EMMA actually ;-) - Ist die Liebe noch zu retten?

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EMMA actually ;-) - Ist die Liebe noch zu retten?

Beitrag  Petra Klekih am Mi 04 Jul 2012, 10:42

das Eingangsposting lautete :

Das fragt ja gerade die Richtige! ;-) (EMMA bzw. Alice)


EMMA (TITEL SOMMER 2012). "Ist die Liebe noch zu retten? Nö. Mit AS nicht! http://www.jurablogs.com/de/go/neues-altes-vergewaltigungs-falschbeschuldigerinnen-front-2700-eur-eins-auswischen

Müsste es eigentlich nicht heißen "Ist die EMMA noch zu retten?" oder "Ist die Frau noch zu retten?

Ist halt irgendwie Sch..., wenn am Ende des Mannes noch soviel weibliche Lebenzeit (im Alten- und Pflegeheim! - mit hartherzigen mittelalterlichen Pflegerinnen) übrig ist ;-).

Tja! Früher an später denken.

Inzwischen habenS' ja selbst die Chinesen gemerkt, dass es 'am Ende' (on the long run) nichts bringt, weibliche Föten abzutreiben. Es geht dann irgendwann nicht mehr auf ... UNd so ist es auch in Deutschland mit den Männern.... ;-) - Dauernd Männerplattmachen vor, während und in der Ehe/Beziehung, Falschanzeigen etc. bringt am Ende auch den Frauen nix. Früh verstorbene Männer fehlen halt im Alt-Frauen-Heim!).
Die niedrigste Geburtenrate (weltweit - noch hinter dem Vatikan, NOCH!) und in der Geschichte Deutschlands.

Ganze Arbeit, EMMA!

Stellt sich EMMA/AS so die neue heterosexuelle Liebe vor???? >>>>>>
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Petra Klekih

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http://dejure.org/gesetze/StGB/202b.html

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Der Geschäftssinn der Psychotraumatologen

Beitrag  Lobelie am Mi 03 Okt 2012, 19:42

ist ja wohl kaum zu toppen: jetzt haben sie ein neues Tätigkeitsfeld erschlossen - die Entdeckung von PTBS nach Geburten. Die Geburt als traumatisches Erlebnis.

http://aufzehenspitzen.wordpress.com/2012/10/02/die-geburt-als-trauma-oder-vom-unwurdevollen-umgang-mit-gebarenden/

Die postnatale Depression ist ja bekannt, aber PTBS?
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Ha, ich folge grade dem Link

Beitrag  stringa am Mi 03 Okt 2012, 21:23

und rege mich richtig schön auf über das PTBS (kann natürlich vorkommen, bei wehleidigen verwöhnten Gören, die sich noch nie den Realitäten des Lebens gestellt haben) und stöbere ein bißchen in der Blogroll und was entdecke ich unter anderem: Mädchenmannschaft !

Passt !
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Da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen,

Beitrag  Lobelie am Mi 03 Okt 2012, 21:59

ich bin nämlich über den Mädchenmannschafts-Blog an dieses PTBS-Posting geraten - die Opfer-Damen sind nämlich alle unglaublich vernetzt und leben in Parallel-Welten. Nachdem die Mädchenmannschaft ja wegen Verletzung ihrer antirassistischen Grundsätze bei ihrer Feier zum fünfjährigen Geburtstag chinesische Selbstkritik wegen der Verkennung ihrer white privilege-Position üben mußten, ist seit dem 1.10. dort Selbermach-Woche. Die Macherinnen lecken ihren Wunden, ihre aufgeputschten Kundinnen nutzen die Freiheit und verlinken, was das Zeug hält.

Very Happy Very Happy Very Happy

Denn selbst Weiße (wenn sie Frauen sind) können Opfer sein, das wird doch wohl mal gesagt werden dürfen... Holzwegiger kann es gar nicht zugehen. Da streiten sie sich, wem die Opferkrone gebührt. Und wollen gleichzeitig ernstzunehmende, selbstbewußte Frauen sein.
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Noch ein Grund,

Beitrag  Lobelie am Sa 06 Okt 2012, 14:11

warum Frauen sich für Männerberufe interessieren sollten:

Für die angehende Elektroingenieurin Ladzinski ist es zurzeit noch kein Thema, dass sie die einzige Frau unter lauter Männern ist. Gefragt nach den Nachteilen als Frau in einem Männerstudium muss sie erst einmal ein wenig grübeln.
Im ersten Semester habe sie öfter einmal Stellung beziehen müssen, erzählt sie dann. So war etwa für ihren Laborpartner völlig klar, dass er das Experiment durchführt und sie das Protokoll schreibt. "Da hab' ich dann aber von Anfang an klargestellt: Halt! Ich will auch."

