Neuerscheinungen - kurz vorgestellt

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Neuerscheinungen - kurz vorgestellt

Beitrag  Oldoldman am Fr 08 Jun 2012, 15:32

das Eingangsposting lautete :

Im Rahmen des literarischen Reißwolfes will ich nicht verabsäumen, auf eine soeben auf den Markt gekommene Neuerscheinung hinzuweisen. Dies ist zugleich die Anregung für andere User, sich ebenfalls durch den Bücher-Djungel zu kämpfen und den einen oder anderen Tipp hier zu veröffentlichen.

Und hier mein Lesevorschlag für das Wochenende:

Reginald Rostfrei
Lustro Submersus

Dieses kleine Buch, das durch seine Hintergründigkeit und sprachliche Eleganz besticht, entführt seine Leser in eine andere Welt. Es vermittelt trotz aller Stringens tiefere Einblicke auch in die eigene Gedankenwelt, denn es regt an, während der Lektüre den eigenen Gedanken nachzugehen.

Das Buch ist als eBook zum freien Download erhältlich und zwar:
  1. als PDF-Datei unter
    Lustro+submersus.pdf
  2. und für den eBookreader als EPUB-Datei unter
    Lustro+submersus.epub


Viel Vergnügen bei der Lektüre! study
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Oldoldman

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Mich hat die Wendung

Beitrag  Lobelie am Sa 27 Apr 2013, 08:56

"begriffsstutzige ältere Dame" sehr amüsiert - die paßt so gaaaar nicht. Very Happy

Guten Morgen!

Kaffee
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Guten Morgen zurück,

Beitrag  stringa am Sa 27 Apr 2013, 09:28

sitze auch vor der ersten Kaffee

Ja, "wat willsde maache", ich bin nun mal ältere Dame, ob begriffsstutzig oder nicht. (Ältere Frau würde eigentlich besser passen, weil so richtig damenhaft bin ich eigentlich nicht, aber ich mag das Wort Very Happy )

Das kommt nur von dem hintertück'schen Oldoldman, der einen auf eine Spur setzt, die vielleicht gar keine ist und dann steht man dumm in der Gegend rum.

Oldoldman, wenn du nicht sofort sagst, was es mit dem Werenbertus auf sich hat, dann .....
werd' ich wohl warten müssen Very Happy !

Dabei hab ich heut nacht sogar von ihm geträumt, er erschien mir, sogar relativ plastisch für einen Traum, in Rüstung, auf einem braunen Pferd. Irgendwo hab ich sogar einen Helmbusch in vager Erinnerung. Er hat auch nichts getan, nur einfach so rum gestanden. Merkwürdig, nicht ?

Also falls dies ein Fake war oder ist, dann hat jemand gute Arbeit geleistet. Er fängt an Gestalt anzunehmen. Wer weiß, wo das noch hinführt?
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stringa

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Hatten wir den

Beitrag  Lobelie am Sa 27 Apr 2013, 10:03

Werenbertus nicht schon mal durch?

Diese fiktive Gestalt, deren Existenz durch einen pseudowissenschaftlichen Text mit vielen ersonnenen Quellen beglaubigt wurde?

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Mein elendes Gedächtnis, Lobelie!

Beitrag  stringa am Sa 27 Apr 2013, 10:13

Kann gut sein, aber ich erinnere mich wirklich nicht.

Oldoldman, jetzt los, sag schon.
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Schnell mal zwischendurch...

Beitrag  Oldoldman am Sa 27 Apr 2013, 11:30

Der legendäre Werenbertus ist hier zu besichtigen:

http://marjorie-wiki.de/w/index.php?title=Werenbertus_de_Tenstede&oldid=1086968

Ja stringa, den hatten wir schon mal an anderem Ort. pirat Vermutlich werden die Originale der Zeugnisse seiner Existenz im "Museo as obras raras y especais do universidade do Libertalia" aufbewahrt Laughing
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Nicht ganz neu -

Beitrag  fab Jack am So 28 Apr 2013, 12:45

... aber ungeheuer spannend ist meine derzeitige Bettlektüre.

Die Fälle des Gereon Rath.

Rath ist gebürtiger Kölner und wird ende der zwanziger Jahre als Kommissar der Inspektion A (Mordkommission) nach Berlin versetzt.

