Politik und Medien - wer herrscht ?

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Politik und Medien - wer herrscht ?

Beitrag  stringa am Do 04 Okt 2012, 10:47

Ich weiß, wir hatten schon viele Themen, die eigentlich auch unter diesen Oberbegriff hätten passen können, aber heute morgen aus aktuellem Anlass (Duell Obama - Romney) stellt sich für mich diese Frage noch mal neu.
Ich habe heute morgen viele Berichte dazu in den Medien gelesen und auch Ausschnitte gesehen.

Jetzt frage ich mich nur, wie kommen die Medien fast übereinstimmend dazu, einen Sieger zu küren?
Wer hat sie zum Punktrichter bestellt. Eigentlich wäre ihre Aufgabe, über Argumente und Gegenargumente zu berichten.
Was lesen und hören wir statt dessen? Obama habe öfter auf seine Schuhe geblickt als Romney (mal überspitzt ausgedrückt). Geht´s noch ?

Es heißt außerdem, Umfragen von CNN z. B. hätten einen klaren Sieger ergeben.
Na toll - Umfragen !

So lange ich nicht einigermaßen über die Qualität und Seriosität dieser Umfragen Bescheid weiß, zählt so was doch gar nicht,denn wenn ich eine Umfrage in der Bild mache oder in der Zeit, erhalte ich mit Sicherheit unterschiedliche Ergebnisse.

Bedauerlich an dieser Entwicklung ist natürlich, daß Politiker sich auf diesen Unsinn überhaupt einlassen.
Möglicherweise versprechen sie sich davon Wählerstimmen.
In Wirklichkeit geben sie damit Macht aus den Händen und reichen sie an die Medien weiter.
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Wohltuend sachlich

Beitrag  stringa am Do 04 Okt 2012, 10:51

der einzige Artikel, den ich bisher gelesen habe, der sich nicht über Körpersprache ausläßt.

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE89300X20121004
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Medien

Beitrag  Lobelie am Do 04 Okt 2012, 15:32

Als ich heute gleich drei SPON-Artikel zum Thema ›Der lustlose Präsident‹, der auf die Schuhe kuckt und diese Show-Veranstaltung langweilig findet, vorfand, habe ich keinen von denen gelesen.

Journis rechtfertigen solche Darstellungen ja immer gern damit, daß diese Äußerlichkeiten für Wähler wichtig seien, und texten dann so Sachen wie "Sensation", es könnte wieder spannend werden (denn nur darauf kommt es ihnen an).

Ganz am Schluß ist dann alles aber doch nur halb so wild:

Sicher, man darf Debatten nicht überbewerten, wie es die politische Elite gerne tut: Ronald Reagan verlor die erste Debatte gegen Herausforderer Walter Mondale krachend, der alte Mann wirkte gar desorientiert. George W. Bush musste sich seinem Rivalen John Kerry im Auftaktduell klar beugen. Dan Quayle, Vize von George H.W. Bush, wurde von seinem demokratischen Gegner abgekanzelt, als er sich mit John F. Kennedy zu vergleichen suchte. Die Zuschauer grölten begeistert.
Alle diese Debattenverlierer siegten trotzdem an der Urne. Obama wird zudem beim nächsten TV-Duell gewiss nicht mehr auf seine Schuhe gucken.

Doch fest steht nun: Für den Weg zurück ins Weiße Haus braucht der US-Präsident keine Schlappen, sondern Laufschuhe.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/kommentar-zu-obamas-lustlosem-auftritt-bei-tv-duell-a-859381.html

Das sind reine Inszenierungen, die am Gang der Welt wenig ändern. Schon gar nicht, wenn die deutsche Presse Körpersprachen-Exegese betreibt. Hier sitzen ja keine Wähler...
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Und wenn alle Stricke reißen,

Beitrag  Lobelie am Do 04 Okt 2012, 15:44

kann man oft nach der ZEIT greifen.

Martin Klingst, ZEIT:

Es gibt allerdings auch eine andere Sichtweise, und die ist weniger medial bestimmt. Wer weniger darauf aus war, ein scharfes Duell zu erleben, wen die Show nicht interessierte und wer auf rhetorische Kunststücke keinen Wert legt, der muss Barack Obama zum knappen Punktsieger erklären.

Freie Fahrt für Wendehals-Republikaner

Zwar hielt sich auch der Präsident bedeckt und gab sich wortkarg, aber im Gegensatz zu Romney sprudelte er wie ein Wasserfall, als es ganz nüchtern darum ging, was die beiden Kontrahenten eigentlich in den nächsten vier Jahren vorhaben. Romney blieb wie immer vage und wollte plötzlich nicht einmal mehr etwas von seinem radikalen Steuersenkungsplan und den beabsichtigten schmerzlichen Einschnitten ins soziale Netz wissen. Doch das störte anscheinend weder den Moderator noch den Präsidenten. Obama unterließ es völlig, Romney hier herauszufordern. Der Wendehals-Republikaner hatte freie Fahrt und konnte ungehindert so tun, als sei er in allem, was politisch populär ist, plötzlich mit dem Präsidenten einer Meinung.

