Those Were The Best Years Of My Life- mal künstlerisch betrachtet

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Those Were The Best Years Of My Life- mal künstlerisch betrachtet

Beitrag  Oldoldman am Di 31 Jul 2012, 11:30

In der Neuerscheinungen des literarischen Reißwolfes fand sich bereits ein Beispiel für die Verarbeitung des Themas "Die besten Jahre":
"Er ist doch ein Mann in den besten Jahren!" Dieser Satz klingt wie eine Entschuldigung. Eine Entschuldigung, weil etwa der so Bedachte auf seine fortgeschrittenen Tage nochmals zu ehelichen gedenkt, womöglich gar eine wesentlich jüngere Frau. Oder wie eine Anpreisung jener besten Freundin vom Schlage eines Roßtäuschers, die der Freundin den Ladenhüter von alterndem Junggesellen aus der Nachbarschaft schmackhaft machen will. Dabei kann man(n) sich schon mal die Frage stellen, was denn die besten Jahre des Mannes seien.

Angeregt von einem Themenvorschlag in diesem Forum
(vgl.: http://libertalia.forumieren.com/t59-die-besten-jahre-im-leben-eines-menschen-aus-den-unterschiedlichsten-perspektiven-betrachtet)
hat der Autor Harry Wagenvoer in seinem Erstlingswerk im Rahmen der Reihe Liber Thalia seinen "Helden" Heinz sich seine Gedanken machen lassen. Herausgekommen ist neben kaltem Kaffee eine kleine Zeitreise, garniert mit ein paar Anekdoten und augenzwinkernden Anmerkungen und Wertung zum Thema.

Selbstverständlich ist auch dieses Werk keine Literatur, denn es mangelt ihm an den klassischen Zutaten: Sprachgewalt, Bildhaftigkeit und - vor allem - Erotik. Da es aber auch weder Wissenswertes enthält, noch nützlich oder sonst praktisch ist, unterfällt es nicht einmal der Kategorie "Nachschlagewerke und Ratgeber", was die Lektüre so angenehm macht.

Nachdem, wie der "Literarische Reißwolf" zeigt, der Trend vom Zweitbuch zur erweiterten Schiffsbibliothek geht, sei dem staunenden Publikum das Werk

Harry Wagenvoer
Ein Mann in den besten Jahren
zur Lektüre anempfohlen.

Das Buch ist als eBook zum freien Download erhältlich und zwar:

als PDF-Datei unter
Ein+Mann+in+den+besten+Jahren.pdf

und für den eBookreader als EPUB-Datei unter
Ein+Mann+in+den+besten+Jahren.epub
________
vgl.: http://libertalia.forumieren.com/t6-neuerscheinungen-kurz-vorgestellt#4114
Da gibt es doch sicher mehr und interessantere (und sicher auch bessere) literarische Bearbeitungen des Themas. Zu welchen Erkenntnissen führen denn die?
avatar
Oldoldman

Anzahl der Beiträge : 1064
Anmeldedatum : 06.06.12
Alter : 58
Ort : Hoch im Norden...

Nach oben Nach unten

Der Mann von fünfzig Jahren

Beitrag  Lobelie am Mo 06 Aug 2012, 16:49

hier genießt und entsagt er der jugendschönen Nichte, wiederum nur, um ein neues, stilleres Glück zu finden:


Kaum waren sie allein, so wiederholte der Major dringend seine vorige Frage; worauf seine Schwester nach einer Pause lächelnd versetzte: »Wenn du den Glücklichen finden willst, den sie liebt, so brauchst du nicht weit zu gehen, er ist ganz in der Nähe: dich liebt sie.«

Der Major stand betroffen, dann rief er aus: »Es wäre ein sehr unzeitiger Scherz, wenn du mich etwas überreden wolltest, das mich im Ernst so verlegen wie unglücklich machen würde. Denn ob ich gleich Zeit brauche, mich von meiner Verwunderung zu erholen, so sehe ich doch mit einem Blicke voraus, wie sehr unsere Verhältnisse durch ein so unerwartetes Ereignis gestört werden müßten. Das einzige, was mich tröstet, ist die Überzeugung, daß Neigungen dieser Art nur scheinbar sind, daß ein Selbstbetrug dahinter verborgen liegt, und daß eine echte, gute Seele von dergleichen Fehlgriffen oft durch sich selbst oder doch wenigstens mit einiger Beihülfe verständiger Personen gleich wieder zurückkommt.«

»Ich bin dieser Meinung nicht«, sagte die Baronin; »denn nach allen Symptomen ist es ein sehr ernstliches Gefühl, von welchem Hilarie durchdrungen ist.«

»Etwas so Unnatürliches hätte ich ihrem natürlichen Wesen nicht zugetraut«, versetzte der Major.