Die Plots sind ordentlich, obwohl man in den ersten beiden Büchern sehr schnell merkt, wer der eigentliche Täter ist - es sind keine who-done-its à la Agatha Christie, sondern viel mehr Sittengemälde einer spannenden Zeit.

Strassenschlachten, Kommunisten, Spartakianer, Nazis, Ringvereine, Boxclubs, Nachtclubs, die Filmbranche, die kulinarischen Spezielitäten - nichts lässt der Autor aus - und mir ein besonderes Vergnügen sind natürlich die genauen Ortsangaben - die Viertel, die sich allem Anschein nach nie verändert haben. Charlottenburg ist spießig, Friedrichshain ist rot, Stralauer Viertel gruselig bei Nacht und in Babelsberg wird gedreht - für die Avus musste man eine Mark abdrücken - und so weiter und so fort.

Das erste Band ist ein wenig selbstverliebt - der Autor Volker Kutscher mag allem Anschein nach seine eigene Sprache zu sehr und ergeht sich leider zu oft in Redundanz - was aber dem Plot und der ausgezeichneten Recherche keinen Abbruch tut.

Ich bin mittlerweile bei Band 3 - und er wird stilistisch immer besser.

Wer also eintauchen möchte in die Ermittlungen der Zwanziger und Dreissiger, dem sei Gereon Rath wärmstens empfohlen. Als besonderes Bonbon sind natürlich die Nebenfiguren zu nennen, die real existiert haben, allen voran Ernst Gennat, der Chef der Mordkommission - und der in Deutschland die Ermittlungsarbeiten revolutioniert hat - und die beiden Polizeipräsidenten Zörbiegel und stellvertretend Weiß.

Am besten allerdings ist ihm Gennat gelungen - der durch seinen seltsamen Habitus aber allerdings eine Steilvorlage liefert.

Kaufen - Kaufen - Kaufen! Ich kriege keinen Cent für die Werbung Smile
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fab Jack

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Herr Rath ist ein langlebiger Mensch...

Beitrag  Oldoldman am Mo 29 Apr 2013, 17:00

... denn, obwohl am 5. März 1899 geboren, unterhält er eine eigene Web-Seite:

http://www.gereonrath.de/

Und da seine Ermittlungen auf 8 Bände angelegt sein sollen, von denen bislang erst vier erschienen sind (oder liegt der 5. Band auch schon vor?), wird er wohl noch ein paar Jahre leben... Very Happy
Dorten (s. o.) kann man sich auch über die anderen Charaktere informieren.
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Oldoldman

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Der ist sogar auf Facebook,

Beitrag  fab Jack am Mo 29 Apr 2013, 18:18

... der Gereon ...

https://www.facebook.com/Kommissar.Rath

Den dritten Fall habe ich durch - nun folgt der Vierte

Erschienen sind bisher die ersten 4 Bände.

Und ich habe seit gestern einen fiesen Schnupfen - umpf - war den ganzen Winter nicht erkältet und nun das! Ausgerechnet zum Frühling! Immerhin habe ich gute Lektüre.
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fab Jack

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Re: Neuerscheinungen - kurz vorgestellt

Beitrag  Oldoldman am Fr 24 Mai 2013, 10:25

"Wochenend' und Sonnenschein und dann mit Dir..." und am Abend wird auf der Terrasse oder im Park der Grill angeheizt, ein Fernseher aufgestellt und das Champions League Finale mit Freunden oder bei einem echten Public Viewing bejubelt.... Ein kleines Sommermärchen. Stimmt, ein Märchen. Denn die Aussichten sind für weite Teile der Republik eher trübe. Regen, Wind, einstellige Temperaturen.
Die trüben Aussichten nach DWD:
Samstag... Das Tief mit Kern im Raum Lettland wird mit der Höhenströmung nach Westen geführt und soll nach der deutschen Modellkette zum Tagesende Norddeutschland erreichen.
Damit greifen die Regenfälle vom Nordosten im Tagesverlauf auf die gesamte Nordhälfte Deutschlands über und erreichen in der Nacht zum Sonntag den Südwesten. Dabei werden nach GME/CosmoEu Dauerregenmengen simuliert, die bis in den Unwetterbereich gehen (30 bis 80 mm/24 std bis Sonntag 06 TC). Selbst EZMW liefert 24stg. Mengen zwischen 25 und 40 mm. Im Bereich des kräftigen Bodentiefs werden nach der deutschen Modellkette an der Küste auch Sturmböen simuliert.
________
vgl.: http://www2.wetter3.de/Fax/synoptische_uebersicht_kf_08.txt
Da bleibt man dann doch lieber im Haus hinter dem warmen Ofen. Nur die Schleswig-Holsteiner müssen am Sonntag einmal kurz die Nase aus der Tür stecken, um ihr Kreuzchen bei der Kommunalwahl zu machen. Und so werden vermutlich die Zeitungen und Zeitschriften besonders intensiv gelesen, das Kreuzworträtsel gleich mehrmals gelöst - was soll man auch machen... Dabei... ich hätte da eine Idee, denn es gibt mal wieder eine Neuerscheinung!

