlich näher dran ist. Da bin ich mir sehr, sehr sicher! Nur wen würde das in der kleinen Runde interessieren?
__________
vgl.: http://libertalia.forumieren.com/t19p20-harry-fahr-schon-mal-den-wagen-vor#2687
Ja, das Thema ist ad acta gelegt worden - aus gutem Grund, wie ich meine. In dieser kleinen Runde täte es allerdings schon Einige interessieren, was und welche Wahrheit der Schwarze Peter der sog. "Verschlüsselung" gegenüberstellen würde. Nur das ist jetzt natürlich leicht gesagt, wo das Thema.... Ich kann nur hoffen, daß Peterle für dieses Zuspätkommen nicht vom Leben bestraft wird. Daß der Schwarze Peter eine Wahrheit gegenüberstellen könnte, wird kaum jemand bezweifeln können. Nur, ob's am Ende nicht auch nur ein "für Wahr erachten" ist?

Und: definitiv ist dies hier der falsche Ort. Der Eröffnung eines Threads "Wehret den Anfängen - oder: aufrecht bis unter die Grasnarbe?" sehe ich mit Interesse entgegen, da könnte sogar die Schatztruhe meiner persönlichen Erfahrungen sich einen Spalt öffnen.
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Danke Oldoldman: Dein "auch" unterstreicht genau das, was ich sagen wollte ...!!!

Beitrag  Gast_0007 am Do 05 Jul 2012, 17:06

Oldoldman:

Schwarzer Peter, 05.06.12, 12:58 h, schrieb:

Ja, das mit dem 'Lektorieren & Korrigieren' hab ich verstanden. Beispielsweise fünf(?) falsche Bezüge in einem Absatz. Und die Verschlüsselung so 'perfekt', dass kaum einer sich die Mühe machen will, das zu entschlüsseln. Ich hätte keine Probleme damit und könnte dem auch eine Wahrheit gegenüberstellen, die deutlich näher dran ist. Da bin ich mir sehr, sehr sicher! Nur wen würde das in der kleinen Runde interessieren?
__________
vgl.: http://libertalia.forumieren.com/t19p20-harry-fahr-schon-mal-den-wagen-vor#2687

... Daß der Schwarze Peter eine Wahrheit gegenüberstellen könnte, wird kaum jemand bezweifeln können. Nur, ob's am Ende nicht auch nur ein "für Wahr erachten" ist?

Und: definitiv ist dies hier der falsche Ort. Der Eröffnung eines Threads "Wehret den Anfängen - oder: aufrecht bis unter die Grasnarbe?" sehe ich mit Interesse entgegen, da könnte sogar die Schatztruhe meiner persönlichen Erfahrungen sich einen Spalt öffnen.

http://libertalia.forumieren.com/t19p20-harry-fahr-schon-mal-den-wagen-vor#2689
Unstreitig ist somit zwischen uns, dass die Belletristik von Jack Sparrow Es war einmal "nur ein "für Wahr erachten" ist".

http://de.wiktionary.org/wiki/auch

Aber das ergibt sich eigentlich schon aus dem Titel. Mit "Es war einmal" fangen alle (Gebr. Grimms) Märchen an, oder ...?
Es war einmal - Wikipedia

Es war einmal … (Phrase), eine für Märchen, Sagen und Legenden typische Einleitungsphrase

http://de.wikipedia.org/wiki/Es_war_einmal


Es war einmal … (Phrase) - Wikipedia:

Es war einmal ist eine typische Einleitungsphrase für Märchen, Sagen und ähnliche Erzählungen. Sie wird seit einigen Jahrhunderten benutzt und ist dadurch ein Kennzeichen für diese Textsorte geworden. Das Gegenstück dazu bildet oft die Schlussphrase Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute (oder: Und sie lebten vergnügt bis an ihr Ende[1]).

Populär wurde diese Phrase vor allem mit der Verbreitung der Werke der Brüder Grimm und von Hans Christian Andersen. Sie wird sowohl in der geschriebenen Sprache als auch in der gesprochenen Sprache verwendet, heutzutage aber meist als archaisch empfunden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Es_war_einmal_%E2%80%A6_%28Phrase%29

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Aber manchmal....