Aber es wird für Romney verdammt schwer, den Trend zu stoppen und in sein Gegenteil zu verkehren. Und überdies lehrt die Geschichte: Trotz aller Aufgeregtheiten und allen Medienrummels – Fernsehdebatten entscheiden selten eine Wahl. Eigentlich nie.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-10/obama-romney-debatte

Vielleicht setzen Politiker, die mediale Erwartungen unterlaufen, ja ganz neue Trends? Nur so können sie sich befreien. Denn im Ernst: muß sich eine Landwirtschaftsministerin wirklich kühestreichelnd und ein Umweltminister vor einem Windrad abbilden lassen, damit man ihnen glaubt, daß sie etwas von ihrem Job verstehen? Wieviel Zeit durch diese vielen Fototermine verschwendet wird, geht auf keine Kuhhaut mehr. rote Karte!
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Neues Scharmützel im Machtkampf

Beitrag  stringa am Do 25 Okt 2012, 17:59


http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/csu-sprecher-tritt-zurueck-bayerns-opposition-handelte-strepp-im-auftrag-seehofers-11937862.html

Diese Sache sieht mir sehr nach Strategie aus, und zwar von seiten des ZDF.
Fragt sich nur, wer dahinter steht.

Ich glaube nie im Leben, daß solch ein Versuch der Medienbeeinflussung noch nie stattgefunden hat, ich glaube vielmehr, daß so etwas jeden Tag passiert. Und schließlich steht es einem Fernsehsender ja doch frei, trotzdem zu senden, egal was ein Politiker will.

Also stellt sich nur die Frage, warum jetzt und wer ist das Ziel ? Der Pressesprecher kanns ja nicht sein, also Seehofer oder gleich Merkel ?
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Zeit wirft Artikel nach einem Tag raus ?

Beitrag  stringa am Fr 26 Okt 2012, 16:59

Das finde ich jetzt ein bißchen sonderbar, die Zeit hat diesen Artikel nach nur einem Tag von der Online-Plattform genommen. Ist jetzt auch nicht so, daß es in der heutigen Ausgabe lauter wichtige Sachen gäbe.

Da gerät man schon ins Grübeln. Vielleicht waren sie zu nah dran ?

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-10/csu-seehofer-dobrindt-strepp-anruf-zdf?commentstart=33#cid-2393724
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Also ich kann den ZEIT-Artikel noch lesen!

Beitrag  Lobelie am Fr 26 Okt 2012, 20:48

Da auch ich davon ausgehe, daß Pressesprecher einer Partei ständig in Kontakt zu Medienvertretern stehen und denen nahebringen, was die Partei gern wissen lassen möchte oder sehen/lesen will, das ist schließlich der Job eines Pressesprechers, wundere ich mich eigentlich nur, warum jetzt so ein Bohei gemacht wird.

Nur, weil es darum ging, Parteiwünsche hinsichtlich der Berichterstattung über den politischen Gegner vorzutragen? EINFLUSS kann die CSU doch allenthalben über den BR bei der ARD ausüben, beim ZDF ist ihr Einfluß gering.

Vielleicht wollte sich das ZDF wegen des Brender-Rauswurfs rächen und hat die Sache deshalb öffentlich gemacht.
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Ich kann ihn natürlich auch noch lesen

Beitrag  stringa am Fr 26 Okt 2012, 21:52

aber er ist von der Online-Seite verschwunden, was nach einem Tag unüblich ist. Die meisten Artikel wandern langsam nach unten und verschwinden nach ca 3 Tagen im Archiv.
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Das ist also Alltag...

Beitrag  Lobelie am Sa 27 Okt 2012, 10:56

27.10.2012

Einflussnahme auf Presse
Sprecherin von Markus Söder intervenierte beim BR

Die CSU hat offenbar in einem weiteren Fall versucht, die Ausstrahlung eines Fernsehbeitrags zu verhindern: Die Sprecherin von Markus Söder beschwerte sich im März 2011 beim Bayerischen Rundfunk über einen kritischen Bericht. Der Beitrag wurde nicht mehr gesendet.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bayerischer-rundfunk-sprecherin-von-soeder-intervenierte-gegen-beitrag-a-863738.html

Wie man sich das denken konnte. Warum also die Aufregung jetzt?
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Das ists ja grade,

Beitrag  stringa am Sa 27 Okt 2012, 11:29

läßt viel Raum für Spekulationen Very Happy
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Ist fast die gleiche Strategie wie beim Fall Wulff

Beitrag  stringa am Sa 27 Okt 2012, 11:51

Man nehme irgendwas aus der Grauzone, d.h. Mißstände, die offen zutage liegen, aber niemanden wirklich interessieren. Man schreie auf einmal laut auf, liefere jeden Tag ein neues Bröckchen, solange, bis alle Medien die gleiche Richtung haben.

Und schon ist der Skandal fertig.

Spiegel und Zeit halten sich noch etwas bedeckt, deswegen kann man noch nichts Sicheres sagen.

Ich habe nur so ein ungutes Gefühl.