Ansonsten gebe es eigentlich keine Probleme. Eher im Gegenteil: "Ich komme von einer Mädchenschule. Den Zickenterror hab' ich mitbekommen", sagt sie. Im Studium sei es dagegen leicht. "Jungs kann man eine Ansage machen, und dann ist die Sache gegessen. Bei Mädchen schaukelt sich das immer gleich so hoch."
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/frauen-sind-in-ingenieurberufen-jedoch-immer-noch-in-der-minderheit-a-859442.html

Very Happy
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Das war zu erwarten...

Beitrag  Lobelie am Mi 24 Okt 2012, 18:33

Die Mädchenmannschaft hat sich zerlegt (was auf ihrem Blog nicht weiter thematisiert wird). Nach der chinesischen Selbstkritik sind 5 der 10 Bloggerinnen, nämlich die Gründerinnen, abgesprungen. Wer will es ihnen verdenken?


Jungle World Nr. 42, 18. Oktober 2012

Die Diskussion über »Critical Whiteness« sorgt in der feministischen Szene für Konflikte.
von Christian Jakob

Ihr Blog war eine Erfolgsgeschichte. Nur ein Jahr nach ihrer Gründung bekam die »Mädchenmannschaft« den »BOB-Award« der Deutschen Welle als »bestes deutschsprachiges Weblog«, es folgten Nominierungen für den »Grimme Online Award« und den »Alternativen Medienpreis«. Jurys und Kritiker lobten ihren »jungen Feminismus weit ab von lila Latzhosen«, die Gründerinnen wurden auf Podien herumgereicht, waren gefragte Interviewpartnerinnen. Davon ist nicht viel übrig. In den zurückliegenden Wochen verließen fünf der zehn Bloggerinnen die »Mädchenmannschaft«, darunter alle verbliebenen Gründerinnen. Die sonst so mitteilsamen Netzaktivistinnen schreiben darüber auf ihrer Website – - nichts. Wer mit ihnen sprechen will, bekommt zu hören, dass dies »kurzfristig nicht möglich« sei.

Die Frauenrechtlerinnen haben sich an der gleichen Frage entzweit, die seit einiger Zeit bereits die Antirassismusszene plagt: am Umgang mit Vertretern und Vertreterinnen einer dogmatischen Auslegung der »Critical Whiteness«. Schon seit längerem hatten einige der Bloggerinnen sich dieser Denkrichtung zugewandt, in dem Blog begannen dafür typische Formulierungen wie »weiß positioniert« üblich zu werden. »Bis vor einigen Monaten geschah das alles in einem vertretbaren Umfang. Das Blog hat davon profitiert, es gab radikalere Positionen, die von Genderwissenschaften unterfüttert waren«, sagt Meredith Haaf, die die »Mädchenmannschaft« 2007 mitgegründet hat. Doch die Orientierung am »Critical White¬ness«-Diskurs, die von einigen, teils neu hinzugestoßenen Bloggerinnen immer stärker eingefordert wurde, sei ihr »irgendwann zu weit« gegangen, sagt Haaf. »Es ist ja durchaus eine feministische Tradition, sehr sprachkritisch zu sein. Trotzdem ging früher jede Ausdruckweise in Ordnung, solange sie nicht sexistisch war.« Das Blog sei schließlich gegründet worden, damit »Leute, die sich mit ihren Einwänden gegen Sexismus oder patriarchale Strukturen alleine fühlen, Gleichgesinnte finden können. Und zwar auch Leute, die denken, sie haben davon keinen Plan.« Doch mit dem neuen, »extremen Akademikerjargon« funktioniere das nicht, »das hat den ganzen Sinn des Blogs zerstört«.

Das neue strenge Sprachregime ging einher mit einer politischen Dogmatik, die einige der Bloggerinnen befremdete. Ausgerechnet am fünften Geburtstag des Blogs, Ende September, eskalierte dieser Streit derart, dass die »Mädchenmannschaft« daran zerbrochen ist.
Auslöser war die Auseinandersetzung der Bloggerinnen mit dem Slutwalk in Berlin. Zu der feministischen Demonstration gegen sexualisierte Gewalt waren am 15. September über 3 500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gekommen. Unter ihnen waren auch Mitglieder von Femen, jener aus der Ukraine stammenden Gruppe von Frauenrechtlerinnen, die in vielen Ländern mit Nackt-Performances von sich reden macht. Diesmal erschienen sie mit Plakaten gegen Kopftuchzwang ¬ und schwarz bemalten Gesichtern und Oberkörpern, um Bilder von Frauen mit Niquab zu evozieren.
[…]

http://jungle-world.com/artikel/2012/42/46413.html

Jetzt erfahren diese Feministinnen am eigenen Leibe, was es mit der Definitionsmacht des ›Opfers‹ auf sich hat, das den sich als Opfer des Patriarchats fühlenden weißen Frauen vorwirft, sich ihrer weißen Privilegien nicht bewußt zu sein. Very Happy
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Wie lustig !

