Der Thresen dieser Welt - 3. Generation

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Der Thresen dieser Welt - 3. Generation

Beitrag  Oldoldman am Do 06 Feb 2014, 10:38

das Eingangsposting lautete :

Es ist weiter angerichtet!

Kein neuer Wirt, aber wieder Platz geschaffen für weitere Gedanken beim Bier. Die magische Grenze, bei der Besucher schlicht auf einer Art Baustelle landen, war ja fast erreicht. Aber es soll niemand draußen vor der Tür bleiben. Und es bleibt beim "Thresen", jener mir unterlaufenen Vermischung von Theke und Tresen Laughing Aber beide gehören irgendwie zusammen - hier dann in einem Wort.

So, Kinners: hier herrscht Selbstbedienung, also ran an die Buddeln:


Viel Spaß beim Klönen!
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Oldoldman

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Ach Patagon

Beitrag  stringa am Di 18 März 2014, 10:44

du meinst immer, ein gutes Gespräch könne alles lösen. Schöner Gedanke, aber dem ist leider nicht so.

Über die Ereignisse im Forum hier und früher werden wir z. B. nie einer Meinung sein. Also was sollte da ein Gespräch helfen.

Was sollte ein Gespräch Putin - Obama oder Obama - Merkel oder Merkel - Putin schon helfen, wenn die Sachlage unterschiedlich betrachtet wird.

Übrigens, soweit zu lesen ist, unterhalten die sich jaa dauernd per Telefon. Ja und - hats bisher was gebracht?

Die Situation ist unverändert die, daß die USA bzw. Nato unbedingt ihr Territorium bis ans Schwarze Meer ausdehnen wollen und Putin auf dem Standpunkt steht: bis hierher und nicht weiter.

Ich bin in dieser Frage so ziemlich auf Seiten Putins, weil man ja auch mitbekommen hat, was sich alles so in den letzten Jahren im Verhältnis USA - Russland ereignet hat.

Leider ist der gegenwärtige Zustand so, daß sich hier keiner der beiden ohne Gesichtsverlust daraus zurück ziehen kann, also wird wieder einmal der uralte Streit um die Vorherrschaft auf dem Gebiet eines dritten, bisher unbeteiligten Landes ausgetragen.
Zum Krieg wirds nicht kommen, nicht so nah an der russischen Grenze, aber das Ganze wird ein Konfliktherd für die nächsten Monate und Jahre bleiben.

Tja und was dein Wunsch nach guten Gesprächen betrifft, es wird jede Menge geredet werden und noch mehr geschrieben, nur wenn das Gespräch daraus besteht, daß der eine sagt: Ich will die Krim behalten und der andere sagt, gib sie wieder raus, bzw. gib sie mir, - tja wozu soll dann ein Gespräch nützen?

By the way, ich persönlich glaube, daß trotz aller Versicherungen, man müsse im Gespräch bleiben, beide Seiten im Stillen lieber auf Handlungen statt auf Kommunikation setzen. Die USA hatte ihre Finger drin im Umsturz in Kiew und hat jetzt ihren Wunschkandidaten als Präses und Russland läßt seine Soldaten aufmarschieren und hat das Referendum durchgezogen.

Fazit: In wirklich ernsthaften Dissenzen helfen nur Taten .
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moin moin,

Beitrag  patagon am Di 18 März 2014, 16:24

Was macht eigentlich UVO?

Stringa, so lange man Demokratie als bescheißen oder beschissen werden definiert, ändert sich wenig an der Heuchelei.

Das tun alle und die Betrogenen im Fall Ukraine sind die Menschen, die dachten in der EU ist das Paradies und alle kämpfen für das Recht der Ukrainer. So wie die Ex DDR dachte es geht um die hehren Ziele.
Es geht fast immer um Macht und Geld und das wollten auch die DDRler  Sie haben sie sich selbst was vorgemacht. Wie viele haben alles mögliche verloren, als ihre runtergewirtschafteten Betriebe einfach nur plattgemacht, anstatt gerettet wurden.
Und der Westen, der jahrelang den giftigen Müll an die DDR verkauft hat, hatte nach der Wiedervereinigung seine ungeliebten Schätze und damit das Problem selbst wieder.
Nur ein Beispiel.
Ich will nicht so weit ausholen. So sind die Menschen eben und genau deswegen sollte man die Hoffnung nicht aufgeben, dass sie vielleicht doch mal begreifen, dass man auch aus Irrtümern lernen kann.
Damit das geschieht, müsste man sich selbst gegenüber aufrichtig sein. Besonders natürlich die Kontrollinstanz Justiz.

