Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

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Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

Beitrag  Gast am Sa 21 Jul 2012, 13:35

das Eingangsposting lautete :

....ob allgemein aus natürlicher Sicht, wissenschaftlich biologischer Sicht, philosophisch betrachtet oder ganz einfach "gefühlt"

Also, das wird keine Unterhaltungssendung hier sondern Bildungsforum Very Happy


Zuletzt von Steffi am Di 31 Jul 2012, 15:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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pat und stringa

Beitrag  uvondo am Mo 15 Okt 2012, 11:17

Stringa schrieb: D.h. sein Körper mußte nicht die Bedingungen, die in dieser Höhe herrschen, aushalten.
Du fragst dich ja auch nicht bei Astronauten, warum sie´s überleben, der Anzug sorgt dafür mit angepasstem Druck und Sauerstoff-Versorgung.

Entschuldigung, dass hat mit wissenschaftlichen Thesen und Gegenthesen wenig zu tun. Bei längeren Aufenthalten im Weltraum verändern sich bestimmte Sachen im Körper. Der Thorax verbreitert sich, das Herz verformt sich, und Blut sowie interstitielle Flüssigkeiten (Gewebeflüssigkeiten) steigen in den oberen Teil des Körpers, die Knochendichte nimmt ab und die Muskeln bauen ebenfalls ab. Das sind nur einige Randerscheinungen.....

Dem wirkt u.a. das vegetative Nervensystem entgegen. Dazu kann ich auf Wunsch gern etwas schreiben.

Bei Baumgartners Extremflug half der Schutzanzug gegen die kurzfristigen äußerlichen Einflüsse. Sein Leben spielte sich aber im inneren dieses Anzugs ab. Sein Körper musste sich gegen die Geschwindigkeit von teilweise annähernd 1.300 STD/kmh wehren. Das heißt der Luftraum den er durchflog, wurde immer dichter je näher er der Erde kam. Vor ihm baute sich eine Wand auf (Schallmauer) durch die er musste. Er gab ja hinterher selbst zu, das er sich das nicht so extrem und hart vorgestellt hätte. Er hat schlichtweg mit seinem Leben gespielt. Und er gab auch zu, durch diese extremen äußeren Zustände kurz vor einer Bewusstlosigkeit „gestanden“ zu haben. Meine Einlassung war ja, dass er deshalb in einer Art eigener Rettungsaktion schon wesentlich früher als geplant die Reißleine gezogen hatte.

UND danke pat, dass Du meinem Ersuchen zumindest teilweise stattgegeben hast, und ich alle 3 Std. eine Draumdrückpause einlegen darf..
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uvondo

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Danke Uvondo

Beitrag  Freizeit am Mo 15 Okt 2012, 11:45

für deine wissenschaftliche Aufklärungen.

Ich stelle mir gerade vor, wie in einer schwerenlosen Kapsel, unter "künstlicher" Atmosphare, wo es kein "oben und unten" und keine "Anziehungskraft" gibt, Körperflüssigkeiten in den "oberen Teil" des Körpers fliessen. drunken

Da müssen doch andere Körperregionen ganz ohne Flüssigkeitsversorgung sein affraid

Hast du die Hyperbar- und Weltraum-Mediziner von deinen Erkenntnissen erzählt? Die wissen vielleicht auch noch nicht wie sich Druck, Temperaturen, Gase und Flüssigkeiten (gegenseitig) physikalisch beeinflussen, funktionieren, in sich lösen und auf "lebende" Körper wirken?

Dein Angebot:

@ Dem wirkt u.a. das vegetative Nervensystem entgegen. Dazu kann ich auf Wunsch gern etwas schreiben. @

würde ich gerne annehmen. Bitte schreibe doch wie es sich genau verhält. Ich bin wirklich wissensbegierig und wünsche mir das von dir als Akademiker erklärt. Blümchen!
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Freizeit, sei doch nicht so fordernd !

Beitrag  stringa am Mo 15 Okt 2012, 12:03

Jetzt muß Uvondo wieder zweieinhalb Stunden Daumen drücken (Patagon, ich drücke gleich mit Smile ),
und dann wird er kochen wollen oder müssen, und dann ists Abend. Smile Smile

Ab morgen früh warte ich dann mit dir.
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stringa....ich bitte Dich

Beitrag  uvondo am Mo 15 Okt 2012, 12:14

Ausser meinen beiden Daumen habe ich ja noch 8 weitere funktionierende Fingerchen.....Damit schreibe ich doch schon seit Tagen, geht zwar etwas langsamer aber es geht. UND nein, ich koche nicht jeden Mittag. Sonntags wird z.B. immer für 2 Tage gekocht (wenn wir hier auf dem Festland sind), ansonsten gibt es montags zum Abend immer Kurzgebratenes mit Salat und Quarkkartoffel und Knoblauchbrot. Also mich nicht veräppeln wollen.......
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Stringa

Beitrag  Freizeit am Mo 15 Okt 2012, 12:19

Und bald ist wieder Wochenende Crying or Very sad

Ich ahne schon, dass ich das auch wieder unwissend verbringen muss rabbit

Vermutlich wird aus mir nie ein Astronaut, Arzt, Physiker oder sonst etwas Shocked
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Freizeit, ich hatte das schon Freitag geschrieben

Beitrag  uvondo am Mo 15 Okt 2012, 12:27

als Antwort an pat. Und ganz entgegen meiner sonstigen Art hier die Wiederholung.....:

>>>Ich bin ja nun kein Weltraumforscher, habe aber dafür eine gute Bibliothek. Also hier ein Ausschnitt, der für mich aber absolut erklärbar ist:

>Bei Astronauten kommt es im All zu einer Blutdrucksenkung, die nach der Rückkehr zur Erde wieder verschwindet. Experten sind verblüfft: Denn im All verringert sich der Gefäßwiderstand, und trotzdem schießen die Katecholamine in die Höhe, die unter Erdbedingungen für einen hohen Blutdruck sorgen.
Nach drei bis sechs Monaten Aufenthalt in der Schwerelosigkeit sinkt der Blutdruck um durchschnittlich 10 mmHg. Doch sind beim Daueraufenthalt im Weltraum scheinbar auch gegenläufige Mechanismen am Werk.
Wie Forscher vom NASA Johnson Space Center in Houston bei der Tagung der Amerikanischen Hypertonie-Gesellschaft (ASH) in New York berichtet haben, können sie sich nicht auf alles einen Reim machen.
Dehnungsreiz führt zu weiterer Relaxation
Bei Personen, die sich auf der ISS in mehr als 350 Kilometern über der Erde aufhalten, steigt das Herzminutenvolumen um etwa 33 Prozent an, und der systemische sowie der periphere Gefäßwiderstand nehmen ab. Dass die Katecholaminspiegel der Raumfahrer unverhältnismäßig hoch sind, sei primär nicht verständlich, meinte Professor Peter Norsk aus Houston/Texas.
Eine denkbare Hypothese: Der Blutdruckabfall im All wäre noch viel stärker, wenn das vegetative Nervensystem nicht gegenregulieren würde. Während des Raumflugs kommt es auch zu einer chronischen Dilatation des Herzens.
Dieser Dehnungsreiz wiederum führt zu einer Freisetzung natriuretischer Peptide, die wiederum eine Relaxation induzieren. Norsks Fazit: die Aktivität des sympathischen Nervensystem hat auf der Erde nur eine nachgeordnete Bedeutung bei der Entstehung hohen Blutdrucks.
Und die Erdanziehung beeinflusst den Blutdruck stärker als bisher vermutet. Der Lebensstil mit aufrechtem Sitzen während langer Arbeitsstunden sei ein Kofaktor für die Entstehung hohen Blutdrucks, meinte der Experte.
Anpassung an die Schwerelosigkeit
Erläutert wurden die US-Daten inzwischen von Luis Beck, Weltraumphysiologe am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln. Wie er zur "Ärzte Zeitung" sagte, verändere sich vieles in der Schwerelosigkeit, weil die Rezeptorenfelder, bedingt durch Verformungen von anatomischen Strukturen - der Thorax wird breiter, das Herz 'runder‘ - und Verschiebungen von Flüssigkeit wie etwa Verlagerung von Blut und interstitieller Flüssigkeit kopfwärts stimuliert werden.
Die Anpassung an die Schwerelosigkeit sei adäquat, nicht aber für das tägliche Leben auf der Erde geeignet: "Nach der Rückkehr zur Erde müssen alle Astronauten erneut einen Adaptationsprozess durchlaufen."

Ich hoffe das hilft ein bißchen.<<<

Also ich muß die nicht belehren, die haben mich belehrt, denn das ist nicht mein Metier. Ich habe mit Raumfahrt nichts zu tun, kann aber den Blutkreislauf erklären. Und habe das inhaltlich verstanden was die Weltraummediziner geschrieben haben. Dazu habe ich auch noch übes Wochenende weiter geforscht. Es gibt ja Menschen, die machen so etwas. Auf Deinen Text eben gehe ich gleich noch ein.....
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So Freizeit...

Beitrag  uvondo am Mo 15 Okt 2012, 12:43

ich hoffe, Du hast den vorherigen Text genau gelesen.

Freizeit schrieb vorhin:>>>Ich stelle mir gerade vor, wie in einer schwerenlosen Kapsel, unter "künstlicher" Atmosphare, wo es kein "oben und unten" und keine "Anziehungskraft" gibt, Körperflüssigkeiten in den "oberen Teil" des Körpers fliessen. Da müssen doch andere Körperregionen ganz ohne Flüssigkeitsversorgung sein <<<

UND ich hoffe nochmehr, daß Du das auch verstanden hast, und das man sich auch nicht alles genau erklären kann. Deswegen hatt ich vorhin ja auch an pat gerichtet geschrieben, daß mein Fazit all dessen was ich mir übers Wochenende angelesen habe ist, daß unser vegetatives Nervensystem all den unwirklichen Umständen entgegenwirkt und den menschlichen Körper ausbalanciert. Würde es das nicht machen, wäre der Mensch unter diesen Bedingungen nicht überlebensfähig. Also, wenn notwendig, den NASAtext mehrmals lesen. Denn mit den Zuständen ohne Gegenmaßnahme des vegetativen Nervensystems könnte der Mensch auf der Erde auch nicht überleben.

Übrigens begab sich Baumgartner über die Atmosphäre und Ozonschicht hinaus in die Stratosphäre. Und je näher er der Erde kam wurde die Anziehungskraft größer und die Luftdichte (auch dank Geschwindigkeit) immer größer........

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uvondo

Beitrag  Freizeit am Di 16 Okt 2012, 16:47

Du hast vor noch nicht allzulanger Zeit mir geschrieben:

1. Das sind nur einige Randerscheinungen.....
Dem wirkt u.a. das vegetative Nervensystem entgegen. Dazu kann ich auf Wunsch gern etwas
schreiben.

2. Auf Deinen Text eben gehe ich gleich noch ein......

Nun weiss ich als noch nicht Orientierter nicht: Ist Felix Baumgartner noch unterwegs mit seinen kochenden Eiern oder hat die das vegetative Nervensystem bereits aufgefressen und damit dem Kochen und dem Blutkreislauf entgegengewirkt?

Vergisst du deine "Ankündigungen" jeweils extra. Oder warum tust du nie das was du "versprichst"? Twisted Evil

Ich warte noch immer Sleep

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Nu lass mal gut sein, Freizeit

Beitrag  stringa am Di 16 Okt 2012, 19:54

Jetzt hat der arme Uvondo schon sein halbes Lehrbuch abgeschrieben, nur damit du informiert bist, und du bist immer noch nicht zufrieden, du Gierschlund Smile
Soll er die zweite Hälfte auch noch abschreiben ?

Das willst du nicht wirklich, oder ?
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moin moin allerseits....