Beitrag  stringa am Mi 24 Okt 2012, 19:59

Ich hab mir den Wikipedia Artikel zum "Critical Whiteness" mal durchgelesen.

Neben vielem, was durchaus einleuchtend erscheint, hat sich mir immer stärker der Satz aufgedrängt "Man kanns auch übertreiben".
Ist zwar ein Klischee, aber Klischees tendieren dazu, die Wahrheit zu definieren.

Jedenfalls ein neues und uferloses Feld für die Soziologie. Da mein künftiger Schwiegersohn Soziologie studiert hat, und ich im stillen immer noch Soziologie für ein "brotloses", d.h. schlecht verdienendes Feld halte, sollte ich eigentlich froh sein, daß die so rührig sind.

Stimmt mich doch gleich optimistischer, was das Einkommen der nächsten Generation betrifft Very Happy
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Sprachcode ist auch hier im Forum ein Tabuthema

Beitrag  m198 am Do 25 Okt 2012, 03:36

Lobelie schrieb:Die Mädchenmannschaft hat sich zerlegt (was auf ihrem Blog nicht weiter thematisiert wird). Nach der chinesischen Selbstkritik sind 5 der 10 Bloggerinnen, nämlich die Gründerinnen, abgesprungen. Wer will es ihnen verdenken?


Jungle World Nr. 42, 18. Oktober 2012

Die Diskussion über »Critical Whiteness« sorgt in der feministischen Szene für Konflikte.
von Christian Jakob

Schon seit längerem hatten einige der Bloggerinnen sich dieser Denkrichtung zugewandt, in dem Blog begannen dafür typische Formulierungen wie »weiß positioniert« üblich zu werden. »Bis vor einigen Monaten geschah das alles in einem vertretbaren Umfang. Das Blog hat davon profitiert, es gab radikalere Positionen, die von Genderwissenschaften unterfüttert waren«, sagt Meredith Haaf, die die »Mädchenmannschaft« 2007 mitgegründet hat. Doch die Orientierung am »Critical White¬ness«-Diskurs, die von einigen, teils neu hinzugestoßenen Bloggerinnen immer stärker eingefordert wurde, sei ihr »irgendwann zu weit« gegangen, sagt Haaf. »Es ist ja durchaus eine feministische Tradition, sehr sprachkritisch zu sein. Trotzdem ging früher jede Ausdruckweise in Ordnung, solange sie nicht sexistisch war.« Das Blog sei schließlich gegründet worden, damit »Leute, die sich mit ihren Einwänden gegen Sexismus oder patriarchale Strukturen alleine fühlen, Gleichgesinnte finden können. Und zwar auch Leute, die denken, sie haben davon keinen Plan.« Doch mit dem neuen, »extremen Akademikerjargon« funktioniere das nicht, »das hat den ganzen Sinn des Blogs zerstört«.
Das neue strenge Sprachregime ging einher mit einer politischen Dogmatik, die einige der Bloggerinnen befremdete.
http://jungle-world.com/artikel/2012/42/46413.html
Jetzt erfahren diese Feministinnen am eigenen Leibe, was es mit der Definitionsmacht des ›Opfers‹ auf sich hat, das den sich als Opfer des Patriarchats fühlenden weißen Frauen vorwirft, sich ihrer weißen Privilegien nicht bewußt zu sein. Very Happy

Ich weiß nicht recht, ob du wirklich bei dieser Thematik schadenfroh scheinheilig darüber so reden solltest. Seien wir doch mal ehrlich. Kommunikation an sich bedeutet dir doch nichts, du hast zwei Ziele, eine Frauenmannschaft zu unterhalten, damit sie dir applaudieren, wenn du mal wieder einen Mann vorführen konntest, natürlich nicht durch den Inhalt in einer Diskussion, der du ja ängstlich ausweichst, nein, rein sprachlich, auch gar nicht mal durch direkte Beleidigungen außer gegen DemoS.P., nein, sondern durch das Zelebrieren deines erhöhten Sprachcodes, den ein normaler Mensch gar nicht verstehen oder aufgreifen kann. Dafür feilst du ja auch zig Tage an solchen Texten rum. Ich finde das nicht total krank, aber du verletzt eigentlich die Erwartungshaltung normaler Blogger. Es ist einfach lächerlich, wenn du diesen Stil sogar in ganz nebensächlichen Mitteilungen bemühst. Du kannst es ja auch besser mit kurzen Befehlen, so daß stringa sofort losläuft und Männer anpisst wie mich seitdem ich hier aufgetaucht bin. Du schämst dich noch nicht einmal dafür, verkündest ganz offen, wem du eine höhere Dosis verordnet oder einer Frau auch schon mal totale Unfähigkeit attestiert hast. Das ist vergleichbar mit dem Pfeifen eines englischen Schafhirten. Wir sind aber gar nicht deine Schafe.

