Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

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Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

Beitrag  Gast am Sa 21 Jul 2012, 13:35

das Eingangsposting lautete :

....ob allgemein aus natürlicher Sicht, wissenschaftlich biologischer Sicht, philosophisch betrachtet oder ganz einfach "gefühlt"

Also, das wird keine Unterhaltungssendung hier sondern Bildungsforum Very Happy


Zuletzt von Steffi am Di 31 Jul 2012, 15:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Gelungenes Leben

Beitrag  Lobelie am Di 28 Aug 2012, 18:04

Da haben sie mal wieder geforscht, die Forscher, und wie üblich die Binse gefunden, die man auch ohne Forschung kennt:

Langzeitstudie: Wie ein glückliches Leben gelingt

Von Christian Heinrich

[...]

Doch einige Ergebnisse erstaunen - und machen Mut: "Das mit Abstand wichtigste ist die Bindung", sagt Vaillant. "Dabei geht es nicht unbedingt um die Bindung zum Lebenspartner, sondern eher um die grundsätzliche Beziehung zu anderen Menschen" - und zwar im Sinne einer menschenliebenden und einfühlsamen Verbindung.

Unverarbeitete Probleme führen häufig zu Krankheiten


Wer versucht, alles "richtig" zu machen, ist aber nicht vor Rückschlägen und Einschnitten gefeit. "Jeder erlebt schwierige Situationen", sagt Vaillant. Wie man dann damit umgehe, sei wesentlich für die Zukunft. Der Psychiater konnte zeigen, dass diejenigen besonders erfolgreich sind, die er die "Adaptierer" nennt. Sie reagieren etwa altruistisch und versuchen, aus der Situation für die Zukunft zu lernen. "Sie kanalisieren ihre starken Gefühle oder aufkommenden Aggressionen so, dass sie innerlich keinen Schaden anrichten, beispielsweise mit Sport", sagt Vaillant. Fatal sei es hingegen, die Probleme nach innen oder außen zu projizieren, ohne sie zu verarbeiten. Folgen sind psychische Krankheiten und aggressives Verhalten.
Es kommt also weniger auf die äußeren Umstände an, als zu erwarten wäre, sondern eher auf die Art, wie man damit umgeht.
[…]
http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/grant-studie-wie-ein-zufriedenes-leben-gelingt-a-851729.html

Derlei mangelnde Verarbeitung einschließlich der dazugehörenden Projektionen lassen sich gerade im Internet sehr gut beobachten. Und zu den "besten Jahren" gibt es in dieser Untersuchung auch etwas:

Eine Gruppe von Philosophen etwa kam nach Auswertung der Gesprächsprotokolle in Kooperation mit Psychologen zu dem Ergebnis, dass Weisheit im Alter von 45 Jahren ihren Höhepunkt hat. Wobei sie Weisheit definieren als die Fähigkeit, von der Unmittelbarkeit des Erlebten einen Schritt zurückzutreten und es aus einer distanzierten, breiteren Perspektive zu betrachten.
http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/grant-studie-wie-ein-zufriedenes-leben-gelingt-a-851729.html

Aber Achtung: die Studie umfaßte lediglich männliche Harvard-Absolventen und ist damit nicht repräsentativ (und schon gar nicht eins zu eins auf Frauen übertragbar). Very Happy
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moin moin pat

Beitrag  uvondo am Di 04 Sep 2012, 12:40

ich sehe gerade das Du anwesend bist. Gib mal LAUT wie es Dir da unten geht. Ich bin ja in 14 Tagen auch reif für Spanien. Wie ist die dortige Wettervorhersage?????? UND wie geht es Dir persönlich, wir wollen Dich ja demnächst persönlich mit der Phönix abholen......
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oha, nicht mal pat antwortet mehr

Beitrag  uvondo am Di 04 Sep 2012, 14:09

also kann ich, nachdem ich das letzte Fass leer habe, das Neue anbrechen. Einen schönen Suff noch........
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Auch Ralf Höcker (41) hat eine Antwort

Beitrag  Lobelie am Di 04 Sep 2012, 16:56

zur Frage nach den besten Jahren - im Sinn von Klarheit und Tiefenentspannung (also mal wieder das Thema "Weisheit"):

12. Es gibt ja auch ein „Leben neben dem Jurastudium“: Was war Ihre wichtigste Erfahrung außerhalb des eigentlichen Studiums?