Beitrag  uvondo am Mi 17 Okt 2012, 07:52

das ich von Freizeit verarscht werden soll, weiß ich nicht erst seit heute. Ausser das er ganz lustig zu sein scheint (ein Mensch für eine Tresenrunde) hat er sonst nicht viel drauf. Ich glaube nicht, daß er überhaupt versteht, verstanden hat, was ich ihm geantwortet habe. UND stringa, ich besitze mehr als ein Lehrbuch. Um das alles hier unterzubringen bräuchte ich mehrere Leben. Aber macht ruhig weiter so, ich bin ein langmütiger Mensch.........
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hola pat

Beitrag  uvondo am Mi 17 Okt 2012, 10:41

ich sehe gerade, daß Du anwesend bist. Ich bereite mich gerade auf meinen erneuten Abflug gen Süden vor. Was machen Deine Zähne (nur wegen meiner Daumen).......? Mein Freund, sehe zu das Du das in Ordnung bringst, bzw. bringen läßt. Das muß ja unheimlich lästig sein......
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Uvondo

Beitrag  Freizeit am Mi 17 Okt 2012, 17:12

uvondo's Meinung über Freizeit:

"Ich glaube nicht, daß er überhaupt versteht, verstanden hat, was ich ihm geantwortet habe."

Siehst du uvondo: Da sind wir uns für einmal einig. Und danke das du das glaubst, dass ich verstanden habe und mir soviel Verständnis zutraust lol!

Das zu diskutieren wäre doch die Eröffnung eines neuen Threads wert, oder?

Du bist wirklich ein guter Menschenkenner Blümchen!

Aber vielleicht hast du doch was anderes sagen wollen, oder?

Z.B.
("Ich glaube, dass er überhaupt nicht versteht, nicht verstanden hat, was ich ihm geantwortet habe")

Falls meine Vermutung richtig wäre, würde das doch beweisen, dass ich dich in jeder Beziehung haarscharf verstanden habe und auch weiterhin werde und mein Bild von dir nicht falsch ist. Twisted Evil



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@uvondo: Deine Bibliothek hast du schon auf elektronische Medien umgestellt ...?

Beitrag  Gast_0007 am Mi 17 Okt 2012, 18:03

uvondo:

Freizeit, ich hatte das schon Freitag geschrieben

als Antwort an pat. Und ganz entgegen meiner sonstigen Art hier die Wiederholung.....:

>>>Ich bin ja nun kein Weltraumforscher, habe aber dafür eine gute Bibliothek. Also hier ein Ausschnitt, der für mich aber absolut erklärbar ist:

>Bei Astronauten kommt es im All zu einer Blutdrucksenkung, die nach der Rückkehr zur Erde wieder verschwindet. Experten sind verblüfft: Denn im All verringert sich der Gefäßwiderstand, und trotzdem schießen die Katecholamine in die Höhe, die unter Erdbedingungen für einen hohen Blutdruck sorgen.
Nach drei bis sechs Monaten Aufenthalt in der Schwerelosigkeit sinkt der Blutdruck um durchschnittlich 10 mmHg. Doch sind beim Daueraufenthalt im Weltraum scheinbar auch gegenläufige Mechanismen am Werk.
...
http://libertalia.forumieren.com/t59p40-die-besten-jahre-im-leben-eines-menschen-aus-den-unterschiedlichsten-perspektiven-betrachtet#8578
Ich mein', einen so lagen Text kannt du nicht fehlerfrei abtippen und hast lediglich den Link zur Ärztezeitung vom 23.11.2011: Im All: Blutdruck runter - Katecholamine rauf vergessen, oder ...?

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/article/680119/all-blutdruck-runter-katecholamine-rauf.html
uvondo:

... UND stringa, ich besitze mehr als ein Lehrbuch. Um das alles hier unterzubringen, bräuchte ich mehrere Leben. ...

http://libertalia.forumieren.com/t59p40-die-besten-jahre-im-leben-eines-menschen-aus-den-unterschiedlichsten-perspektiven-betrachtet#8709
Ja ja, weil du dann selber tippen müsstest. Und mehr als ein halbes pro Leben geht bei dir wohl kaum, oder ...?

Gast_0007

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http://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot

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erstmal moin moin und für pat Hola....

Beitrag  uvondo am Do 18 Okt 2012, 07:56

Peterle, ich hatte doch schon im alten Forum berichtet, daß ich den Auftrag zur Digitalisierung unserer Bibliothek gegeben hatte. Eine meiner letzten "Großtaten". Und so können alle Labore die mit uns verbunden sind, jederzeit Wissen abrufen. Und für mich hat das den Vorteil, daß ich nicht für jeden "Scheiß" ins Labor fahren muß. Man hat nicht immer alles im Kopf, wichtig ist, daß man weiß wo Wissen gelagert wird. Solltest gerade Du wissen, denn davon lebt doch Dein "Wissen". Du speicherst alles ab, weil Du sonst mit dem Leben nicht zurechtkommst. Das ist nicht verwerflich, da geht es mir/uns allen nicht anders als Dir.
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Intermezzo

Beitrag  fab Jack am Fr 19 Okt 2012, 20:30

Seit Jahren denke ich eigentlich gar nicht mehr über das älter werden nach - ich gucke in den Spiegel, begutachte die grauen Ansätze unter meinen Dreadlocks - es werden immer mehr - renne in die Drogerie und hohle mir Zaubermittel genannt "Mittelbraun Color Intensiv 50" - wobei mit 50 nicht das Alter sondern einfach nur die Farbnummer angegeben wird.

Die Jahre vergehen, immer eins druff - Vorteile erkenne ich - zumindest im Spiegel - keine.

Und doch, heute in der Krambüse - wusste ich ihn mal wieder, den Vorteil.

Jahre - ach was, Jahre! Jahrzehnte! - habe ich Versuche angestellt, den für mich besten Kaffee zu machen. Das fing vor über 20 jahren mit der Wahl einer echten Cafétiere aus Alu an - die regelmäßig erneuert wird, obwohl auch da - wer weiß warum - jede Cafétiere anders ist (meine jetzige ist über 5 Jahre alt, und landete mal dummerweise in der Spülmaschine - Spülmaschine und Alu vertragen sich GAR nicht) - also das Ding sieht mega-schrottig aus, eher so igitt-igitt - macht aber den besten Kaffee.