Angestachelt von der vielfältigen Resonanz - auch außerhalb dieses Forums - hat die Schriftleitung von Liber Thalia erneut Bauer Tedsen und den renommierten schottischen Kunsthysteriker bewegen können, an die gemeinsame Arbeit zu gehen. Und das Ergebnis verspricht farbige An- und Einsichten, lichte Momente und warme Farben inmitten des prognostizierten Wettergrau.

Bauer Tedsen hat sich zwar auch dieses Mal wieder geziert, aber immerhin, für 16 seiner Werke konnte die Freigabe zur Veröffentlichung erreicht werden. Prof. Dr. MacRocketman seinerseits ist geradezu zur Höchtform aufgelaufen und zeigt, begünstigt durch seine Erfahrungen als Leerbeauftragter am Institut für vergleichende Irrelevanz, welche tiefere Bedeutung im Werk Tedsens liegt und das der kunstwissenschaftliche Wert dieser Arbeiten nicht hoch genug überschätzt werden kann. So wird der Satz, die Interpretation der Werke von Tedsen sei wie ein Leben ohne Mops: möglich, aber sinnlos, ad absurdum geführt.

Und so empfehle ich dem staunenden Publikum - erneut rechtzeitig zum wahrscheinlich verregneten Wochenende - das Buch

Bauer Tedsen
L'Art pour l'Art 3ième
zur Lektüre und zum Anschauen, um damit einen einen farbigen Akzent zu setzen.

Das Buch ist als eBook zum (kosten-)freien Download erhältlich und zwar:

als PDF-Datei unter
Noch+mehr+Lart+pour+lart.pdf

und für den eBookreader als EPUB-Datei unter
Noch+mehr+Lart+pour+lart.epub

sowie für den Kindle als MOBI-Datei unter
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Der geht ja ab wie eine Rakete!

Beitrag  Lobelie am Fr 24 Mai 2013, 16:19

Unser Autor aus dem Nowhere-Land...

Was der alles sieht, während ich nur hübsche Bildchen sehe - das schafft nur ein Leerbeauftragter. Ich verneige mich!

Blümchen!

Aber geschummelt hat er doch: während der Leser kaum Bild-Titel kennt, weiß er manchmal, was Bauer Tedsen sich dabei gedacht hat, als er die Tastatur bediente. Very Happy
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Oldoldman

Beitrag  stringa am Sa 25 Mai 2013, 08:41

ich habe erstmal etwas Zeit gebraucht, um mich vom Ansturm der Bilderflut zu erholen und natürlich auch etwas Zeit, um über jedem Bild zu reflektieren und die geschliffene Interpretation unsres nordischen Kunsthistorikers zu bewundern.

Er gewinnt immer menschlich erkennbarere Züge für mich, was sich sowohl in den Interpretationen zeigt, wo ich ihm voll zustimmen kann, als auch in den Besprechungen, in denen ich eine seinem Charakter entsprechende Abweichung feststelle von dem, was ich hinter den Bildern vermute, bzw. von der ursprünglichen Meinung von Bauer Tedsen.
Ich weiß, Bauer Tedsen hats nicht so mit dem Wort, aber er ist vom Dorf und ich auch, insofern sind wir uns glaube ich näher, als der Herr Professor, der sich manchmal ganz schön weit von den Ursprüngen des Lebens entfernt hat.

Besonders deutlich zeigt sich dies an dem rot-weißen Wellen-Bild, wo er nicht nur Anspielungen aufs Meer und die Kieler Woche vermutet, sondern auch Frauen-Körper und lange Haaare erkannt haben will.
Das kann auch nur einem weltfremden Professor aus dem puritanischen Schottland einfallen, klar, die sehen überall Frauen.