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moin moin pat

Beitrag  uvondo am Mi 19 März 2014, 12:34

keine Angst, ich bin noch unter den Lebenden. Aber ich ersticke z.Zt. in Arbeit. Und das ist nunmal wichtiger als ein Forum. Labor und Demenzheim auf Malle, UND worüber ich nie geschrieben habe, ich besitze mehrere große Angelparks. Einen hier in der Nähe. Ich hatte die immer verpachtet. Alle anderen laufen optimal,nur der vor meiner Haustür nicht. Der liegt seit 2 Jahren brach in der Gegend herum. 3 riesige Teiche, die unkontrolliert vor sich herdümpeln. Da mich die Unzulänglichkeiten langsam immer mehr verärgern, habe ich mich auch noch zusätzlich wieder darum kümmern müssen, zumal ich in einschlägigen Angelforen leider lesen mussten, dass gerade dieser Angelpark, dank ausreichender Pflege bundesweit keine guten Kritiken abbekommen hat. Aber alles fragt (auch bundesweit) nach einer Wiedereröffnung. Also habe ich nach meiner Familie gerufen, damit sich alle an der Wiederherstellung dieses Parks beteiligen. Lange Gesichter.....Aber Geld wollen sie immrer. ALSO, meine Vorgabe: am 15. April wird dieser Park gesäubert (inkl. Fischteiche) wieder freigegeben. (Ablassen der Teiche, neuer Fischbesatz usw........ Das wars dann auch schon für heute.
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hab mich kurzfristig nochmal eingeblendet

Beitrag  uvondo am Mi 19 März 2014, 13:45

Bin gleich wieder in Richtung Angelpark, weil A) der WDR i.S. Hotel vor Ort ist (gehört nicht zu mir) aber die die Teiche mit aufnehmen wollen, und ich noch einer kleinen Kindergartenklasse das Ablassen und Auffüllen der Teiche erklären muss/will. Man ist ja auch sozial...........
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Ich frag mich häufig Patagon...

Beitrag  Monete am Mi 19 März 2014, 16:33

warum du so destruktiv denkst.

Man vergleicht nicht Jugendstrafe mit Erwachsenstrafrecht.
Denn es nicht Sucht im Sinne von Krankheit, wenn jemand gierig und asozial ist.
Die Sucht würde ja bedeuten, dass er lediglich zockt, doch geht dann ein Unrechtsbewusstsein verloren?
Ich denke nicht.
Denn er hat ja definiert was allgemein Unrecht ist:

„Und es kann doch nicht der Sinn der Sache sein, ins Gefängnis zu wandern, nur um ein paar Mark Steuern zu sparen.“
Interview mit der Welt, 2002

„Keine Regierung der Welt kann mein Vermögen klein machen. Das mache ich schon selber – indem ich Fehler mache. Mir ist inzwischen egal, ob ich 20, 50 oder 100 Prozent Steuern zahle. Mir geht es um die kleinen Leute.“
Interview mit der Abendzeitung München, 2002

„Ich weiß, dass das doof ist. Aber ich zahle volle Steuern.“
Interview mit der Bild-Zeitung, 2005

„Wenn die Unternehmer alle in die Schweiz gehen, ist auch keinem geholfen. Mit einer Reichensteuer geht es dem kleinen Mann kein Stück besser.“
Bei Maybrit Illner, 2009

„Zocken gehört verboten. Hier sind die Regierungen gefordert: Sie müssen solche irrwitzigen Spekulationen unterbinden, denn eine Selbstreinigung wird es nicht geben.“
Fokus Money, 12.08.2009

„Nein, das bin ich nicht. Früher war ich zwar spekulativer unterwegs, habe etwa mit Devisen gehandelt. Ich war aber nie ein Daytrader oder so etwas. Kurz rein und schnell wieder raus – das entspricht nicht meiner Überzeugung. Ich versuche, Ideen zu entwickeln, die ich dann langfristig verfolge.“
Interview mit dem Handelsblatt, 2011