Das ist aber noch nicht der Weisheit letzter Schluss! Was muss denn da rein? Ich habe zig Espressosorten probiert, war auch meistens zufrieden, bis zu dem Tag als ich durch eine grosse Stadt schlendernd einen gut sortierten Nostalgie Laden betrat, und auf Dinge traf, die damals bei meinen Grosseltern im Wohnzimmer standen, bzw auf Dinge, die meine Eltern in ihrer Küche hatten. So eine elektrische Mühle aus den 60ern:



Nur 10 Tacken und das Ding war mein. Klaro musste ich erst mal auf ganze Bohnen umschwenken, denn wenn man so ein Ding hat, dann will man es auch benutzen. Nur - jetzt finde mal die richtige Bohne! Ich meine jetzt nicht die 'ganz besondere Bohne' - nicht die Angeber Bohne aus "Timbuktu Hochland 13 x Pirouetten geröstet zu Vollmond zum ersten Klavierkonzert von Tschaikowski", also nicht die Bohne für den nerdigen Hausherren, der nach dem Dessert noch seine müden Gäste mit einem Kaffee und einem 23minütigen Vortrag über denselben beglückt - nein, ich meine: find mal die ganz normale Bohne für jeden Tag.

Die fand ich dann satte 3 Jahre nach meiner Mühle. Irgendwie ein Intermezzo. Very Happy

Jaja, ich sage jetzt nichts zu der ellenlange Versuchsreihe über Jahre, was denn der beste Mahlgrad dieser Bohne in meiner Mühle für meine Alu Cafétiere sei. Nur heute - tja!

Ich schüttele, schwenke, lasse sie ruhen - und schüttle und klopfe diese Mühle während des Mahlvorgangs, lade die Cafétiere mit Wasser und Kaffee - und genieße den besten Kaffee (mit Milch ohne Schaum - aber das ist wieder ein anderes Thema) - den ich je hatte.

Während ich also genieße, denke ich so bei mir: das sind die Vorteile des Alters! Man wird immer besser im alltäglichen -

Man kann immer noch besseren Kaffee machen - immer noch bessere Zigaretten drehen, immer noch besser Cello spielen, so wie dieser junge Mann zB -



einfach so beim älter werden.
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Jack, die gleiche habe ich auch !

Beitrag  stringa am Fr 19 Okt 2012, 22:58

Ich benutze sie auch (worüber Puristen sich die Haare raufen), um Nüsse zu mahlen, Zitronat klein zu manschen, oder Gewürzmischungen zu pulverisieren. Sie nimmt nichts übel, schon Klasse !

Übrigens, warst du schon bei Manufactum ? Da kannst du richtig gut Geld ausgeben.

P.S.Der Kaffe meiner Wahl ist mittlerweile Chicco d`Oro, gibts auch in manchen Rewe Supermärkten.
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Klaro rauft ...

Beitrag  fab Jack am Sa 20 Okt 2012, 12:45

... sich ein Purist die Haare. Darin wird ja der Kaffee durch die schnelle Rotation verbrannt und nicht gemahlen Very Happy - aber ich liebe das Ding trotzdem.

Manufactum, HILFE! Ich gehe da nie hin, da wird man ja arm! Aber die Kataloge befinden sich alle in der Bordbibliothek.

Was den Kaffee betrifft, ab und an renne ich in die ortsansässigen Röstereien und hole mir das ganz besondere.

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Ein paar Tage in Spanien

Beitrag  patagon am Sa 20 Okt 2012, 13:18

Thauris,
Das Eichhörnchen Video rief eine Serie von Erlebnissen aus Malaga in mir wach, an denen ich immer noch zu knappern habe.

Es begann damit, dass Helen mit ihrem Hund Sidi angereist kam. Es war. wie üblich ein glanzvoller Auftritt. Während sie den Hund unbedingt über die Schwelle tragen musste, schleppten zwei Männer nach Atem ringend ihre 5 Tonnen schweren Koffer ins Haus. Danach gelang es ihr innerhalb weniger Sekunden das ganze Haus in Sidis Territorium zu verwandeln, hundgerecht zu stylen, ehe der Köter es sich in MEINEM Bett bequem machte.
Hunde gehören nicht in ein Bett. Warum suchte das Tier sich nicht ein anderes Plätzchen? Ich jagte sie davon. Sie war sauer und beschwerte sich bei "ihrer Mama", Helen.
Helen tröstete sie und verdreifachte ihre Bemühungen Sidi zu ihrem "Recht" zu vehelfen, in dem sie selbst die Küche und Waschräume Sidis Reich einverleiben wollte.
Sidi selbst, her majesty, war tief beleidigt und strafte mich mit Verachtung.

Es war Sommer und ich kämpfte allnächtlich mit den Mücken. Früh morgens, ehe es hell wurde, versuchte ich mit Durchzug das ganze Haus zu kühlen. Beim ersten blassen Sonnenstrahl ließ ich die Rollläden runter. Nur die Tür zum kühlen Patio ließ ich einen Spalt breit offen.

Da Sidi nicht interessiert, was ich will, und sie jede offene Tür als Einladung versteht, kämpfte ich auf verlorenem Posten.

Es gibt da eine mir unverständliche Beziehung zwischen Sidi und Gato, der fetten Katze der Nachbarn.

Ich gehe auf diese Hassliebe jetzt nicht weiter ein.
Nur so viel, die Gato kann mühelos von einem Patio ins andere wechseln
und Sidi, obwohl ein Hund, ist viel kleiner und schutzbedürftiger als diese durchtriebene Puffmutter (so kommt mir Gato vor).

Gleichzeitig wohnen im Patio auch Vögel und Geckos, die man nicht im Haus haben möchte. Die meisten Tiere halten sich daran.

Nur ein Spatz schien einen ähnlich dreisten Charakter wie Sidi zu haben.
Es wird Zeit dass ich noch mal erwähne, dass ich vor kleinen Tieren Angst habe. Sie erschrecken mich und ich kann sie nicht anfassen. (Wir hatten das Thema schon mal, mit Fledermäusen).

Draußen war es so heiß, dass man es nur an wenigen Stellen ertragen konnte. Da gibt es eine schattige Stelle am Strand, wo immer, auch bei Windstille Zugluft ist. (hängt irgendwie mit der Thermik zusammen, so viel ich weiß) Setze mich auf die Mauer und genieße den Wind und das Meer.