Es handelt sich natürlich um Eiskrem, Vanille mit Himbeer, wie ich mal vermute, der Lieblingsnachtisch vom Künstler, der daraufhin seinem Wunschtraum Gestalt verliehen hat, in einem Meer von Eiskrem ein- und unterzutauchen. Ist doch sonnenklar !

Sonst hat mir am besten das Schlußbild gefallen, sicher eine Metapher auf das Unvermögen, etwas sicher abzuschließen, bzw. verbergen zu wollen.

Ich bin mir sicher, daß diese beiden Bilder in einem inneren Zusammenhang stehen, die Eiskrem befand oder befindet sich hinter dieser Tür, und ist dank des verbogenen Schlüssels aufs äußerste gefährdet. Insofern ist dieses Bild wie kein anderes geeignet, aktives Teilhaben an der Seele des Künstlers hervorzurufen, man leidet mit ihm, und wenn ich seine Adresse wüßte, wäre ich versucht, ihm einen Satz neuer Schlüssel zuzusenden, man weiß ja, auf eine solche Tür können viele Schlüssel passen (Metapher !)

Ich bin mir nicht sicher, ob Prof. MacRocketman sich nicht eine Zeitlang im Dorf von Bauer Tedsen aufhalten sollte, um zu einer realistischere Lebenshaltung zu kommen. Kunsthistoriker eben!
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Sehr treffender Kommentar, Stringa!

Beitrag  Lobelie am Sa 25 Mai 2013, 09:52

In der Szene treiben sich viele Herumsülzer wie unser Kunsthysteriker herum: heutzutage kann man das sogar studieren, das Kuratieren bzw. Kultur-Management. Dabei geht es doch nur um Eiscreme (die ich übrigens auch erkannt habe). Vanille Erdbeer, mmmh.

Ich habe jetzt mein bescheidenes Progrämmchen angeworfen und kann auch was Verfremdetes anbieten:



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Sehr hübsch, Lobelie,

Beitrag  stringa am Sa 25 Mai 2013, 11:51

aber wo ist die Eiscreme, oder zumindest Vanillepudding Very Happy !
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Darf ich daran erinnern,

Beitrag  Lobelie am Sa 25 Mai 2013, 12:55

daß es auch rein ästhetische Genüsse gibt? Very Happy
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Hey, Lobelie, der erste Schritt ist getan...

Beitrag  Oldoldman am Sa 25 Mai 2013, 18:39

Und wirklich ein schönes Bild. Die leuchtenden Farben. Auch wenn das Bild schon wunderschön ist, habe ich mal Tedsen spielen lassen. Der hat eigentlich nicht viel gemacht. Ein paar Schalter betätigt und schon kommt das dabei raus:


Plötzlich werden die Strukturen etwas mehr betont und es kommt Bewegung in das Bild. Das Schöne bei diesen Arbeiten ist, man sieht sofort das Ergebnis am Bildschirm und kann variieren, bis es paßt.

@stringa: Vanilleeis mit Himbeer hätte auch gepaßt, aber ich fürchte, Tedsen steht nicht so auf Himbeer, jedenfalls nicht in dieser Form. Als vergeistigter Typ nimmt er mehr deren Geist in sich auf. Dann darf auch Vanilleeis dabei sein... Obwohl... Pistazien! Ja, Pistazieneis... DAS wär's Laughing
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Pistazieneis

Beitrag  Lobelie am Sa 25 Mai 2013, 20:04

ist grün.

Und Bauer Tedsen hat mein Urheberrecht mit seiner Bearbeitung verletzt: und dann knallt's, Prozeß am Hals oder so.

Wer erkennt jetzt noch meinen schönen Rhododendron? Schnief.
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moin moin und Hola

Beitrag  uvondo am Di 04 Jun 2013, 08:16

ich gehe gerade, wie jeden Morgen, durch alle meine Computer und deren Stränge. Was lese ich zu meiner Überraschung??? Drüben empfiehlt steffi ein Buch von Rolf Dobelli, >Die Kunst des klaren Denkens<

Ich empfehle Bücher immer erst dann, wenn ich sie selbst gelesen habe.....................
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Re: Neuerscheinungen - kurz vorgestellt

Beitrag  Oldoldman am Di 04 Jun 2013, 10:43

uvondo schrieb:Ich empfehle Bücher immer erst dann, wenn ich sie selbst gelesen habe.....................
Na, dann bist Du hier ja genau richtig. Hier kannst Du die empfohlenen Werke auch gleich lesen...
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Oldy,

Beitrag  Lobelie am Di 04 Jun 2013, 15:54

wenn es soweit kommt, daß man nur noch Bücher empfehlen darf, die man selber verfaßt hat, dann kommen wir hier nicht sehr weit...