„Natürlich will ich Erfolg, aber nicht um jeden Preis. Wenn es um Geld geht, muss man auch mal zufrieden sein.“
Im Interview mit Brand Eins, 2011

„Die Finanzwelt zeigt keine Bereitschaft, zur Volkswirtschaft beizutragen. Eine Krankenschwester trägt mehr zur Volkswirtschaft bei als ein Spekulant.“
Interview mit dem Handelsblatt, 2011

„Ich wäre sofort dafür, höhere Steuern zu zahlen – aber dann sollen die Politiker mir sagen, was sie damit anfangen und wie sie das Schuldenmachen damit beenden wollen.“
BILD am Sonntag, 18.09.2011

„In den vergangenen 20 Jahren sind in der Finanzwelt Menschen am Werk gewesen, die einen katastrophalen Job gemacht haben. Uns wurde vorgegaukelt, dass viele Finanzprodukte so unglaublich wichtig seien. Dabei hatten diese nur ein Ziel: die Taschen gewisser Leute voll zu machen.“
Die Welt, 2012

„Ich habe weit mehr gespendet als den Betrag, den ich hinterzogen habe.“
Die Zeit, 02.05.2013

„Absurde Unwahrheiten werden nicht wahr, wenn man sie ständig wiederholt. Ich habe meinen Anwalt gebeten, gegen diesen Wahnsinn vorzugehen.“
Bayerischer Rundfunk, 08.08.2013


Und glaubt man seinen Freunden, dann weiß er es auch.

Und merkst du nicht die Unlogik deiner Argumente?  Very Happy
In jedem Beitrag argumentierst du mit Dingen, die du als falsch bezeichnest (hoffe ich wenigstens) sie aber dennoch dafür taugen, als Rechtfertigung und Relativierung des neuen Missstandes zu dienen.

Sag mal... an was und welchen Dingen kannst du dich freuen?
Gibt es nichts zu schreiben, was nach deinen Maßstäben richtig oder schön ist...?   Very Happy
Boah, so könnte ich nicht leben...  Wink
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hola uvo,

Beitrag  patagon am Mi 19 März 2014, 18:06

Gut von dir zu hören.
Ich war noch nie auf die Idee gekommen, dass Teiche gereinigt werden müssen. Hab nie darüber nachgedacht und meinte, alles in der Natur regelt sich von selbst, wenn die Gewässer nicht mutwillig verunreinigt werden.

So erfahre ich durch dich, dass der Mensch vielleicht gleichzeitig Schöpfer und Geschöpf, Zerstörer und Erneuerer ist???

Hasta la Vista, Baby




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Monete,

Beitrag  patagon am Mi 19 März 2014, 20:00

Ich finde meine Denke nicht halb so destruktiv wie manches bürokratische Gebilde. Im Gegenteil.

Jugend- und Erwachsenen Strafrecht ist ein interessantes Kapitel, wenn man daran glaubt, dass Strafen generell funktionieren. Auch dann, wenn du natürlich einem Baby verbal nicht erklären kannst, dass man sich verbrennt, wenn man mit dem Feuer spielt. Ein Baby kann natürlich nicht verstehen, was das heißt, ehe es sich nicht einmal wenigstens ein bisschen verbrannt hat.
Dann fragst du noch, an welchen Dingen ich mich freuen kann.
Nun an Missgunst und Schadenfreude jedenfalls nicht.
Was die Hoeness Statements angeht, vieles davon kannst du doch sicher auch unterschreiben, oder nicht?

Stringa, natürlich hilft reden nicht immer, aber was für Handlungen wären denn im Fall Krim/Ukraine z. B. angebracht?







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Patagon

Beitrag  stringa am Mi 19 März 2014, 22:50

Gar keine! Ich denke nicht, daß der Westen, also USA und wir uns überhaupt in irgend welche Aktionen stürzen müssen.

Das ist allein die Sache der Ukraine und Russlands.

Ich hab ja auch gar nichts dergleichen gesagt, ich habe gesagt, daß Reden in diesem Fall nichts nützt.

Die Taten sind ja von anderen schon getan worden.
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Ja genau!