Plötzlich wurde ich durch ein jämmerliches Geschrei aufgeschreckt. Ein Mann überquerte die Straße, der einen großen Vogel an den Füßen festhielt und zum Strand schleppte.
"Der Vogel will sterben" erklärte er mir. Dann setzte er den Vogel ganz in meiner Nähe, im Schatten der Mauer ab und ging.

Der Vogel blieb sitzen und versuchte sich unsichtbar zu machen. Zwei Jungen hatten alles gesehen und kamen angerannt. Sie machten, was Lausbuben so tun, sie schnitten Grimassen, quietschten und versuchten den armen Vogel zu erschrecken, ihm Angst einzujagen. Der verkroch sich immer mehr in sich selbst.

Ich hatte ein Brötchen dabei und bat die Jungen den Vogel damit zu füttern. Wir suchten ein Gefäß für das Wasser und stellten beides neben den Vogel.
Der rührte aber nichts an. Er saß zusammengekauert und wartete einfach …..
Auf den Tod?
Ich floh.

Kaum zu hause und in Sicherheit, wie ich hoffte, fand ich Sidi außer sich vor Wut in meinem Zimmer, wo sie den Schrank anbellte.
"Wie oft soll ich dir eigentlich noch sagen, dass du in meinem Zimmer absolut nichts zu suchen hast", brüllte ich.
Aber sie schnappte nicht ein, sondern versuchte aufgeregt mir etwas zu erklären, sprang an mir hoch, flitzte zum Schrank und zurück und ereiferte sich immer mehr. Sie war nicht zu beruhigen und ich geriet in Panik. Wer weiß was es für Tiere hier gibt, Ratten, Mäuse, Schlangen, Skorpione...
Ich wollte nicht wissen, was sich hinter meinem Schrank verbarg.

Ich ging mit Sidi in den Patio, wo die Gato sich auf der gegenüberliegenden Mauer in der Sonne rekelte.
Wasn los, gähnte sie gelangweilt. Sidi gab eine kurze Erklärung ab, die ich nicht verstand, die Gato aber schon.
Sie zuckte mit den Schultern. Menschen, sagte sie verachtungsvoll, was erwartest du denn von denen?
Dann kamen die anderen zurück, schoben gemeinsam den Kleiderschrank von der Wand und befreiten einen Spatz, der sich offensichtlich nicht selbst befreien konnte.
Helen legte ihn auf einen geschützten Platz auf der Terasse und stellte Futter und Wasser hin.

Der Vogel randalierte die ganze Nacht im Patio und Sidi führte sich auf wie eine Verrückte. Ich traute mich nicht mehr in mein Zimmer und verbrachte die Nacht auf der Couch im Wohnzimmer vor dem Fernseher.

Am nächsten Morgen flogen alle ab. Ich blieb alleine zurück. Endlich Ruhe. Ich bezog die Betten neu und freute mich auf einen gemütlichen Tag ohne Trubel.

Auf dem Weg ins Bad traf mich der nächste Schock.
Ich hörte was rascheln und wäre fast auf den Vogel getreten, der vor der Badezimmertür in der Ecke kauerte.

Dummerweise kann ich kleine Tiere nicht anfassen. Als ich ihn ansprach und bat wieder ins Patio zu gehen, erschrak er und watschelte laut schimpfend davon.
Er war offenbar verletzt und auch beleidigt und zeigte es mir. Schließlich war er endlich draußen. Ich fuhr in die Stadt und kaufte in einer Tierhandlung Vogelfutter und ein paar Sachen, von denen ich hoffte, dass so ein Spätzchen Spaß daran hätte.
Als ich zurückkam, war er schon wieder im Haus. Ich bewegte mich mit äußerster Vorsicht und lockte ihn mit Körnern und Spiegel, Schälchen mit Wasser und Vitaminfutter wieder ins Freie.
Ich gab mir alle Mühe es ihm so schön wie möglich zu machen und hoffte ihn zu einer friedlichen Koexistenz bewegen zu können. Ich im Haus und er im Patio. Er konnte schon wieder flattern und im Notfall in den Baum fliehen. Sidi war in Berlin und ich wusste dass die Katze der Nachbarn kein Interesse an mir hatte. Sie kam nie zu uns. Ich wusste ja, was sie von Menschen hielt und mich konnte sie schon gar nicht leiden. Wahrscheinlich hatte Sidi auch über mich gelästert. Das konnte mir nur recht sein.
Trotzdem graute mir vor den Nächten.
Ich richtete mich im Wohnzimmer ein. Nacht für Nacht kreischte der Vogel vor der Tür. Sobald ich herauskam um mit ihm zu reden, um ihm frisches Wasser und Nahrung zu bringen, humpelte er schimpfend davon und verhielt sich so, als habe ich ihm etwas zu leide getan.

Dieser kleine Spatz war tatsächlich ein ganz besonders hässlicher Vogel, dreist, ewig schlechtgelaunt, aufdringlich, laut und vorwurfsvoll. Er ging mir auf die Nerven. Auch gab er die Versuche nicht auf ins Haus zu dringen. Ich wiederum wurde immer vorsichtiger. Ich konnte mich nirgendwo frei bewegen, ohne dass Horrorvisionen von zertretenen und zermatschten Tieren unter meinen Füßen mich quälten.
Einmal war ein Tuch von der Wäscheleine gefallen, noch warm und feucht, ich schrie auf als ich es unter meinem nackten Fuß spürte.

Ich nahm meine Aufgabe das Tier zu füttern aber ernst und konnte trotzdem nie erkennen, ob er das Futter annahm oder nicht. Die Sache belastete mich so sehr, dass ich jede Gelegenheit wahrnahm, abends essen und anschließend bis in die Puppen in irgendwelche Bars zu gehen, nur um dem Quälgeist nicht zu begegnen.

Ein Freund hatte runden Geburtstag und zu einem fantastischen Fest eingeladen. Alle waren wieder angereist. Das Haus stand auf dem Gipfel eines Berges und es war schon ein Abenteuer mit dem Kleinbus über die Serpentinen zu klettern Von unten hatte das nicht so hoch ausgesehen. Aber wenn man aus dem Wagen in den Abgrund starrte, fragte man sich, warum zum Teufel, man die Einladung zu dieser Party angenommen hatte.
Die letzten paar Meter mussten wir zu Fuß gehen. Der Weg wurde zu steil und viel zu schmal zum Drehen.

