Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

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Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

Beitrag  Gast am Sa 21 Jul 2012, 13:35

das Eingangsposting lautete :

....ob allgemein aus natürlicher Sicht, wissenschaftlich biologischer Sicht, philosophisch betrachtet oder ganz einfach "gefühlt"

Also, das wird keine Unterhaltungssendung hier sondern Bildungsforum Very Happy


Zuletzt von Steffi am Di 31 Jul 2012, 15:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Yepp oldy

Beitrag  uvondo am Mi 12 Jun 2013, 11:28

>>>Als Medizinmann weißt Du doch, daß Homosexualität ein Faktum ist. Man kann sagen, eine Laune der Natur. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht.<<<

JA und NEIN..... Homosexualität ist keine Laune der Natur, es ist eine "Gehirnschwächung" um es gaaaanz einfach auszudrücken. Der Mensch ist von Natur aus heterosexuell ausgerichtet. ABER, dann kommen die übersexuellen Gedanken und Bilder im Kopf eines Menschen. Sie sehen oder denken sich Riesenpenisse aus, von mir aus auch im Zusammenspiel mit ihren Frauen, und irgendwann wollen sie das auch in der Hand haben. SCHON wieder, das ist nur eine Kurzform, falls gleich wieder Einwände kommen.
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Ach du liebe Güte, Uvondo

Beitrag  stringa am Mi 12 Jun 2013, 11:54

aus welchem Jahrhundert kommst du noch mal Very Happy ?

Oldoldman, hast du irgendwas verändert an den Einstellungen? Mein Antwortfeld sieht so anders aus als sonst.
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Ich nicht...

Beitrag  Oldoldman am Mi 12 Jun 2013, 11:58

Aber offensichtlich hat Forumieren einen neuen Editor eingebaut...

Schau mal:
http://hilfe.forumieren.com/t36533-update-11062013-neuer-editor

Also etwas umgewöhnen....bounce
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mmmmhhhhh stringa

Beitrag  uvondo am Mi 12 Jun 2013, 12:14

egal aus welchem Jahrhundert ich stamme........alle bekannten Geschlechtskrankheiten entstammen zu über 90% der Homosexualität. Darüber sollte sich einmal das befürwortende Volk i. S. Schwule, Ja oder Nein, Gedanken machen, bzw. (was wesentlich besser wäre) sich informieren. Ich glaube (nein ich weiß es) zu wissen (wir haben als Labor übermäßig damit zu tun) wo man da ansetzen müßte. Ich kann ja auch einmal ins Ekelhafte gehen......aber dann wird es wahrscheinlich wieder heissen, ich sei formatlos, dabei rede ich immer nur über das "Tagesgeschäft"................
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stringa

Beitrag  uvondo am Mi 12 Jun 2013, 14:26

.........UND nachdem wir nun festgestellt haben, dass sich niemand für die wirklich wichtigen Themen unserer Gesellschaft interessiert, und immer nur der allgemeinen Meinung hinterher hechelt, (etwas anderes ist Meinungsmache nämlich nicht)  kann ich mich ja getrost zurückziehen und mich wirklich wichtigen Themen widmen.
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Homosexualität, Toleranz und Freiheit

Beitrag  patagon am Mi 12 Jun 2013, 16:54

Hola Uvo,

Warum sagst du, dass Homosexualität Krankheiten hervorruft?

Gibt es dafür Beweise oder nur Thesen und Antithesen?

Wenn Beweise, welche?

Schau mal, es ist noch gar nicht so lange her (wir haben vor kurzem darüber gesprochen) als z. B. Kinder in der Schule, die von Geburt aus Linkshänder waren, dazu gezwungen wurden mit der rechten Hand zu schreiben.

Ein anderes Beispiel, geht mehr in die Richtung Sexualität, da wurde allen Ernstes behauptet, Onanie rufe Gehirnerweichung hervor.
Gerade was Sex angeht wurde doch schon seit ewigen Zeiten aller möglicher Unsinn gelehrt.

Du hast selbst Freunde, die schwul sind. Aber sie werben nicht dafür. Naja, das finde ich auch nicht so toll, aber es ist immerhin ihre eigene Sache, oder?