Und genug Material, um jeden Tag in dieser Hinsicht was bringen zu können, werden sie ja wohl haben.

Mir kommts vor wie ein Feldzug - die vierte Macht eben.
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@Lobelie: Trivialitäten verstehst du grundsätzlich NICHT ...?

Beitrag  Gast_0007 am Sa 27 Okt 2012, 12:08

Die Aufregung entsteht immer dann, wenn die local customs (ortsübliche Praxis) an die Öffentlichkeit kommen: Oder 'denkst' du, dass Christian Wulff damit gerechnet hat, dass seine Mailboxnachricht an Kai Diekmann (BILD) plötzlich öffentlich diskutiert werden würde ...?

Meinst du, dass RA Manfred Zipper davon ausgegangen ist, dass der von ihm in der Anlage informierte (nameless) Journalist, diese Tatsache an Meedia weitergibt, wenn die besseren Journalisten die Akte Kachelmann über die Kanalsysteme bereits im April/Mai 2010 bekommen haben und ihre 'Schnauze halten' ...?

Verstehst du solche Systeme überhaupt? Ja, stellst dich aber gerne 'saublöde'? Ist die Formulierung "... Gutachten von G.xxxxx (die mutmaßlich wegen ihrer peinlich feministischen Dissertation über die »Polizeiliche Vernehmung vergewaltigter Frauen« von der Staatsanwaltschaft Mannheim zur Gutachterin erkoren worden war) (S. 261) ..." über dich als Ghostthinkerin/-writerin in das 'Werk' der 'Kachelmänner' gekommen ...?

Ich mein', du hast doch mit virtual-cd(?) die Disseration, Bonn 1991 von Luise Greuel bei Ratlos-im-Netz diskutiert, oder ...?

http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk/view-title/index.php?katalog=BVB&url=http%3A%2F%2Fgateway-bayern.de%2FBV007227971&showCoverImg=1

http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de/hylib-bin/kvk/nph-kvk2.cgi?maske=kvk-last&lang=de&title=KIT-Bibliothek%3A+Karlsruher+Virtueller+Katalog+KVK+%3A+Ergebnisanzeige&head=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-head-de-2010-11-08.html&header=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-header-de-showEmbeddedFullTitle.html&spacer=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-spacer-de-2010-11-08.html&footer=http%3A%2F%2Fwww.ubka.uni-karlsruhe.de%2Fkvk%2Fkvk%2Fkvk-kit-footer-de-2010-11-08.html&css=none&input-charset=utf-8&ALL=&target=_blank&Timeout=120&TI=&PY=&AU=Luise+Greuel&SB=&CI=&SS=&ST=&PU=&VERBUENDE=&kataloge=SWB&kataloge=BVB&kataloge=NRW&kataloge=HEBIS&kataloge=HEBIS_RETRO&kataloge=KOBV_SOLR&kataloge=GBV&kataloge=DDB&kataloge=STABI_BERLIN&kataloge=TIB&kataloge=OEVK_GBV&kataloge=VD16&kataloge=VD17&kataloge=ZDB

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Da muß ich bescheiden abwinken...

Beitrag  Lobelie am Sa 27 Okt 2012, 13:39

und RA Schwenn den Vortritt lassen:

Auch die Vorwürfe gegen die Sachverständige Luise Greuel präzisierte Schwenn zu Beginn des Prozesstages. Die Bremer Psychologieprofessorin sei die "Gehilfin einer einseitig operierenden Staatsanwaltschaft" und habe im Rahmen ihres Gutachtens "Laiendiagnosen" über Kachelmann abgegeben. Weil sie 1992 in ihrer Dissertation "radikal-feministische" US-Autorinnen zitierte, warf ihr Schwenn vor, sie sei für "pseudowissenschaftlichen Irrlehren" zugänglich.
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=fl&dig=2010%2F12%2F14%2Fa0113&cHash=652776081a

Allerdings nimmt Greuel auch zur Möglichkeit einer Traumatisierung der Frau Stellung. Dabei, kritisierte Schwenn, stelle sie «eine von radikalfeministischen Autorinnen ersonnene Theorie» über die Traumatisierung von Vergewaltigungsopfern als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis dar. Dabei machte sich Schwenn die Mühe, Greuels 1993 erschienene Dissertation über die «Polizeiliche Vernehmung vergewaltigter Frauen» zu zerpflücken.
http://www.news.de/medien/855096320/spurensuche-auf-oberschenkeln/1/

Dafür ist Verteidiger Johann Schwenn umso präsenter und überlässt die Bühne nicht dem Sachverständigen allein. Als Auftakt schimpft er die Gutachterin Luise Greuel eine Radikalfeministin. Sie habe sich bereits bei ihrer Doktorarbeit "übernommen", ihr Gutachten sei eine "Laiendiagnose".
http://www.stern.de/panorama/prozess-gegen-joerg-kachelmann-20-tag-der-professor-der-selbstverstuemmelung-1633877.html

Vielleicht solltest Du Dir auch noch einmal den CICERO-Artikel von Schwenn von November 2010, ›Die Pest unserer Tage‹ und seinen einschlägigen längeren Artikel im ›Strafverteidiger‹ zu Gemüte führen, dann weißt Du, was Sache ist. Der Mann kämpft seit Jahren zugunsten von falschbeschuldigten Männern, gegen falschen ›Opferglauben‹, feministische Unterstützerringe und Traumatherapeuten.