Achte mal etwas mehr darauf, wie Oldy oder Pat mit total normaler Sprache mit feiner Ironie dennoch ihre Meinungen veröffentlichen können, meist mit Komplimenten für die Damen und allenfalls minimaler Direktheit bei hormonell überangestrengten Athleten. Und bitte nimm alles etwas lockerer. Du kannst das. Wie nach deinem Urlaub, Ich bin wieder da! Damit ist doch alles gesagt.Ohne stundenlange Bastelei. Das klang total jugendlich, überhaupt nicht mehr omahaft. Sogar die kleine Vulgarität, muß mir jetzt noch Fott.os laden. Köstlich! Fast wie ein kleiner Mann. Ich will nicht vergessen, dass du meine Fragen immer beantwortest, klar, das muss mit Beleidigungen passieren, sonsrt fallen die Mädchen ja vom Glauben ab. Ich sage trotzdem Danke!
Wie weit biste mit Teil 3?

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Critical Whiteness - Nachtrag

Beitrag  stringa am Do 25 Okt 2012, 09:33

Gut gefallen hat mir im Wiki-Artikel ein Satz

"...Die afrikanische Ethnologin Diana Bonnelamé promovierte 1983 in Köln über die Initiationsriten der deutschen Protestanten...."

Ja, doch, das ist mal eine ganz neue Betrachtungsweise Very Happy und ich kann mir vorstellen, wie die etablierte theologische Wissenschaft Sturm dagegen gelaufen ist.

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Hat ja auch nicht geklappt mit der Diss,

Beitrag  Lobelie am Do 25 Okt 2012, 10:21

auch wenn es Ethnologen waren, die die Arbeit ablehnten:

Die afrikanische Ethnologin Diana Bonnelamé promovierte 1983 in Köln über die Initiationsriten der deutschen Protestanten. Die Wissenschaftlerin wählte die Perspektive aus „schwarzer Sicht“, das Leben der „Weißen“ zu erforschen. Das Projekt war umstritten, die Dissertation kam letztlich nicht zustande, weil sich kein Gutachter fand (siehe Film). Unter Ethnologen war es zwar unstrittig, mit den Methoden dieser Disziplin beispielsweise in afrikanischen Ländern zu arbeiten. Das Dissertationsvorhaben, das dieselben methodischen Ansätze auf Deutschland beziehen wollte, rührte an Tabus dieses Wissenschaftszweiges.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fsein

Aber da sieht man, wie die Feministinnen Wiki unterwandert haben: es ist natürlich Unsinn, daß europäische Ethnologen die Perspekte "weiße Sicht" wählen, wenn sie über Afrika forschen, ganz im Gegenteil. Das geschieht allenfalls unbewußt, weil jeder von sich selbst als ›Normalfall‹ ausgeht, wie immer, wenn er in einer Mehrheitsgesellschaft lebt und Teil dieser Mehrheit ist. Das geht Schwarzen in Afrika oder Asiaten in Asien nicht anders. Nur daß "Rasse" dort (nehmen wir Japan aus) wegen fehlender Kolonialgeschichte nicht mit "Privileg" verknüpft wird.

All diese Ideologien sind doch furchtbar schädlich, Streit und Hader entstehen, Gruppen zerfallen, die Liebe bleibt sowieso auf der Strecke... Aber irgendwie ist das doch alles sehr typisch: die Revolution frißt ihre Kinder, und der Feminismus, der die "critical whiteness" hervorbrachte, steht nun als rassistisch da, genau wie die angeblich privilegierten weißen Männer als Sexisten. Das ist doch irgendwie eine ausgleichende Ungerechtigkeit Very Happy


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Upps, hatte ich doch tatsächlich

Beitrag  stringa am Do 25 Okt 2012, 10:55

Theologen mit Ethnologen verwechselt, sorry an beide Very Happy

Aber im Ernst, mal einen neuen Blickwinkel einnehmen halte ich nicht für verkehrt.

Es gibt von Herbert Rosendorfer ein Buch, das heißt (glaube ich) Briefe eines gebildeten Chinesen in die Heimat oder so ähnlich (bin im Moment zu träge, es zu googeln) und da macht er genau das Gleiche, er beschreibt ein westliches Land aus dem Blickwinkel eines Entdeckers.

Sehr amüsant und auch sehr lehrreich. Ist immer gut, nicht zuviel für selbstverständlich zu nehmen.
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Rosendorfer

Beitrag  Lobelie am Do 25 Okt 2012, 11:07

http://www.amazon.de/Briefe-chinesische-Vergangenheit-Herbert-Rosendorfer/dp/3423105410

Very Happy
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Re: EMMA actually ;-) - Ist die Liebe noch zu retten?

Beitrag  Oldoldman am Do 25 Okt 2012, 11:10

@stringa: Briefe in die chinesische Vergangenheit!

In der Tat ein wunderbares Buch:

Quelle: http://www.buch24.de/9034-0/3-219030-1.html?pup_ptid=21297750541&pup_kw=&pup_c=pla&gclid=COmyz5Xom7MCFZHEzAodV34AZg

vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Briefe_in_die_chinesische_Vergangenheit

Und wer hat's erfunden? Nein, kein Schweizer - ein Jurist (u. a. Richter am OLG Naumburg) Laughing

vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Rosendorfer
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Ob EMMA

Beitrag  Lobelie am Do 06 Dez 2012, 10:31

diesen Fall kommentieren wird?

München: Nymphomanin liegt tot neben erschöpftem Liebhaber

Münchner Nymphomanin neben Liebhaber gestorben: Im April hatte die Frau zwei Männer in ihre Wohnung gelockt und zu sexuellen Höchstleistungen getrieben. Die Männer flohen.
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Muenchen-Nymphomanin-liegt-tot-neben-erschoepftem-Liebhaber-id22993736.html

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Moin Lobelie

Beitrag  stringa am Do 06 Dez 2012, 10:54

ich hab den Artikel gelesen Very Happy

So, in der Psychiatrie war sie auch. Aber Gemeingefährlichkeit hat man ihr offenbar dort nicht bescheinigt Smile

Was mag sie wohl dem(n)dortigen Gutachter(n) für Angebote gemacht haben bounce
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Zumindest

Beitrag  Lobelie am Do 06 Dez 2012, 11:22

braucht die StA München jetzt nicht mehr darüber nachzugrübeln, ob frau Männer sexuell nötigen kann oder nicht.
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Oder den? Die Frau stammte aus UNTERFRANKEN!!!!

Beitrag  Petra Klekih am Do 06 Dez 2012, 12:03

Frau wollte Mann mit ihren Brüsten ersticken - Die Welt
www.welt.de › Regionales › Düsseldorf - Translate this page
vor 2 Tagen – In Unna soll eine Frau versucht haben, ihren Partner mit ihren Brüsten zu ersticken. Als er sich wehrte, würgte sie ihn mit den Händen. Die Frau ...
Deutsche versuchte Mann mit Busen zu ersticken - Heute
www.heute.at/kurioses/art23706,827865 - Translate this page
22. Nov. 2012 – Deutsche versuchte Mann mit Busen zu ersticken. Frau mit großen Brüsten Mordversuch. Angeblich soll eine Frau ihren Freund beim ...
Unna: Frau wollte angeblich ihren Mann mit ihren Brüsten ersticken ...
www.wa.de › Nachrichten › NRW - Translate this page
vor 2 Tagen – Unna: Frau wollte angeblich ihren Mann mit ihren Brüsten ersticken ... Eine 33-jährige Frau soll versucht haben, ihren gleichaltrigen Partner mit ...

Lobelie schrieb:diesen Fall kommentieren wird?

München: Nymphomanin liegt tot neben erschöpftem Liebhaber

Münchner Nymphomanin neben Liebhaber gestorben: Im April hatte die Frau zwei Männer in ihre Wohnung gelockt und zu sexuellen Höchstleistungen getrieben. Die Männer flohen.
http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Muenchen-Nymphomanin-liegt-tot-neben-erschoepftem-Liebhaber-id22993736.html

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http://dejure.org/gesetze/StGB/202b.html

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Mal wieder ein Argument gegen die Frauenquote

Beitrag  Lobelie am Di 11 Dez 2012, 15:30

Ein Lehrstück darüber, wie eine Verlegerwitwe das Erbe eines großen Mannes in den Abgrund reißt. Es geht um Suhrkamp, ein Verlag, der mir doch sehr am Herzen liegt.

Erst wird dem Mitgesellschafter Barlach verboten, über seine Vorwürfe gegenüber der Geschäftsführung von Suhrkamp öffentlich zu reden:

Zum Inhalt des Vorwurfs der Veruntreuung sagen beide Parteien nichts. Es gibt aber das Gerücht, es gehe um die Frage, ob Ulla Unseld-Berkéwicz zu Recht einen großen Teil ihrer neuen Villa in Berlin-Schlachtensee, von 500 Quadratmeter ist die Rede, als Verlagssalon und Autorengästezimmer an den Verlag vermieten dürfe.
http://www.zeit.de/2011/39/Verlag-Suhrkamp/seite-2

Und dann wundert man sich, wenn er völlig zurecht Klage erhebt. Ulla Unseld-Berkéwicz kauft zusammen mit ihrem Bruder privat eine riesige Villa in Nikolassee, läßt sie zum Teil auf Suhrkamp-Kosten renovieren und vermietet Teile ihrer Villa an Suhrkamp, wo sie selbst in der Geschäftsführung sitzt, für 6.600,- Euro im Monat, und das alles ohne Zustimmung der Gesellschafter (während der Verlag finanziell schwächelt und sie, die Esoterikerin, ihn mit einem „Verlag der Weltreligionen“ weiter in den Abgrund reißt):

08.12.12
Peter Raue

"Ein ganz tief sitzender Hass gegen die Suhrkamp-Kultur"

Bei Suhrkamp eskaliert der Konflikt: Anwalt Peter Raue sprach mit der Berliner Morgenpost über Gerichtsverfahren und die Motive.