»Es ist so unnatürlich nicht«, sagte die Schwester. »Aus meiner Jugend erinnere ich mich selbst einer Leidenschaft für einen älteren Mann, als du bist. Du hast funfzig Jahre; das ist immer noch nicht gar zu viel für einen Deutschen, wenn vielleicht andere, lebhaftere Nationen früher altern.«

»Wodurch willst du aber deine Vermutung bekräftigen?« sagte der Major.

»Es ist keine Vermutung, es ist Gewißheit. Das Nähere sollst du nach und nach vernehmen.«

Hilarie gesellte sich zu ihnen, und der Major fühlte sich, wider seinen Willen, abermals verändert. Ihre Gegenwart deuchte ihn noch lieber und werter als vorher; ihr Betragen schien ihm liebevoller, und schon fing er an, den Worten seiner Schwester Glauben beizumessen. Die Empfindung war für ihn höchst angenehm, ob er sich gleich solche weder gestehen noch erlauben wollte. Freilich war Hilarie höchst liebenswürdig, indem sich in ihrem Betragen die zarte Scheu gegen einen Liebhaber und die freie Bequemlichkeit gegen einen Oheim auf das innigste verband; denn sie liebte ihn wirklich und von ganzer Seele. Der Garten war in seiner vollen Frühlingspracht, und der Major, der so viele alte Bäume sich wieder belauben sah, konnte auch an die Wiederkehr seines eignen Frühlings glauben. Und wer hätte sich nicht in der Gegenwart des liebenswürdigsten Mädchens dazu verführen lassen!

aus:

Johann Wolfgang von Goethe

Der Mann von fünfzig Jahren
Erzählung aus Wilhelm Meisters Wanderjahre
(Geschrieben 1807/08)

http://gutenberg.spiegel.de/buch/3651/1

War Harry Haller, der Steppenwolf, nicht auch 50?

50 scheint so ein Wendepunkt-Alter zu sein, jedenfalls literarisch, so ähnlich wie ›Das dreißigste Jahr‹ (Ingeborg Bachmann).
avatar
Lobelie

Anzahl der Beiträge : 2568
Anmeldedatum : 14.06.12

Nach oben Nach unten

Oldie - Danke für DIESE Neuerscheinung - echt lesenswert!

Beitrag  Gast am Mo 06 Aug 2012, 17:09

Ein Mann in den besten Jahren

„Ein Mann in den besten Jahren!“ hörte ich die Dame am Nachbartisch ihrer gegenübersitzenden Bekannten zuraunen.
Nur, mit etwas Befremden registrierte ich aus den Augenwinkeln, daß die Sprecherin mit dem Kinn in die von mir abgewandte Richtung des Raumes wies.
Natürlich vermied ich es, mich sofort und allzu auffällig nach dorthin umzudrehen und als sich die diskrete Gelegenheit dazu ergab, sah ich
nur ein paar männliche Wesen unterschiedlichen Alters, an denen mir nichts Besonderes auffiel. Was also hatte dieser Unbekannte, dass ihn
als „Mann im besten Alter“ auswies und vor allem: warum hatte ich dieses Alter offensichtlich noch nicht erreicht? Oder war ich gar dar-
über hinaus?
So begann ich also zu überlegen. Das beste Alter mochte wohl die Jugend sein. Der Mann, noch voll im Griffe der Steuerung durch seine Hormone, ein Abenteurer
mit Witz und Kraft. Leider aber auch so oft ohne Verstand. Der scheint manchen Herren aus dieser Kategorie in die Lenden verrutscht und dort zugunsten der Entwicklung anderer, dort näher liegender Körperteile verkümmert zu sein. Irgendwie wollte diese Analyse nicht so recht in MEIN Ideal vom
besten Mannesalter passen.
Sturm und Drang sind wohl doch kein Wert an sich, wenn es gleichzeitig an Maß und Auge fehlt.
Also dann wohl eher der beruflich Aufstrebende, der sich die Hörner an den Widerständen des Lebens schon etwas abgestoßen hat, aber strebsam mit Fleiß,
Einsatz und Kampfeslust an der Erfüllung seiner - vorwiegend beruflichen und monetären – Ziele arbeitet. Stets auf dem Sprung, den Vorteil des Fortkommens suchend
und erkennend diesen auch zu nutzen.
Ein Mann, der in der Lage ist, die Frau seines Herzens auf den Händen zu tragen, sie mit Gut und Geld zu verwöhnen. Da auch noch nicht so weit der Jugend mit all
ihren körperlichen Vorzügen und Sportlichkeiten entfernt, schien mir diese Altersgruppe geradezu ideal. Wenn, ja, wenn da nicht diese stete Unrast wäre. Der Job, der
keine Zeit für erholsame Muße lässt, einen bis in den Schlaf verfolgt. Feierabendliche Treffen geraten da zum Pflichtprogramm auf dem Weg zur beruflichen Medaille. So
wird dem alten Schulfreunde immer häufiger die abschlägige Auskunft zu teil, man sei schon bei Staatssekretär XY zum Abendessen mit anschließender Plauderrunde
eingeladen. Eine aufregende, aber unruhige und anstrengende Zeit. Und so sollen dann die „besten Jahre des Mannes“ ausgesehen haben?