Hätte sich die Gesellschaft, Kirche, Justiz, usw. nicht so lange darein gemischt, wären die Schwulen wahrscheinlich auch nicht so offensiv geworde.

Es ist immer das Gleiche, irgendwer versucht anderen Vorschriften zu machen und zwar zu Themen, die andere nichts angehen.

Da du nicht homosexuell bist, was geht es dich eigentlich an?

Früher wurden nichteheliche Kinder diskrimniert und von Dingen ausgeschlossen, die anderen zustanden.
Juden und Zigeuner wurden von den Nazis umgebracht, bestohlen, vertrieben, gequält, enteignet....
Schwarze geraubt, versklavt, getötet, verkauft...
Kommunisten gejagt, bekämpft, eingesperrt, getötet...
Ausländer (wie jetzt gerade verhandelt wird) von der NSU umgebracht...

Ich könnte die Liste endlos fortsetzen bis hin zu Trollen, die aus Foren ausgeschlossen werden sollen.
Was hälst du eigentlich von dem Spruch "Die Gedanken sind frei"?

Aids wurde als Schwulen Seuche bezeichnet. Aber in Afrika sind sehr viele Frauen daran erkrankt. Hier gibt es auch welche und sogar Babies, die schon mit dem Virus geboren werden, ohne dass dabei irgendein Schwuler an der Zeugung beteiligt war.

Ich habe mal gelesen, dass die Seuche AIDS durch Affen aufgetaucht ist. Andere sagen sie wäre in Labors gezüchtet worde....
Geschlechtskrankheiten wie Syph und Tripper werden vorwiegend auf diesem Wege übertragen, kommt daher deine Zahl von 90 %?
Aber diese Krankheiten befallen doch beide Geschlechter, oder?

Andere Krankheiten wie Brustkrebs oder Gebärmutterkrebs treffen nur Frauen, weil Männer eben keine Gebärmutter haben.

In Ffm. wohnt in meiner Nachbarschaft ein schwules Pärchen, die ein Kind adoptiert haben. Das Kind wird umsorgt und geliebt, wie nicht alle Kinder geliebt werden. Vorbildlich wahrscheinlich, wenn nicht vielleicht zu sehr verwöhnt.

Ich könnte stundenlang fortfahren mit Beispielen, würde an deinen Vorstellungen aber wahrscheinlich nichts änderen und Prügel an Menschen verabreichen, weil sie anderes denken, will ich nie. Ich hoffe dass man einfach den Spruch, "was du nicht willst, dass man dir tù, das füg auch keinem anderen zu." beherzigt.

Was gehen dich denn die Schwulen an?
Sei doch froh, dass du eigene Kinder hast.

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hola pat

Beitrag  uvondo am Do 13 Jun 2013, 08:04

mein alter Freund, natürlich kann man nicht immer der gleichen Meinung sein, sonst wäre das Leben ja auch langweilig. UND natürlich habe ich aus meiner Sicht eine ganz andere Denkweise, wie Du sie je haben könntest.
 
AIDS (Apuired Immune Deficiency Sydrom) oder besser HIV (HI Virus) (Human Immunuodeficiency) zu deutsch: Immunschwächesyndrom.
 
JA, ich habe in meinem Umfeld auch schwule Paare, wir sind uns aber darüber einig, dass sie nicht unbedingt Werbung für ihre Art zu leben machen müssen. Man kann mir also nicht vorwerfen, ich hätte etwas gegen Schwule. Als Personen oder Individuen sicherlich nicht, vielleicht gegen ihre Art zu leben. Nur DAS stelle ich an den „Pranger“.
 
Zu Allem was Du sonst geschrieben hast, müsste ich jetzt zeilenweise Stellung beziehen, die Zeit habe ich aber leider nicht. Ich werde trotzdem versuchen, immer zeitversetzt, darauf zu antworten. (Affe hin oder her).
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hola Uvo und moin moin all

Beitrag  patagon am Do 13 Jun 2013, 08:54

Ist es nicht egal, ob einer für Gummibärchen, Zigaretten oder Homosexualität wirbt.
Muss doch deswegen noch lange keiner machen, oder?
Ich wette mal mit dir, Uvo, die Schwulen könnten Milliarden für ihre Werbung ausgeben, du würdestt doch trotzdem nicht schwul, ODER etwa doch?lol!