Beitrag  Monete am Mi 19 März 2014, 23:21

Darum Patagon ist dein Vergleich unzulässig, weil im Jugendstrafrecht der Erziehungsgedanke vorrangig ist.
Demnach wurden die Jugendlichen hart und Hoeneß milde betraft.
Zudem hast du meinen Gedanken nicht verstanden.
Wenn ein Mensch so etwas von sich gibt, wozu ich natürlich dem Text nach stehe, da vermutest du richtig, dann müssen Worte und Taten doch im Einklang stehen, oder nicht?

Oder sprechen wir vom Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde?
Wo da Missgunst und Neid ist... das magst nur du wissen...
Ich hingegen, sehe eher viel Missgunst und Neid auf arme Menschen hier im Land. Denen man unterstellt und das Wenige nicht gönnt. Wo Menschen wie Hoeneß dazu beitragen, dass sie immer mehr verarmen.

Neid ist mir ziemlich fremd Patagon, daher kann ich gelassen damit umgehen.
Doch Gier Gott sei Dank auch. Daher kann ich sehr gut mit meinem bescheidenen Wohlstand reisen und mich auch an kleinen Dingen freuen.
Denn der wahre Reichtum ist der, der uns Zeit gibt, das zu tun was wir möchten.
Ich kann mich höchstens darüber ärgern, dass ich diese Philosophie nicht viel früher gelebt habe und mich wie blöde abgestrampelt habe...

Und bürokratische Gebilde haben keine Destruktivität, weil auch ein Hammer keine hat.
Man kann ihn zur Arbeit nutzen oder damit töten...  

Aber ich glaube, du kneifst gerne Patagon, oder?  Very Happy

Und nichts für Ungut, es ist gerade so wenig los in den Foren... Hoeneß ist nicht mehr in Wulff na ja, mal sehen... und man wartet geradezu auf die neue Meldung...

Was macht der Main?
Komme wahrscheinlich bald dahin.
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moin moin

Beitrag  patagon am Do 20 März 2014, 09:08

wie schön, dass ihr so fleißig mitgedacht habt.

Es geht letzten Endes um Ambivalenz. Jede Sache hat ihre zwei Seiten. Je weiter die Pole auseinander klaffen, desto desto heftiger die Kontroverse.
So wenig wie ich je ein Wulff Fan gewesen bin, so wenig bin ich ein Hoeneß Fan. Doch wurmt es mich zu sehen, wenn Dinge vorangetrieben werden mit dem einzigen Ziel der Zerstörung.
Dafür könnte als Beispiel der Fall Wulff dienen. Wem hat die totale mediale Vernichtung dieses Mannes denn überhaupt was gebracht?
Wieso kneife ich gerne, Monete?
Ich habe nichts zu entscheiden. Möchte das auch nicht.
Als geborener Sabber- und Schnusselkönig sehe ich es aber als mein Recht an auf die Kehrseite aufmerksam zu machen. Dabei frage ich meistens nur nach dem Nutzen.
Hoeneß im Knast bringt absolut keinen Vorteil, für niemanden. Hätte Abschreckung eine heilsame Wirkung, dann gäbe es keine Kriege und in den Staaten mit Todesstrafe keine Verbrechen. Abschreckung als Plädoyer für die Todesstrafe funktioniert nicht. Bringt auch nichts.
Stringa, die Ukraine und Russland entscheiden alleine, sagst du?
Okay, was hat die EU dann mit Sanktionen zu drohen?
Andererseits muss sie sich natürlich vorhalten lassen dass sie kneift, wenn sie lukrative Geschäfte mit Staaten macht, die allzu offen die Menschenrechte missachten...
Wofür ich eintreten möchte, ist dass die Menschen selbst denken, sich eigene Urteile bilden und die Ergebnisse miteinander diskutieren oder ausfechten.

Worauf es ankommt ist, zu erkennen, dass ich kein bisschen besser dastehe, weil ein anderer schlechter dasteht.










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Menschenskind, Patagon

Beitrag  stringa am Do 20 März 2014, 10:14

Was fragst du ausgerechnet mich, warum die EU und die USA mit Sanktionen gegen Russland drohen? Bin ich Merkel?

Kannst du nicht lesen?