Von Matthias Wulff

Es kling ziemlich bedrohlich, was in diesen Tagen über den Suhrkamp Verlag zu lesen ist. Die beiden Gesellschafter des Verlages, der vor knapp drei Jahren aus Frankfurt in den Prenzlauer Berg zog, haben bei einem Gerichtsverfahren in Frankfurt den Ausschluss des anderen Teilhabers verlangt, es war sogar vom Ende von Suhrkamp die Rede. Zum einen ist da die von der Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz geführte Unseld-Familienstiftung, die 61 Prozent am Verlag hält. Und da ist zum anderen Hans Barlach, der über die Medienholding Winterthur mit 39 Prozent beteiligt ist. Seit 2007 ist Barlach dabei und es gab nur wenige Monate, in denen sich die Gesellschafter grün waren. Einer der Anwälte, der den Suhrkamp-Verlag vertritt, ist Peter Raue. Matthias Wulff hat mit ihm gesprochen.

Berliner Morgenpost: Herr Raue, Sie als Anwalt haben bestimmt den Überblick. Wie viele gerichtliche Auseinandersetzungen gibt es zwischen den beiden Suhrkamp-Gesellschaftern?

Peter Raue: Mindestens fünf. Es gibt die beiden Verfahren in Berlin und dann noch drei weitere Verfahren. Es kann sein, das irgendwo noch etwas anhängt – Hans Barlach hat ja so eine Klagewut, da will ich nichts ausschließen.

Können Sie eine Einordnung geben, welche Prozesse wichtig sind?

Die Berliner Prozesse sind nicht so bedeutend wie die Frankfurter Prozesse. In Berlin geht es in dem einen Prozess darum, dass Suhrkamp Räume der im Eigentum der Familie Unseld-Berkéwicz stehenden Villa in der Gerkrathstrasse in Nikolassee angemietet hat. Hans Barlach ist der Meinung, diese Anmietung hätte von der Gesellschafterversammlung genehmigt werden müsse, weil die Kosten für diese Räume jährlich 75.000 Euro übersteigen und nach dem Gesellschaftervertrag solche Ausgaben der Zustimmung der Gesellschafter bedürfen. Darüber muss das Gericht entscheiden.

Das ist aber nicht kriegsentscheidend?

Nein, das hat eher untergeordnete Bedeutung. In einem zweiten vor dem Landgericht Berlin anhängigen Verfahren will Barlach erreichen, dass die Geschäftsführer des Suhrkamp Verlages abberufen werden. Er begründet es damit, dass diese Räume in der Gerkrathstrasse angemietet haben, ohne die aus Barlachs Sicht erforderliche Genehmigung einzuholen, und als "Strafe" dafür müssten die Geschäftsführer abberufen werden. Diesem Verfahren sehe ich gelassen entgegen.
[…]
http://www.morgenpost.de/kultur/article111895303/Ein-ganz-tief-sitzender-Hass-gegen-die-Suhrkamp-Kultur.html

Das war etwas verkürzt dargestellt, ganz abgesehen davon, daß auch in Frankfurt zuerst die Unseld-Berkéwicz-Fraktion Ausschlußantrag gegen den Barlach-Gesellschafter gestellt hat.
Mit der Gelassenheit ist es jetzt allerdings vorbei. Jetzt kam die Quittung für die Eigenmächtigkeiten und den Machtmißbrauch (ja, das kriegen Frauen auch hin):

Tatsächlich hat die Zivilkammer 99 des Landgerichts Berlin zwei Urteile gefällt, die man nur als herbe Niederlage für die Suhrkamp-Verlagsleiterin und ihre beiden anderen Geschäftsführer bezeichnen kann. Zum einen muss die gegenwärtige Geschäftsführung unter Leitung von Unseld-Berkéwicz eine Schadensersatzzahlung von knapp über 282 500 Euro leisten, und zwar an den Suhrkamp Verlag. Ebenso wurde festgestellt, dass dem Verlag durch die Vermietung der Räume der Villa ein Schaden von 6.600 Euro monatlich entstanden ist, seit Anfang dieses Jahres. Will heißen: Das Gericht sieht bei der Vermietung der Räume durch die Familie von Unseld-Berkéwicz an den Verlag, aber eben auch bei der Ausstattung und den Veranstaltungs- und Bewirtungskosten eine unzulässige Vermischung zwischen dem privaten und dem geschäftlichen Bereich.

Zum anderen hat das Landgericht wegen dieses rechtswidrigen Vergehens auch dem Antrag auf die Abberufung der gegenwärtigen Geschäftsführung stattgegeben. Das heißt, dass Ulla Unseld-Berkéwicz nicht mehr unumschränkte Chefin im eigenen Verlagshaus ist, das aus verschiedenen, kompliziert miteinander verschachtelten Gesellschaften besteht. Man sei "schockiert" und "überrascht" von den Urteilen, so Verlagssprecherin Tanja Postpischil, allerdings sehe man auch "keinen akuten Handlungsbedarf", solange das Urteil nicht rechtskräftig sei. Suhrkamp-Anwalt Peter Raue sagte, bis dahin ändere sich nichts an der derzeitigen Geschäftsführung. Raue geht davon aus, dass die Verlagsspitze gegen die Entscheidung Berufung einlegt. Zunächst jedoch soll die Urteilsbegründung abgewartet werden.
http://www.zeit.de/kultur/literatur/2012-12/suhrkamp-urteil-ulla-unseld-berkewicz

Eigentlich müßte die StA von Amts wegen in Vorermittlungen wegen Untreue eintreten.
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Ach, sind irgendwie beide ähnlich

Beitrag  stringa am Di 11 Dez 2012, 16:18

Sie tummeln sich in dem, was ich gerne "Feuilleton-Szene" nenne, und das meine ich nicht als Kompliment.
Herr Barlach scheint auch nicht grade der Ideal-Verleger zu sein.

http://www.tagesspiegel.de/meinung/suhrkamp-ich-kann-es-besser/7498168.html
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Dieser Herr Barlach

Beitrag  Lobelie am Di 11 Dez 2012, 16:51

ist mir zunächst einmal egal. In der Feuilleton-Presse kommt er natürlich schlecht weg, weil er auf Rendite aus ist (andererseits soll Suhrkamp laut ZEIT von 2004 - 2009 4 - 5 Mio. Verlust gemacht haben, und lange überlebt ein Verlag das auch nicht).

Mir geht es darum, daß hier eine Witwe einen der letzten noch vorhandenen freien Verlage in den Niedergang stürzt, aus reiner Selbstherrlichkeit.

Was würdest Du machen, wenn Du einen neuen ungeliebten Teilhaber bekommst? Krieg auf Kosten des Verlags anfangen? Dem Gegner Munition liefern, indem Privates und Verlagsgeschäft vermischt werden und Verträge zu Lasten des Verlags abgeschlossen werden, ohne die erforderliche Zustimmung beider Gesellschafter? Da provoziere ich doch die Klagen geradezu.

Dann werde ich also tatsächlich verklagt und lehne das Vergleichsangebot ab (gut, hat der Gegner auch, aber vielleicht nur, weil die Beklagte sturblieb):

Die Villa wurde von Unseld-Berkéwicz und ihrem Bruder vor zwei Jahren gekauft und restauriert. Der Streit entzündet sich daran, dass Räume der Villa auch an den Suhrkamp Verlag vermietet worden sind, als Veranstaltungsräume und Übernachtungsmöglichkeit für Autoren und Gäste des Verlags. Unseld-Berkéwicz ist also Eigentümerin der Villa und als Leiterin des Verlages Mieterin. Da steht der Verdacht im Raum, hier seien womöglich Renovierungs- und Ausstattungskosten des gesamten Hauses vom Verlag übernommen worden, was die erste Klage auf Schadensersatz begründet. Und da wird von der Medienholding zudem moniert, dass die Mehrheitsgesellschafterin keine Zustimmung bei ihren Mitgesellschaftern für die Anmietung der Räume in Nikolassee eingeholt hat, worauf die zweite Klage mit der Forderung nach der Abberufung der Geschäftsführung basiert.

Bei der ersten Verhandlung im Oktober schlug der Richter einen Vergleich vor: dass der Mietvertrag zwischen der Familie Unseld-Berkéwicz und dem Verlag aufgelöst und die Einrichtungsgegenstände der vom Verlag gemieteten Räume verkauft werden, die Geschäftsführung aber im Amt bleibe. Der Vergleich wurde von den Streitparteien abgelehnt; doch das Angebot deutet darauf hin, dass das Berliner Landgericht bei der Villa eine unzulässige Vermengung von privaten und geschäftlichen Interessen sieht.

So wie man sich in Berlin absolut konträr gegenübersteht, so ist auch beim Frankfurter Landesgericht keine Einigung in Sicht. Hier geht es um die jeweiligen Anträge der Gesellschafter auf Ausschluss aus dem Verlag – und hier eskalierte vergangene Woche die Situation, als Hans Barlach als Minderheitsgesellschafter die Verlagsauflösung beantragte, sollte seiner Klage auf Ausschluss der Familienstiftung nicht stattgegeben werden (Tsp vom 6.12.). Was ihn treibt, ist unklar: Zerstörungswut? Unbedingt Recht bekommen wollen? Die Familienstiftung scheint bezüglich der Auflösungs- und Ausschlussklage keine große Sorge zu haben. In einer Stellungnahme betonte sie, dass sie der Entscheidung des Gerichts in Frankfurt „ebenso zuversichtlich wie gelassen entgegensehe“. Der Vorsitzende Richter Norbert Höhne aber erklärte nach der Verhandlung, dass „einer der namhaftesten Teilnehmer am deutschen Literaturbetrieb zu verschwinden droht“.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/streit-um-suhrkamp-boese-gegen-boese/7497932.html
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Lobelie, mag ja sein,

Beitrag  stringa am Di 11 Dez 2012, 17:44

daß sie den Untergang beschleunigt hat. Ich rede ja nicht zu ihrer Verteidigung. Ich sag nur, da haben sich zwei getroffen, die sich in nichts nachstehen.

Hab vorhin ein bißchen gegoogelt, die Familienverhältnisse sind ja ziemlich desaströs. Da stand was von einem ausgebooteten Sohn aus erster Ehe, sie soll in der letzten schweren Krankheitszeit ihres Mannes ihn von der Umwelt abgeschottet haben, das klingt alles ungut.

Ist natürlich die Frage wie lange heutzutage ein solcher Verlag noch existieren könnte selbst bei hervorragender Führung. Die Zeiten sind nicht mehr danach.
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stringa

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Das ist es ja!

Beitrag  Lobelie am Di 11 Dez 2012, 18:03

Gerade in diesen Krisenzeiten sollten Ego- und Machtspiele unterbleiben, und solche Eskapaden wie die gesellschaftswidrigen Vermischungen von Privat und Geschäft natürlich erst recht.

Da wurden ihre und ihres Bruders private Räumlichkleiten auf Firmenkosten für 282.000,- Euro ausgestattet und bespielt, und sie und ihr Bruder erhielten vom Verlag monatlich 6.600,- Euro Miete. Und als Verlagschefin bestimmt natürlich sie, wann welche Suhrkamp-Gäste dort feiern und nächtigen dürfen. Das hätte es bei Unseld nicht gegeben; unter seiner Ägide waren die Autoren-Gastwohnungen im Verlagsgebäude, nicht in der Privatvilla.

Ich bin sehr empört darüber, daß wegen solcher Dinge vielleicht ein Verlag, und was für einer, ich bin ja auch ein Kind der ›Suhrkamp-Kultur‹, vor die Wand gefahren wird.
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Sieht doch ganz gut aus...

Beitrag  Lobelie am Mi 12 Dez 2012, 18:46

F.A.Z.-Interview mit Hans Barlach Suhrkamp-Gesellschafter zeigt sich kompromissbereit

12.12.2012

• Im Streit um den Suhrkamp-Verlag erhebt der Minderheitsgesellschafter Hans Barlach in einem Interview mit der F.A.Z. schwere Vorwürfe gegen Ulla Unseld-Berkéwicz. Zugleich zeigt er sich kompromissbereit.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/suhrkamp/f-a-z-interview-mit-hans-barlach-suhrkamp-gesellschafter-zeigt-sich-kompromissbereit-11991238.html

Das ganze Interview leider nur in der Printausgabe.
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Warum ich gegen die Frauenquote bin...

Beitrag  Lobelie am Do 20 Dez 2012, 12:16

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article112136929/Wie-Suhrkamp-den-Wolf-in-sich-entdeckt.html

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Was für ein Glück,

Beitrag  stringa am Do 20 Dez 2012, 13:32

Daß die heutige Frau Maske damals noch keine Lebensberatung angeboten hat.

Die beiden Frauen scheinen in vieler Hinsicht gleiche Interessen zu haben. Esoterisches Geschwurbel verbunden mit sehr realem Gewinnstreben.

Zu zweit wären sie bestimmt unschlagbar. Twisted Evil Very Happy
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stringa

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So ist es nun mal,

Beitrag  Lobelie am Do 20 Dez 2012, 15:26

wenn Verlag und Ich eins sind (so ähnlich wird auch EMMA nebst angehängtem FMT regiert).

Hier das Neueste:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/suhrkamp-die-villa-der-verlag-und-das-geld/7543926.html
http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/presse/archiv/20121210.1230.379174.html

Woher der Autor die Urteilsgründe kennt, weiß ich nicht. Sein Link führt nur zu einer Presseerklärung, und auf der Service-Seite der Gerichte von Berlin und Brandenburg ist noch keine Veröffentlichung. Hmmm.


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Re: EMMA actually ;-) - Ist die Liebe noch zu retten?

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