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pat

Beitrag  uvondo am Do 13 Jun 2013, 10:17

Mööööönsch Junge, es gibt nichts schöneres als eine nackte Frau, obwohl es natürlich sehr reizvoll ist, sie angekleidet Stück für Stück zu entblättern. UND der Duft eines dann nackten Frauenkörpers ist doch etwas Unwiederbringliches. Ich entblättere auch heute noch nach so vielen Jahren mein Weib jeden morgen aus ihrer Bettdecke und streichele ihren Arsch und ihren Busen usw.......Der appetitliche Rest gehört hier nicht her.
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Uvo,

Beitrag  patagon am Do 13 Jun 2013, 11:09

Na,lol! siehste lol!lol!

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pat

Beitrag  uvondo am Do 13 Jun 2013, 11:31

ich war kurz aushäusig. Tja pat, mit dem Sex ist das genauso wie mit dem Gaumensex. Man muß immer alles auf höchster Ebene ansiedeln. Ich könnte hier täglich immer neue Rezepte unterbringen, irgendwann wird man sagen/schreiben, daß denkt der sich doch nur aus. Ich bin felsenfest davon überzeugt, ich wäre auch ein sehr guter Koch mit Sternen geworden. Ich habe nämlich etwas, was den meisten Menschen total abgeht. SINNE, und eben auch Geschmacks- und Geruchssinn. Geschmack komponieren ist für mich auch eine Art Orgasmus. Das wissen meine Leute, und deswegen stehe ich immer irgendwo am Herd.....ob ich will oder nicht.
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pat

Beitrag  uvondo am Do 13 Jun 2013, 12:46

und nachdem wir nun alle Klarheiten beseitigt haben, ich habe gestern meinen Gästen als Vorspeise Spaghetti mit Kaviar serviert. Natürlich noch mit einigen zusätzlichen Schmankerln. Rezept auf Anfrage..........und Wein trocken.
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und nachdem wir jetzt

Beitrag  uvondo am Do 13 Jun 2013, 12:47

alle Klarheiten beseitigt haben, ich habe gestern meinen Gästen als Vorspeise Spaghetti mit Kaviar serviert. Rezept auf Anfrage..............und Wein trocken

Was soll ich denn hier noch bearbeiten, wenn mein Text ohne mein Zutun 2x erscheint.
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uvo,

Beitrag  patagon am Do 13 Jun 2013, 14:26

ich war es WIRKLICH nicht!!!

albino

Zum Thema Essen ist mir hier aufgefallen:

Es gibt keinen QUARK, es gibt auch Ricola Salat hier nicht zu kaufen. Meine Schwägerin meint, Ricola gibt es nicht, auch nicht als Samen, weil er hier als Unkraut gilt.
Ich liebe aber Ricola. Und ich liebe auch Kresse (Frage: sind da Bitterstoffe drin?)
Ich liebe auch Pellkartoffeln (gibt es hier im Allgemeinen auch nicht in Lokalen). 
Und besonders gerne mag ich Pellkartoffeln mit Quark und diesen wiederum mit Kresse oder Ricola und viel grob gemahlenem Pfeffer; alles bei warmem Wetter.
In der Markthalle und im Supermakt finde ich übrigens auch keinen frischen Ingwer. Kann ich mir alles gar nicht erklären.

Was hast du für Erfahrungen gemacht?

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ohne moin moin, eine Antwort für Helene.......

