EMMA actually ;-) - Ist die Liebe noch zu retten?

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EMMA actually ;-) - Ist die Liebe noch zu retten?

Beitrag  Petra Klekih am Mi 04 Jul 2012, 10:42

das Eingangsposting lautete :

Das fragt ja gerade die Richtige! ;-) (EMMA bzw. Alice)


EMMA (TITEL SOMMER 2012). "Ist die Liebe noch zu retten? Nö. Mit AS nicht! http://www.jurablogs.com/de/go/neues-altes-vergewaltigungs-falschbeschuldigerinnen-front-2700-eur-eins-auswischen

Müsste es eigentlich nicht heißen "Ist die EMMA noch zu retten?" oder "Ist die Frau noch zu retten?

Ist halt irgendwie Sch..., wenn am Ende des Mannes noch soviel weibliche Lebenzeit (im Alten- und Pflegeheim! - mit hartherzigen mittelalterlichen Pflegerinnen) übrig ist ;-).

Tja! Früher an später denken.

Inzwischen habenS' ja selbst die Chinesen gemerkt, dass es 'am Ende' (on the long run) nichts bringt, weibliche Föten abzutreiben. Es geht dann irgendwann nicht mehr auf ... UNd so ist es auch in Deutschland mit den Männern.... ;-) - Dauernd Männerplattmachen vor, während und in der Ehe/Beziehung, Falschanzeigen etc. bringt am Ende auch den Frauen nix. Früh verstorbene Männer fehlen halt im Alt-Frauen-Heim!).
Die niedrigste Geburtenrate (weltweit - noch hinter dem Vatikan, NOCH!) und in der Geschichte Deutschlands.

Ganze Arbeit, EMMA!

Stellt sich EMMA/AS so die neue heterosexuelle Liebe vor???? >>>>>>
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Petra Klekih

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Jetzt kriegen wir wirklich puritanische US-Verhältnisse

Beitrag  Lobelie am Mi 23 Jan 2013, 21:09

und die PC wird sogleich machtmißbräuchlich eingesetzt - natürlich vom erprobten STERN, der ja schon seit langem EMMA-hörig ist:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/vorwuerfe-gegen-bruederle-fdp-mann-kubicki-kritisiert-magazin-stern-a-879280.html

Unglaublich.

Eigentlich müßte man kreischen vor Lachen: Brüderle als Schwerenöter - naja, einen DSK haben wir ja nicht, da muß man eben nehmen, was man kriegt - und ein Jahr mit den Enthüllungen warten, von wegen Traumatisierung... Very Happy
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Ach du meine Güte, der arme Herr Brüderle,

Beitrag  stringa am Mi 23 Jan 2013, 22:17

tja, ob der das noch lernen wird (nie allein mit einer Frau, besonders nicht im Fahrstuhl), keine Komplimente mehr, immer auf Zicken-K(r)ampf gefasst sein, und das in seinem Alter ? Very Happy

Entbehrt nicht einer gewissen Komik, und genau das nennt man wohl "übers Ziel hinausschießen".

Sie hätten sich wirklich jemand anderen aussuchen müssen. Twisted Evil
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Nachdem

Beitrag  Freizeit am Mi 23 Jan 2013, 23:18

ich den Artikel gelesen habe muss ich sagen, über Brüderle schwebt kein guter Stern. Shocked
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Tja, Freizeit,

Beitrag  Lobelie am Do 24 Jan 2013, 01:59

so sind nun mal unsere realen Politiker beschaffen, und wenn Du mich fragst, was einen Brüderle zum Politiker prädestiniert und aus welchen Gründen er einen Aufstieg schaffte, bin ich echt überfordert.

Eine andere Sache ist aber die des STERN, der aus mir nicht bekannten Gründen extrem, mit extremen Mitteln und rechtlich vollkommen daneben schon seit längerem auf der FDP herumtrampelt und eine e.V. gegen die FDP-Website erwirkt hatte, weil die ihre Antworten auf eine "investigative" Anfrage des STERN vor Publikation im STERN veröffentlicht hatte... Damit war doch der angebliche STERN-Coup zuschanden gemacht worden! Die Story verpuffte zwar mangels Substanz, aber so ist das nun mal im Gewerbe.