Ich hab doch immer klar und deutlich gesagt, daß ich davon  gar nichts halte. Aber mehr, als meine Meinung hier zu schreiben, kann ich leider nicht. Zu verhindern, daß unsere Politik sich in diesem Punkt lächerlich macht, steht nicht in meiner Macht.
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Stringa, ich weiß doch...

Beitrag  patagon am Do 20 März 2014, 10:22

dass du nicht für Sanktionen gegen Putin bist. Darum geht es mir aber nicht. Du warst in der Vergangenheit oft genug dafür, dass Leute die anders denken oder den verkehrten Ton drauf haben, nicht zu Wort kommen sollten.
Und ich bin eben immer dafür, das JEDER zu Wort kommt, egal was ich selbst von der Sache halte. Und natürlich, dass JEDER auch weiß dass er eine Stimme hat und einen Kopf, den er SELBST benutzen sollte. Das ist alles.

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Kleine Berichtigung

Beitrag  stringa am Do 20 März 2014, 11:20

die aber offenbar selbst mit dem Stahlhammer nicht in deinen Kopf zu kriegen ist.

Du hast geschrieben :

"Du warst in der Vergangenheit oft genug dafür, dass Leute die anders denken oder den verkehrten Ton drauf haben, nicht zu Wort kommen sollten. "

Gegen anderes Denken oder andere Meinungen habe ich nicht das Geringste einzuwenden. Wenn du mit dem verkehrten Ton unsachliche Beleidigungen meintest, hast du recht.
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ja, stringa, ich meine auch den falschen Ton. Denn......

Beitrag  patagon am Do 20 März 2014, 13:23

wenn ich mich von Anfang an auf einen gewissen Standard einige, findet eine Selektion statt, ehe überhaupt eine Diskussion beginnt.

D. h. man erreicht nicht jeden. Aber ganz besonders erreicht man diejenigen nicht, die im Namen einer offenen Diskussion in erster Linie erreichen sollte, wenn man statt Krieg, aufeinanderprallende Standpunkte beizeiten befrieden will.


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Patagon

Beitrag  Freizeit am Fr 21 März 2014, 10:21

Was verstehst du unter "mich auf einen gewissen Standart einigen"? Definiere mir das bitte.

Und mit wem willst du dich einigen? Ich bin der Meinung: Sich einigen wäre ins sich bereits eine Diskussion.

Für mich ist es nicht verständlich was du mitteilen möchtest.

 scratch 
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moin moin liebe Gemeinde,

Beitrag  patagon am Sa 22 März 2014, 14:32

Freizeit, ein bestimmter Standard, kann eine Kleiderordnung sein, ein Titel, ein Geschlecht, eine Sprache, Alter, Rasse....
Was du willst.
Stringa möchte einen bestimmten Ton gewahrt wissen.

So gut wie jeder setzt Kriterien, die für ihn persönlich gelten sollten.
Höflichkeit gilt allgemein eher als Tugend in bürgerlichen Kreisen. Es gibt aber auch Menschen, die Höflichkeit als heuchlerisch, verlogen, link. einschleimend oder sonst irgendwie negativ beurteilen.
Dazu gehören wahrscheinlich Provokateure und Machos wie Demo, der glaubt sich durch einen bewusst anmaßenden Ton als totaler "Durchblicker" profilieren zu können. Klappte bei ihm ja auch oft genug.
Aber eben nicht immer.
Gabriele Wolff ausgerechnet fühlte sich lächerlicher Weise provoziert. Stringa wollte ihr zur Seite springen wollte Voraussetzungen wie z.B.  "Wohlanständigkeit" einführen

Zurück zu den Ursprüngen.
Die User des web.de/gmx Ratgeber Forums waren ein bunt zusammengewürfeltes Völkchen, das sich über die unterschiedlichsten Themen stritt,  wieder zusammenraufte und insgesamt ein lebendiges Forum schuf.
Die Betreiber, die natürlich nur ihre eigenen Interessen im Blick hatten, schufen willkürliche Regeln, wie Ladenschlusszeiten und Sperren, die es ihnen ermöglichten jeden jederzeit zu feuern.  Niemals wurden die User gefragt.
Das Ratgeber Forum machte vielen Spaß und viele unentdeckte Talente schrieben dort aus den unterschiedlichsten Motiven völlig unentgeltlich, halfen sich auch oft gegenseitig oder umgekehrt. Insgesamt hatte ich den Eindruck, mich auf oft genug anspruchsvolle Weise, mit den unterschiedlichsten Menschen vergnüglich auseinander zu setzen.  
So entstand die Idee ein Forum in dem es keine Sperren gibt.
Oldy gründete dann sein "ratlos Forum", in dem es auch hin und wieder kräftig zur Sache ging, das aber insgesamt, von außen betrachtet als "kleines, feines Forum" beurteilt wurde; welches ständig wuchs.