Erwachsen wird man erst mit 40 oder 50. Aber die Studienjahre sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg dahin: Das erste Auto, die erste eigene Wohnung, erste Nebenjobs, erweiterte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung aber auch die menschlichen Dramen, die wir alle durchleiden müssen und die uns letztlich abhärten: Krankheit, Unfall, der Tod geliebter Menschen, Beziehungskrisen, Beziehungsende, neue Beziehung und alles wieder von vorne, Fehlspekulationen an der Börse, das erste Mal vor Gericht stehen, eine kleine Firma studienbegleitend gegen die Wand fahren: Der dichte Nebel, der ahnungslose Schulabgänger umgibt, beginnt, sich angesichts solcher Erfahrungen langsam zu verziehen und man fängt an, die Dinge und das Leben klarer und mit wachsender Tiefenentspannung zu sehen.

http://www.juraexamen.info/meine-18-punkte-das-juraexamen-info-interview-mit-ralf-hocker/

Hat was.
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Moin moin UVo,

Beitrag  patagon am Di 04 Sep 2012, 17:23

nein, nein, es hat mit euch gar nix zu tun. Ich habe immer noch das Zahnproblem. Hier ist herrliches Wetter, so richtig zum rundum wohlfühlen, wenn nur das Problem mit meinen Zähnen nicht wäre.

Ich war in Deutschland noch beim Zahnarzt aber der, meiner Hatte eine Vertretung und die Hat eigentlich alles nur noch schlimmer gemacht. Jetzt bin ich hier und kann den Aufenthalt nicht genießen, denn nachdem ich das erlebt habe, traue ich mich nicht mehr zu einem fremden Zahnarzt und meiner ist in >Urlaub in Griechernland. Es würde mitr also auch nichts nützen, wenn ich jetzt nach Ffm. zurückfliegen würde.

Ich hatte das Duell Schröder vs. La Fontaine angeschaut, ich glaube Demo hat es eingestellt. Ich kannte die Sache nicht wirklich, weil ich zu dem Zeitpunkt nicht in Deutschland gewesen bin.

Das war interessant. Ich hatte den Schröder nicht für so durchtrieben gehalten, zumal ich La Fontaine für den intelligenteren halte.

So, dann habe ich noch deine Klage über die Funktionäre gelesen. Von diesen Dingen hat man ja keine Ahnung. Überall Betrug.

Ich frage mich, ob La Fontaine in 1999 die Finanzkrise vorausgesehen hat und erkannt hatte, wohin das alles führt.

Vor Jahren, als die Mannesmann Sache lief, hatte ich mal gehört, dass einer der Gewerkschaftsfunktionäre bei der Abstimmung "Stimmenthaltung" aufgeschrieben und seinen Namen darunter gesetzt hat.

Da er unterschrieben hattte, wurde es aber nicht als Enthaltung gewertet, sondern als Zustimmung. Seine Unterschrift war auf dem Papier. Alleine das zählt.

Wenn man das nicht Betrug nennt, was ist dann Betrug?

Wenn das Recht aber so ausgelegt wird, wo soll es denn dann enden? Jeder betrügt jeden. Die gesetzlichen Kassen habe ich gehört, müssen jeden nehmen, die privaten können jeden ablehnen.

Es leuchtet doch jedem ein, dass den Letzten dann die Hunde beißen.









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Re: Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

Beitrag  Penny am Di 11 Sep 2012, 13:45

Das beste Alter gibt es meines Erachtens nicht. Es sind schöne Erlebnisse,die das ausmachen.Auch ein Mensch der mit 20-ig plötzlich Behindert ist,hat sein bestes Alter nicht zwangsläufig vorbei.Vielleicht kommt gerade durch seine Behinderung das schöne erst auf ihn zu. Man sehe sich nur mal dieses Video an....


Er macht was aus seinem Leben und deshalb hat auch er noch viele "beste Alter"! Träume nicht dein Leben,sondern Lebe deinen Traum,so wird jedes Alter zum "besten",meine Meinung Wink
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Dieses Schicksal

Beitrag  Lobelie am Di 11 Sep 2012, 15:09

und wie es angenommen wurde, bewegt wirklich. Aber der junge Mann sagt ja selbst, daß ein bloßer Vergleich (da gibt es jemanden, dem es - objektiv - noch viel schlechter geht als mir) nicht hilft, was wohl richtig ist. Und sein Weg, Vertrauen in die Liebe und die Gnade eines Gottes zu setzen, ist nicht für jedermann gangbar.

Dennoch: das Video hat mich sehr beeindruckt...
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das sagt sich immer so leicht......

Beitrag  uvondo am Di 11 Sep 2012, 16:10

ich wollte z.B in jungen Jahren den Mediziner mal an den Nagel hängen. WARUM???? Bei einem Notfalleinsatz habe ich es einmal erlebt, das eine Frau (damals so alt wie ich heute) zweigeteilt auf der Straße lag. (natürlich tot) Ein Bild, welches mich auch heute noch verfolgt. NIEEEEE wollte ich daraufhin Chirurg oder Allgemeinmediziner werden, und habe mich zum Glück für die Labormedizin entschieden. UND habe damit wahrscheinlich mehr Menschen geholfen als ich es hätte sonst tun können. Und jetzt ein anderes Thema......
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Re: Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

Beitrag  Penny am Mi 12 Sep 2012, 10:03

Er ist jetzt Motivationstrainer und ist glücklich verheiratet,ich finde den voll krass,bewundernswert!!!!Das ganze mit Gott ist sicher nicht für jedermann die grosse Hilfe,wollte damit nur zeigen,dass auch sein Leben noch gute und beste Zeiten hat.
@uvo
Solche Anblicke kann man ertragen und verarbeiten,oder nicht.Nur das zweigeteilt sein hat ja mit der Medizin nicht viel zu tun.Als Arzt rettest du Leben,ist ja klar,dass es bei dieser Frau nichts mehr zu retten gab.Für solche Sachen ist nur noch der Bestatter zuständig,mein Ex-Mann sieht solche und noch viel schlimmere Sachen tagtäglich.
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hi penny

Beitrag  uvondo am Mi 12 Sep 2012, 11:46

>>>mein Ex-Mann sieht solche und noch viel schlimmere Sachen tagtäglich.<<<

Ist Dein Exmann Pathologe???? natürlich gibt es immer "schlimmere" Sachen/Zustände, nur damals war ich doch sehr mitgenommen. Heute stehe ich darüber, ob das nun besser ist, vermag ich nicht zu sagen. Wahrscheinlich abgebrühter, aber ob das immer gut ist?
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So Kinners....

Beitrag  uvondo am Fr 14 Sep 2012, 10:53

jetzt geht es ins wohlverdiente Wochenende und Montag in den Süden. Batterien auftanken. Gehört auch zu den "besten Jahren"......Tschüss.
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Privat

Beitrag  m198 am Do 11 Okt 2012, 16:57

uvondo schrieb:Ich hatte mich ja schon vorab per PN mit steffi über dieses Thema unterhalten, und wollte mich nicht nur aus rein medizinischer (aber unter Berücksichtigung) Sicht, über dieses Thema unterhalten. Ich verstand das Thema so, dass sich hier einmal jeder äussern sollte, und man dazu dann (evtl. ich) seine Kommentare abgibt.

Ja, das ist eine gute Idee. Allerdings bräuchte ich dafür doch noch etwas Sicherheit. Ich will doch nicht gegenstand einer solchen Kurve werden, die du dann kommentierst. Bekanntlich waren bisher viele Mediziner auf dem Holzweg mit ihren Kurven und Schubladen. Von Psychiatrie gar nicht zu reden. Mir scheint es wichtig zu sein, in jedem Lebensereignis ausser dem Tod etwas absolut Schlechtes zu sehen, was man fürchten müßte. Auch Tod tut ja nicht weh. Deshalb würde ich dazu raten, viel Schönes im Leben zu tun. Das kann jeder, egal ob mit Demenz oder als Bodybuilder. Das Dumme mit diesen Kurven ist doch, dass wir alle in anderen Phasen sind, in denen wir unser Ding machen sollten. Aber von außen kann uns da niemand reinreden. Der gewöhnliche Mediziner ist dazu ohnehin nicht geeignet, weil er selber raucht und trinkt. Razz

m198

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moin moin allerseits, Hola pat.....

Beitrag  uvondo am Fr 12 Okt 2012, 07:30

m198, steffi und ich hatten damals besprochen, daß ich evtl. meine Sicht bestimmter Dinge mit einbringe, und zwar ohne Kurven und Statistiken (oder meintest Du andere Kurven?) Kurven und Statistiken kann man evtl. als Krücken für Abgleiche zu Rate ziehen. Sie sagen aber nie richtig etwas aus, außer das man mit ihnen alles „erklären“ oder widerlegen kann. Beide...Kurven und Statistiken sagen niemals etwas über Einzelschicksale aus. Und darum sollte es hier gehen. Ob im positiven oder negativen Sinne. ABER wie man an den Daten unschwer erkennen kann, war auch dieses Thema wieder ein Rohrkrepierer. Hier zählt nur Kachelmann und demo, dieser sich maßlos überschätzende Hobby-RA, wie er sich immer nennt. Was für eine Anmaßung........

Oldy hätte sich sämtliche anderen Rubriken ersparen können, und alles nur auf dieses eine Thema Kachelmann fokussieren. Schade, aber meine Meinung dazu ist ja hinlänglich bekannt.
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moin moin uvo und all

Beitrag  patagon am Fr 12 Okt 2012, 09:33

Ärgere dich doch nicht über den Unsinn. Das Themas K. ist inzwischen doch zu einer reinen PR Show geworden.
Das ärgerliche daran ist, dass die wichtigen Fragen durch Klatsch und Tratsch überlagert werden und viele nur ihren Senf beisteuern müssen, möglichst mit ihren Spezial Gebieten; Demo eben mit seinen überragenden Fähigkeiten als Wortschöpfer und Verbal Erotiker im Landser Jargon ganauso wie die anderen und sien Gott heißt eben Kachelmann.
Und der ärgert ihn wahrscheinliich bis zum Gehtnichtmehr, wenn er an Lobelie und Rita schreibt. Aber Demo ist eben treu. Nibelungentreue vielleicht. Finde ich aber schon bemerkenswert.

Ich weiß nicht, wer m193 ist, etwa die schöne Bella oder gar die hübche Guapa? Na egal, ich mag trotzdem keine PNs.

Wir haben übrigens in der letzten Zeit viel über Magnetismus geredet. Das ist ein interessantes Thema, über das man ja scheinbar nicht viel weiß.

Dabei fällt mir ein, was ich dich fragen wollte, vielleicht hast du eine Ahnung davon. Heinz Haber, der Astro Physiker, hat erzählt, dass der Blutdruck in nur 15 km Höhe, das Blut zum Kochen bringt. Wie kann es dann sein, dass ein Mensch aus einer Höhe jenseits der Schallmauer, außerhalb der Atmosphäre, einen Spung im freien Fall überleben könnte, wenn schon Raketen dabei verglühen?

So und noch eine Frage an den Mediziner. Tomatensaft ist der Renner im Flugzeug. Ich trinke ihn da auch oft. Es wird behauptet, dass die Belibtheit auch mit der Höhe zusammenhängt. Und tatsächlich. Mir schmeckt er auch in der Luft besser als am Boden.
Und viele Dinge schmecken mir in Spanien besser als hier und umgekehrt.




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hi pat

Beitrag  uvondo am Fr 12 Okt 2012, 10:12

Ich bin ja nun kein Weltraumforscher, habe aber dafür eine gute Bibliothek. Also hier ein Ausschnitt, der für mich aber absolut erklärbar ist:

>Bei Astronauten kommt es im All zu einer Blutdrucksenkung, die nach der Rückkehr zur Erde wieder verschwindet. Experten sind verblüfft: Denn im All verringert sich der Gefäßwiderstand, und trotzdem schießen die Katecholamine in die Höhe, die unter Erdbedingungen für einen hohen Blutdruck sorgen.
Nach drei bis sechs Monaten Aufenthalt in der Schwerelosigkeit sinkt der Blutdruck um durchschnittlich 10 mmHg. Doch sind beim Daueraufenthalt im Weltraum scheinbar auch gegenläufige Mechanismen am Werk.
Wie Forscher vom NASA Johnson Space Center in Houston bei der Tagung der Amerikanischen Hypertonie-Gesellschaft (ASH) in New York berichtet haben, können sie sich nicht auf alles einen Reim machen.
Dehnungsreiz führt zu weiterer Relaxation
Bei Personen, die sich auf der ISS in mehr als 350 Kilometern über der Erde aufhalten, steigt das Herzminutenvolumen um etwa 33 Prozent an, und der systemische sowie der periphere Gefäßwiderstand nehmen ab. Dass die Katecholaminspiegel der Raumfahrer unverhältnismäßig hoch sind, sei primär nicht verständlich, meinte Professor Peter Norsk aus Houston/Texas.
Eine denkbare Hypothese: Der Blutdruckabfall im All wäre noch viel stärker, wenn das vegetative Nervensystem nicht gegenregulieren würde. Während des Raumflugs kommt es auch zu einer chronischen Dilatation des Herzens.
Dieser Dehnungsreiz wiederum führt zu einer Freisetzung natriuretischer Peptide, die wiederum eine Relaxation induzieren. Norsks Fazit: die Aktivität des sympathischen Nervensystem hat auf der Erde nur eine nachgeordnete Bedeutung bei der Entstehung hohen Blutdrucks.
Und die Erdanziehung beeinflusst den Blutdruck stärker als bisher vermutet. Der Lebensstil mit aufrechtem Sitzen während langer Arbeitsstunden sei ein Kofaktor für die Entstehung hohen Blutdrucks, meinte der Experte.
Anpassung an die Schwerelosigkeit
Erläutert wurden die US-Daten inzwischen von Luis Beck, Weltraumphysiologe am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln. Wie er zur "Ärzte Zeitung" sagte, verändere sich vieles in der Schwerelosigkeit, weil die Rezeptorenfelder, bedingt durch Verformungen von anatomischen Strukturen - der Thorax wird breiter, das Herz 'runder‘ - und Verschiebungen von Flüssigkeit wie etwa Verlagerung von Blut und interstitieller Flüssigkeit kopfwärts stimuliert werden.
Die Anpassung an die Schwerelosigkeit sei adäquat, nicht aber für das tägliche Leben auf der Erde geeignet: "Nach der Rückkehr zur Erde müssen alle Astronauten erneut einen Adaptationsprozess durchlaufen."

Ich hoffe das hilft ein bißchen.

Bei diesem Bekloppten, der aus 36 KM Höhe (zwar mit einem Schutzanzug) zur Erde fallen will, um dann in 1,5 Km Höhe die Reißleine zu ziehen, fällt mir nicht mehr viel ein. Wenn er nicht gerade einen "Stahlmantel" anhat, wird es ihn bei Schallgeschwindigkeit zerquetschen. Rate mal, warum Düsenjets an der Vorderseite eine aufgesetzt Spitze haben. Diese durchsticht den sich aufbauenden Luftwiderstand. (das ist der manchmal zu hörende Knall) Ohne diese Vorrichtung würde das Flugzeug zersplittern. Das war`s dann. Aber wie gesagt, ich bin kein Luftfahrttechniker, und jetzt einfach nur irgendwo etwas abschreiben, was ggfls. nur Halbwissen zum Vorschein bringt, ist nicht mein Ding.......
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Guten Morgen, Uvondo , Patagon

Beitrag  stringa am Fr 12 Okt 2012, 10:32


hier in diesem Wiki-Artikel ist ganz gut beschrieben, wie er den Absprung zu überleben hofft.
Er trägt wohl einen speziellen Druckanzug.