Nachdem all die untauglichen Versuche des STERN, der FDP irgendetwas anzuhängen, gescheitert waren, kommt nun, als letztes Mittel, die ein Jahr alte Opfer-Abo-Story einer harmlos angemachten Journalistin an der Bar, die sozusagen ein Nichts ist, aber in Zeiten der PC just dann plaziert wird, als Brüderele zum irrelevanten Spitzenkandidaten einer irrelevanten Partei ausgerufen wird.

Ich bin wirklich sauer auf Frauen, die sich auf diese Art und Weise vom STERN und seiner Anti-FDP-Agenda mißbrauchen lassen. Das sind keine wahren Journalistinnen, die tun nur so als ob. Diese Dame wird nie wieder auf Politiker losgelassen werden können. Aus dem journalistischen Bereich hat sie sich selbst herausgeschossen, denn nie wieder wird ein Politiker so blöd sein, sich mit ihr ohne Zeugen und im privaten Rahmen zu unterhalten.

Da wird ihr auch der Zuspruch der dämlichen Pro-Quote-Kolleginnen nichts nutzen. Im Gegenteil découvriert der Pro-Quote-Zuspruch deren Unterstützerinnen, denen journalistische Qualität offenbar egal ist.

Grausam, was in den Medien mittlerweile abgeht.
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Weißt du, Gabriele

Beitrag  stringa am Do 24 Jan 2013, 09:40

ich glaube, das was in den Medien mittlerweile abgeht, ist das, was z. Z. überall abgeht, nämlich wildgewordener, bis über den Siedepunkt hinaus erhitzter Kapitalismus.

Die Medien kämpfen mit dem Rücken zur Wand um jede noch so triviale Geschichte und müssen sich schon echt das eigene Blut aus den Fingern saugen, um noch irgendeinen Konsumenten hinterm Ofen vor zu locken.

Klar, sie haben dazu beigetragen, das System zu überhitzen, aber das System selbst ist die Crux.

Das System belohnt die, die sich kurzfristig Gewinne holen, bestraft die, die langfristig denken, bzw. die, die überhaupt denken, und führt sein eigenes Ende um so rascher herbei.

Das einzige, was mich zuweilen wundert, ist, daß es nicht schon längst in die Luft geflogen ist.

Hab übrigens neulich einen netten Spruch gelesen:

Ein Hamsterrad sieht von innen wie eine Karriereleiter aus !

P.S. Merke grade beim Durchlesen, daß ich wohl heute meinen pessimistischen Morgen erwischt habe.
Aber nachdem ich das letzte Patagon-Posting gelesen habe, - kein Wunder !

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Der STERN

Beitrag  Lobelie am Do 24 Jan 2013, 11:41

kriegt ja jetzt einen neuen Chefredakteur.

Vielleicht hat der alte dem neuen noch extra dieses Ei ins Nest gelegt, damit der neue Besen umso besser kehre?

Und sich die Sache mit der Frauenquote noch mal überlegt? Denn Kampagnenjournalismus ist doch einfach nur noch widerlich...
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Wenn der Wetter-Frosch nix mehr zum Kasse machen hergibt, sucht man sich halt den Last-Molch der FDP ...

Beitrag  Petra Klekih am Do 24 Jan 2013, 12:31

Meedia: Das verzögerte Lustmolch-Outing im stern
meedia.de/print/stern-bruederle.../24.html - Translate this page
21 mins ago – Die Story im aktuellen stern über den FDP-Spitzenkandidaten Rainer Brüderle soll nach eigenen Angaben des Magazins ein “Tabubruch” sein.

http://meedia.de/print/stern-bruederle-geil-auf-aufmerksamkeit/2013/01/24.html


Molch - Wikipedia, the free encyclopedia
en.wikipedia.org/wiki/Molch
The Molch (German language: "newt" or "salamander") was an unsuccessful, one-man series of German midget submarines created during World War II. Built in ...
Molch – Wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/Molch - Translate this page
Als Molche werden verschiedene, nicht unbedingt näher verwandte Amphibienarten aus unterschiedlichen Familien der Ordnung Schwanzlurche (Caudata ...
Teichmolch - Bergmolch - Fadenmolch - Molch (Begriffsklärung)
Molch (U-Boot) – Wikipedia
de.wikipedia.org/wiki/Molch_(U-Boot) - Translate this page
Der Molch war ein in Serie produziertes Kleinst-U-Boot für die Kleinkampfverbände der Kriegsmarine der deutschen Kriegsmarine während des Zweiten ...
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Ist eben einfach nur jämmerlich

Beitrag  stringa am Do 24 Jan 2013, 12:50

bin froh und stolz, den Stern seit fast 20 Jahren nicht mehr zu lesen (außer beim Zahnarzt).

