Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

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Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

Beitrag  Gast am Sa 21 Jul 2012, 13:35

....ob allgemein aus natürlicher Sicht, wissenschaftlich biologischer Sicht, philosophisch betrachtet oder ganz einfach "gefühlt"

Also, das wird keine Unterhaltungssendung hier sondern Bildungsforum Very Happy


Zuletzt von Steffi am Di 31 Jul 2012, 15:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Wie ist es denn nun?

Beitrag  Gast am Mo 30 Jul 2012, 15:18

Neulich in der "Bar jeder Vernunft" machte ich eine saloppe Bemerkung:

"Frauen sind im besten Alter zwischen 25 - 35 Jahren, Männer zwischen 35 - 45 Jahren"

Das fand wohl nicht so richtig Anklang und ich überlegte, ist da was dran oder doch nicht.....?
Ich verfiel richtiggehend ins Grübeln.....so viele Jahre, die mit allem möglichen "gepflastert" sind, wie soll man rausfinden, welches die besten sind?
Und was ist mit "die besten Jahre" gemeint?
Biologisch/medizinisch betrachtet scheint es bergauf und bergab zu gehen. Ist das 1. Jahr das "Ereignisreichste" und damit das Beste?
Gesellschaftlich betrachtet fangen die "besten Jahre" mit dem Erwachsenenalter - also ab 18 Jahren an ?
Oder doch eher wenn man schon Lebenserfahrungen gesammelt hat, seinen Weg und seine Position im Leben gefunden hat?
Man muß nicht mehr suchen und kann das Leben genießen?

Vielleicht gibt es auch ein "Gesamtpaket" und man weiß erst am Ende des Lebens, was gut und/oder besser war?
Das leichte Leben oder machen uns schwierige Situationen erst reif dafür - wenn wir sie überstanden haben - so richtig mit dem Leben zu beginnen?

Also, eine echt knifflige Frage und wahrscheinlich werden wir genauso unterschiedliche Antworten bekommen

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Lebenskurve

Beitrag  Gast am Di 31 Jul 2012, 09:19



Die horizontale Linie sind die Lebensjahre Wink ob es meine Theorie bestätigt? Cool

Herkunftsangabe:http://de.wikipedia.org/wiki/Altern


Zuletzt von Steffi am Di 07 Aug 2012, 06:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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moin moin steffi

Beitrag  uvondo am Mi 01 Aug 2012, 10:11

>>> Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet<<<

dann muss man eventuell im Mutterleib anfangen ????? und sich langsam an die verschiedensten Alter und Altersstrukturen herantasten/wagen. Bin heute etwas spät dran, weil ich einen "Notfall" im Labor hatte der nicht in meinen Zeitrahmen passte. Wie das Leben halt so ist.......

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So schwer

Beitrag  Gast am Mi 01 Aug 2012, 17:40

wollen wir es ja auch nicht machen....Uvondo.
Und wer von uns könnte sich an die Zeit im "Mutterleib" erinnern?

Nicht mal das 1. Lebensjahr kommt in Frage obwohl ich es persönlich z.B. für das phantastisches Jahr eines Menschen halte..... Cool

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moin moin steffi

Beitrag  uvondo am Fr 03 Aug 2012, 09:00

Jedes Alter hat seine negativen und positiven Seiten. Gibt es überhaupt „die besten Jahre“ und wenn, gibt es da verschiedene Betrachtungsweisen ? Aus medizinischer Sicht, aus menschlicher Sicht, aus beruflicher Sicht, Aus der Sicht eines Kleinkindes, eines Jugendlichen, eines Auszubildenden/Studenten, eines Arbeitnehmers, eines aufstrebenden Jungunternehmers, eines schon gesetzteren Menschen oder sogar erst in seinem Ruhestand. Wenn, dann sollte man alle Seiten betrachten.

Wann genau sind also diese „besten Jahre“ nun eigentlich?. Sind sie ein Leben lang, oder sind sie immer im Jetzt zu finden? Das nur einmal zu Beginn unserer Überlegungen.