Aber dann…..
In mitten der Einsamkeit eine festlich gedeckte Tafel.
Ehe die Sonne in den Sierras versank tauchte sie alles in ein Meer von Farben, wie eine jauchzende Kathedrale der Unendlichkeit.
Das Fest beschreibe ich ein anderes Mal. Ich habe niemals etwas Vergleichbares erlebt.

Irgendwas war anders, als ich am nächsten Morgen erwachte. Es dauerte eine Weile bis mir klar wurde, dass es die Ruhe war. Kein kläffender Köter, kein kreischender Spatz, nichts.
Erleichtert sagte ich mir, dass sich der Vogel wahrscheinlich erholt hatte und mich endlich in Ruhe ließ.
Es war ein trügerischer Friede.
Der Spatz lag ertrunken in einem Wassereimer, den ich im Patio stehen gelassen hatte.
Sidi übersah mich und so wunderte es mich auch nicht, dass sie Gato erzählte, dass dieser Versager für sie nicht mehr existiert.

198, Uvo, labert nicht, er macht einfach. Das ist der Unterschied.




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moin moin und Hola pat

Beitrag  uvondo am Mo 05 Nov 2012, 09:11

ich bin übers Wochende nicht wie angekündigt in Richtung Sylt gefahren, sondern habe (aufgrund eines Zeitungshinweises) an einer open house Veranstaltung des Kieler Krematoriums teilgenommen. Hört sich makaber an, ich weiß. War interessant, hat mir aber auch die Endlichkeit unseres Lebens verstärkt gezeigt. Man weiß es zwar, denkt aber wenig darüber nach. Da steht man dann u.A. vor den 4 Brennöfen und läßt sich die Abläufe des "verkokelns" des menschlichen Körpers erklären. Das muß man sich vorstellen....die arbeiten in 3 Tagesschichten an den Brennöfen. 80 % der verstorbenen werden durch diese Brennöfen "gejagt". Und was mich besonders verwunderte, es waren hauptsächlich Personen zwischen 20 und 40 Jahren anwesend. Es wurden immer Pulks von 20 Personen gesammelt die dann nacheinander alle 15 Minuten von verschiedenen Bediensteten durch die Anlagen geführt wurden. Das ging über Stunden so. Mir war gar nicht bewußt, daß sich so viele jüngere Menschen für das Sterben und dem was danach geschieht interessieren. Das waren über den Tag verteilt sicherlich Hunderte von Personen.
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@uvondo: Mich interessiert 'brennen'd: Haben die 'Brenn'öfen Namen und wird nach Konfessionen unterschieden ...?

Beitrag  Gast_0007 am Mo 05 Nov 2012, 10:46

uvondo:

ich bin übers Wochende nicht wie angekündigt in Richtung Sylt gefahren, sondern habe (aufgrund eines Zeitungshinweises) an einer open house Veranstaltung des Kieler Krematoriums teilgenommen. Hört sich makaber an, ich weiß. War interessant, hat mir aber auch die Endlichkeit unseres Lebens verstärkt gezeigt. Man weiß es zwar, denkt aber wenig darüber nach. Da steht man dann u.A. vor den 4 Brennöfen und läßt sich die Abläufe des "verkokelns" des menschlichen Körpers erklären. Das muß man sich vorstellen....die arbeiten in 3 Tagesschichten an den Brennöfen. 80 % der verstorbenen werden durch diese Brennöfen "gejagt".

http://libertalia.forumieren.com/t59p60-die-besten-jahre-im-leben-eines-menschen-aus-den-unterschiedlichsten-perspektiven-betrachtet#9614
Gibt es da so Bezeichnungen der Brennöfen wie 'Katholic Highway to Heaven - 2012', 'Katholic Highway to Hell - 2012' ..., oder sind diese unterschiedlichen Fahrkarten schob vorher verteilt? Und du als jetzt aufgeklärter Spezialist: Sind Seelen eigentlich (ver)brennbar? Gibt es aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ...???

Wurden echte Leichen mit Live-Fernsehübertragung aus den Brennöfen gegen 'Gaffgebühr' anschaulich verbrannt, und die an die Angehörigen ausgezahlt ...?

Und wie hoch ist die 'Nettoenergieausbeute' bei der Verbrennung eines Menschen in Joule pro Kilogramm Todgewicht? Gibt es da Unterschiede je nach 'Fortschritt' der eingesetzte Verwesung (Feuchtigkeitsgehalt der Leiche)? Und wie wird diese Wärmemenge genutzt? Wird der Ertrag den Hinterbliebenen vergütet? Was gibt es für technische Weiterent- wicklungen gegenüber den Brennöfen der KZ in der NS-Zeit ...?
Es sind noch andere Fragen offen:
Vgl. Schwarzer Peter Posting, 18.07.2012, S. 5, 08:31 h Toll uvondo, da hat deine "Fachsprache" nicht voll bei dir durchgeschlagen ...?

Weißt du überhaupt, welche deiner Lieblingsthemen noch offen sind? - Fang mal mit dem zukünftigen 'Schweineherz' in deiner(?) Brust an und wie sich das auf deinen Gusto auf "Weiber" auswirkt? Wirst du dann zum allseits bestaunten und feucht erwarteten 'Wildschwein' ...?
Vgl. Schwarzer Peter Posting, 11.07.2012, S. 14, 10:40 h @uvondo: It's your turn - hier geht's lang ...

http://libertalia.forumieren.com/t3p260-der-thresen-dieser-welt#3065

11.07.2012, S. 14, 11:57 h @uvondo: Hau aber nicht selber so rein! - Um es mal in eurer Fachsprache zu sagen ...

http://libertalia.forumieren.com/t3p260-der-thresen-dieser-welt#3068

13.07.2012, S. 4, 15:02 h @uvondo: Du könntest nächste Woche über Geldillusion reden, ...

http://libertalia.forumieren.com/t43p60-sind-die-milliarden-des-esm-eigentlich-echtes-geld#3150
http://libertalia.forumieren.com/t43p80-sind-die-milliarden-des-esm-eigentlich-echtes-geld#3299

09.07.2012, S. 2, 13:12 h @patagon: uvondos großer Tag - Schweine haben Herz für Menschen ...

http://libertalia.forumieren.com/t50p20-personlichkeitsrechte-im-internet#2939

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Beitrag  patagon am Mo 05 Nov 2012, 10:47

Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag...
da passt es ja gut, was du unternommen hast.
Je jünger die Menschen sind, desto neugieriger sind sie. Es scheint alles so weit weg.
Ich erinnere mich noch gut, dass wir als Kinder Mutproben machten, im Dunkeln über die Friedhofsmauer kletterten gehörte dazu.