Beitrag  Oldoldman am Do 05 Jul 2012, 18:17

... steckt in einem "Es war einmal..." und dem für Wahr Erachteten mehr Wahrheit, als der Leser glauben mag. Vielleicht sogar die Wahrheit? So gesehen muß es schon fast verstimmen, wenn jemand eine Wahrheit entgegensetzen könnte, es aber zur rechten Zeit am rechten Ort nicht tut.

Oder kann es sein, daß sich da jemand - mit Hintergrundwissen (sei es auch nur bruchstückhaft) ausgestattet - köstlich, womöglich gar auf Kosten anderer, amüsiert, wo er mit seinem Wissen hätte Klarheit schaffen können? Eine Frage der Ehre?
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Es war einmal ein Forum....

Beitrag  patagon am Do 05 Jul 2012, 18:57

darin suchten und fanden manchmal Leute Rat und manchmal nicht, weil dauernd User und Beiträge gesperrt oder gelöscht wurden.
Das gefiel manchen nicht und einer fasste sich ein Herz und eröffnete selbst ein Forum in das ihm andere folgten.

Kurz nach Eröffnung des neuen Forums gerieten zwei Streithähne aus dem alten Forum aneinander und verwandelten sich in beleidigte Leberwürste.

Worüber der Streit ausbrach weiß ich nicht mehr, falls es überhaupt einen Grund gab.

Der eine User schrieb relativ wenig und das, was er zu sagen hatte, oder glaubte sagen zu müssen, verpackte er meist in eine grobe und höhnische Sprache, unterstrich seine Aussagen ständig mit "Beweisen" bzw. er versorgte die Gemeinde mit Wiki Links wodurch er die DIE WAHRHAFTIGKEIT seiner Aussagen zu dokumentieren bestrebt war.

Der andere Streithahn ärgerte sich grün und blau darüber, was Ersterem ein teufliches Vergnügen bereitete.

Eines Tages erklärte der zweite Streithahn, dass es ihn nerve, dass er sich durch den ersten gezwungen sähe, bei jedem Beitrag ständig Aktenzeichen hinzufügen zu müssen, damit man ihm glaubt. Unde dass er annähme dass dies nicht nur die Wahrheit dokumentiere, sondern auch die ernsthafte Wissenschaftlichkeit eines Beitrages.
Das war sehr wichtig, denn damals ging es noch vorwiegend ums PORSCHEN. Ein Thema, dem man sich natürlich nur mit äußerster Diskretion nähern sollte.

Das alles ist schon lange her, aber noch immer sind keine endgültigen Antworten auf all dies gefunden worden und nach wie vor finden Kriege statt.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann ....

patagon

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an Alle: Bitte um klare Antworten....

Beitrag  patagon am Do 05 Jul 2012, 20:53

Ist mein Beitrag "Es war einmal... " rein wissenschaftlich untersucht Dichtung oder Wahrheit?

patagon

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Re: Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

Beitrag  QuoVadis am Do 05 Jul 2012, 21:04

patagon schrieb:Ist mein Beitrag "Es war einmal... " rein wissenschaftlich untersucht Dichtung oder Wahrheit?

@patagon,

ich habe auf einen Krimi gehofft , aber noch keine Leiche weit und breit . Wäre es möglich eine nachzuliefern ?

Wenn keine ganze , dann zu mindest abgetrennte Körperteile ?
Der eine oder der andere Kopf würde auch reichen...

LG , QV
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QV

Beitrag  patagon am Do 05 Jul 2012, 21:09

Wohin gehst du eigentlich heute Abend QV?
Die Köpfe würde ich gerne liefern, wenn ich denn einen finden würde...

patagon

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Re: Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

Beitrag  QuoVadis am Do 05 Jul 2012, 21:13

patagon schrieb:Wohin gehst du eigentlich heute Abend QV?
Die Köpfe würde ich gerne liefern, wenn ich denn einen finden würde...

Zu anderen Mopsen ...
Und danke ,

LG , QV
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Krimi/Literatur und ander Arten der Realitätsbewältigung

Beitrag  Lobelie am Do 05 Jul 2012, 22:22

Ich habe Krimis immer sehr geschätzt, weil Kriminalliteratur eine Form ist, in der vieles möglich ist - z.B., Realität in unterhaltsamer Form zu vermitteln, dennoch Kritik zu üben und vielleicht etwas Bleibendes über den Menschen und seine Lebensbedingungen zu erzählen.