Ich ging in Gedanken noch ein Stück weiter. Im Beruf schon fester im Sattel, ein holdes Weib errungen, den Sohn gezeugt, ein Haus gebaut und auch den Apfelbaum gepflanzt. Das werden die Jahre sein, die jenen Titel, die besten zu sein, verdienen. So von Mitte 30 bis Mitte 40. Nun, sie sind nicht weniger aufregend und anstrengend,
aber mit jenen Momenten des gar nicht so stillen Glückes: „Heinz, Dein Sohn hat schon wieder in die Windel gemacht!“. Und das irgendwann nachts um 2 oder 3.
Eine nicht so wirklich liebevoll geflötete Aufforderung, den väterlichen Pflichten nachzukommen. Mit dem Gedanken an die besseren Zeiten, wenn die Kinder größer
werden, krabbelt Mann aus dem Bette, um sich das Kind zu schnappen… Bessere Zeiten? Ich hielt in meinen Gedanken inne.
Es gab noch bessere Zeiten? Dann konnte dies definitiv nicht das beste Mannesalter sein!

Also dann doch wohl eher so um die fünfzig.
„Ja“, fuhr es mir durch den Kopf, „Du kennst sie doch, die Männer so zwischen 50 und 60“. Sie feiern Silberhochzeit, die Kinder sind, wie es immer so schön heißt,
aus dem Gröbsten raus. Im Beruflichen sind die Herausforderungen und Überraschungen überschaubar und man kann sich, wenn sie nicht bereits vorher Reißaus
genommen hat, wieder seiner Ehefrau widmen.
Gemeinsames Reisen, Stunden der Zweisamkeit, ohne auf Familie verzichten zu müssen, aber immer mit der beruhigenden Gewissheit, daß die jugendliche
Bande, nachdem sie für einige Tage Chaos verbreitet hat, wieder verschwinden werde, natürlich nicht, ohne nicht noch reichlich aus den heimischen Beständen und dem
Portemonnaie entführt zu haben. Ja wirklich, geradezu paradiesisch. Wenn da nicht etwas wäre, was an des Mannes Selbstbildnis zu nagen scheint: es ist nicht
zu leugnen, das Haupthaar, lichtet sich, und wird mehr und mehr mit Grau belegt. Ein guter Freund, auch erst so anfangs der Fünfziger machte mich vor einiger Zeit
schmunzelnd darauf aufmerksam, daß der Verfall einsetze. „Wie das?“ frug ich ihn.
Nun, entgegnete er, er habe mit Erschrecken feststellen müssen, daß der Stapel mit den Visitenkarten seiner ihn behandelnden Fachärzte inzwischen höher sei, als
derjenige seiner Geschäftsfreunde. Und in den Kalender wolle er auch schon nicht mehr blicken, weil fast keine Woche vergehe, in der nicht ein Termin bei eben diesen
Ärzten verzeichnet sei. Im Geiste maß ich meinen Freund nochmals ab. Obwohl von großem Wuchs, so hatte er deutlich ein paar Kilos zuviel auf den Rippen.
Unwillkürlich glitt mein Blick, der bis dahin starr an der vor mir stehenden Tasse verhaftet war, an mir herunter. Nein, obwohl nicht gerade sportlich, aber Krankheiten,
resultierend aus Übergewicht, musste ich nicht unbedingt fürchten. Und eigentlich war die Zahl der Arztbesuche in einem Jahr auch sehr beschränkt. Und wenn ich an
dieser Stelle auch in mich hinein lächelte, ich wusste doch um das Grau im Barte, die tiefer werdenden Furchen im Gesicht und die besonders morgens hängenden
Augenlider (zugleich ein Zeichen schwindender Kondition bei abendlichen Ausschweifungen). Dem Alterungsprozess war ich also auch nicht entzogen. Mehr
noch: ein Blick in die amtliche Sterbetafel würde mir verraten, daß meine Lebenserwartung bezogen auf das Endalter deutlich größer war, als noch vor einigen