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@Lobelie: "Bescheiden abwinken"? - Unter 'Rettungsschirmen von Koryphäen' pest du am liebsten hinterher ...!

Beitrag  Gast_0007 am Sa 27 Okt 2012, 16:49

Lobelie:

Da muß ich bescheiden abwinken...

und RA Schwenn den Vortritt lassen:
...
Vielleicht solltest Du Dir auch noch einmal den CICERO-Artikel von Schwenn von November 2010, ›Die Pest unserer Tage‹ und seinen einschlägigen längeren Artikel im ›Strafverteidiger‹ zu Gemüte führen, dann weißt Du, was Sache ist. Der Mann kämpft seit Jahren zugunsten von falschbeschuldigten Männern, gegen falschen ›Opferglauben‹, feministische Unterstützerringe und Traumatherapeuten.

http://libertalia.forumieren.com/t91-politik-und-medien-wer-herrscht#9168
Ja, das ist dein Stil und deine eigenen Texte, einen Monat später als der große Meister gesprochen hat, haste vergessen? Oder denkst du, dass ich dein 'Hinterherpesen' vergesse? Ich mein', 'ne eigene Theorien zur Causa Kachelmann zu entwickeln fällt dir deutlich schwerer als mir, oder ...?
Vgl. Gabriele Wolff (heute: Gast) Posting, 18.01.2011, S. 9/XIV, 21:31 h [/i]Zum Befangenheitsantrag gegen Greuel I

http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t338p160-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-14#28258

Vgl. Schwarzer Peter Posting, 19.01.2011, S. 10/XIV, 00:13 h [i]Och Gabriele Wolff: Etwas mehr Details zur Dissertation von Luise Greuel ...


http://ratlos-im-netz.forumieren.com/t338p180-fall-kachelmann-faktum-oder-in-der-elsen-falle-teil-14#28274
Hast du verstanden, dass Johann Schwenn wohl verstanden hat, dass die Causa Kachelmann nicht so'n klassischer Prozess der Parallelfälle ist, sondern es ein spezielles Surrounding von Aktivisten gibt ...
Vgl. Schwarzer Peter Posting, 26.10.2012, S. 10/2, 11:15 @Lobelie: Du sprichst von deinem Gemeinschaftkundeuntericht in der 4. Klasse, der ...

http://libertalia.forumieren.com/t93p180-kachelmann-und-kein-ende-teil-2#9089

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Langsam erkennt man die Methode...

Beitrag  Lobelie am Sa 27 Okt 2012, 18:51

Mittlerweile hält es der SPIEGEL für opportun, ein absolut dünnes Geschichtchen einzustellen:

SPIEGEL ONLINE hakte erneut beim Bayerischen Umweltministerium nach. Sprecherin Strauß meldete sich daraufhin telefonisch in der Redaktion: Sie wäre bereit, die Fragen telefonisch zu beantworten; eine schriftliche Beantwortung sei nicht üblich. "Andere Journalisten stellen sich nicht so an", sagte sie.
Doch SPIEGEL ONLINE bestand auf einer schriftlichen Antwort, um die Aussagen belegen zu können. Weiterhin gab es jedoch keine Antwort vom Ministerium; auch die fünfte schriftliche Nachfrage blieb unbeantwortet.
Daraufhin meldete sich Strauß erneut telefonisch, um Zitate mündlich zu übermitteln. Der Redakteur schickte ihr die Zitate per E-Mail zum Autorisieren. Strauß meldete sich daraufhin wieder telefonisch, diesmal im Sekretariat der Chefredaktion, um sich über die Recherche des Redakteurs zu beschweren. Anstatt des Chefredakteurs meldete sich später der Ressortleiter bei ihr. Er betonte, dass SPIEGEL ONLINE auf einer schriftlichen Antwort bestehen würde.
Neun Tage nach der ersten Anfrage trafen schließlich die Antworten des Bayerischen Umweltministeriums bei SPIEGEL ONLINE ein. Sie stellten klar: Bayern soll von Atommüll verschont bleiben. Das Umweltministerium setzte sich damit in Widerspruch zu den vorherigen Aussagen von Ministerpräsident Seehofer und zu den Analysen von Wissenschaftlern. SPIEGEL ONLINE berichtete wie geplant, die Intervention des Bayerischen Umweltministeriums war in diesem Fall nicht geglückt.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/soeder-sprecherin-beschwerte-sich-bei-spiegel-online-a-863758.html

Ein Streit um schriftliche oder mündliche Beantwortung soll eine "Intervention" darstellen, die heldenmutig abgewehrt wurde? Rolling Eyes
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@Lobelie: Och, weißte: diese Methode kennt jeder Journalist ...