Lang, lang ist's her, da war der Stern mal was, was man sich gern auf den Wohnzimmertisch legte.

Aber ich glaube, Stern, Bunte und Gala die tun sich nicht mehr viel. Sad
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Geht's noch?

Beitrag  Lobelie am Do 24 Jan 2013, 15:02

Herr Osterkorn gibt sich die Ehre einer Erklärung:

http://www.stern.de/politik/deutschland/bruederle-portraet-im-stern-journalistinnen-sind-kein-freiwild-1959965.html

Und hat immerhin mit der taz eine kongeniale Verteidigerin:

http://www.taz.de/Kommentar-Bruederles-Sexismus/!109665/

In zehn Jahren wird es den backlash geben: ›Hilfe! Warum macht mich niemand mehr an?‹ Very Happy

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Oder aber, Lobelie

Beitrag  stringa am Do 24 Jan 2013, 15:12

die Männer werden sich bis dahin formiert haben und es gibt einen PC-Katalog, was Frauen bei Männern dürfen und was nicht.

("Sie hat auf mein Hinterteil geguckt, das sexistische Frauenzimmer !!!" "An die Laterne mit Ihr!!!")

Very Happy Very Happy Very Happy
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Und danach

Beitrag  Lobelie am Do 24 Jan 2013, 15:23

muß die Menschheit wieder ganz von vorn anfangen, aber dieses Mal politisch korrekt bitte - Ehen und Beziehungen zwischen Politikern und Journalistinnen wie bei Schröder und Gauck werden nur noch im Himmel geschlossen und Beziehungen am Arbeitsplatz sind, wie schon in den USA üblich, ganz tabu (mich gäb's dann beispielsweise nicht, haben sich doch meine Eltern als Beamte/Angestellte bei der Post kennengelernt). Wie ruchlos waren doch die Fünfziger Jahre! Very Happy

Nachtrag:

Auch Redaktionen setzen Frauen strategisch ein

Zur vollen Wahrheit gehört allerdings auch, dass in manchen Redaktionen junge, attraktive Frauen strategisch eingesetzt werden. Dabei geht es nicht nur um einen anderen, weiblichen Blick. Sondern darum, eine größere Nähe zu Politikern herzustellen, eine anders geartete Nähe. Offenherzigkeit gegen tiefes Dekolleté und klimpernde Wimpern. So einfach ist das manchmal wirklich, leider. Und auch das ist Sexismus, nur anders herum. Ein Spiel mit den Trieben.

Ja, es ist ein schmaler Grat. Nein, es geht nicht um das gemeinsame Weinchen in entspannter Atmosphäre. Das sei allen gegönnt, auch Rainer Brüderle. Aber es geht darum, auf welcher Basis sich Journalistinnen und Politiker begegnen. Auf Augenhöhe, wie das etwa der verstorbene Peter Struck mit rauem Charme beherrschte? Oder auf Brusthöhe, wie Brüderle und die anderen schamlosen Böcke in Nadelstreifen. Es ist eine Frage des Respekts, den man sich gegenseitig entgegenbringen sollte, egal welchen Alters, egal welchen Geschlechts. Es geht schlicht um ein Mehr an Zivilisation.

P.S.: In der Erstfassung des Textes haben wir auch über Rainer Brüderles Ehe geschrieben. Wir haben uns dazu entschlossen, diese Passage zu streichen, denn es geht uns allein um das sexistische Verhalten von Politikern, nicht um ihr Eheleben.

http://www.stern.de/politik/deutschland/rainer-bruederle-der-spitze-kandidat-1959408.html

Jetzt müßte nur noch erwähnt werden, ob auch Frau Himmelreich strategisch eingesetzt worden ist. Und ob es der Zivilisation und dem Respekt entspricht, flirtende Männer als "schamlose Böcke" zu bezeichnen.