Da konnte man Vampiren und Geistern begegnen. Aber es waren auch ein paar Realisten dabei, die erklärten, dass es das gar nicht gibt, sondern dass Würmer die Toten auffressen. Und dann gab es ja auch noch halb angefressene Zombies und Untote. Wie tröstlich....

Ich gehörte übrigens zu jenen, die den Anderen mit immer neuen Gruselgeschichten Angst machten, der aber solchen Situationen aus dem Weg ging, weil ich alles glaubte und gar die absurdesten Dinge, die ich mir selbst ausgedachte hatte, nach kuzer Zeit für Tatsachen hielt.

Ich habe übrigens neulich gehört, es sei möglich aus den Überresten einen Diamanten herzustellen. ??? Kostenpunkt ungefähr € 10.000,--.

Dann wurde auch berichtet, dass Angestellte der Krematorien aus der Asche das Zahngold herausbuddelten und es verscheuerten, da es niemand gehöre. Jedenfalls nicht der Familie, die alles bezahlen musste.
Mein Großvater wollte entgegen der damaligen Lehre der Kirche, verbrannt werden, weil er es für möglich hielt, sonst nur scheintot verscharrt zu werden.

Allerdings gruselt mich auch die Vorstellung als Ersatzteillager herhalten zu müssen und dass dann möglicherweise mein armes Herz in einem fremden Körper weiter schlagen würde.
Ich bin übrigens neulich in Spanien einem Mann begenet, in dessen Körper ein fremdes Herz schlägt. Ich habe gewusst, dass es einige gibt, aber nie darüber nachgedacht.
Er war ziemich groß und dick, wirkte aber irgendwie unförmig und krank. Er lud uns alle ein und ich schaute ihn mir genau an. Er heißt Paco. Er ist jung, noch keine 30 Jahre alt und sein Gesicht ist wunderschön, aber irgendetwas war anders und fremd.
Dieser kleine Spatz war gerade gestorben und einer der Freunde meinte ich könne ja jetzt, obgleich der Spatz nicht mehr ins Haus kommen könnte trotzdem abends mit feiern gehen. Dann wurde die Geschichte von miner Panik vor dem kleinen Vogel zur allegemeinen Gaudi breitgetreten. Alle lachten.
Nur Paco nicht.
In seinen Augen las ich so viel Verständnis, dass er mir vorkam wie Jesus.

Später erst erfuhr ich von seinem inplantierten Herzen. Auch eine Art der Auferstehung???


Was immer man sich so ausmalen mag, unter diesen Umständen gefallen mir trotz Satan, Fegefeuer, Hölle und Teufel doch immer noch die Lehren der kath. Kirche am besten. Ein Gericht, ein wiederauferstandener strahlender Jesus, der mir, einen glatten Freispruch 1. Klasse mit Belohnung im Himmel zuspricht und die Auferstehung des Körpers, in Jungend und Schönheit für immer.

Es gibt doch dazu eigentlich keine Alternative.
Selbst das Paradies der Mormonen mit Polyamorie und Multitasking könnte vielleicht Demo anturnen. Mich nicht. Wäre mir viel zu stressig.
















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hi pat

Beitrag  uvondo am Mo 05 Nov 2012, 11:26

mit >>>Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag...<<
Mit solchen "Totentagen" wie auch anderen unchristlichen Feiertagen habe ich es ja bekanntlich nicht. Dazu gehören auch Weihnachten und Ostern. Sehe Dir das "geschichtliche" von den Religionen erfundene Umfeld dieser "Feiertage" an, und Du kommst von selbst drauf, daß alles auf Lügen aufgebaut ist. Sicherlich hat Jesus gelebt, und zwar auch genauso wie die Bibel es beschreibt. Aber er wurde z.B. nie im Dezember geboren....usw.

UND Fegefeuer, Hölle etc gibt es ebensowenig wie wir alle in den Himmel kommen. Steht nirgendwo etwas davon in der Bibel. Wenn die Bibel davon spricht, muß man immer die Symbolik dahinter verstehen......

UND, diese Mär vom Gold, welches in Krematorien eingesammelt wird, gibt es ebenfalls nicht. Dazu gleich mehr, ich muß kurz an den anderen Rechner und ein paar Daten durchgeben......
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Autismusverdacht

Beitrag  m198 am Mo 05 Nov 2012, 11:50

patagon schrieb:
Je jünger die Menschen sind, desto neugieriger sind sie. Es scheint alles so weit weg. Ich erinnere mich noch gut, dass wir als Kinder Mutproben machten, im Dunkeln über die Friedhofsmauer kletterten gehörte dazu.

Dieser kleine Spatz war gerade gestorben und einer der Freunde meinte ich könne ja jetzt, obgleich der Spatz nicht mehr ins Haus kommen könnte trotzdem abends mit feiern gehen. Dann wurde die Geschichte von miner Panik vor dem kleinen Vogel zur allegemeinen Gaudi breitgetreten. Alle lachten.

Selbst das Paradies der Mormonen mit Polyamorie und Multitasking könnte vielleicht Demo anturnen. Mich nicht. Wäre mir viel zu stressig.