Beitrag  Gast_0007 am So 28 Okt 2012, 07:49

Lobelie:

Langsam erkennt man die Methode...

Mittlerweile hält es der SPIEGEL für opportun, ein absolut dünnes Geschichtchen einzustellen:

SPIEGEL ONLINE hakte erneut beim Bayerischen Umweltministerium nach. Sprecherin Strauß meldete sich daraufhin [...] SPIEGEL ONLINE berichtete wie geplant, die Intervention des Bayerischen Umweltministeriums war in diesem Fall nicht geglückt.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/soeder-sprecherin-beschwerte-sich-bei-spiegel-online-a-863758.html
Ein Streit um schriftliche oder mündliche Beantwortung soll eine "Intervention" darstellen, die heldenmutig abgewehrt wurde? Rolling Eyes

http://libertalia.forumieren.com/t91-politik-und-medien-wer-herrscht#9197
http://de.wikipedia.org/wiki/Intervention_%28Politik%29

Da haste wieder die Überschrift nicht verstanden und den einleitenden Text 'verdrängt', damit du mal wieder was weißt, oder ...?
SPIEGEL online, 27.10.2012:

CSU-Anruf bei SPIEGEL ONLINE
"Andere Journalisten stellen sich nicht so an"
Von Axel Bojanowski

Die Sprecherin von Markus Söder hat beim Bayerischen Rundfunk angerufen, weil ein Beitrag über ihren Chef missfiel. Auch bei SPIEGEL ONLINE versuchte Ulrike Strauß, Einfluss auf die redaktionelle Arbeit zu nehmen. Statt Anfragen über Atomendlager zu beantworten, beschwerte sie sich über die Recherche.

Hamburg - Am 23. Mai 2011 hatte SPIEGEL ONLINE dem Bayerischen Umweltministerium eine Anfrage zum Thema Atommüllendlager geschickt, mit der Bitte, die Haltung Bayerns offenzulegen. Bayern hatte ein Endlager für hochradioaktiven Abfall im eigenen Bundesland stets ausgeschlossen, obwohl Geologen auch dort unterirdische Gesteine identifiziert hatten, die für ein Endlager in Frage kommen könnten.

Das Ministerium jedoch schwieg zunächst, obwohl es zur Auskunft gesetzlich verpflichtet ist. Sieben Tage und drei Nachfragen von SPIEGEL ONLINE ließ das Bayerische Umweltministerium unbeantwortet verstreichen. Dann suchte es sein Heil in der Offensive. Gegenüber der versammelten Presse sprach sich Ministerpräsident Horst Seehofer erstmals dafür aus, auch Süddeutschland bei der Endlagersuche einzubeziehen.

[... 'Uns Gaby' zitiert ...]

"Nicht sachgerecht"

Beim Bayerischen Rundfunk rief Ulrike Strauß im März 2011 an, nachdem der Sender einen kritischen Beitrag über Söder ausgestrahlt hatte. Strauß habe bei dem öffentlich-rechtlichen Sender angerufen, um "anzumerken", dass ein BR-Beitrag "nicht sachgerecht gewesen" sei, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Samstagsausgabe. Der Beitrag wurde daraufhin nicht mehr gezeigt.

Strauß selbst verteidigte sich gegen den Vorwurf, auf das Programm des Bayerischen Rundfunks Einfluss genommen zu haben. Sie habe "eigenständig entschieden", beim BR anzurufen, sagte sie der "Welt am Sonntag". "Ich hatte keinen Auftrag und habe niemanden informiert." Außerdem habe sie nicht gedroht, ergänzte Strauß.

Söder selbst will von dem Anruf nicht gewusst haben. Der "Bild am Sonntag" sagte der Minister, er habe den monierten Fernsehbeitrag nie gesehen. "Ich hatte an diesem Tag eine Regierungserklärung zum Thema Energiewende abzugeben", so Söder. "In der Nacht zuvor hatten wir beschlossen, (das Atomkraftwerk) Isar I abzuschalten. (...) Da gucke ich nachmittags nicht Fernsehen."


Am Donnerstag war CSU-Sprecher Hans Michael Strepp von seinen Aufgaben entbunden worden. Er hatte am Sonntag nach Angaben des ZDF in der Redaktion der "heute"-Nachrichten angerufen und eine Berichterstattung über die Wahl von Christian Ude zum SPD-Spitzenkandidaten für die bayerische Landtagswahl im Jahr 2013 verhindern wollen. Seither wird über die Mitgliedschaft von Politikern in den Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Sender und über die Verantwortung der CSU-Spitze für den Vorfall heftig diskutiert.