Aber die Sache ist ja sowieso abgeblasen wegen schlechtem Wetter.


http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Baumgartner
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hi stringa

Beitrag  uvondo am Fr 12 Okt 2012, 11:38

habe dann eben mal ganz entgegen meiner Gewohnheit und meiner Abneigung gegen wiki, mal Deinen Hinweis nachgelesen. Es geht aber nicht daraus hervor, wie er das überleben möchte........
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Kann ich mir auch nur schwer vorstellen

Beitrag  stringa am Fr 12 Okt 2012, 11:47

aber ich kann mir auch nicht vorstellen, von den Twin Towers zu Springen, was dieser Bursche ja schon getan hat.
Ich kann mir noch nicht mal vorstellen von unserm Apfelbaum zu springen.
Bin unheimlich erdverbunden Very Happy .
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so...ich mache gleich Feierabend und

Beitrag  uvondo am Fr 12 Okt 2012, 12:43

fahre meine Rechner runter. Wünsche allen ein schönes Wochenende.......gehört zum Leben auch dazu....
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Danke Uvo und Stringa,

Beitrag  patagon am Fr 12 Okt 2012, 16:01

Ich hätte schon heute morgen geantwortet, habe aber den ganzen Vormittag beim Zahnarzt verbracht, der den Schaden dieser Zahnärztin/Vertretung wieder beheben will.

Stringa, der Sprung ist nicht abgesagt, sondern wegen starken Winden verschoben.

Ich habe mal eine Simulation von der unglaublichen Gewalt der Stürme in großen Höhen gesehen. Und das ist nur eine Sache. Prof. Heinz Haber, hat ebenfalls in einem Labor vorgeführt, dass Flüssigkeit in ca. 15 km Höhe kocht. Blut besteht besteht ja auch aus Eiweis, das kann niemals gekocht werden, ohne dass es sich zersetzt.
Eine Aktion wie dieser Sprung ist aus vielen Gründen selbstmörderich. Messmer war der erste, der ohne Sauerstoffmaske einen 8 Tausnder erklettert hat, aber viele Menschen werden schon bei viel geringerer Höhe trotz Sauerstoff u. Ä. von der Höhenkrankheit befallen und manchmal kommt da jede Hilfe zu spät.


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moin moin pat

Beitrag  uvondo am Mo 15 Okt 2012, 08:12

ich sehe gerade, daß Du anwesend bist. WAS machen Deine Zähne, konnte Dir Dein Zahnarzt helfen? Hoffentlich hast Du ein schmerzfreies Wochenende gehabt, ich kann mir vorstellen was Du durchgemacht hast, habe ja das Theater mit den Zähnen meiner Frau wochenlang mitbekommen. Solange bis mir der Kragen geplatzt ist und ich sie zu einem Zahnarzt meiner Wahl geschickt habe. Danach war alles wieder gut und ich hatte meine Ruhe.........
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Wissenschaftliche Beweise und Wunder

Beitrag  patagon am Mo 15 Okt 2012, 08:36

moin moin uvo,
danke der Nachfrage. Leider kann ich dich von Daumendrücken noch nicht befreien. Darüber ob mein mutwillig herausgerissene Krone wier stabilisiert werden kann, wird noch geforscht und untersucht.
Mein Zahnarzt hat keinen Fehler gemacht, sondern seine Vertretung. Er ist aus allen Wolken gefallen, als er erfuhr, was diese Zahnärztin angestellt hat. Deinem Rat folgend war ich auch bei einem anderen mir empfohlen Zahnarzt, der aber nicht glaubt, dass sich das wieder gutmachen lässt.
Jetzt müssen sich die Fachleute darüber streiten. Oh je....

Bei dem Sprung aus 39 km Höhe fage ich mich allerdings, warum bin ich nur immer wieder so doof und glaube alles, was wissenschaftlich bewiesen ist?

Ich habe mit eigenen Augen den Vorsuch von Prof. Haber im BR gesehen, bei dem er gezeigt hat wie Flüssigkeit in einer bestimmten Höhe reagiert. Die Flüssikeit im Reagenzglas kochte. Blut ist auch eine Flüssigkeit und besteht laut Fleckenmittel aus Eiweis. Wie ein Ei reagiert, wenn es gekocht wird, weiß jeder.

Trotzdem: Der Typ hat es wissenschaftlichen Erkenntnissen zuwider riskiert und den Fall aus 39 km Höhe überlebt.

Worauf kann man sich eigentlich überhaupt noch verlassen?
Übrigens freue ich mich natürlich, dass er überlebt hat. Mir kommt es vor wie ein Wunder und wer bestreite, dass es Wunder gibt und Wunder zu Aberglauben erklärt und überhaupt alles was wissenschaftlich nicht bewiesen werden kann, für unmöglich hält, zeigt damit nur, wie abergläubig er selbst ist, wenn er alles glaubt, was gesagt, behauptet und bewiesen wird.

Immerhin, man kann es ja mal selbst ausprobieren.
Ich möchte allerdings wirklich nicht so gerne Versuchkaninchen sein.


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pat

Beitrag  uvondo am Mo 15 Okt 2012, 09:29

Tja pat, der Mensch als Wunder......Wie ich Dir aus einem Auszug der NASA schon mit auf den Weg gegeben hatte, können sich die Weltraumforscher/Weltraummediziner auch nicht alles erklären, warum der menschliche Körper anders reagiert, nämlich entgegen allen medizinisch erklärbaren Reaktionen. Wenn Du meine Einlassung richtig verstanden hast, dann würde unter den gleichen Bedingungen der Mensch auf der Erde das nicht überleben. Ich habe ja inzwischen noch weitere Informationen eingesammelt. Die Ungereimtheiten und medizinischen Erklärungen gehen ins endlose. UND ich bin noch lange nicht durch....Mein zwischenzeitliches Fazit ist, dass tatsächliche das vegetative Nervensystem allem entgegenwirkt und die Körperfunktionen in Balance hält. Unser Körper ist schon genial.

Übrigens hat dieser „Idiot“ Baumgartner im Interview geäußert, dass er kurz vor der Bewusstlosigkeit war. Das erklärt auch warum er seinen Fallschirm schon wesentlich früher (bei 5.000mtr.) öffnete. Er musste wohl in einer Notfallreaktion diesen Schritt machen, sonst wäre er ungebremst auf „dem Boden der Tatsachen“ gelandet.

Ich drück Dir weiterhin die Daumen, aber lange halten die das nicht mehr durch, also, mach hinne......
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Patagon,

Beitrag  stringa am Mo 15 Okt 2012, 10:13

Felix Baumgartner steckte in einem Raumanzug.

D.h. sein Körper mußte nicht die Bedingungen, die in dieser Höhe herrschen, aushalten.
Du fragst dich ja auch nicht bei Astronauten, warum sie´s überleben, der Anzug sorgt dafür mit angepasstem Druck und Sauerstoff-Versorgung.

Du kannst ruhig weiter wissenschaftlichen Experimenten glauben, sie stimmen schon, aber Baumgartner war eben nicht denselben Bedingungen unterworfen wie dein Ei Smile
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Re: Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

Beitrag  patagon am Mo 15 Okt 2012, 10:41

Stringa, und was soll ich jetzt machen? Der eine Wissenschaftler vertritt die These, der andere widerspricht.

Uvo, ich erlaube dir ausnahmsweise alle 3 Stunden eine Pause beim Daumendrücken, jeweils von 5 Minuten.

Naja, lange kann das nicht mehr gehen. Ich bekomme bald einen Termin.
Danke mein Freund fürs Daumendrücken. Ich bin sicher das hilft, wie auch positive Energie Heilungsprozesse unterstützt.







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Re: Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

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