Es waren auch andere Foren aus dem "Ratgeber" entstanden, Ninas Forum z. B. welches auch in erster Linie auf Kosmetik setzte.

Übrigens auch das nette Mädels Forum, von Uvo als "Stasi Forum" verleumdet, legte wahrscheinlich bei Beginn zu großen Wert auf Äußerlichkeiten, setzte Standarts, die ich nicht nachvollziehen kann. So ist mir bis heute nicht klar, warum z. B. Helene dort nicht ungeniert ihre Roy Black Messen feiern sollte.  
Egal.
Die meisten freundlichen Foren sind weniger amüsant und nicht einmal friedlicher, als solche wo auch mal mit Leidenschaft
gestritten wird.
Weißt du, Freizeit, jetzt was ich mit Standard meine?
Nichts anders als Ausgrenzungsmöglichkeiten.
Dabei gebe ich zu, dass Oldy seine Sache schon ziemlich gut macht.
Aber es ist halt nur ein Stammtisch.

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Patagon

Beitrag  Freizeit am Sa 22 März 2014, 15:32

Deine Erklärung(en) zum Begriff "mich auf einen gewissen Standart einigen"? , insbesondere wenn es dieses Forum betrifft, sind für mich nicht nachvollziebar.

Aber vielleicht liegt es daran, weil wir unterschiedliche "Realitäten" kennen. Wer weiss?
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Freizeit

Beitrag  patagon am Sa 22 März 2014, 16:29

Da ich für besondere Begriffsstutzigkeit als Vorbild nicht zur Verfügung stehen möchte, überlasse ich dir gerne die Kandidatur. Du kannst mit meiner Stimme rechnen.  Top! 

patagon

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Hi, Freizeit

Beitrag  stringa am Sa 22 März 2014, 16:52

schön, mal wieder was von dir zu lesen. Ist aber natürlich völlig verfehlt, Patagon nach irgend etwas präzise zu befragen.  Very Happy 

Wir kennen uns doch gegenseitig nun zur Genüge und Patagon hat nun mal die etwas verquere Ansicht, dass das Internet ein Hort grenzenloser Freiheit sein sollte. Wohlgemerkt, seiner Freiheit oder die Freiheit derer mit den stärksten Ellenbogen  Twisted Evil 

Leider steht er ja mit dieser seiner Meinung nicht allein da. Wenn ich so die diversen Kommentare zu Zeitungsartikeln jeden Morgen lese (doch, tu ich mir immer noch an), dann hat man wirklich den Eindruck, als ob das Internet für manche nur ein Ventil ist, unterdrückten Aggressionen freien Lauf zu lassen, von Facebook und Konsorten will ich gar nicht reden.

Ich les trotzdem gerne Kommentare zu Themen, die mich beschäftigen, weil so ca ein Fünftel mit durchaus nützlichen Zusatzinfos aufwartet, die im Artikel zu kurz gekommen sind.

Wenn man die ganzen Schlagzeilen zu den letzten zwei Hauptthemen, die Krim und das vermißte Flugzeug so gelesen hat und den Stuss, der da teilweise verzapft wurde, ist es echt eine Erholung, in den Kommentaren ein paar nüchterne unaufgeregte Kommentare von Piloten oder Ingenieuren zu lesen, die fein säuberlich auseinanderdividieren, was möglich sein kann und was nicht.

Und im Fall Krim - na ja, auch hier trifft anscheinend mein schon oft festgestelltes Verhältnis 80 % Fehlinformation (ob gesteuert oder nicht, sei dahingestellt), Unvernunft und Mitläuferei gegen 20 % Nachdenken, Hinterfragen, kurzum - Vernunft so ziemlich zu.