Jahren, aber der Zenit war unweigerlich überschritten. Die besten Jahre des Mannes? Irgendwie sträubte sich mir im Geiste mein Nackenhaar.
An dieser Stelle kam mir jener alte Herr in den Sinn, der in meiner Jugend täglich am Haus vorbei schritt, den Gehstock mehr als Zeichen seiner Würde tragend denn als
Gehhilfe. Der sprach den jungen Mann, der dabei war, die Hecke zu stutzen, an mit der Frage: „Was ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten?“, um mich, der ich ihn irritiert und verwundert ansah, sogleich aufzuklären: „Die Gerade A – B!“ Es war der zarte Hinweis, ich solle die Hecke möglichst grade schneiden. Und dabei lachte
er. Ja, sein Credo war, es gibt nur fröhliche Rentner. Er verabschiedete sich sodann mit den Worten, er müsse los, habe keine Zeit mehr. „Denn“, so fuhr er dann fort,
„Rentner haben alles – nur keine Zeit.“ Bewundernswert, so schoss es mir durch den Kopf, in sich ruhend, fröhlich, zufrieden.
Sind das, so kurz vor dem Ende, die besten Jahre des Mannes? So sehr ich mich für den alten Herrn aus meiner Jugenderinnerung freute, ich kannte doch
die anderen dieser Altersgruppe: gebrechlich, gezeichnet. Da schien eine Verallgemeinerung des Zustandes des alten Herrn wohl unangebracht.
Ich bestellte noch rasch eine weitere Tasse Kaffee und versank sodann wieder in meine Gedanken. Gibt es sie vielleicht nicht, die besten Jahre des Mannes, und
war die Dame, die eben dies über einen anderen Menschen behauptet hatte, einem Gerücht zum Opfer gefallen?
Oder hatte sie nur mit jener, durchaus verzeihlichen Notlüge das Herz ihrer Bekannten für eben jenen Unbekannten erwärmen wollen?

Hätte ich also die besten Jahre weder verpasst, noch sie zu erwarten?
Ich begann kurz den eigenen Zustand zu analysieren. Gut, ich war anfangs der Fünfziger und meine Verflossene hatte stets behauptet, ich hätte sie bei der Eheschließung über mein Alter getäuscht, ich müsse viel älter sein, denn ich kennte noch Bahnsteigkarten. Aber ich hatte noch verhältnismäßig kleine Kinder. Wie alt kann ein Mensch sein, wenn er kleine Kinder hat? Die halten schlicht jung und flexibel – auch wenn man sich das eine oder andere Mal etwas mehr Verlässlichkeit im Leben gewünscht hätte. Und ich war immer noch für allerlei Unfug zu haben. Dies schien mir wichtig, denn ich kannte weitaus jüngere Menschen, die bereits in einer Art Altersstarrheit verharrten und schon ihre Nase rümpften, nur weil man des Nächtens vorgefundene Baustellenschilder neu ordnete, um dem Straßenverkehr eine neue, mehr kreisförmige Richtung zu verpassen. Ich konnte den jungen Frauen hinterher schauen, ohne sie zu begehren, ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen. Ich konnte liebe Blicke verteilen und ebensolche mit Wonne empfangen. Wenn ich es recht betrachtete, bei allem auf und ab des täglichen Lebens, ich hatte einen Zustand erreicht, der mir sehr behagte, und den ich zuvor so nie empfunden hatte und vermutlich später nicht mehr haben würde: meine besten Jahre!
Ich nahm einen kräftigen Schluck des Kaffees und… schüttelte mich. Über diese Gedankenspiele war er kalt geworden .