Die SPD forderte am Freitag den Rückzug der CSU-Spitze aus den ZDF-Gremien. Grünen-Chefin Claudia Roth sagte der "Bild am Sonntag", "die Frage nach der politischen Verantwortung" sei "mit dem Rücktritt für mich nicht beantwortet". "Diese politische Verantwortung" hätten CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt und Parteichef Horst Seehofer. Dobrindt sagte der Zeitung: "Ich hätte diesen Anruf nicht geduldet und hätte ihn untersagt, hätte ich die Gelegenheit dazu gehabt." Entsprechend hatte er sich bereits zuvor geäußert.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/soeder-sprecherin-beschwerte-sich-bei-spiegel-online-a-863758.html
Wichtig wäre jetzt, dass du dich mal mit dem (inszenierten) Need-to-know-Prinzip in der praktischen Anwendung auseinandersetzt. Vielleicht hast du dann eine Chance, abseits von dem Gemeinschaftsunterricht der 4. Klasse, schauspieldemokratischen Konzepte zu verstehen. Aber das willst du, bestens alimentiert aus diesen Kreisen - gar nicht. Hautsache: die Kohle kommt, oder ...?
Need-to-know-Prinzip - Wikipedia:

Das Need-to-know-Prinzip (Kenntnis nur bei Bedarf) beschreibt ein Sicherheitsziel für geheime Informationen. Auch wenn eine Person grundsätzlich Zugriff auf Daten oder Informationen dieser Sicherheitsebene hat, verbietet das Need-to-know-Prinzip den Zugriff, wenn die Informationen nicht unmittelbar für die Erfüllung einer konkreten Aufgabe von dieser Person benötigt werden.[1] Das Prinzip ist unter anderem eines der grundlegenden Konzepte für die interne Arbeitsweise von Geheimdiensten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Need-to-know-Prinzip

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Wieso bin ich nur so kreativ im Zusammenzählen 1 + 1 = 2

Beitrag  m198 am So 28 Okt 2012, 10:35

Schwarzer Peter schrieb: an Lobelie=GWolff:
Wichtig wäre jetzt, dass du dich mal mit dem (inszenierten) Need-to-know-Prinzip in der praktischen Anwendung auseinandersetzt. Vielleicht hast du dann eine Chance, abseits von dem Gemeinschaftsunterricht der 4. Klasse, schauspieldemokratischen Konzepte zu verstehen. Aber das willst du, bestens alimentiert aus diesen Kreisen - gar nicht. Hautsache: die Kohle kommt, oder ...?
Need-to-know-Prinzip - Wikipedia:

Das Need-to-know-Prinzip (Kenntnis nur bei Bedarf) beschreibt ein Sicherheitsziel für geheime Informationen. Auch wenn eine Person grundsätzlich Zugriff auf Daten oder Informationen dieser Sicherheitsebene hat, verbietet das Need-to-know-Prinzip den Zugriff, wenn die Informationen nicht unmittelbar für die Erfüllung einer konkreten Aufgabe von dieser Person benötigt werden.[1] Das Prinzip ist unter anderem eines der grundlegenden Konzepte für die interne Arbeitsweise von Geheimdiensten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Need-to-know-Prinzip

Ich stelle fest, dass ich soeben das Rezept für das Verhüllen von Schwerverbrechen innerhalb eines bürokratischen Systems entdeckt habe. Mit dieser Methode, bei der also je nach Rang und Stufe jeder nur beschränkt auf durchaus vorhandene Informationen zugreift, sie somit also nicht bewerten und verstehen kann, kann sich später, wenn er zur Verantwortung herangezogen werden soll, damit entschuldigen, davon, von den Massenmorden, ganz weit weg, im Osten, außerhalb des Reichsgebietes, nie etwas gewußt zu haben. Momentan frage ich mich, ob es also heute, mit dem gleichen Prinzip, möglich wäre, unmenschliche Verbrechen bis Massenmord, klare Verstöße gegen bestehende Gesetze, zu ignorieren. Ich erkenne darin das mir bislang verborgen gebliebene Geheimhaltungsprinzip der Nazis, das die gesamte Bevölkerung zu Mittätern oder -duldern gemacht hat. Die Nachkriegspolizei ist mit Nazis aufgebaut worden. Das Prinzip lebte somit weiter und erklärt die ungeheuerlichen Ereignisse bei der Anzeigenbearbeitung gegen rechtsstaatliche Grundsätze in Schwetzingen und Umgebung bis Heidelberg und Mannheim im Jahre 2010 und folgende. Denn eigentlich hätte auf einer anderen Stufe immer jemand eingreifen und hinterfragen müssen "Ist das jetzt eigentlich legal, was wir hier machen?"

Vielen Dank, Demo/S.P., ich bräuchte jetzt Infos zur Historie, wann dieses Prinzip eigentlich erfunden oder in Kraft gesetzt worden ist. Das geht aus dem Wikieintrag nicht hervor. Das Prinzip hat es mit Sicherheit schon viel früher auch ohne Nazis gegeben. Vielleicht schon zu KarlMay-Zeiten. Aber davon wüßte G.Wolff auch nichts zu erzählen. Sie beschreibt ja lediglich in feinen Worten, was ausdrücklich erlaubt war. Ihr Investigationismus richtet sich einzig und allein gegen Mißgeschicke im individuellen Bereich der Bürger. Systemfragen waren und sind nie erlaubt. Übrigens kann das Prinzip am Widerwillen in einem Forum erkannt werden, wenn jemand es wagt, von irgendeinem Übereinkommen einzelner Foristen als Gruppe zu sprechen. Da wird sofort von Sperre und Ausschluß geschrieben, primär hier z.B. von, ja wem wohl, richtig, von G.Wolff(Lobelie).