Beitrag  uvondo am Mi 11 Dez 2013, 09:03

>UND VERGIB UNS UNSERE SCHULD

WIE AUCH WIR VERGEBEN UNSEREN SCHULDNERN

UND FÜHRE UNS NICHT IN VERSUCHUNG

SONDERN ERLÖSE UNS VON DEM BÖSEN<


Hallo Helene, es ist ja schön das Du einige Zeilen aus dem MUSTERGEBET von Roy Black (tritt nicht mehr live auf) gepostet hast. Dieses Gebet ist im Original inhaltlich länger und aussagender. Kennst Du denn auch den Zusammenhang, wie dieses Mustergebet, das Jesus seinen Jüngern vorgegeben hatte, zustande gekommen ist, und was er damit aussagen wollte ??? Ich warte und harre Deiner Antwort......... Dieses Tirili der Glückseligkeit, wie Du es um das tote/verweste Gerippe RB betreibst ist unerträglich.... Aber zurück zu Deiner erwarteten Antwort......................
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Das Wort zum Montag

Beitrag  Freizeit am Mo 06 Jan 2014, 17:25

Ich meine:

Die besten Jahre eines Menschen sind die während einer vertrauensvollen, glücklichen Partnerschaft.  Kuß! Blümchen! Blümchen! Blümchen! Blümchen! 
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@Freizeit: wie wahr, wie wahr...

Beitrag  Oldoldman am Mo 06 Jan 2014, 18:02

Das ist nicht nur ein Wort zum Montag - es paßt auch auf Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonnabend und Sonntag, obwohl für den letztgenannten Tag andere das Wort des Tages für sich reklamieren. Aber auch für die gilt, daß es nicht gut sei, daß der Mensch allein ist.

Das Problem scheint nur zu sein, jene vertrauensvolle und glückliche Partnerschaft zu begründen, zu finden. Umso mehr ein Hoch auf alle, die sie gefunden haben und nun die glücklichsten Jahre genießen können!  cheers Blümchen! Blümchen! Blümchen! Blümchen! Blümchen!
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Beitrag  Freizeit am Mo 06 Jan 2014, 19:11

--- Deine Worte: Das Problem scheint nur zu sein, jene vertrauensvolle und glückliche Partnerschaft zu begründen, zu finden. ---

Hoffentlich werde ich nicht zu psychologisch. Das mag ich an mir nicht so, aber:

Jederman/frau weiss theoretisch wie man/frau bei Übergewicht abnehmen könnte, kennt die vielen Diäten.

Nur beim Umsetzen klappt es meistens nicht, weil man sich lebzeits bestimmte Verhaltensmuster aneignete, welche selber "aufzugeben", ohne akzeptierten "Therapeuten"/Partner/In,  kaum möglich ist. Man/Frau verharrt ins seinem "Verhaltensmuster" und bleibt vielleicht frustriert.

So, nun was ich in Bezug auf Partnerschaft sagen möchte.

Wie eine "perfekte" Partnerschaft aussehen sollte, wissen wir doch alle selber. Razz 

Mann will seine Freiheiten, Frau doch auch.

Frau will Mann zum idealen Partner "umerziehen", Mann will das auch.

Mann will persönliche Bedürfnisse stillen, Frau will das auch. Und natürlich kompromisslos, weil man/Frau wollen ja ihre Freiheiten.

Wo bleiben bei einer solchen Konstellation die persönlichen Freiheiten und Bedürfnisse?  Freiheiten und "erziehen" passen nie und nimmer zusammen.

Also, ist es vernunftsmässig einfach, und macht es eben -  dem Anderen seine Freiheiten lassen.

Es ist nämlich gar nicht so schwierig, wenn beide über ihre Freiheiten und Bedürfnisse reden und man/frau einander diesbezüglich respektiert.  Gemäss dem Motto: Taten statt Worte  (ähnlich wie beim Abnehmen)  Blümchen! 

Gemäss meiner Erfahrung ist es wichtig keine Erwartungen an den Anderen zu stellen, sondern darauf achtet, dass jeder dem Anderen seine Bedürfnisse, Freiheiten und "Ängste" mit Vertrauen mitteilen und akzeptieren kann. Klappt das von Anfang an in einer Beziehung ist es einfach "nur himmlisch"  Blümchen! 

Meine Partnerin macht mich in jeder Beziehung glücklich. Sie kann das bestimmt auch darum, weil sie es auch ist (Das bilde ich mir jedenfalls ein)   Prost! Blümchen! 

(Das war ein vielleicht unqualifizierter Versuch deine Bedenken zu kommentieren)  Prost! 
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@Freizeit: wären wir damit nicht ganz nah bei Erich Fromm?

Beitrag  Oldoldman am Di 07 Jan 2014, 09:43

Freizeit schrieb:Hoffentlich werde ich nicht zu psychologisch. Das mag ich an mir nicht so, aber:
...
________
vgl.: http://libertalia.forumieren.com/t59p140-die-besten-jahre-im-leben-eines-menschen-aus-den-unterschiedlichsten-perspektiven-betrachtet#15739
Na, Freizeit, es ist doch nicht verkehrt, sich auch mal in Psychologie zu ergehen, selbst wenn man auf diesem Gebiete kein durch akademische Grade und Ehren ausgewiesener Fachmann ist :DMit solchen "Nachdenkereien" andere zu eigenen Überlegungen und kritischer Sicht auf das eigene Verhalten anzuregen, ist am Ende doch ein Gewinn.

Deine Ausführungen meine ich (breit und mit viel Theorie ausgewalzt) bei Fromm ("Die Kunst des Liebens") gelesen zu haben.

vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kunst_des_Liebens

Und es ist schön, zu sehen, wie sich eigene Erfahrungen mit denen anderer Menschen und den Ausführungen der Gelehrten näherungsweise in Deckung bringen lassen.

Etwa:
Liebe ist kein Austauschverhältnis, in dem Liebe gegeben wird, um ein Äquivalent zu erhalten. Der "eigene Gewinn" besteht in der Freude zu sehen, daß es dem geliebten Partner gut geht. Dazu gehört, wie Fromm m. E. richtig sagt, Fürsorge, Achtung und Wissen.
Oder:
Die Liebe zur einem Partner / einer Partner (bei Fromm: erotische Liebe) ist nicht Besitzergreifung bis hin zur "Umerziehung". Achtung vor dem Partner, Wissen um seine Individualität, seine Gefühle und deren Ursachen, lassen ihm den Raum, seine Individualität zu entfalten und zu leben, ohne daß auf der eigenen Seite dadurch ein "Verlust" entstünde, wenn der Partner / die Partnerin in gleicher Weise liebt. Ein bißchen nach dem Motto "Bei ihr / ihm bin ich Mensch, bei ihr / ihm darf ich es sein."
Das ist eben nicht erfüllt, wenn eigene Freiheiten auf Kosten des Anderen ausgelebt werden, oder vom Anderen Besitz ergriffen wird. Die letzteren sind wohl die "Kletten", die patagon so gern anprangert.
Und schließlich:
Liebe setzt ein stetes Bemühen voraus. Liebe ist nicht nur das schöne Gefühl des Verliebtseins, sondern fortwährendes aktives Bemühen, ein dauerhaftes Lieben. Und da, so meine Meinung, hakt es im Alltag am häufigsten. Das Bemühen um den Partner nimmt ab (die Liebe schläft ein), die Routinen des Alltags bestimmen das Leben. Aus der Liebe wird die "Wohngemeinschaft Gesellschaft bürgerlichen Rechts".

Das war jetzt mein (vielleicht auch unqualifizierter) Versuch, mich des Themas weiter zu nähern. Aber schön, daß wir mal darüber gesprochen haben Very Happy.
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Guten Morgen und gutes Neues Jahr

Beitrag  stringa am Di 07 Jan 2014, 10:55

vor allem Euch beiden, Freizeit und Oldoldman  Smile 

Tja, wenn ihr schon über Ehe, Liebe und die dazugehörigen Gefühle philosophiert, muß ich doch auch meinen Senf dazu geben.

Ich war in letzter Zeit ein bißchen enthaltsam, was das Schreiben hier angeht, wir sind ja auch nur noch so wenige.
Wir sind in der Familie in den letzten Wochen hauptsächlich mit Krankheit beschäftigt gewesen (Mein Mann mußte ins Krankenhaus und wird derzeit grad zum zweiten Mal wegen eines Tumors in der Wirbelsäule operiert).

Von daher paßt es vielleicht auch ganz gut, wenn man sich ein paar Gedanken über die Ehe, die Liebe und den Unterschied zwischen beiden macht. Denn für mich gibt es einen Unterschied.
Für Herrn Tolstoi wohl auch, wenn man letztens im Fernsehen Anna Karenina gesehen hat. Ich hab das Buch schon sehr oft gelesen und halte es für eines seiner besten und das Hauptthema besteht ja schließlich darin, daß er die zwei Formen der Liebe (wenn man sie denn so nennen kann) zwischen Mann und Frau beschreibt.