Hoffentlich werden sich genügend User beteiligen........................Ich werde meinen Teil dazu beitragen.
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"Vortrag für fremde Rechnung"...

Beitrag  Oldoldman am Fr 03 Aug 2012, 11:11

Na, uvondo, dann trag doch schon mal bei - unbeobachtet, ungestört und in Ruhe, damit schon mal was vorgetragen ist, wenn der ganze Komplex an die Öffentlichkeit geht. Nicht erst warten, bis andere was dazu gesagt haben.

Wann schneiden sich denn die Kurven, wo liegt - aus medizinscher Sicht - der Leistungshöhepunkt sowohl in körperlicher als auch in geistiger Hinsicht? Und sind das dann wirklich die "besten Jahre des Menschen"?
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Das Altern

Beitrag  Gast am Fr 03 Aug 2012, 12:06

http://de.wikipedia.org/wiki/Altern


Beispiele für verschiedene Alternsverläufe:[5]
(1) Altern bei Progerie (vorzeitiger Vergreisung)
(2) Beschleunigtes Altern durch Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Tabakrauchen, u.ä.
(2A) Nach Akutereignis, beispielsweise einem Schlaganfall, ohne therapeutische Maßnahmen
(2B) Im Fall einer therapeutischen Maßnahme nach einem Akutereignis kann eine Besserung der Vitalität und der Lebenserwartung erzielt werden
(3) Eine schnelle Funktionsbeeinträchtigung, mit einer langen Phase der Behinderung und Pflegeabhängigkeit, wie sie im Fall von Demenz typisch ist
(4) Ein Beispiel für „normales“ Altern mit nur geringen Beeinträchtigungen auch im hohen Alter
(5) Ein idealtypischer Alternsverlauf

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Im ganz, ganz Geheimen gegrübelt...

Beitrag  Gast am Mo 06 Aug 2012, 12:01

... und dann den Menschen auf seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit reduziert. Sozusagen der Mensch am Messgerät.

Was ist denn zB. mit einem Menschen, der frühzeitig durch einen Unfall seine körperliche Leistungsfähigkeit verliert - und danach intellektuell und emotional völlig neue Ebenen erlebt? Ein Mensch jenseits seiner besten Jahre?

Jemand, der sich jenseits seiner besten Jahre wähnt, dürfte diese besten Jahre tatsächlich hinter sich haben, denn er scheint die Neugier auf die Zukunft verloren zu haben.

Ich kann für mich sagen, dass ich schon verschiedene Lebensabschnitte durchlaufen habe - und jeder dieser Abschnitte war der Beste seiner Zeit. Und ich hoffe, noch viele Lebensabschnitte zu durchlaufen, die wieder die besten ihrer Zeit sein werden. Deswegen kann ich mit bunten Kurven, einkopiert ohne Herkunftsangabe, wenig anfangen.

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moin moin Stefan S.

Beitrag  uvondo am Mo 06 Aug 2012, 12:22

Das sehe ich so ähnlich. Ich hatte mich ja schon vorab per PN mit steffi über dieses Thema unterhalten, und wollte mich nicht nur aus rein medizinischer (aber unter Berücksichtigung) Sicht, über dieses Thema unterhalten. JEDES Alter hat seine besten Zeiten. Das war meine Vorgabe. Unter dieser Sichtweise kann das ein hervorragendes Thema werden. Zahlen und Schnittkurven allein sagen gar nichts aus, sie sind verallgemeinernd. Ich verstand das Thema so, dass sich hier einmal jeder äussern sollte, und man dazu dann (evtl. ich) seine Kommentare abgibt. Der Beginn ist falsch, denn mit Tabellen und Schnittkurven ist das Thema innerhalb von 24 Std. abgehandelt, und jeder ist genauso schlau wie vorher.
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Re: Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

Beitrag  Gast am Mo 06 Aug 2012, 12:33

stscherer:
Was ist denn zB. mit einem Menschen, der frühzeitig durch einen Unfall seine körperliche Leistungsfähigkeit verliert - und danach intellektuell und emotional völlig neue Ebenen erlebt? Ein Mensch jenseits seiner besten Jahre?

Genau das ist ja spannend, Herr Scherer, vielleicht hat eben dieser Mensch, durch Unfall o.ä. gehandicapt - ganz andere Vorstellungen von den besten Jahren....
Zumal sich ja - zumindest habe ich das sehr oft von Menschen gehört - die Sicht der Dinge auch verändert.......wem immer alles in den Schoß gefallen ist, empfindet die "besten Jahre" eventuell erst als DAS wenn er hart um etwas "kämpfen" muß....der endlich so gefordert ist, dass er weiß, dass er doch viel mehr kann als er jemals gedacht /geglaubt hat, zu können.....andere sind schon mit Kleinigkeiten überfordert......

Aber wir mussten ja auch erst mal anfangen und da bietet sich die durchschnittliche physische und geistige Leistungsfähigkeit doch gut an......

Es darf jeder seine eigene Meinung dazu haben..... Twisted Evil

@Uvondo:
Tabellen und Schnittkurven sind doch nur das "Mittelmaß", Abweichungen machen doch erst die Würze aus......und ein Leben - JENSEITS - der "besten Jahre" kann doch auch toll empfunden werden , oder ?

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Die besten Jahre

Beitrag  stringa am Mo 06 Aug 2012, 12:37

im eigentlichen Sinne, d. h. die Jahre, die jeder für seine besten hält, dürften so unterschiedlich positioniert sein wie die Menschen eben unterschiedliche Charaktere oder Temperamente haben und sie hängen natürlich auch stark mit der Lebensgeschichte der einzelnen zusammen.

Wenn ich demnächst im Lotto gewinne, fangen damit meine besten Lebensjahre an (oder auch nicht, man weiß et nit jenau).

Was ich aber lustig bzw. interessant finde, ist der Sprachgebrauch, d.h. wann spricht man so allgemein von den besten Jahren.
Und ich glaube man sagt von jemandem, er sei in den besten Jahren, wenn die wirklich beste und wahrscheinlich schönste Zeit, nämlich bis 30, maximal 40 schon vorbei ist.

Ich habe mir immer, wenn jemand von einem andern sagte, der sei in den besten Jahren, einen etwa 50-jährigen vorgestellt.

Ist das nun eine Beschwörung oder ein Nicht-Wahr-Haben-Wollen, nämlich daß es von nun an ernsthaft bergab geht ?

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Stringa

Beitrag  Gast am Mo 06 Aug 2012, 13:02

Ist das nun eine Beschwörung oder ein Nicht-Wahr-Haben-Wollen, nämlich daß es von nun an ernsthaft bergab geht ?

ha ha, Stringa, was heißt denn "bergab"? Very Happy

Da könnte man jetzt auch dagegen stellen:
Das irdische Leben IST von vornherein begrenzt!
Erwartet man unbedingt, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt "bergab" gehen muß? In welcher Hinsicht?
Man kann dann körperlich nicht mehr in den "besten Jahren" sein, aber geistig fitter den je......man hat Erfahrung, die Emotionen kochen nicht mehr so hoch, die persönliche Eitelkeit spielt keine Rolle mehr......man kann durchaus die letzten Wochen eines Lebens als "beste Zeit" betrachten........je nachdem wie man sie verbringt und ob man nicht dem Gefühl, eventuell etwas verpasst zu haben, nachhängt......(?)

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Steffi, bergab

Beitrag  stringa am Mo 06 Aug 2012, 13:22

soll nichts weiter als die landläufige Sprachregelung bedeuten, daß die zweite Lebenshälfte erreicht ist.

Ich habe ja explizit darauf hingewiesen, daß die "besten Jahre" für jeden unterschiedlich sind.

Du hast natürlich recht, ich fühle mich als jemand, bei dems "bergab" geht, eigentlich auch besser, zumindest mental, als in meinen jüngeren Jahren. Schon wegen größerer Lebenserfahrung und so.

Trotzdem, ich finde "bergab" doch auch manchmal ganz zutreffend, nämlich was die körperliche Seite betrifft.
Ich blicke neidisch auf die 25-jährigen, die ganze Nächte durchfeiern können und am nächsten Morgen taufrisch sind.
Ich bin neidisch auf ihre guten Zähne, ihre glatte Haut, und ja - manchmal bin ich sogar neidisch auf ihre Naivität.

Nein, ich möchte nicht noch einmal meine Jugend zurück. Aber zugeben, daß es auch Schattenseiten beim Älterwerden gibt, halte ich für legitim. Laughing
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Perspektive

Beitrag  Lobelie am Mo 06 Aug 2012, 15:02

Stringa:

Ich blicke neidisch auf die 25-jährigen, die ganze Nächte durchfeiern können und am nächsten Morgen taufrisch sind.

Komisch, genau das tue ich nicht: glücklicherweise habe ich die Lust auf diese Art der Freizeitgestaltung schon lange vor dem Zeitpunkt verloren, an dem mir konditionstechnisch die Luft ausgegangen wäre. Unzufrieden wird man wohl nur dann, wenn man aufgrund der natürlich schrumpfenden Vitalität Dinge aufgeben muß, die man weiterhin machen möchte - jedenfalls dann, wenn man die Kurve nicht kriegt und die eigene Perspektive nicht ändert.
Wer sich über Äußerlichkeiten definiert, wird unter dem Altern mehr leiden als andere; und wer meint, zum Lebensglück gehöre die Gipfelerstürmung oder der Marathonlauf, wird hadern. (Es gibt nur wenige Luis Trenkers oder diese hageren Greise, die eisern weiter Marathon laufen...). Normalsterbliche haben Rücken.

Der Alterungsprozeß ist durchaus sichtbar und auch meßbar (was die Hormone angeht, setzt der ›Verfall‹ bei Männern schon nach der Pubertät ein, was eigentlich absolut albern ist, wenn man die gleichzeitig waltende seelische Unreife betrachtet - reine Verschwendung und irgendwie eine Fehlleistung der Evolution Very Happy ).

Wie man sich fühlt, ist eine ganz andere Sache.


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Lobelie

Beitrag  stringa am Mo 06 Aug 2012, 15:46

Nein, Hadern mit dem Altwerden, das wäre zuviel gesagt.

Ich möchte eigentlich auch nur ein kleines Kontra setzen zu all denen, die mit Applomp behaupten, die Zeit als Rentner wäre eigentlich die schönste und beste.

Für meinen Geschmack laufen zu viele herum, die das im Brustton der Überzeugung von sich geben und den meisten glaube ich es nur halb.

Der Zugewinn an Lebenserfahrung und auch die Änderung der Vorlieben wird eben bezahlt mit körperlichen Schrumpfungsprozessen und das man das hinnimmt - ja natürlich.

Aber das man das auch schön findet, halte ich für übertrieben.

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Stringa

Beitrag  Gast am Mo 06 Aug 2012, 15:59

oh oh, Du bist aber streng mit dem Körper des Menschen.....

Also, ich sehe sehr viele, ganz junge Frauen, da können heutzutage 40 - jährige ganz locker mithalten. Es ist ja auch eine Frage der persönlichen Einstellung, der Pflege usw.
Auch die graumelierten Herren sind ja nicht nur wegen ihres Kontostandes gut im Rennen....... Very Happy

Und es gibt natürlich auch die, die einfach nicht "älterwerden können"....., die dann ganz komische Sachen anfangen um unbedingt wie Jünglinge zu erscheinen ( siehe Krafttraining im Fitnesstudio).....es wird prompt zur Mode erklärt und zum "MUSS"....

Gab ja schon viel früher auch solche Sprüche ( für Frauen) : "von hinten Lyzeum , von vorne Museum", oft Frauen, die eben nicht gerne nach vorne schauten und eventuell Angst vor den Falten hatten?