In letzter Zeit lese ich leider nur noch Sachbücher. Ausnahme: am Wochenende war ich unterwegs und habe während der Fahrten Juli Zeh: Nullzeit, angefangen. Subtil spannend - aber da in den nächsten Tagen wohl das Mollath-Buch von Przybilla und Ritzer eintrifft, werde ich wohl nicht dazu kommen, es zeitnah zu beenden. Sehr schade, weil es in ein Buch, das man in einem Rutsch lesen sollte...
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Re: Neuerscheinungen - kurz vorgestellt

Beitrag  Oldoldman am Di 22 Okt 2013, 10:57

Die Tage werden kürzer, die Abende länger, der Wind heult ums Haus - es ist ubestreitbar Herbst und der Winter steht vor der Tür. Das ist die Zeit, um sich mit einem guten Buch bewaffnet an den warmen Ofen zu setzen. Bislang war dieser Strang ja mehr eine Unterhaltungsecke und die schöpferische Höhe der meisten hier vorgestellten Werke unterbot sogar die Höhe von Plattfischen.

Doch heute soll es mal ganz anders sein, womit dann auch die Stille in dieser Ecke endlich wieder durchbrochen wird.

Bei dem heute vorzustellenden Werk handelt es sich um ein wissenschaftlich fundiertes Werk, in dem bislang noch nicht ausgewertete Quellen erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Worum geht es? Es geht um

Kriegszeiten in Kiel - Alltag und Politik an der Heimatfront 1914–1918

In seinem Buch befaßt sich der Autor, Dr. Martin Rackwitz, mit den Auswirkungen des Krieges in Kiel.

Noch in den Tagen vor Kriegsausbruch gab es auch in Kiel öffentliche Versammlungen, auf denen vor den Folgen eines Krieges gewarnt und Resolutionen nach Berlin verfaßt wurden, in denen die Reichsregierung aufgefordert wurde, alles zu tun, um einen Krieg, einen Kriegseintritt Deutschlands zu vermeiden. Mit der Kriegserklärung durch das Deutsche Reich wurde aber auch die Bevölkerung in Kiel von der allgemeinen Euphorie erfaßt. Überall meldeten sich die Freiwilligen. Interessant hier das bislang unveröffentlichte Tagebuch eines Kieler Gymnasiasten, der die Ereignisse sehr umfangreich und genau aufgezeichnet hat.

Dr. Rackwitz spannt in seinem Buch einen weiten Bogen, von jenen Anfangstagen und dem "Burgfrieden" der Sozialdemokraten und ihrer späteren Spaltung daran, über die Kriegsanleihen, die sich mehr und mehr verschlechternde Versorgungslage hin zu den Hungeraufständen und dem Matrosenaufstand im November 1918. Eindrucksvoll ist gerade in diesem letzten Zeitabschnitt das ebenfalls bislang unveröffentlichte Tagebuch eines Zahlmeisters.

Geschichtlich Interessierte erhalten somit einen vielfältigen Einblick in das Leben in Kiel in jenen Jahren.

Das Buch erscheint in diesen Tagen in der Reihe "Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte (Band 72)" im Verlag Ludwig (ISBN: 978-3-86935-214-5) und wird herausgegeben von Jürgen Jensen. Es hat 304 Seiten, 46 S/W-Abbildungen, und kostet 19,80 €.

vgl.: http://www.verlag-ludwig.de/product_info.php?pName=kriegszeiten-in-kiel-alltag-und-politik-an-der-heimatfront-19141918-p-810&cName=reihen-sonderveroeffentlichungen-der-gesellschaft-fuer-kieler-stadtgeschichte-c-2277_2283&xploidID=km01619j4bsekdi5lg4brsgb61

Eine Leseprobe findet sich unter:

http://www.verlag-ludwig.de/images/produktbilder/9783869352145_leseprobe.pdf
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Und es geht doch

Beitrag  Freizeit am Di 22 Okt 2013, 11:25

Da hätte ich einen Buchvorschlag, welches sicherlich Väter, Mütter und eventuell (grössere) Kinder interessieren könnte:

http://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/barbara-lukesch/und-es-geht-doch/id/9783037630365#description_1
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