"Vertrauen"!

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"Vertrauen"!

Beitrag  Gast_0006 am Mo 25 Jun 2012, 15:55

Anlässlich dieses Sendetipps von Rechtsanwaeldin und weil es im engsten/weitem Sinne (je nach dem) mit den Entwicklungen in diesem Forum zu tun hat, würde ich gerne das Thema „Vertrauen“ ansprechen……

Ich habe mir die Sendung gestern angesehen und fand sie etwas….??? „oberflächig“….

LINK zur Sendung: www.arte.tv/philosophie


Das Thema wurde „gestreift“. Für mich wenig neues. Über die Tatsache wir bräuchten Vertrauen weil wir „unsicher“ sind muss ich noch ein wenig länger nachdenken. Das mag stimmen, aber wenn man sich darüber im Klaren ist, das nichts „sicher“ ist im Leben, außer der Geburt und dem Sterben und man dennoch spürt, dass es dazwischen ohne Vertrauen kein wirkliches „Leben“ gibt, so empfinde ich für mich die Formulierung „Unsicherheit“ als etwas verfehlt.

Der Entree des Filmes war sinngemäß: Ein Vater sagt einem Sohn er solle aus einer „Erhöhung“ springen. Balkon, Fenster, weiß ich jetzt nicht mehr. Auf jeden Fall etwas höher. Der Vater sagt: vertraue mir und springe! Der Sohn springt und bricht sich einiges.

Fazit: „blindes Vertrauen ist tödlich“!

Wer, in dieser Runde wäre denn gesprungen weil der Vater es gesagt hat?...........

Was bedeutet Vertrauen für den einzelnen? Warum ist Vertrauen, wie ich finde, überlebenswichtig?............

Am wichtigsten: „Selbstvertrauen“…..


Dies zunächst als „Einstieg“……….. Mich würden Gedanken zu diesem Thema interessieren……… sunny sunny sunny

Nachtrag:

Anders als die meisten „Säugetiere“ kommen wir, Menschen viel zu früh zur Welt und sind total Abhängig von unseren Erzeugern, bzw. den Menschen, die bei der Geburt anwesend sind.

Wir sind auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, ob diese Menschen uns am Leben lassen oder nicht. Ob sie uns zu Essen geben und ob sie uns lieb haben. Wir sind ausgeliefert. Wir können uns nicht selbstständig in Richtung „Zitze“, „Brust“ bewegen. Eines haben wir jedoch gelernt: wir können „SCHREIEN“!!!

Wir können auf unsere Bedürfnisse Aufmerksam machen und das ist wohl der Ausgleich zur restlichen Säuglingswelt…..

Trotzdem sind wir abhängig, denn wenn ein „Schreien“ nicht gehört wird?..............

In dieser absoluten Phase wird das „Urvertrauen“ gelegt, das gestillt wird. Im „normalen“ Fall. Das Zauberwort: Kommunikation!

Ohne Kommunikation und sei es in Form von „Schreien“ ist kaum ein Mensch fähig zu überleben.

Ohne Kommunikation funktioniert im Leben der „Säugetiere“ die diese Möglichkeit bekamen, nichts!

Ohne Kommunikation, kein Vertrauen!..............



Zuletzt von Maschera am Mo 25 Jun 2012, 16:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Nachtrag)

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hi Maschera....schönes aber unsensibles Thema

Beitrag  uvondo am Mo 25 Jun 2012, 16:12

denn Menschen kann man nicht vertrauen. Ich z.B. hatte nie Vertrauen zu meinem Elternhaus. Ich wäre also auch NIE auf "Befehl" gesprungen. Wer ist denn von uns Menschen so uneigennützig, das man ihm vertrauensvoll etwas geben "anvertrauen" kann. Egal was, ob materieller oder geistiger Natur. Habe jetzt leider zu wenig Zeit um darauf näher einzugehen, morgen kommt mehr....bestimmt.
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Uvo

Beitrag  Penny am Mo 25 Jun 2012, 16:32

Uvo,auch du vertraust,oder bist du noch nie enttäuscht worden?Ich spreche hier nicht vom Balkon springen,sondern vom allgemeinen vertrauen.Du planst z.B. eine Reise nach Sylt und sagst dem Fahrer,dass ihr zu einer gewissen Zeit ankommt und er soll euch dan abholen.Du vertraust darauf,dass auf ihn Verlass ist.
Oder hättest du deine Frau geheiratet,wenn du ihr nicht vertraut hättest?Wenn sie dir sagt....ich liebe dich.....vertraust du ihr dan nicht?
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Uvondo

Beitrag  Gast_0006 am Mo 25 Jun 2012, 16:32

Uvondo:

"hi Maschera....schönes aber unsensibles Thema"

http://libertalia.forumieren.com/t35-vertrauen#1849

Ach? Findest du?...............