Und was man in jungen Jahren an Kraft aufgewendet hat, kann man später absolut durch Technik mit weniger Kraftaufwand gleich schaffen.......und denkt dabei, hätte ich das nur früher gewußt....

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Tja, Steffi

Beitrag  stringa am Mo 06 Aug 2012, 16:06

ich spreche eben nicht von 40-Jährigen, ich habe bei meinem Posting mehr an 60 plus gedacht.

Als ich 40 war, war ich mit meinem Körper auch noch halbwegs einverstanden.

Bins auch heute noch, nur - es bleibt mir ja auch nichts anderes übrig.

Aber alternde Körper schön finden - och nööö!
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Re: Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

Beitrag  Gast am Mo 06 Aug 2012, 16:12

Stringa:
Aber alternde Körper schön finden - och nööö!

Nun gut, "jenseits" der besten Jahre, steht ja oben schon wesentlich früher....ha ha....
Aber man muss ja nicht gleich immer von einem Extrem ins andere rutschen. UND, man sollte den Menschen nicht hauptsächlich auf den Körper und deren Äußerlichkeiten reduzieren......es war ja auch nicht unbedingt "Schönheit" angesprochen, die sowieso im Auge des Betrachters liegt....... Wink

P.S. der Körper altert ja schon mit dem Tage der Geburt, oder? Embarassed

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Re: Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

Beitrag  Gast am Mo 06 Aug 2012, 17:09

Ich habe da eine ganz einfache Philosophie - alt wird, wer sich alt fühlt und/oder fühlen lässt! Alles Kopfsache Wink

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moin moin allerseits

Beitrag  uvondo am Di 07 Aug 2012, 08:19

Wie ich schon mal versucht habe kurz zu erklären, gibt es nicht DIE „besten“ Jahre/Alter, sondern jedes Alter hat seine beste Zeit.

Ein dreijähriges Kleinkind z.B. hat in dieser Zeit einen doppelt so großen Lernfaktor wie ein erwachsener Mensch. Diesen Standard wird es nie wieder im Leben erreichen. Das Gehirn ist so ausgelegt. Also ist das für diese Altersgruppe der beste Lebensabschnitt. (ein Zeitpunkt an dem demo wahrscheinlich Jura studierte)

Dann die Teenies mit ihren pubertären Phasen. Für uns Eltern die schlimmste Zeit, für die Kids die beste Zeit. Sie entdecken sich selbst, die Welt, unsere Unfähigkeit sie zu verstehen, sie begreifen, dass sie alle schon einmal erwachsen waren, nur wir Eltern nicht. Eine herrliche Zeit für ein „ungezogenes“ Völkchen.

Dann, mit 20 Jahren, beginnt das Leben. Ausbildung, das erste eigene Geld, die Nächte und Abstürze in irgendwelchen Tanzpalästen, die/der erste nackte „Frau/Mann“ (wenn nicht schon früher) zerfließt unter den noch ungeschickten Händen. Ach was ist das für ein Leben, herrlich.....

30 bis 50 kommt etwas später, bei mir klingelt die Leitung.............
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Teil 2 30 bis50

Beitrag  uvondo am Di 07 Aug 2012, 09:29

Noch nicht ganz 30, erblicken die ersten spürbaren beruflichen Erfolge die Welt, längerfristig angedachte Beziehungen werden geknüpft, und ab 30 bauen sich die beruflichen Erfolge aus. Es könnte eine erste Zufriedenheit Einkehr halten, wenn da nicht Begehrlichkeiten geweckt werden würden. Schuld ist die Umwelt, das persönliche Umfeld, die Werbung..... Meine Güte, was mir nicht alles fehlt, was ich doch alles haben müsste. Reine Rechenaufgabe. Und dann geht es mit der Unzufriedenheit los...... Beide Partner arbeiten (müssen), denn die Begehrlichkeiten müssen bezahlt werden. Die ersten Zweifel tauchen auf, und wieso brezelt sich mein/e Partner/in so auf. Habe ich irgendetwas nicht mitbekommen. Aber halt...ich kann ja mal anfangen mich selbst zu belügen, schließlich werde ich bald 40, der richtige Zeitpunkt mir meine Midlife crises zu nehmen. Allein die Vorfreude darauf. Und dann ist es soweit. Ich bin 40 und kann loslegen. Die ersten zarten Bande werden geknüpft, meine Hose spielt verrückt und der Gedanke daran, dass ich das in jungen Jahren alles schon einmal durchlebt habe. Nur heute bin ich geschickter, das kommt bei dem anderen Geschlecht an. Und wieder bin ich glücklich..........Noch nie war das Leben so schön.

Oha, die 50 stehen vor der Tür, aber was soll´s, ich bin rundum zufrieden, beruflich total abgesichert, meine Beziehungen stimmen, nur meine Partnerschaft nicht. Egal, ich bin glücklich, so wie es ist. Na ja, ich bräuchte mal einen neuen Spiegel, der alte knittert irgendwie mein Bild, und wieso bekomme ich graue Haare. Aber das kann man alles regeln. Und fit bin ich, meine Güte bin ich fit. So gut war ich noch nie drauf (lüge ich mir vor). Meine beste Zeit......
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was mir gerade ein- und auffällt...

Beitrag  uvondo am Di 07 Aug 2012, 10:14

weil ich teilweise in der ichform geschrieben habe. Das ist/war kein Selbstbildnis, daß sind Eindrücke die ich über viele Jahre/Jahrzehnte von mir bekannten Personen gesammelt habe. Die Geschichte könnte ich endlos ausdehnen.
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Re: Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

Beitrag  Silvi am Di 07 Aug 2012, 10:42

Wenn ich so zurück blicke, gab´s meine "besten" Jahre nicht.

Jedes Jahr hatte seine Hochs und Tiefs. Jedes Alter hat auf seine Weise Gutes und Schlechtes. Ich möchte keines davon missen, auch wenn es Erlebnisse gab, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte.

Wenn ich junge Menschen sehe, die Haut makellos, keine Falten....freu ich mich. Sowas hatte ich auch mal.
Also kein Grund darauf neidisch zu sein. Alles hat seine Zeit.

Würde ich eine bestimmte Zeit als meine beste sehen, würde ich mir doch selbst die Möglichkeit nehmen, noch besseres zu erleben und zu empfinden. Würde diese Zeit als vergangen betrachten. Dabei ist sie jeden Tag möglich, jede Stunde.

Heute. ich meine dieser Tag, jetzt gerade im Augenblick ist meine beste Zeit. Ich schau zum Fenster raus, der Himmel blau, interessante Wolken ziehen vorüber. Ich weiß, dass ich nachher noch Menschen treffe, die ich mag. Ich bin ausgeruht aufgewacht, keine größeren Wehwehchen heut zu spüren. Mein Kaffee schmeckt lecker, das Zigarettchen dazu auch. Sollte mal wieder das Aufhören angehen....okay, in diesem Augenblick nicht, vielleicht im nächsten.........

Es gab Zeiten, da war ich körperlich fitter. Klar, bin ja auch nicht mehr neu...ist der Lauf der Zeit. Anderen geht´s schlechter wie mir. Ich bin zufrieden. Ein schönes Gefühl. Ich genieße.....

So, jetzt geht´s weiter ins RL.

Wünsch euch allen einen wunderbaren Tag. Laßt ihn euch nicht durch Unwichtiges versauen....

Silvi




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gehört hier vielleicht nicht unbedingt hin....

Beitrag  uvondo am Di 21 Aug 2012, 12:00

aber unser kleiner, feiner Kochclub hat am Wochenende einstimmig beschlossen, an der Schleswig-Holstein-Olympiade teilzunehmen. Unsere Disziplin.....Bierathlon.
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Re: Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

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