Dafür scheint jetzt die Schweiz wieder völlig aus dem öffentlichen Bewußtsein verschwunden zu sein. Hatten wir nicht kürzlich noch auf allen Kanälen zu hören bekommen, daß die Schweiz der Hort alles Bösen, der Spalter von Europa, der egoistische Einzelgänger sei? Tja, Probleme werden von den Medien weder gut beschrieben, noch gelöst (na gut, sollst recht haben, können sie ja auch nicht Smile  ), sondern nur fallen gelassen.

Du kannst dich also entspannt zurücklegen (deine Atömchen sind ja mittlerweile wohl sortiert) und kannst dich im Bewußtsein sonnen, nicht mehr der Ausgrenzer hart an der Schwelle des Faschisten zu sein.
Und dann hättest du ja jetzt auch Zeit, was vom Rösti-Graben zu berichten, und auf welcher Seite du da stehst. Schuldest du uns noch, ja!?  Very Happy 
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Hallo ihr Lieben,

Beitrag  patagon am Sa 22 März 2014, 21:36

Stringa und Freizeit, viele Menschen leben nach bestimmten Mustern und einige leben nicht danach. Ein Beispiel dafür sind arme Penner; ein anderes sind reiche Erben. Beide entziehen sich dem Leben "normaler" Menschen. Es gibt noch viele andere Spezies. Jedenfalls stehen beide kaum morgens früh auf um zur Arbeit zu gehen, damit sie bis  Monatsende finanziell über die Runden kommen.

Die Einen werden von Otto Normalverbraucher bedauert und/oder verachtet, die anderen beneidet und/oder bewundert. Typischer Kommentar in diesen beiden Fällen: "Ich könnte/wollte das nicht."

Mit anderen Worten, man ist irgendwie irritiert, wenn man jemand nicht automatisch in eine bestimmte Schublade stecken kann. Warum eigentlich?

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Wieso?

Beitrag  Monete am Sa 22 März 2014, 22:48

Stringa...

Das müssen aber "ausgesuchte" Zeitungen sein, die du liest... Very Happy 
Der Zorn war ja auch erst einmal berechtigt und ist in der Schweiz ebenfalls vorhanden.
Das lässt es dann auch leichter ertragen.

Stringa schrieb:Dafür scheint jetzt die Schweiz wieder völlig aus dem öffentlichen Bewußtsein verschwunden zu sein. Hatten wir nicht kürzlich noch auf allen Kanälen zu hören bekommen, daß die Schweiz der Hort alles Bösen, der Spalter von Europa, der egoistische Einzelgänger sei? Tja, Probleme werden von den Medien weder gut beschrieben, noch gelöst (na gut, sollst recht haben, können sie ja auch nicht Smile  ), sondern nur fallen gelassen.

Der Druck baut sich auf.... Er kommt, wenn bis zum Ende des Jahres dem Informationsausgleich nicht zugestimmt wird.
Muss das denn unbedingt unter Marschmusik passieren oder sollte man die Schweiz nicht so behandeln wie es angemessen ist?
Schließlich haben sich nur 22 % gegen die EU ausgesprochen, und dass noch nicht einmal. Genau genommen haben sie etwas gefordert was teils selbstverständlich andererseits kaum zu erfüllen ist.
Man muss, um die Besonnen unter den Schweizern nicht zu düpieren, das nicht in der Presse verhandeln.
Doch, obwohl es wohl nicht die Absicht der Schweiz war, dazu beizutragen, dass zwei Steueroasen der EU ausgetrocknet wurden. Österreich und Luxemburg, so wird der Druck auf die Schweiz eh von selbst höher.

Und ich sage mal voraus, ich werde es noch erleben, die Schweiz in der EU zu begrüßen, als Vollmitglied und in der Hoffnung, sie bringen uns etwas mehr Basisdenken und Basisregierung mit ein.   Wink
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grenzenlose Freiheit

Beitrag  patagon am So 23 März 2014, 09:54

gibt es nicht. Sie scheitert schon an unseren biologischen Grenzen.
Ebenso wie es hundertprozentige Gerechtigkeit nicht gibt.
Im Internet, wo es um den Austausch von Gedanken, Ideen und Ideologien geht, fehlen natürlicherweise manche Barrieren. Die Transportwege sind kurz. Eine virtuelle Ohrfeige hat theoretisch den gleichen Effekt wie ein virtuelles Bier.
Sollte man meinen.
Wenn das anders ist, liegt es weniger am Verteiler, als am Konsumenten. Das umfasst auch den Bereich der Propaganda, also der Beeinflussung.