Hier die Leidenschaft der Anna, die was ekelhaft Besitzergreifendes hat und die so bedingungslos alles ihrem Gefühl unterordnet, daß man sich wirklich nur fragen kann, ob die Frau überhaupt jemals irgend so etwas wie Vernunft in ihrem zugegebenermaßen hübschen Kopf hat.
Und gegenübergestellt die Ehe von Kitty und Lewin, die sich langsam entwickelt und die sich, im Buch wenigstens, zu einer Ehe gestaltet, in der sich beide stets um einander bemühen müssen. Das hat Tolstoi ganz großartig geschildert. Schon, wie er den Popen sagen läßt, als Lewin seinen fehlenden Glauben an Gott mitteilt, "Ich glaube, daß der Weg in und mit der Ehe ein so schwieriger und gefährlicher ist, daß man gar nicht genug Segen von oben haben kann" (so etwa, sinngemäß). Das ist herrlich und auch, wie ich finde, voll unfreiwilliger Komik.


Natürlich kann man sich bis in alle Ewigkeit über die Definition von Liebe streiten, schon weil es so viele verschiedene Erscheinungsformen gibt.
Zum Beispiel die Liebe zu seinen Kindern, die ja wieder etwas völlig anderes ist als die Liebe zum Partner.
Für seine Kinder würde man Dinge tun, auch extreme und lebensgefährliche, die man für seinen Geliebten oder Ehemann vielleicht doch nicht tun könnte,  jedenfalls geht es mir so.

Ich glaube, daß der Mensch, jetzt mal rein biologisch gesehen, eben nicht monogam ist. Wir sind so ein bißchen monogam, weil die Evolution dafür gesorgt hat, daß wir ein paar Jahre brauchen, um unsere Kinder groß zu ziehen, und es von daher notwendig ist, für eine Kleinfamilie zu sorgen, aber danach ?

Gesellschaft und Religion haben nun aber dafür gesorgt, daß wir eine (gedachte) lebenslange Partnerschaft eingehen. Das kann nur bedingt funktionieren (siehe die vielen Scheidungen in Gesellschaften, wo sie möglich sind).

Mit diesem Zwiespalt - die Leidenschaft läßt ja schon schon nach ein paar Jährchen nach, wenn man optimistisch ist, bei vielen schon nach ein paar Monaten - kann man nur eine lebenslange Ehe oder Partnerschaft führen, wenn die Vernunft eine Hauptrolle spielt. Ob man das Liebe nennen will, mag dahingestellt sein. Da spielen Dinge eine Rolle wie Gewohnheit, Vertrauen, Freundschaft, Zuneigung, das Wissen, sich auf jemanden verlassen zu können, der Fakt, daß man vielen Schwierigkeiten im Leben eben besser zu zweit als einzeln gegenüber tritt und... und ... und...

Von daher habe ich gar nichts dawider, eine lange Ehe als Wohngemeinschaft des bürgerlichen Rechts zu betrachten. Auch eine Wohngemeinschaft kann nur auf Dauer funktionieren, wenn man obengenannte Eigenschaften besitzt.

Wovon ich etwas weniger halte, ist die Formulierung, daß man sich um die Liebe bemühen solle. Wie gesagt, es hängt natürlich davon ab, wie man das Wort definiert. Ich bemühe mich um mein Verhältnis zu anderen, wie das auch immer angelegt ist, ich bemühe mich, den Respekt nicht zu verlieren, ich bemühe mich, Kompromisse im Zusammenleben einzugehen, ich bemühe ich darum, Konflikte agressionsfrei zu lösen, ich bemühe ich um vieles, was mir jetzt grad nicht einfällt, aber Liebe ist meiner Erfahrung nach ein Gefühl, daß sich entweder einstellt oder auch nicht. Ich kann es nicht steuern, herbei wünschen oder abstellen. Ich kann es beherrschen (und sollte das auch, wie alle Gefühle), aber ich kann nicht darüber bestimmen, ob ich sie habe oder nicht.

So, das war jetzt mein Wort zum Dienstag und es hat Freude gemacht, sich mal hier wieder auszutauschen.
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moin moin allerseits,unf hola pat

Beitrag  uvondo am Di 18 Nov 2014, 08:03

jetzt reicht´smir langsam.zuerst war ich zur Reha wegen meines Schlaganfalls, dann wurde mir im Herzzentrum Bad Segeberg ein Defilibrator eingesetzt, was eine erneute Reha bedeutete.langsam muss wieder Normalität in mein Leben einziehen zumal ich mitten in einem Umzug in die Uckermark stecke.
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Back to the roots

Beitrag  Freizeit am Di 18 Nov 2014, 09:59

uvondo. Sei nicht so negativ. Evil or Very Mad

Wenn ich dich richtig verstanden habe ziehst du in eine fruchtbare, eiszeitlich geprägte Landschaft.

Das sollte in dir, mit deinem bis kurz nach der Eiszeit zurückgreifenden Stammbaum, doch erfreuen, dein Herz erwärmen und zum höher schlagen bringen

Das bringt dir bestimmt wieder brunstvolle "Normalität" in dein Leben.

In der Uckermark bist du geschichtlich und gefühlsmässig wirklich zu Hause. So jeden Fall glaube ich dich, anhand deinen zig Beiträgen, einstufen zu dürfen.

Mit diesem Umzug hast du bestimmt den richtigen Ort für dich ausgewählt.

Gratulation und gute Genesungswünsche Blümchen!
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moin moin @ all, hola Uvo

Beitrag  patagon am Di 18 Nov 2014, 11:03

wie meine Großmutter zu sagen pflegte, die beste Krankheit taugt nichts.

Aber zuerst einmal die allerbesten Genesungswünsche für dich, mi amigo.

Zu deinem Umzug kann ich nichts sagen, denn ich kenne die Uckermark überhaupt nicht und habe eigentlich auch gar keine Vorstellung von der Landschaft und den Menschen dort.

Es tut mir so leid, dass du in letzten Monaten so viel durchmachen musstest und dann immer noch was drauf kam. Vielleicht sollte man sich das ganze Leben vorstellen, wie eine Reise auf dem Meer. Da tanzt das Schiffchen eine ganze Weile vergnügt auf den Wellen, bis dann plötzlich und unerwartet ein Unwetter aufzieht, Klippen auftauchen und zu allem Überfluss auch das Boot noch ein Leck hat. Da kommt dann alles zusammen. Man spürt die eigene Hilflosigkeit, etwas womit man nie und nimmer gerechnet hat, und nun sieht man nichts mehr als dunkle Wolken und wird müde.

Aber, Uvo, ich bin fest davon überzeugt, dass du das Schlimmster hinter dir hast und bald wieder neue Kraft und Lebensfreude zu dir zurückkommen.

Siehst du nicht das kleine Loch in den Wolken? Schau mal genau hin, spitzt da nicht wieder die Sonne hervor?

Ich persönlich kann Umzüge überhaupt nicht leiden, aber in jedem Anfang wohnt ein Zauber und so, wie ich dich kenne, wirst du, sobald du wieder neue Kraft getankt hast, voller Ungestüm eine neue tolle Idee entwickeln und vorantreiben.

Jedenfalls habe ich wirklich ein gutes Gefühl, was dich angeht.

Sobald du kannst, musst du uns mal von dem neuen Projekt berichten und vielleicht auch etwas von der Uckermark. Ich bin so neugierig, dass ich gleich mal googlen muss.

Hasta pronto

patagon

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hola pat,dann google auch einmal unter Schloss BlumbergFamilien vdo.....

Beitrag  uvondo am Di 18 Nov 2014, 11:36

So,, nachdem mein eigentlicher Text verschwunden ist, mache ich erstmal ein Päuschen,bis sich meine linke Hand wieder eeines besseren besinnt,und das macht, was ich von ihr will.
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hola pat

Beitrag  uvondo am Di 18 Nov 2014, 15:27

na, haste etwas ausfindig machen können?
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Re: Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

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