m198

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Ich sehe schon,

Beitrag  Lobelie am So 28 Okt 2012, 10:43

da haben sich zwei gesucht und gefunden - der Beginn einer wunderbaren Freundschaft! Kuß!
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Liebe Gabriele

Beitrag  m198 am So 28 Okt 2012, 10:50

Lobelie schrieb:da haben sich zwei gesucht und gefunden - der Beginn einer wunderbaren Freundschaft! Kuß!


versuch doch den Schmerz zu ertragen, den du beim Augenaufmachen spürst. Es ist doch für einen guten Zweck. Erkenntnisgewinn ist doch nicht krankhaft, sondern wie ein Morgen mit Sonne und frischer Luft. Du gehörst zu uns. Kuß!

m198

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Bloß nicht!!!

Beitrag  Lobelie am So 28 Okt 2012, 12:08

What a Face
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Bloß nicht? Für diese Frauen haben wir doch unseren Peter!

Beitrag  m198 am So 28 Okt 2012, 12:52

Lobelie schrieb: What a Face

Peter, kommst du mal eben mit deinem Urinköfferchen voll mit jahrtausendealten Weisheiten für den ratlosen Mann mit zickigen Frauen (wie z.B. dieser Gaby).

m198

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Ist der "Gentleman-Nazi" in erlauchter Runde noch unbekannt ...?

Beitrag  Gast_0007 am So 28 Okt 2012, 13:39

Was lernt man eigentlich in Geschichte an einem katholischen Mädchengymnasium ...?
m198:

Vielen Dank, Demo/S.P., ich bräuchte jetzt Infos zur Historie, wann dieses Prinzip eigentlich erfunden oder in Kraft gesetzt worden ist. Das geht aus dem Wikieintrag nicht hervor. Das Prinzip hat es mit Sicherheit schon viel früher auch ohne Nazis gegeben. Vielleicht schon zu KarlMay-Zeiten. Aber davon wüßte G.Wolff auch nichts zu erzählen. Sie beschreibt ja lediglich in feinen Worten, was ausdrücklich erlaubt war. Ihr Investigationismus richtet sich einzig und allein gegen Mißgeschicke im individuellen Bereich der Bürger. Systemfragen waren und sind nie erlaubt.

http://libertalia.forumieren.com/t91-politik-und-medien-wer-herrscht#9224
Albert Speer - Wikipedia:

... Dieses Buch förderte über lange Zeit die „Speer-Legende“ vom „Gentleman-Nazi“. ...

... Von beiden Büchern wurden mehrere hunderttausend Exemplare verkauft, für die Erinnerungen hatte Speer vom Ullstein-Verlag schon vorab einen Vorschuss von 100.000 DM erhalten. In einem Fernseh-Interview nach seiner Freilassung 1966 behauptete Speer, nichts von der massenhaften Ermordung der Juden und anderer Minderheiten während der deutschen Besatzung gewusst zu haben. Speer war jedoch am 6. Oktober 1943 in Posen bei den Reichs- und Gauleitern und hielt dort eine Rede. Dann sprach Himmler von 17:30 bis 19:00 Uhr in der zweiten seiner „Posener Reden“ offen über den Holocaust. Speers Einlassung, er sei zuvor abgereist und habe auch von befreundeten Teilnehmern nie etwas davon erfahren, wird von Gitta Sereny als „schlicht unmöglich“ bezeichnet.[32] Neu aufgefundene Dokumente legen nahe, dass Speer den Ausbau des Zwangsarbeits- und Vernichtungslagers Auschwitz nicht nur kannte, sondern auch aktiv vorantrieb.[33] ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Speer#Selbststilisierung
Das Need-to-Know-Prinzip gehört zur schauspieldemokratischen Grundtugend. Ich mein', Bundespräsident a. D. Christian Wulff hat ja auch 'nicht gewusst', was sein "Faktotum" Olaf Glaeseker so alles (auftragsgemäß ...?) gemacht hat, oder ...?

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http://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot

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Ich habe das geahnt

Beitrag  m198 am Mo 29 Okt 2012, 13:48

Dass nämlich von GW(Lobelie) dazu nichts kommt. Das ist ja auch vom Volumen her etwas zuviel für einen Blog mal so eben. Eigentlich müsstest du einsehen, dass so nicht diskutiert werden kann. Ich jedenfalls stimme deinem Link zu, aber ohne Spezialist zu sein, was könnte ich dazu sagen? Vielleicht bin ich auch zu doof, dass mir zu Speer jetzt nichts einfällt, ohne dass du dich genauer ausdrückst oder überhaupt was sagst zum besseren Verständnis. Du hast die Hauptthese vorgestellt, vom Namen her "schauspieldemokratisch", sehr schön, aber um daraus eine Diskussion zu machen, fehlen jedenfalls hier im Forum die Mittel. Ganz abgesehen davon, dass die Grundannahme, dass es das real gibt ja nicht nachgewiesen wurde. Da stellt sich wohl bei vielen die Frage nach der Lebenszeit und ob sich der Aufwand lohnt. Warum versuchst du nicht auch mehr wie ich, solche Konzepte zunächst mal an Verhaltensweisen im Forum selbst nachzuweisen. GW ist dafür geradezu exemplarisch. Sie merkt gar nicht, wie wenig demokratisch sie ist mit ihren Gängeleien, weil das zu ihrer zweiten Natur geworden ist, was früher im Job ihre Pflicht war. Eingreifen, Zurechtweisen, Stoppen, Verfügen, Aufzeigen, Nachweisen. Gegen Freiheit und Demokratie. Aber bewußtlos.