Na, das kann ja der nächste Chefredakteur entscheiden...
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...und Beziehungen am Arbeitsplatz sind, wie schon in den USA üblich, ...

Beitrag  uvondo am Do 24 Jan 2013, 15:42

dabei hebt so ein richtiges Krawummm zwischen verstaubten Aktenordnern nicht nur die gute Laune......oder so....
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Die beste Analyse

Beitrag  Lobelie am Mo 28 Jan 2013, 12:21

des Himmelreich-Falls hat Claudius Seidl in der FAZ abgeliefert:

Laura Himmelreich spielt aber mit, und sie ist es auch, die den ersten Zug macht. Brüderle, genau so ist es im „Stern“ zu lesen, steht an der Bar und hat ein Glas Weißwein in der Hand, als die junge Frau ihn anspricht: „Ich möchte von ihm wissen, wie er es findet, im fortgeschrittenen Alter zum Hoffnungsträger aufzusteigen.“

Was wäre die Antwort?


Klingt ja ganz normal, diese Frage, stellt sich an jedem Stammtisch, der sich noch für die FDP interessiert - und ist doch zugleich, wenn man sie beim Nennwert nimmt, so unpolitisch, dass man sich beim Lesen fragt, ob es für solche Sätze beim „Stern“ ein Politikressort braucht.

Dass der Satz mehr ist, dass er eine Provokation und eine grobe Unhöflichkeit ist, das merkt man, wenn man sich noch einmal die Situation vor Augen führt. Es ist Mitternacht, es ist das Ende eines Tages, der für FDP-Leute sehr anstrengend war, und der Fraktionsvorsitzende, den man für kein politisches Genie halten muss, um seine Würde zu respektieren, trinkt ein Glas Wein, das er sich ganz bestimmt verdient hat. Und dann kommt, wie es der „Stern“ beschreibt, eine ernste junge Dame, die, statt ein bisschen Smalltalk zu betreiben, ihm eine sehr ernste Frage stellt. Was soll Brüderle ernsthaft antworten, wenn er nicht in die Defensive geraten will: Dass er zum Yoga geht? Dass ihm sein Arzt bescheinigt habe, wie gesund er sei? Dass er auch nach dem dritten Glas Weißwein weiß, wie die Hauptstadt von Obervolta heißt?

Hätte Brüderle die einzig angemessene Antwort gegeben, dass er nämlich keine Lust habe, zu dieser unernsten Zeit eine ernste Frage zu beantworten, hätte er ja den Befund der Journalistin, der sich nur als Frage tarnt, bestätigt: armer, alter Mann, zu schwach, mit einer jungen Frau auch nach Mitternacht noch zu diskutieren.

Und genau darum geht es, wie jeder weiß, der den Feminismus ernst nimmt. Sexismus ist kein Problem des Begehrens, der Erotik, der Sexualität. Sexismus ist ein Problem der Macht, und es ist die Reporterin, die das Machtspiel beginnt. Wie finden Sie es, im fortgeschrittenen Alter zum Hoffnungsträger aufzusteigen? Diese Frage heißt nichts anderes als: Zeigen Sie mir, dass sie nicht zu alt und also zu schwach, zu müde, zu verbraucht sind! Ich darf Sie das fragen, denn ich bin jung und also stark, wach und unverbraucht.

Einem 28-jährigen Mann, der eine solche Frage einer 66-jährigen Frau stellte, würde man heimlich ein paar hinter die Löffel wünschen, und sagen würde man zu ihm: Halt die Klappe, Grünschnabel, und lern erst mal, dich zu benehmen! Was natürlich nichts daran ändert, dass man mit Frauen, die man nicht kennt, nicht über die Frage, ob ihnen ein Dirndl stünde, diskutieren sollte. Weder morgens noch mitternachts.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/sexismus-debatte-prueder-in-waffen-12040794.html

Zumal die Journalistin sich offenbar für emanzipiert hält - zumindestens anderen Frauen vorwirft, es nicht zu sein:

"Jenseits des Protokolls" von Bettina Wulff Eine taffe Frau? Von wegen.