Stringa könnte es doch eigentlich egal sein, ob ich sie mag oder nicht. Allerdings möchte sie durchsetzen, dass ich das nicht offen aussprechen darf.
Sie möchte bestimmen, wie weit ich gehen kann.
Aus der Geschichte weiß man, dass Menschen sich beeinflussen lassen; mit schlimmen Folgen.

Sollte man nicht da, wo es ohne große Folgen möglich ist, die Selbständigkeit des Denkens und die Eigenverantwortung trainieren?






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Du hast recht, Patagon

Beitrag  stringa am So 23 März 2014, 10:44

mir ist es völlig egal, ob du mich magst oder nicht und du darfst das auch gerne aussprechen.

Nicht egal ist mir, wenn es nicht sachlich als Fakt ausgesprochen wird, sondern mit Rüpelei und Beleidigung verbunden wird.

Da du dies bis auf gelegentliche Ausrutscher auch nicht tust, kannst du diese deine Abneigung ruhig weiter pflegen und den alten Zeiten hinterher trauern.
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rede ich chinesisch, Stringa?

Beitrag  patagon am So 23 März 2014, 12:50

Genau darum geht es nicht.
Ehrlich gesagt, ich habe nichts gegen dich. Im Gegenteil Du beziehst so gut wie immer Gegenposition und das mag ich ja.

Ich habe etwas dagegen, dass du BESTIMMEN willst, wer was sagen darf in einem Forum, dass dir ja nicht persönlich gehört.

Ausrutscher, liebe Stringa, passieren mir nicht unbeabsichtigt. Ich mag verbale Entgleisungen gar nicht besonders und man muss auch nicht unbedingt drastisch werden um seine Meinung kund zu tun.
Mich reizt höchstens die Anmaßung, dass da jemand ist, ohne irgend eine Vollmacht, der sich einbildet, er hätte das zu bestimmen.

Es geht um Demokratie.
Es war der Mangel an demokratischem Selbstverständnis, der mich im Ratgeber Forum geärgert hat. Damals bin ich u. A. schon mal mit Maschera aneinandergeraten. Genauso wie mit dir. Sie hatte einen Beschwerdebrief an die Foren Aufsicht geschrieben und Sperrung eines Users angeregt. Ich war es nicht und Demo war es auch nicht.
Ich weiß nicht einmal mehr, worum es überhaupt ging. Es war eine heiße Diskussion und es kann doch nicht sein, dass einer verbietet über etwas zu reden.
Oder anderen vorschreibt, in welchem Ton sie sich zu äußern haben.
Genug davon.
Das sind alles Scheingefechte, die nur durch Vorurteile gespeist werden.
In Wirklichkeit geht es um Menschenrechte. Es geht darum, ob wir auf der Suche nach Erkenntnis in Information ertrinken.
Und so ob es uns weiter bringen könnte, wenn die Informationen beschränkt würden.









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Stringa

Beitrag  Freizeit am So 23 März 2014, 20:42

bis Mittwoch bin ich ferienhalber noch etwas absorbiert und für Samstag muss/darf ich eine Feier vorbereiten.

So werde ich mich ab nächster Woche zum "Röstigraben" äussern. Der ist ein mediales, politikwissenschaftliches Kunst-Gebild, so dass nur Abergläubische da hineinfallen können.

Nur so nebenbei. ich mag "Rösti", nur beinhalten diese eine riesenmenge Kohlenhydrate, sogenannte Volumenhersteller. Darum beschränke ich jeweils die "Aufnahmemenge".

Patagon

Nein, du "redest" nicht Chinesisch, das würde man an den Schriftzeichen erkennen können. Für mich schreibst du sehr oft wirr und unverständlich, da würde mir auch deine Stimme zur besseren Verständigung nichts nützen.

Ich finde es schade, wäre es doch schön, wir könnten uns vernünftig, verständlich und/oder sachbezogen unterhalten. Auch Humor würde ich wohltuend empfinden.

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Re: Der Thresen dieser Welt - 3. Generation

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