Guten Morgen. Mein Name ist 198, genauer m198, damit ich als Mann wahrgenommen werde. Einige wenige Autisten wollen partout, dass ich das von Kachelmann bekannte SM im Namen trage, weil ich ja schließlich dafür verantwortlich wäre, dass unser Held JK mit solch einem Schweinkram besudelt wurde. Dabei hat er selbst ja davon dem Richter berichtet in seiner Stellungnahme, wie er sich an den folgenschweren Abend in Schwetzingen erinnerte. Ich nenne diese Leute Autisten, weil sie nicht in der Lage sind, sich an die vorgegebenen Details einer kleinen Kriminalgeschichte zu halten, sondern sie sehen alles durch ihre eigenen Lebensverhältnisse und behaupten stur, dass das eigentlich die Wahrheit des Falles ist. Nicht genug damit, sie beleidigen alle, die es wagen, eng an dem Fall zu bleiben, als geisteskrank und schwerster Medikamente bedürftig.

Ich bin erst 25 Jahre alt und habe ganz wenig Zeit für diese Internetgeschichten. Eigentlich bin ich ja Spieler in der 2. Bundesliga. Fußball. Ich kenne sonst so alte Männer also nur als Platzwart, Trainer oder Masseur. Was die für Probleme in der Ehe haben, geht mich nichts an. Bei Kachelmann wundere ich mich, dass dem was angedichtet wurde, er dann einen Freispruch erhielt, ist ja wohl verständlich, dass er von der Lügnerin Entschädigung verlangt. Doch was so einfach ist, wird von Autisten vernebelt. Plötzlich gibt es den Inhalt der Lügen nicht mehr.

Mir kommt das so vor, ich werde gefoult, Elfmeter, ich schieße nicht selbst, weil mir alles wehtut. Zuschauer brüllen, ich sollte vom Platz. Ich würde mit meiner Art den Platz vergiften. Bekloppt. Es gab also kein Foul?

Ich lese am liebsten Patagon mit seinen Tiergeschichten aus Spanien. Der erzählt von sich. Beleidigt niemanden. Empfiehlt mir keine Medikamente. Der ist authentisch.

Habe jetzt Training. Also bis gleich.

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so pat, da bin ich wieder.....

Beitrag  uvondo am Mo 05 Nov 2012, 12:24

hat einen Moment gedauert.

Wir waren beim Gold........Ich bringe das mal so, wie man uns die Abfolge erklärt hat.......

Bestatter XYZ bringt einen Sarg mit Inhalt mit sämtlichen Bescheinigungen (ärztl. Bescheinigung über Todesursache etc.) zum Krematorium in die "Empfangshalle". Dort wird er/sie umgehend im Beisein des Bestatters mit allen persönlichen Daten und "Ankunftszeit" gelistet. Dann wird eine Nummer (immer noch im Beisein des Bestatters) erstellt und auf einem Schamottstein geritzt. Dieser ist die ewige Begleitung, auch durchs Feuer (weil Schamott verbrennt nicht). Die Särge sind verschlossen, und kommen nach Anlieferung in eine Kühlhalle. Hier werden täglich ca. 25 - 30 neu eingelagert. Die Leichen werden erst nach mehreren Tagen zur Verbrennung freigegeben. (Außer es bestehen Einwände von Staatsanwaltschaften etc., dann dauert es länger)
Wird ein Sarg inkl. Leiche freigegeben, kommt er in die Vorhalle der Brennöfen. Der Tote (inkl. Sarg) wird dann in einen Brennofen gefahren. Nach verschließen des Brennofens (keine offene Flamme wie man immer glaubt) wird per Gas die Brennkammer auf 800° hochgefahren und 75 Minuten bei dieser Temperatur gehalten. Danach werden (alles Computergesteuert) die verbliebenen Reste (Asche, nicht verbrannte Knochenteile, Metalle usw.) in eine 2. Brennkammer weitergeleitet und hier ebenfalls nochmals 75 Minuten bei 1.200° "kleingekocht". Es bleibt absolut nichts übrig, auch kein Gold (Schmelzpunkt bei etwas über 1.000°), welches sich bis dahin total mit der Asche verunreinigt hat und unbrauchbar geworden ist. Das alles ist jetzt von mir in Kurzform berichtet worden.
Einen habe ich aber noch, extra für Dich pat.....kommt gleich, ich muß noch einmal an den anderen Rechner.

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198

Beitrag  patagon am Mo 05 Nov 2012, 12:36

"Ich lese am liebsten Patagon mit seinen Tiergeschichten aus Spanien. Der erzählt von sich. Beleidigt niemanden. Empfiehlt mir keine Medikamente. Der ist authentisch."

Jetzt will ich mal ne Ausnahme machen und dich beleidigen.
m 198, kannst du nicht lesen, du dummer Tropf?
198,
Da ich ja in meinem vorangegangenen Beitrag schon erzählt habe, dass ich alles glaube, sogar meine eigenen Lügengeschichten... nach ganz kurzer Zeit,
warum sollte ich dann an den Lügengeschichten der anderen zweifeln?
Da müsste ich mich ja selbst beleidigen.
Das würde ich aber natürlich, bei aller Bescheidenheit, niemals tun.
Und, jetzt wieder, MEIN LIEBER 198, das Genie von Patagon hast du selbst doch schon weltöffentlich überall herum posaunt.
Und so außergewöhnlich großartige Menschen wie ich, haben es doch gar nicht nötig, andere zu beleidigen.

Ich wrde ja auch schon au8gezeichnet als Biggest Bullshiter.
Ich bin stolz darauf.
uvo,
das mit dem eingeschmolzenen Zahngold und den Eingetumsverhältnissen daran, soll demnächst sogar juristisch geklärt werden.
An die informierten Juristen hier: Wie sieht das aus?
Wahrscheinlich kostet aber so ein Verfahren die Kläger mehr als der ganze Spaß wert ist. Oder sollten die Angehörigen am besten schon im Vorfeld tätig werden und von dem, der abzunippeln verspricht, bei Zeiten alle erventuell verwertbaren Teile rechzeitg entfernen lassen.

Stelle mir gerade vor, Wie Zahnärzte bewaffnet mit Spritzen, Bohrer und Spucknapf, da einmaschieren.
Übrigens, uvo, kann man eigentlich Zähne implantieren?
Im Zuge der Reformen könnten dann ja die Grünen, besonders Herr Trittin, vielleicht auch so etwas wie Zahnpfand einführen.
Vielleicht eine gute Geschäftsidee für die Zukunft und dann natürlich alles bio.





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Re: Die besten Jahre im Leben eines Menschen - aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet

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