Natürlich gibt es auch ganz elitäre und abgedrehte Kimis (Wolf Haas beispielsweise), sensible Sprachkunstwerke wie die von Bernhard Jaumann, und natürlich abgrundtiefen Schund, sprachlichen Mist, Splattermovies als Buch, gern mit einem abgedrehten perversen Frauenmörder in der Hauptrolle: da geht es dann wirklich nur um den Thrill und das Gruseln.

Es gibt auch Leute, die Romane als Erkenntniszugang zur Welt völlig ablehnen: für die schreibt natürlich kein Autor, und deren Meinung über ungelesene Bücher ist ihnen naturgemäß gleichgültig.
Hans Wollschläger (bitte googeln), ein Autor, den ich unglaublich schätze, schrieb einmal:

Wer nicht zu der Erkenntnis vordringt, daß alle Polit- und Sozialgeschichte in der Evolution nur, wie immer auch turbulent und sich vordrängend, ein Umweg und Mittel ist, um zur Kulturgeschichte zu gelangen, der produziert eine falsche Gesellschaft und macht falsche Politik - der macht deutsche Politik.
Den Satz gab es mal hier:

http://www.kleebaum-verlag.de/catalog/index.php?cPath=29

als Autograph, datiert mit 27.7.87, als Literarische Ansichts-Karte 6

Letztlich wird all das Oberflächengeschehen durch Kulturleistungen tradiert: was wüßten wir vom Lebensgefühl, dem Ich, früherer Zeiten, wenn es nicht durch Kunst überliefert worden wäre? Gar nichts außer ein paar Daten, die uns nichts mehr sagen. Die Geschichte schreibt immer der Sieger, und deren Lügen sind nicht von Interesse. Wie das nicht-handelnde leidende, aber denkende Subjekt seine Zeit erlebte, das wird bleiben. Und uns hoffentlich etwas lehren. Aber da bin ich nicht mehr so optimistisch wie ich früher mal war.

Weil der Krimi so unmittelbar auf Zeitgeschehen reagiert, wie bei dem Brotkäfern, in der Regel auch auf eigenen Erfahrungen basiert, ist er eine gute Art, Welt aufzubewahren.

Mein sehr bewunderter Krimiautor ist Raymond Chandler: seine Plots sind reine Nebensache und oft nicht mal stimmig: aber die Zeitbedingungen, das Lebensgefühl, die Beziehungen zwischen den Geschlechtern in den 30er- 40er Jahren in den USA: das alles erschließt sich aus der ironisch-sarkastischen Welthaltung des Ich von Philipp Marlowe - und aus den Dialogen, die ihresgleichen suchen.

Der Mann ist wirklich mein Allzeit-Favorit.
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Re: Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

Beitrag  Gast am Do 05 Jul 2012, 23:02

@Lobelie


Gut, dass du die Geschichten von Philipp Marlowe flower im Krimi-Strang erwähnst....gelesen....gesehen auch als Film Very Happy ..... Very Happy ....ein Stück sind wir damit groß geworden...hähä, meinte....er war unser Liebling, dieser COOLE TYP

http://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Marlowe

Berühmte Detektive u. a. Philipp Marlowe

http://www.beruehmte-detektive.de/detektei/philip-marlowe.html



Von "Eigentümlich frei " ein besonders lesenswerter Beitrag aus 2009 über "Marlowe" und sein "Schöpfer" Chandler.

http://ef-magazin.de/2009/03/04/996-literatur-wiedersehen-mit-philip-marlowe

Very Happy

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Re: Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

Beitrag  Gast am Do 05 Jul 2012, 23:23


Hi Pat flower


http://libertalia.forumieren.com/t19p40-harry-fahr-schon-mal-den-wagen-vor#2706

deine Geschichte war klasse....bitte Fortsetzung.....mit Mord und Totschlag What a Face What a Face .... BÜTTE Very Happy .....sonst mache ich das Very Happy ........und das wird nicht so ganz UNBLUTIG und UNGRAUSAM....soooonnndern What a Face

Der kleine Nils pirat


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auf Philipp Marlowe

Beitrag  fab Jack am Fr 06 Jul 2012, 00:27

... natürlich einen Gimlet - mit Roses Lime Juice!



mein Lieblingsdetektiv!
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Philipp Marlowe

Beitrag  patagon am Fr 06 Jul 2012, 08:21

Lakonisch, sentimental und immer einsam...


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Re: Harry, fahr schon mal den Wagen vor!

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