Auf 217 Seiten klagt Bettina Wulff über die Zumutungen des Politikbetriebs. Diese späte Beschwerde ist feige. Hätte sie Mut gehabt, hätte sie die Rolle der First Lady revolutioniert. Von Laura Himmelreich
http://www.stern.de/politik/deutschland/jenseits-des-protokolls-von-bettina-wulff-eine-taffe-frau-von-wegen-1894962.html

Was ist das alles für eine Heuchelei: sie sollte und wollte Brüderle niederschreiben (viel zu alt, der Typ, paßt nicht mehr in die Zeit, Handkuß, igitt!) und hat es getan. Der gesamte Artikel bewegt sich ja auf diesem Niveau.

Gottlob funktionierte gestern mein Fernseher nicht (wegen schlechten Wetters? Heute scheint endlich mal wieder die Sonne, und jetzt tut er's wieder), und so habe ich Jauch mit der unvermeidlichen A.S. verpaßt, die man schon gar nicht mehr einzuladen braucht, weil sie immer dieselbe Platte abspielt.
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SPIEGEL: "Die Untoten der Geschlechterdebatte"

Beitrag  Petra Klekih am Mo 28 Jan 2013, 12:30

Muss man sagen, dass die EMMA-Bilanz immer noch nicht online steht? Nö, ne!

http://www.spiegel.de/kultur/tv/guenther-jauch-sendung-zum-fall-bruederle-und-sexismus-a-879975.html

http://forum.spiegel.de/f22/sexismus-talk-bei-jauch-die-untoten-der-geschlechterdebatte-81279.html
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Lobelie,

Beitrag  stringa am Mo 28 Jan 2013, 12:50

dann lies mal diesen Artikel - auch in der FAZ - von heute:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/faz-net-fruehkritik/fruehkritik-guenther-jauch-dirndl-bei-jauch-12041882.html

Ist ja schön und gut, wenn in einer Zeitung unterschiedliche Standpunkte zu Wort kommen, aber es gibt ja auch noch so was wie Vernunft und Unvernunft.

Und Frau Mühl vertritt eindeutig Letzteres. Na ja, Feuilleton eben Twisted Evil
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Da geht wohl gerade ein Mrd.-Markt in Deutschland kaputt...

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Mo 28 Jan 2013, 15:50

und nur wegen "Ich bin ein STERN, kloppt mich hier rein - in die Tonne."

Das wird den Damen an Karneval, Fastnacht, Fasching, etc. noch übel aufstoßen ...
Und zwar gleich am ersten Tag: Weiberfasching/Weiberfastnacht.

Würde mich nicht wundern, wenn Moslems, Atheisten und Evangolen nun Morgenluft wittern und die Polizei in den Wahnsinn treiben, indem sie jede Sachbeschädigung (Krawattenschneiden!) und jedes BÜTZJEN als sexuelle Beleidigung (bei mit-Zunge = EINDRINGEN ! - mehr !) zur Anzeige bringen. Am 07.02. werden wohl viele (auf der Arbeit alkoholisierte ) Frauen nunmehr die volle Wucht des Arbeitsrecht zu spüren bekommen. - STERN sei Dank! Es wird wohl Abmahnungen und Kündigungen nur so hageln !

Apropos Abmahnung!

http://www.kanzleikompa.de/2013/01/28/hocker-vs-kompa-popcorn/

BTW:

http://nebgen.blogspot.de/2013/01/aber-aber-meine-damen.html
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@ Stringa

Beitrag  Lobelie am Mo 28 Jan 2013, 16:14

Was Melanie Mühl bei der FAZ angeht: so ist das eben mit der Frauenquote, damit müssen wir leben. Langsam bin ich schon so weit, vorher nachzusehen, ob ein Artikel von einem Mann oder einer Frau geschrieben wurde, weil letztere sich immer öfter als Lobbyistinnen in eigener Sache betätigen.

Heute morgen sah ich bei meinem Zeitschriftenhändler den BILD-Aufmacher: da sah man jene Frau Himmelreich neben Brüderle, sie lächelt ihn von der Seite flirtiv an, er sieht vergnügt aus - aufgenommen wenige Tage vor Erscheinen des Artikels, in dem sie ihn niedermacht.

Aber die Traute, selbst zu Jauch zu gehen, hat sie nicht gehabt, da muß sie den bald Ex-Chefredakteur vorschieben.
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Alleinstellungsmerkmal futsch ...

Beitrag  Die Rechtanwaeldin am Mo 28 Jan 2013, 16:53

"Die Ware Sex hat durch die sexuelle Revolution einen extremen Werteverfall erlitten - die Männer haben heute durch die Lockerung der "Sitten" und das Internet viel leichteren Zugang zu Sex. Dadurch verfügen die Frauen über dieses Alleinstellungsmerkmal nicht mehr."

"[D]as ursprüngliche Ziel der Frauenbewegung nach Gleichberechtigung und Chancengleichheit wurde mit der Strategie des Neoliberalismus zu einem Zwang zur Erwerbstätigkeit verfremdet und in sein Gegenteil verwandelt. Was einmal ein 'Recht auf Arbeit' war, wird nun zum Zwang."

"Geschlechterkampf ist ein Stellvertreterkrieg, ein neoliberales Ablenkungsmanöver. Die Schere ist keine zwischen den Geschlechtern, sondern eine zwischen den Klassen."

Christine Bauer-Jelinek, 2013
http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/38/38368/1.html

Hanna Rosin, the end of men, 2010
http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2010/07/the-end-of-men/308135/?single_page=true
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Rechtsanw.....

Beitrag  uvondo am Mo 28 Jan 2013, 16:57

ich gehe jetzt Deinen Links nicht nach und weiß daher nicht, von wem dieser Text ist, aber er ist schlichtweg falsch, wenn nicht gar überzogen dämlich. Leider drückt bei mir die Zeit, aber vielleicht habe ich ja morgen früh etwas mehr davon.
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Also ich fand

Beitrag  Lobelie am Mo 28 Jan 2013, 17:42

die Autorin Bauer-Jelinek absolut klug und überzeugend.

Sie wird ja schlagend dadurch bestätigt, daß neulich ein hoher Vertreter aus der Wirtschaft die Verkürzung von Eltern- und Erziehungszeiten forderte...

"Eindeutig ein Stellvertreterkrieg"

Reinhard Jellen 26.01.2013

Christine Bauer-Jelinek über die "Gender-Ideologie"
In ihrem Buch Der falsche Feind - Schuld sind nicht die Männer[1] wendet sich die Psychotherapeutin Christine Bauer-Jelinek[2] gegen die Dämonisierung des Mannes, die Einführung von Frauenquoten und die "Allmachtsfantasien" des Genderismus. Den wahren Feind macht sie[3] im Neoliberalismus aus.

http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/38/38368/1.html

Schwarzer dagegen scheint den beruftstätigen Frauen vorzuwerfen, daß sie dennoch Frauen bleiben wollen (also sich nett anziehen und schminken und sogar Kinder kriegen (wollen)) - so geht das nicht, meine Damen! Macht es mir nach! Dann kriegt ihr auch keine ungetenen Komplimente...


Am Sonntagabend schaffte es die "Emma"-Chefin, die Blitzrenaissance des Feminismus nonchalant auf den Punkt zu bringen. Es handele sich halt um eine Generation von Frauen, die sich emanzipiert glaubten, karriereorientiert seien, dabei "immer schön Frau" bleiben wollten - und die sich jetzt wunderten, dass die Kerls ihnen trotz Qualifikation keine Fachfragen stellten.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/guenther-jauch-sendung-zum-fall-bruederle-und-sexismus-a-879975.html


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Wenn es nicht zum lachen wäre,

Beitrag  Freizeit am Di 29 Jan 2013, 07:28

wäre es zum mit dem Kopf gegen die Wand schlagen. Very Happy

ich gehe jetzt Deinen Links nicht nach

aber er ist schlichtweg falsch, wenn nicht gar überzogen dämlich.

lol!
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Och Freizeit,

Beitrag  Lobelie am Di 29 Jan 2013, 10:31

seit wann muß man denn wissen, worüber man spricht - Meinung reicht doch! Very Happy
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return

Beitrag  uvondo am Di 29 Jan 2013, 10:39

Lobelie, ausser Rechtswissen, ist bei Dir aber auch viel weiteres vorhanden. Na gut, vielleicht noch das eine oder andere Büchlein, aber ansonsten kommentierst Du doch nur die Vorgaben der Presse......Dein Rechtswissen in allen Ehren, aber meinungsbildend bist Du gerade nicht, und eine Meinung setze ich bei Menschen voraus, und noch schöner wäre es dann, wenn diese fundiert ist.

Meine Meinung jetzt, ich sollte mal wieder meine Handwerker kontrollieren.
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Beitrag  Freizeit am Di 29 Jan 2013, 10:46

seit wann muß man denn wissen, worüber man spricht - Meinung reicht doch!

Entschuldige bitte. Diesen Umstand habe ich wirklich nicht beachtet und desshalb etwas voreilig gelacht. Razz

Aber das liegt wohl daran, dass ich ein vergnüglicher Mensch bin. sunny

Natürlich nehme ich meine Aussage zurück und behaupte das Gegenteil! lol!

Danke für deinen Hinweis. Blümchen!

Vielleicht werde ich mich diesbezüglich mal zu ändern versuchen. Ich arbeite daran.
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Wie immer -

Beitrag  Lobelie am Mi 30 Jan 2013, 13:13

Birgit Kelle - deren Kolumne "Volle Kelle" in "The European" man nur empfehlen kann - hat mal wieder Vernünftiges zum Sexismus-Geschrei geschrieben:


Vielleicht wäre uns diese ganze Debatte erspart geblieben, wenn an diesem ominösen Abend an der Bar nicht Rainer Brüderle, sondern George Clooney gestanden hätte, um seine Tanzkarte an Frau Himmelreich weiterzureichen. Aber so müssen wir alle teilhaben an dem jämmerlichen Balzversuch des Altpolitikers gegenüber der aufsteigenden Jungjournalistin. Denn die ganze Nummer bekommt einen ganz neuen Dreh, wenn männliche Annäherung auf fruchtbaren Boden fällt. Dann wäre es unter Umständen die Geschichte eines heißen Flirts geworden und Frau Himmelreich hätte bis an ihr Lebensende einen echten Clooney bei ihren Freundinnen zum Besten geben können. Was wir daraus lernen? Wo persönliche Befindlichkeit als ausreichender Gradmesser erscheint, um Sexismus zu definieren, verkommt der Begriff zur Beliebigkeit.
[…]
http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/5805-bruederle-debatte-und-sexismus

Wahre Worte, gelassen ausgesprochen - und den Begriff "Opfer-Abo" verwendet sie ganz selbstverständlich: denn daß L. Himmelreich auf diesem Ticket ihre Attacke fährt, zum Nachteil ihrer Kolleginnen, ist offensichtlich.

Rechtanwaeldin:
http://libertalia.forumieren.com/t104p240-kachelmann-und-kein-ende-teil-3#12230

Habe ich mal hierhin verfrachtet, weil es besser zum Gender-Thema paßt (und die Herren auch lieber unter sich plaudern bzw. schlagabtauschen wollen.

Es gab und gibt einige Strafnormen, die nur für Männer galten und gelten (§ 175 StGB etwa) oder auch Normen, unter die sie als Opfer nicht fielen, wie z.B. Vergewaltigung (bis 1997). Darüber müßte wirklich einmal grundsätzlich nachgedacht werden...

Und dann gibt es Verbotsvorschriften wie die gegen heimliche Gentests, einst ersonnen, um Männern den Nachweis eines Kuckuckskinds zu erschweren - aber wenn Frauen dagegen verstoßen, ist das keinen #aufschrei wert, sondern verdient sich eine üble Überschrift in BILD gegen das "Opfer" dieser Machenschaft:


http://www.bild.de/unterhaltung/leute/udo-juergens/hat-udo-juergens-beim-vatertest-geschummelt-28311262.bild.html

Verkehrte Welt...

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Re: EMMA actually ;-) - Ist die Liebe noch zu retten?

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