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Meinungsfreiheit

Beitrag  patagon am Di 30 Okt 2012, 09:54

Kopie aus Wiki zu F. D. Roosevelt

In der Atlantik-Charta, welche die Gründungsurkunde der Vereinten Nationen vorwegnahm, einigte er (Roosevelt) sich mit Churchill auf die Grundsätze einer Nachkriegsordnung. Sie sollte auf den „Vier Freiheiten“ begründet sein. Diese hatte er bereits in einer Rede vom 6. Januar 1941 skizziert:

„Von der Zukunft, die wir zu einer Zukunft der Sicherheit machen wollen, erhoffen wir eine Welt, die sich auf vier entscheidende Freiheiten der Menschheit gründet.

1.Die erste Freiheit ist die Freiheit der Rede und der Meinungsäußerung – überall in der Welt.
2.Die zweite Freiheit ist die Freiheit eines jeden, Gott auf seine Weise zu dienen – überall in der Welt.
3.Die dritte Freiheit ist Freiheit von Not. Das bedeutet, gesehen vom Gesichtspunkt der Welt, wirtschaftliche Verständigung, die für jede Nation ein gesundes, friedliches Leben gewährleistet – überall in der Welt.
4.Die vierte Freiheit ist Freiheit von Furcht. Das bedeutet, gesehen vom Gesichtspunkt der Welt, weltweite Abrüstung, so gründlich und so weitgehend, dass kein Volk mehr in der Lage sein wird, irgendeinen Nachbarn mit Waffengewalt anzugreifen – überall in der Welt.
Das ist keine Vision eines fernen tausendjährigen Reiches. Es ist eine feste Grundlage für eine Welt, die schon in unserer Zeit und für unsere Generation verwirklicht werden kann. Diese Welt steht in tiefstem Gegensatz zu der sogenannten ‚Neuen Ordnung‘ der Tyrannei, welche die Diktatoren im Krachen der Bomben zu errichten suchen.“

So viel zu Sperren in Foren.
Was die Pressefreiheit angeht, versteht es sich eigentlich von selbst, dass üble Nachrede, Hetzpropaganda usw. NICHTS mit Pressefreiheit zu tun haben, sondern das genaue Gegenteil sind und natürlich ein MISSBRAUCH der Freiheit.

Dazu gehört allerdings auch, wenn gewisse User glauben, es wäre ihr job darauf zu achten, dass diese oder jene (Benimm) Regel eingehalten wird.

Unter Diskussionen verstehe ich nämlich etwas ganz anderes.


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moin moin und hola Pat

Beitrag  uvondo am Di 30 Okt 2012, 10:28

Tja pat...die Freiheit. Die Menschenrechtscharta der UN liest sich ja gut, nur hat sich vom Ende des 2. Weltkrieges bis heute niemand daran gehalten. Auch die Amis nicht. Daran ist auch schon der alte Völkerbund als Vorgänger der Vereinten Nationen kläglich gescheitert. Und auch die UNO wird es irgendwann zerfleddern.

In >demokratisch< totalitären Ländern werden die Oppositionen mit allen Mitteln flachgehalten, Wahlen manipuliert, und von freier Presse wollen wir doch gar nicht erst reden.

Das fängt in sogenannten freien Ländern, wie dem unseren doch schon in Foren wie diesem an. Bist Du anderer Meinung, wirst Du niedergeknüppelt, bzw. zart auf Deine Unfähigkeit hingewiesen, am normalen Leben teilzunehmen, oder bestimmte Ansichten auch nur im Ansatz zu verstehen. Das macht so ein Forum wie dieses hier auch so unheimlich angenehm.

ODER......Obwohl Oldy ja mehrere Themenstränge anbietet, werden/wurden diese, wenn überhaupt darauf eingegangen wurde, nach spätestens 4 Wochen (im Glücksfall) abgewürgt und alles kanalisiert auf ein Thema (K.) zurückgeführt. Meinungshoheit um jeden Preis behalten zu wollen ist auch nicht das Sahnehäubchen einer freien Meinungsäußerung für andere. Das war auch im alten Forum schon so, und wahrscheinlich auch in vielen anderen. (denen ich mich verweigere (lesen))
Und was in Foren im Kleinen passiert, geschieht „draußen“ in wesentlich größerem Maß (in der Politik ohnehin).
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Re: Politik und Medien - wer herrscht ?

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