Ist ja Interessant!

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Vertrauen

Beitrag  Petra Klekih am Mo 25 Jun 2012, 16:52

Die 'Spaziergänge' des ARTE-Philosophen mit jeweils wechselnden Partnern zu einem Schwerpunktthema müssen zwangsläufig 'immer' oberflächlich sein und bleiben ( ca. 30 min.).
Es ist ja auch unmöglich diese abendfüllenden (Lebens-)Themen in einem Kurzbeitrag ganz zu erfassen oder zu beleuchten.
Es kann und soll ja sicherlich 'nur' darum gehen, in unserer hastigen Zeit ein wenig Entschleunigung reinzubringen und Anregung und Lust auf 'mehr' zu geben.
Dies scheint ja in Deinem Fall geschehen zu sein ;-).

Ähnlich kann man die (höchst erfolgreichen) Kurzbeiträge von Prof. Dr. Dr. Spitzer (inzwischen mehrere Staffeln sogar auf DVD) auf Bayern-Apha:

z.B.

http://www.youtube.com/watch?v=S7VqI3EplIw



Auch bei 3SAT (SCOBEL) finden sich (etwas ausführlicher) Qualitätsbeiträge, die einen etwas versöhnlicher über die GEZ-Gebührenverwendung stimmen:

http://www.3sat.de/scobel/http://www.3sat.de/scobel/



Gefährliche Gefühle - Angststörungen & Depressionen - Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=8hIQMb_Smzk&feature=related


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http://dejure.org/gesetze/StGB/202b.html

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Hallo Petra Klekih

Beitrag  Gast_0006 am Mo 25 Jun 2012, 17:27


das ist natürlich sehr konstruktiv bei meiner Frage, was sich jeder Einzelne unter Vertrauen vorstellt, bei den Störungen anzufangen!...................

Ich hoffe, trotz gewisser Störungen einzelner, ganz frei sprechen kann sich mit Sicherheit niemand! (Mich eingeschlossen).

Also trotz dieser Frage, kommen evtl. auch noch optimistische Reaktionen sunny sunny sunny …………

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Blindes Vertrauen v. Vertrauen

Beitrag  stringa am Mo 25 Jun 2012, 18:15

Hallo, Maschera,
ich denke, es gibt nicht umsonst den Begriff "Blindes Vertrauen", der ja teilweise durchaus negativ besetzt ist.

Beim Menschen als biologisches Wesen ist Vertrauen wohl durchaus eine Überlebensstrategie, wir sind schließlich Stammes-Wesen, da ist Vertrauen zwischen den Stammesmitgliedern wohl bis zu einem gewissen Punkt wichtig und darauf kann man sich dann auch verlassen.
Auch Vertrauen innerhalb der Familie ist einigermaßen verläßlich, aaaber wahrscheinlich nur bis zu einem gewissen Punkt.

Vertrauen hat m. E. ganz viel mit der Situation zu tun.
In Notlagen z. B. zeigt sich meistens, daß bisheriges Vertrauen nicht mehr so ganz funktioniert.
Ich denke, Erfahrung spielt eine große Rolle. Um vertrauen zu können, ist es wohl unerläßlich, zuerst einzuschätzen.
Menschen, die ich nicht kenne, nicht einzuschätzen vermag, Situationen, in denen ich noch nicht gewesen bin - bei etwas derartigem kann wohl nur ein abwartendes Vertrauen entgegengebracht werden.
Ich glaube, man tut gut daran, sein Vertrauen "portionsweise" zu verteilen, steigerungsfähig ist es ja immer.
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Hallo Stringa,

Beitrag  Gast_0006 am Mo 25 Jun 2012, 19:15



danke dir Stringa, sehr schön geschrieben und sehr wahr. Du bringst das Thema jedoch schon gleich auf die nächste Ebene, nämlich: „das enttäuschte Vertrauen“. Wirklich mal darüber nachzudenken warum „wir“ vertrauen finde ich sehr interessant. Ich habe das in meinem Leben sehr oft getan und werde seltsamerweise immer weniger enttäuscht……………

Vertrauen wird, naturgemäß verknüpft mit Erwartungen. Als Kind schreien wir und werden Gefüttert. Ich bin mir jedoch schon sehr lange nicht mehr sicher ob Vertrauen und Erwartungen eine gute Verknüpfung sind. Zum Überleben: ganz klar: JA! Für die Kommunikation, die ja nicht beim „schreien“ stehen bleibt, NEIN!

Wenn „Erwartungen“ die wir zum überleben brauchen erfüllt wurden und soweit wir noch da sind, ist das ja der Fall. (Von jedem anders erlebt und empfunden) In diesem Falle macht jede Erwartung an unsere Außenwelt uns wiederum abhängig und ein wenig zum kleinen Kind!

Im übertragenen Sinne natürlich. Ich glaube, dass ein gesundes Urvertrauen uns auf das Leben vorbereitet und uns klar macht: „Wir sind letztendlich alleine“!

Alleine mit dem Vertrauen in uns selbst............. Very Happy

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Re: "Vertrauen"!

Beitrag  Penny am Mo 25 Jun 2012, 20:02

Im übertragenen Sinne natürlich. Ich glaube, dass ein gesundes Urvertrauen uns auf das Leben vorbereitet und uns klar macht: „Wir sind letztendlich alleine“!

Alleine mit dem Vertrauen in uns selbst.........

Gut ausgedrückt,sehe das auch so Very Happy
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Urvertrauen

Beitrag  stringa am Mo 25 Jun 2012, 20:30

Liebe Maschera, du schreibst sehr richtig, daß das Urvertrauen ein ganz wichtiges Element in der menschlichen Entwicklung bildet.
Wenn man sich nun fragt, warum das so ist, so greife ich meistens auf die Evolution unserer besonderen biologischen Art zurück.
Je älter ich werde, desto klarer meine ich zu erkennen, daß die meisten unserer Eigenschaften eben immer noch stammhirnbestimmt sind, d. h. in einer Steinzeithorde von ca 50 -100 Personen machen sie Sinn. Auch alle unsere anderen Eigenschaften, z. Fürsorge für die Kleinen, auch die Schwachen und Alten, oder Liebe machen Sinn, denn sie sind für das Bestehen einer kleinen Gruppe wichtig.
Selbst negativ besetzte Eigenschaften, wie Konkurrenzdenken, Rangordnungs-Streitigkeiten sowie Neid auf andere, Eifersucht machen Sinn, da sie das Ausleseprinzip fördern, dem nun einmal Evolution unterliegt, und auf der anderen Seite ist die Stammesgesellschaft ja auch so eingerichtet, daß Übermaß an Gefühlen, welcher Art auch immer, meistens ausgeglichen und glattgebügelt wird durch die Mehrheit.

Nur, leider leben wir heute nicht mehr in einer Stammesgesellschaft und ich bin überzeugt, daß die Mehrzahl unser Probleme, seien sie nun politischer, soziologischer oder psychologischer Art, genau darauf zurückzuführen ist.

Aber, um es mit den unsterblichen Worten bei "Dinner for one" auszudrücken: "We`ll do our very best!"
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Hi Stringa,

Beitrag  Gast_0006 am Mo 25 Jun 2012, 21:04

Dein Beitrag in die Urregionen verleitetet mich schon:.........

Same procedure as every ………

Vielleicht sind wir ja alle nur „hier“ um den kleinen Unterschied auszuleben, den es zwischen Tier und Mensch gibt?........

Wer weiß das schon?.... Es gibt den „kleinen“ Unterschied zwischen Tier und Mensch. Allerdings vom Menschen so erkannt, bzw. eingestuft. Tiere mögen das u. U. ganz anders empfinden und ob das nun eine „höhere“ oder „andere“ Empfindung ist, sei mal dahin gestellt.

Ich glaube keine Sekunde, dass „wir“ Menschen die Weisheit gepachtet haben. Im Gegenteil. Ich habe in meinem Leben nur EIN-Mal gekifft und die Einsicht SOFORT bekommen, formulieren zu können: Wir sind nur ein Staubkorn des Ganzen!

Wir sind Arrogant, vermessen. Alles empfundene wird durch „uns“ empfunden. Unserem vermeintlichen Bewusstsein. Niemand kennt andere Ebenen, viele erahnen es. Es gibt, meinem Gefühl nach unendlich viele Zwergenaufstände ,wie auf diesem Planeten. Viele ähnliche und viele von dem unser gesamtes Welt-Hirn-Potential KEINE Ahnung hat!

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Vertrauen

Beitrag  patagon am Di 26 Jun 2012, 08:06

ist wahrscheinlich am Beginn des Lebens schon da. Vielleicht hat JEDES Baby erst einmal Urvertrauen, ebenso wie es wahrscheinlich schon Talente und Schwächen hat von Anfang an.

In Laufe der Jahre verliert es dann einiges. Fast jeder erinnert sich an situationen in der Kindheit, die er als schmerzliche ungerechtigkeiten erlebt hat, die weh taten und in denen sein Urvertrauen dann Schritt für Schritt flöten ging.
Keine Ahnung, was Uvos Eltern z. B. verbrochen haben um einen solchen Skeptiker heranzuziehen.
Dass Eltern so ( verbrecherich) handeln hat aber sicher mit Irrtum und Angst zu tun. Mit ihren Irrtümern und ihren Ängsten, die sie wiederum wahrscheinlich von ihren Eltern eingepflanzt bekommen haben usw.

Ich habe in dem Strang "Briefe zwischen den Zeiten" etwas geschrieben, was auch hier im Vertrauensstrang Platz hätte.

Natürlich gibt es das Böse, wir sehen es ja wohin man schaut. Aber vielleicht ist das Böse letzten Endes nur eine Frucht der Angst die wiederum einen wesentlichen Anteil an der Zerstörung des Urvertrauens hat.

Selbstvertrauen kann nur aus dem Urvertrauen entstehen, denn Selbstvertrauen gibt es nur da, wo auch so etwas ähnliches wie Gottvertrauen vorhanden ist (wird schon gut gehen).

Ich bin neugierig ob die Regel- und Kontrollfreaks hier im Forum, etwas zu diesem Thema zu sagen haben.

Bei Gelegenheit schaue ich mir die Sendung an. Bisher habe ich sie noch nicht gesehen.
Dafür habe ich aber, ehe ich nach Spanien fuhr, von (ich glaube Arte) einen wirklich mehr als interessanten Beitrag angeschaut. "Baby: vom ersten Schrei zum ersten Schritt".
Vielleicht findet jemand von Euch den Link. Dies wäre hier eigentlich eine Voraussetzung, ehe man über Vertrauen reden kann.

Dann später kann man auch über "die Wut der Scheidungskinder" reden und eigentlich über alles bis zur Eurokrise. Denn Vertrauen (das Vertrauen der Amis in die Deutschen "Marshallplan" und "Währungsreform") und Mangel an Vertrauen ("Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser oder warum der Kommunismus zum scheitern verurteilt ist). Eines ergibt sich aus dem anderen.

Toll, Maschera, das unsere "rasende Reporterin" den Dingen mal wieder auf den Grund geht und wir endlich von dieser kruden Regelwut wegkommen.

Ich denke damit kommt das Forum wieder auf den richtigen Weg. Oder sagen wir auf den ehrlichen Weg.

PS wo ist dieses Chapeau Smiliey?




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moin moin pat

Beitrag  uvondo am Di 26 Jun 2012, 08:58

Was ist Vertrauen überhaupt?????? Du bringst mein Elternhaus ins Spiel, JA ich hatte und habe kein Vertrauen zu meiner "Exfamilie", einfach deshalb, weil sie irgendwann einmal meinten, mich finanziell übers Ohr barbieren zu müssen. Eltern sind verstorben und Geschwister können durstig und hungrig im Rinnstein liegen, ich würde sie übersehen. Klingt hart, ist es auch, aber auf diese Härte kann man vertrauen. Aber das gehört hier nicht her.....

Vertrauen....was ist Vertrauen. Traue ich einem Politiker? NEIN, denn die werden fürs Lügen bezahlt. Vertraue ich einem Unternehmen? In der Regel nicht, denn die sind marktwirtschaftlichen Problemen unterworfen und müssen sich danach ausrichten. Da zählt der Einzelne nicht. Ich könnte das jetzt auf fast alle Lebensbereiche ausdehnen. ABER ich bleibe einmal, um es zu verdeutlichen was ich meine, bei den uns bekannten Usern (einem Teil davon). Ich mache es daran fest, was ich über die Jahre hier im Internet und unseren Foren miterlebt, bzw. gelesen (u.A. zwischen den Zeilen) habe. Ich nehme einmal einen fiktiven Koffer mit viel Geld....

Dir z.B. würde ich einen Urlaub auf den Seychellen spendieren, mit der Bitte, diesen Koffer mitzunehmen und den Inhalt dort auf einer bestimmten Bank einzuzahlen. 0 Probleme!!! Bei demo müsste ich zusätzlich viel Geld investieren, um ihn irgenwo auf dieser Welt ausfindig zu machen, weil der Koffer nie auf den Seychellen ankommen würde. Bei Maschera hätte ich das gleiche Vertrauen wie zu Dir, nur die würde gar nicht erst losfliegen, weil sie der Mut verlässt. Stscherer würde auch nicht auf die Seychellen fliegen, sondern das Geld auf einem Notaranderkonto einzahlen, und versuchen mich davon zu überzeugen, dass es andere, zivilere Möglichkeiten gibt, das Geld unter die Leute zu bringen, bzw. anzulegen. GW würde den Koffer dorthin bringen wo ich ihn hin haben will, allerdings mit einer prozentualen Beteiligung. Bei unserer wütigen steffi hätte ich auch keine größeren Probleme. Sogar bei Blümchen bin ich mir sicher, das der Koffer genau dort ankommt wo ich ihn hinhaben will. Eine Tala würde mit mir verhandeln, ob für sie ein paar Euro dabei herausspringen...usw. usw. ich kann hier nicht jeden einzeln auflisten, dann schreibe ich morgen früh noch. Ich wollte mit wenigen Worten nur erklären, was ich unter Vertrauen verstehe........................
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Uncle Pat

Beitrag  Gast_0006 am Di 26 Jun 2012, 08:59

Toll, Maschera, das unsere "rasende Reporterin" den Dingen mal wieder auf den Grund geht und wir endlich von dieser kruden Regelwut wegkommen.

Ich denke damit kommt das Forum wieder auf den richtigen Weg. Oder sagen wir auf den ehrlichen Weg.

http://libertalia.forumieren.com/t35-vertrauen#1864

Du bist ein unverbesserlicher Optimist………… Very Happy

Aber es stimmt schon, sich einmal jenseits der „Trampelpfade“ zu bewegen ist entspannend. Ich bin momentan aus gesundheitlichen Gründen viel an meine Wohnung gefesselt. Es besteht jedoch die große Wahrscheinlichkeit, dass dies sich bald wieder ändert. Dann habe ich nicht mehr so viel Zeit, mir die Gedanken zu machen, die ich mir jetzt mache, weil ich meist zu müde dafür bin.

Wobei „Müde“ nicht die richtige Formulierung ist. Wahrscheinlich bin ich dann einfach zu faul! Meist ist mir dann nach „Plaudern“ und nicht viel mehr.

So ging es mir auch während der Berichterstattung. Damit hatte ich wirklich genug zu tun und wurde so davor „behütet“ mich in irgendwelche „Geschichten“ zu verwickeln, die mir zu anstrengend geworden wären.

Vielleicht ist mir auch einiges entgangen? Wer weiß. Ich bin nicht so Multitaskfähig und konzentriere mich auf die für mich wichtigen Dinge.

Ganz schön langweilig manchmal…………… affraid

Übrigens, über das sogenannte „Urvertrauen“ gibt es unendlich viel Literatur und auch sehr viele Dokumentationen. Ich bin mir nicht mal sicher ob ich einiges davon gelesen oder angesehen hätte, wenn ich nicht irgendwann schwanger geworden wäre. Ärzte haben mich im Glauben gelassen ich könne nicht schwanger werden und mein Partner und ich haben es dann (wissentlich) darauf ankommen lassen. Das ich schwub die wubs in froher „Erwartung“ war, hat uns dann jedoch schon ziemlich umgehauen………… scratch

Bücher über die ersten Jahre habe ich aufgesaugt wie ein Schwamm. Ich dachte damals: ohje, „du wirst Mutter, so eine…………… (u. hast keine Ahnung).

Die Ahnung bekam ich sehr schnell. Mein Umfeld glaubte genau zu wissen wie ich mit meinem Baby umzugehen habe. Schwiegereltern und Mutter entpuppten sich als wahre Erziehungsexperten.

Nach einer Woche habe ich alle Bücher in die Ecke geworfen, Schwiegermutter und Mutter zum Dada-Besuch verbannt und sonst nix mehr und bin meinen Weg gegangen.

Mein Mann hat mich toll begleitet und stand immer hinter mir. Hätte die Wäsche mich nicht so genervt, (einzige Abwechslung bestand mal in größere Strampler, oder ein neues Hemd meines Mannes) ich wäre vielleicht 3 Jahre zuhause geblieben. Als Ausgleich zu meinem Wäschetrauma suchte ich mir einen Teilzeitjob und war dadurch seltsamerweise vom „Wäschetrauma“ befreit.

Leider hat meine Ehe nicht gehalten u. ich musste einsehen, dass es nichts bringt Sohnemann etwas vorzugaukeln, das es nicht mehr gibt. Ich habe sicher viele Fehler gemacht, aber andere als meine Schwiegereltern und „Eltern“. Sohnemann ist ein toller junger Mann geworden und macht sein ganz eigenes Ding!

Ohne das Vertrauen in mir selbst hätte ich vieles nicht geschafft. Ohne Vertrauen schafft niemand überhaupt irgendetwas und darauf möchte ich ein wenig hinaus........

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uvo,

Beitrag  patagon am Di 26 Jun 2012, 10:34

solche Betrugs- und Erbschaftsdinge gibt es in vielen Familien. Und da wo es nicht um die Kohlen geht, geht es oft um Macht und Besserwisserei. Genauso schlimm.

Es ehrt dich zwar ungemein, dass du mir den Geldkoffer anvertrauen willst, damit ich ihn für dich in ein Steuerparadies bringe um das Fa mal richtig zu bescheiß.en.
Klar mach ich bei so etwas mit.

Es ist mir eine Ehre.
Wann und wo soll die Kofferübergabe stattfinden.
Ich bin dabei.

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tja pat, Mordskerle wie wir zwei......

Beitrag  uvondo am Di 26 Jun 2012, 11:01

bescheisssen nicht das Finanzamt, wir sichern nur unsere Besitzstände, bevor uns der Staat zugrunde richtet........
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Uvondo

Beitrag  Gast_0006 am Di 26 Jun 2012, 11:08

Uvondo: (Zwei Mordskerle.......)

bescheisssen nicht das Finanzamt, wir sichern nur unsere Besitzstände, bevor uns der Staat zugrunde richtet........

http://libertalia.forumieren.com/t35-vertrauen#1899

Hi Uvondo, vergesse nicht noch ein paar Anzüge mitzugeben, damit Patagon sie in Sicherheit bringt.

Wer weiß, sonst musst du irgendwann nur in Badehose am Strand sitzen………… Cool

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Beitrag  Freizeit am Di 26 Jun 2012, 11:13

Patagon ich würde dich als „Schutzmann“ gerne beim Koffertransport begleiten, falls du das möchtest. Ich fühle mich sehr kräftig und sportlich.

Aber ich würde dich dazu überreden bei der Bank nur den Koffer ohne Inhalt abzugeben.

Schliesslich habe ich kein Vertrauen mehr zu den Banken. Die verzoffen das Geld doch nur und am Schluss müssen wir Steuerzahler wieder den „Kopf“ hinhalten.

Ergo, werden wir uvondos’s Geld vertrauensvoll nicht nur vor dem Fiskus, sondern auch vor der unermesslichen Geldgier der Banker von allem Anfang an schützen und uns anvertrauen.

So, weiss uvondo immer wo oder wer sein Geld in andere hochwertige Tauschgüter sinnvoll "anlegt", ohne dass das Finanzamt oder die Steuerzahler davon wissen und darum nicht eingreifen müssen.

Auch wird uvondo so durch sein Vertrauen in dich (uns) Arbeitsplätze in seiner BRD schaffen und/oder erhalten.

Uvondo ist und war schon immer eine weitsichtige und uneigennützige Person, die das Wohl der Deutschen Bundesbürger nie aus den Augen verliert. Schliesslich baut er auch Demenzheime für die Kranken.

Danke uvondo!
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Freizeit....immer darauf hoffend.....

Beitrag  uvondo am Di 26 Jun 2012, 11:27

daß Dich nie demenzielle Probleme plagen werden, mir würde sonst Dein fröhlicher Schreibstil fehlen, aber wenn ich schreibe das ich eine Sache so oder so behandelt wissen möchte, dann muß es auch so geschehen. Sonst verliere ich mein Vertrauen............
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hi Maschera....

Beitrag  uvondo am Di 26 Jun 2012, 11:35

da sprichst Du ein großes Problem meines Weibes an. Ich besitze zwar Badehosen, ziehe die aber nie an, weil ich tatsächlich mit Anzug oder ähnlichen Klamotten in Richtung Strand tapere. Der Satz meines Weibes kommt ja nicht von ungefähr: Andere Väter bauen für ihre Kinder Sandburgen, mein Mann baut sich dort einen Schreibtisch. Krawatten lasse ich draussen vor, die trage ich nur zu besonderen Anlässen. Dafür bin ich aber schon mal (jetzt ganz ehrlich) zur Belustigung meiner Kinder, komplett mit Anzug bekleidet in die Fluten gestürmt.
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uvondo

Beitrag  Gast am Di 26 Jun 2012, 13:07

Ich befürchte, ich muß Dich enttäuschen.....ich würde nämlich DEINEN Koffer gar nicht mitnehmen Sad

Wenn man öfter mal per Flieger auf Reisen ist und dann immer die "Durchsagen" hört...wird man glatt darauf hingewiesen, keine fremden Gepäckstücke zu transportieren Very Happy

Ich geh doch nicht für Andere hinter schwedische Gardinen Evil or Very Mad ......und blind vertrauen, dass da wirklich nix schlimmes drin ist....nö......geht gar nicht.....

Und wenn ich genauuuuuu drüber nachdenke und den Geldkoffer doch mitnehme...... Embarassed
würde ich das wohl ausgeben, damit keine unbedarften Leute die Inseln kaputt-trampeln.....und würde es in die "Umwelt" stecken...

sorry Rolling Eyes

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steffi, bleiben wir beim sorry.....

Beitrag  uvondo am Di 26 Jun 2012, 13:15

es ging mir n u r um die Vertrauensfrage, und wenn ich den Geldkoffer erwähnte dann hat das bei mir einen realen Hintergrund. Ich habe einmal in jungen Jahren, ich wollte mich selbstständig machen, von einem Investor so ein Angebot erhalten. Ich habe damals den Koffer angenommen und ihn gefragt wieviel Geld darin sei. Antwort: das werden sie schon bei der Übergabe sehen....... Meine Antwort darauf: Überlassen sie mir das Geld, ich verdoppele es ihnen innerhalb von 2 - 3 Jahren.......Der Mann war mutig.......und wir haben das Geld verdreifacht.......
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Ach uvondo

Beitrag  Freizeit am Di 26 Jun 2012, 13:24

So wie es scheint hast du wiedermal mit deiner von dir gelobten Menschkenntnis auf die "falschen Pferde gesetzt".

Lass doch dein Schwarzgeld einfach unter deinem Kopfkissen oder in deinem Billard-Tisch versteckt und geniesse es und (deine) Freizeit! Razz Blümchen!
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Freizeit....verkehrt

Beitrag  uvondo am Di 26 Jun 2012, 13:28

ich arbeite nicht mit Schwarzgeld, ich hatte nur ein Beispiel aufgebaut, mehr nicht. ABER das muss man richtig lesen und verstehen können, UND wenn mir ein Investor Geld übergeben hat, dann war das sauber. SO geht Leben, für Unehrlichkeiten sind Politiker zuständig. Jetzt Verstanden???????
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uvondo

Beitrag  Gast am Di 26 Jun 2012, 13:53

http://libertalia.forumieren.com/t35p20-vertrauen#1910

Wichtig für MICH ist, WEM ICH vertraue....und ich würde eben Niemals einen Geldkoffer für jemanden transportieren.......
Da schießen mir gleich tausend Fragen durch den Kopf...

* Wieso kann der das Geld, wenn es ehrlich verdient wurde, nicht einfach überweisen, selber hinbringen usw usf

Also krumme Sachen mache ich nicht......die kann derjenige selber machen.... Very Happy
denn sauberes Geld muß man NICHT in Koffern von fremden Leuten transportieren lassen.... Suspect

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Re: "Vertrauen"!

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