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Mein Gott, was habt ihr denn für düstere Gedanken?

Beitrag  patagon am Mo 20 Aug 2012, 19:27

Wenn der Bart grau wird und du das nicht nagst, nimm ihn ab.

Haare färben ist auch legitim. Denke an Schröder.

Ein guter Freund von mir, noch keine 50 hat sich neulich getrennt. Ich hatte ihn ein paar Monate nicht gesehen und nun stand er vor mir mit weißen Schläfen. Ich erschrak, denn ich dachte die Trennung habe ihm so zugesetzt, dass er praktisch über Nacht ergraut sei. Ich wagte nicht das Thema anzuschneiden.

Ich muss erwähnen, dass dieser Mann immer schon mehr als nur modebewußt, sehr gutaussehend und schrecklich eitel war. Ich mochte ihn gerne, man kann mit ihm lachen. Er treibt sich immer mit Promis rum und kann die Leute herrlich kopieren. Er kann auch alle Dialekte und hat einen Blick für das Absurde.

Da ich ihn nicht traurig machen wollte, vermied ich jede Frage nach persönlichem. Irgendwann fiel es ihm auf und er wollte wissen, was los sei.

Erst druckste ich herum, dann beschloss ich offen zu sein. Er sah mich sprachlos an und wieherte dann los. Nee, ich war total auf dem Holzweg. Sie hatten sich nicht im Bösen getrennt. Sie sind immer noch gute Freunde und das wird sich auch nie ändern. Sie haben sich nur verschiedene Wohnungen genommen, da es ewig Streit um irgendwelche Kleinigkeiten gab und schließlich beide inzwischen nicht mehr auf den Pfennig achten müssen, also jeder tun kann, was er möchte ohne den anderen damit zu quälen.

Die Haare hatte er seit Anfang 30 immer färben lassen und das Theater wollte er inzwischen nicht mehr, zumal ihm die grauen Schläfen ja so sensationell gut standen und er sogar noch mehr als früher das Highlight jeder Party war.
Er ist zwar jünger, aber ein ganz ähnlicher Typ wie Sky du Mont, dem ich übrigens auch ein paar Mal begegnet bin. Reihenweise liegen die Weiber ihm zu Füßen. Aber warum eigentlich? Ich nehme an, weil er in gewisser Weise einfach sorglos ist und jede Minute genießt.






patagon

Anzahl der Beiträge : 1528
Anmeldedatum : 14.06.12

Nach oben Nach unten

moin moin pat

Beitrag  uvondo am Di 21 Aug 2012, 09:38

erstmal vielen Dank für den >Freund<. Ja das empfinde ich genauso, zumindest erstmal fernschriftlich. Aber wir scheinen auf einer Wellenlänge zu liegen.

>>>Ich nehme an, weil er in gewisser Weise einfach sorglos ist und jede Minute genießt.<<<

JA, das ist wohl so, Männer mit einer gewissen Lässigkeit aus sich selbst heraus, finden Frauen unheimlich attraktiv.


avatar
uvondo

Anzahl der Beiträge : 1610
Anmeldedatum : 13.06.12

Nach oben Nach unten

moin moin uvo

Beitrag  patagon am Di 21 Aug 2012, 11:10

Es geht nicht nur den Frauen so, sondern jedem. Man fühlt sich einach wohler, wenn man mit freundlichen, aufgeschlossenen, großzügigen, humorvollen und gutmütigen Menschen zusammen ist.
Übellaunige, mürrische Bedenkenträger und bösartige, kleinliche Besserwisser gehen jedem über kurz oder lang auf die Nerven.


Nicht jeder ist immer gut drauf und natürlich geschehen auch Dinge, wo das Lachen schwerfällt.
Aber...
Glück hat auch mit dem Talent zu tun, mit einem heiteren Gemüt gesegnet zu sein.

patagon

Anzahl der Beiträge : 1528
Anmeldedatum : 14.06.12

Nach oben Nach unten

Re: Those Were The Best Years Of My Life- mal künstlerisch betrachtet

Beitrag  Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten