Die Gedanken sind frei? ???

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Die Gedanken sind frei? ???

Beitrag  patagon am Fr 03 Aug 2012, 18:18

das Eingangsposting lautete :

"http://www.tagesspiegel.de/sport/olympia/nazi-verdacht-im-deutschen-olympia-team-ministerium-wusste-von-kontakten-der-ruderin-drygalla-zu-neonazis/6957642.html"

Was hat der Freundeskreis der Ruderin Drygalla mit ihrer Olympia Teilnahme zu tun?


patagon

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Nö,

Beitrag  Lobelie am Do 08 Nov 2012, 11:32

die gab es in den Siebzigern auch schon: der kommunistische Lokführer und der Postbote (damals waren die DB und die Post noch öffentlich-rechtlich). Ausgrenzung und Verbote scheinen mir eher typisch deutsch zu sein.

Lehrer dürften solche Typen natürlich nicht werden - dagegen war ich schon in den Siebzigern!
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Stimmt, Lobelie

Beitrag  stringa am Do 08 Nov 2012, 12:15

war mir ganz entfallen.

Und mit den Lehrern stimme ich dir zu. Aber Schornsteinfeger ...?

(Obwohl´s mich wundert, daß du als Juristin so beurteilen würdest. Ich meine gelesen zu haben, daß z.Z. beim Kopftuchstreit als Argument vorgebracht wird, man müßte genau nachweisen, daß islamische Standpunkte in den Unterricht eingebracht werden.)
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Kopftuchstreit

Beitrag  Lobelie am Do 08 Nov 2012, 12:44

Dieser Streit ist auch keineswegs beendet - ich finde ihn lächerlich: warum sollte eine Muslima kein Kopftuch tragen dürfen, wenn sie Referendarin, Lehrerin oder sonstwie in Staatsdiensten tätig ist?

Der Staat hat religiös neutral zu sein - weshalb ja auch Kreuze in Gerichtssälen verboten wurden. (Jetzt lassen wir mal Alice Schwarzer außen vor, die ja meint, daß sich unter jedem Kopftuch eine kleine Talibanin, Gotteskriegerin und Islamistin verbirgt.) Wenn es Religionen gibt, zu deren Bekenntnis eine gewisse Bekleidung gehört, an der man den privaten Glauben erkennen kann, dann wird m. E. auch dann, wenn der Gläubige im Staatsdienst ist, die religiöse Neutralität des Arbeitgebers nicht berührt - es sei denn, daß diejenige/derjenige missionarisch wirkt.
Nur auf letzteres sollte es meiner Meinung nach ankommen - hoffentlich steuern wir auf diese Einsicht irgendwann mal zu.
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@Lobelie: Deutsch? - Hätte das für typisch 'lobelie' gehalten ...

Beitrag  Gast_0007 am Do 08 Nov 2012, 12:48

Lobelie:

Nö,

die gab es in den Siebzigern auch schon: der kommunistische Lokführer und der Postbote (damals waren die DB und die Post noch öffentlich-rechtlich). Ausgrenzung und Verbote scheinen mir eher typisch deutsch zu sein.

Lehrer dürften solche Typen natürlich nicht werden - dagegen war ich schon in den Siebzigern!

http://libertalia.forumieren.com/t75p340-die-gedanken-sind-frei#9690
Da haste aber mit deiner Sozialisation (beide Eltern Postbeamte - "als Telefone noch funktionierten" und das Ansaften von Modem unter hoher Strafe stand) großes Glück gehabt.

Und die "kommunisten Lehrer" haben dir als Gaby Prondeprosa gefehlt. Damals wollteste vorm Studium zum Tragen der schwarzen Kutte noch schnell 'nen 'roten Vorwaschgang'? Hätte vielleicht dein heutiges Bewusstsein erweitert: Nicht nur die schmale Spurweite deutscher Systemimmanenz, oder ...?
Schwarzer Peter Posting, 02.11.2012, S. 23, 18:40 h @Lobelie:Vergiss den Festakt in 7 Tagen nicht! – Aber aufs Düsseldorf biste stolz ...?

http://libertalia.forumieren.com/t93p440-kachelmann-und-kein-ende-teil-2#9543

03.11.2012, S. 24, 14:11 h @Lobelie & stringa: Durch höhere Mächte nicht ab-, aber irdische angeschossen ...!

http://libertalia.forumieren.com/t93p460-kachelmann-und-kein-ende-teil-2#9576
War das die Zeit, bevor du wutschnaubend aus der SPD ausgetreten bist? Und die rote Kutte am Bundesverfassungsgericht (politische Richter) wollteste später auch nicht mehr, sondern die Frühpensinierung mit 51(?) Jahren? Aber diese Amtschimmelstute von Big Boss im Wilden Westen der Jurisprudenz hat bereits diesen eigenwilligen, störrischen Gesichtsausdruck - wenn Big Boss 'sattelfest' ist, macht das ja nichts, oder ...???

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http://de.wikipedia.org/wiki/U-Boot

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Lobelie,nun ja

Beitrag  stringa am Do 08 Nov 2012, 13:29


aber sollte diese Ansicht dann nicht auch für den NPD - zugehörigen Lehrer gelten ?
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@ Stringa

Beitrag  Lobelie am Do 08 Nov 2012, 13:38

Ja, klar!

Denn Lehrer sollen auch politisch neutral sein (so sind Buttons u.ä. ebenfalls nicht erlaubt) und nicht indoktrinieren - das ist aber von Mitgliedern extremer Parteien nicht zu erwarten (auch als Sport- oder Physiklehrer hat man Gelegenheit, "privat" pädagogisch einzuwirken, und sei es bei Schülerfahrten).


Dein Psychogramm
http://libertalia.forumieren.com/t93p520-kachelmann-und-kein-ende-teil-2#9684

wäre übrigens erneut zu erweitern. Nicht nur darum:

http://libertalia.forumieren.com/t93p520-kachelmann-und-kein-ende-teil-2#9689

sonder auch noch um fehlende Lesekompetenz selbst für Kurzbeiträge:


Ich schreibe:
Lehrer dürften solche Typen natürlich nicht werden - dagegen war ich schon in den Siebzigern!
http://libertalia.forumieren.com/t75p340-die-gedanken-sind-frei#9690

SP erwidert:
Und die "kommunisten Lehrer" haben dir als Gaby Prondeprosa gefehlt. Damals wollteste vorm Studium zum Tragen der schwarzen Kutte noch schnell 'nen 'roten Vorwaschgang'?
http://libertalia.forumieren.com/t75p340-die-gedanken-sind-frei#9693

Das scheint mir doch ein hoffnungsloser Fall zu sein.
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Wo du recht hast, hast du recht, Lobelie

Beitrag  stringa am Do 08 Nov 2012, 14:17

was SP betrifft, meine ich. Very Happy

Beim Lehrer bin ich ein bißchen anderer Ansicht.

Ob ein Lehrer ein Kopftuch oder einen NPD - Sticker trägt, wäre für mich die gleiche Größenordnung.
Beides ist Ausdruck einer gewissen Geisteshaltung, oder kann es jedenfalls sein.
Beides ist nicht verboten, aber beides könnte (muß nicht) auf extremes Gedankengut hinweisen.

Mag natürlich sein, daß die Juristen religiöse Gesinnung und politische Gesinnung jeweils anders bewerten, ich gehe da von meinem Laien-Standpunkt aus, und der ist, daß ich bei beiden Emblemen genau hingucken würde als Elternteil.

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Ach,

Beitrag  Lobelie am Do 08 Nov 2012, 16:10

ich spreche ja gar nicht für "die Juristen", ich kann ja nur Strafrecht Very Happy

Der Unterschied für mich ist der: es gibt Länderverordnungen, wonach bereits das Tragen eines Kopftuchs mit Tätigkeiten im Staatsdienst nicht vereinbar sei. Da wird also ein äußerliches Zeichen zur Vermutung für eine Gesinnung nebst missionarischen Eifers. Wenn aber jemand, weil er religiös ist, es als Pflicht auffaßt, ein Kopftuch oder meinetwegen einen Sikh-Turban zu tragen, dann ist das etwas anderes, als freiwillig mit Buttons etc. herumzulaufen. Soviel Religionsfreiheit muß sein; in London laufen schließlich auch Bobbies mit Turban herum. Da befürchtet auch niemand, der könnte die Verkehrsregeln religiös umdeuten...

Von einem Kippah-Verbot für jüdische Lehrer habe ich auch noch nie was gehört.

Anders sehe ich das bei Lehrern mit einer extremen politischen Gesinnung (links wie rechts); und wenn sie dann auch noch einer zweifelhaften Partei angehören, also ausgesprochene Aktivisten sind, muß ich sie als Staat nicht dulden, gerade in dem sensiblen Bereich der Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen nicht.

Kurz: unter einem Kopftuch kann ein kluger Kopf stecken.





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Confusion?

Beitrag  m198 am Do 08 Nov 2012, 21:36

Lobelie schrieb:ich spreche ja gar nicht für "die Juristen", ich kann ja nur Strafrecht Very Happy

Der Unterschied für mich ist der: es gibt Länderverordnungen, wonach bereits das Tragen eines Kopftuchs mit Tätigkeiten im Staatsdienst nicht vereinbar sei. Da wird also ein äußerliches Zeichen zur Vermutung für eine Gesinnung nebst missionarischen Eifers. Wenn aber jemand, weil er religiös ist, es als Pflicht auffaßt, ein Kopftuch oder meinetwegen einen Sikh-Turban zu tragen, dann ist das etwas anderes, als freiwillig mit Buttons etc. herumzulaufen. Soviel Religionsfreiheit muß sein; in London laufen schließlich auch Bobbies mit Turban herum.

Leider hast du wenig Ahnung und logisches Denken ist auch ein wunder Punkt bei dir. Man könnte auch schreiben, dir fehlt der G-Punkt.

Wieso? Ich bin ganz sicher, dass in konfessionellen Schulen Muslims als Geistliche und Lehrer mit ihrer Kopfbedeckung so wie Juden als Geistliche und Lehrer herumlaufen dürfen.

Wenn ein Moslem in einer staatlichen Schule als Geistlicher und Lehrer angestellt wird, aber das gibt es doch gar nicht, oder, dann müßte er/sie auch mit ihren Glaubensbedeckungen auftreten dürfen. Aber Schüler? - Wie oben, wenn in einer konfessionellen Schule, christlich oder jüdisch oder moslemisch, dann müssen diese das für sich lösen. Aber jetzt in einer christlichen Schule, warum sollten da Juden mit Kippa herumlaufen? Auch keine Muslima, was soll auch der Quatsch bei Kindern? - Kommen wir noch zu staatlichen Schulen, an denen moslemische oder jüdische Kinder auch unterrichtet werden wollen, was ich begrüssen würde. Da ist doch selbstverständlich, dass diese jungen Schüler nicht mit ihren religiösen Marken herumlaufen sollten. Ende der Debatte. Wink

m198

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grööööööhl!

Beitrag  fab Jack am Do 08 Nov 2012, 23:49

Lobelie:


Soviel Religionsfreiheit muß sein; in London laufen schließlich auch Bobbies mit Turban herum. Da befürchtet auch niemand, der könnte die Verkehrsregeln religiös umdeuten...

ohne weitere Worte!
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Tja, Jack,

Beitrag  Lobelie am Fr 09 Nov 2012, 00:14

so simpel ist es nun mal.

Diese unselige Kopftuchdebatte ist doch nur ein fremdenfeindliches Manöver. Ob unter diesem Kopftuch eine bekloppte missionarische Eiferin steckt oder eine Intellektuelle, die zwischen privater Religiösität und dem Fach, in dem sie firm ist, zu unterscheiden vermag, ist eine Frage des Einzelfalls. Mit blödsinnigen Verordnungen (und soweit ich weiß, wurden einige schon aufgehoben) kommt man nicht weiter.

Und m198 schreibt mal wieder an der Sache vorbei: Schüler können zum Unterricht erscheinen, wie sie lustig sind - es sei denn, daß in Schulen demokratische Verständigungsprozesse stattgefunden haben, die Schuluniformen, Abwesenheit von Schmuck, Verbannung von Springerstiefeln und Lonsdale-Shirts etc. zum Gegenstand habe. Das Neutralitäts-Gebot richtet sich nur gegen den Staat, nicht gegen die Schüler.

Natürlich habe ich als Schülerin politische Buttons getragen (den Button ›Willy wählen‹ habe ich noch heute!).

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Jack und Lobelie

Beitrag  stringa am Fr 09 Nov 2012, 00:41

ihr wißt aber schon, daß der Bobby mit Turban nicht ganz das Gleiche ist wie eine junge Frau, die sich, in der dritten Generation hier ansässig, das Kopftuch freiwillig aufsetzt und daß die Kosten der diversen Prozesse direkt von muslimischen Organisationen gesponsort wurden.

Für mich ist das Kopftuch nicht nur ein Zeichen der religiösen Zugehörigkeit, besonders unter letztgenannten Umständen, sondern ein Zeichen für den Durchsetzungswillen der muslimischen Religions-Organisationen.
Und dagegen habe ich etwas.

Ich bin froh, daß wir unsere Konfessionen auf dem etwas lässigeren Status Quo haben und daß sie nicht mehr direkt unser Leben bestimmen.
Bei islamischen Konfessionen, und ich sage mal extra nicht Religion, sieht die Sache doch anders aus.
Die wollen noch über ihre gläubigen Anhänger herrschen und jeder Spielraum, den sie bekommen können, wird nur dazu benutzt, weitere Zugeständnisse zu fordern.

Sorry, daß ich jetzt so fundamentalistisch wirke, aber ich halte jede Religion, die direkt ins tägliche Leben eingreift, für bedenklich und für ein Hindernis bei der Integration fremder Kulturen.

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Stringa,

Beitrag  Lobelie am Fr 09 Nov 2012, 01:21

nun die Gretchenfrage: wie hältst Du es mit Beschneidungen von männlichen Babys und kleinen Jungs?

DAS ist für mich wirklich unglaublich, wie hier der Staat einknickt. Und zwar nicht wegen muslimischer, sondern wegen jüdischer Beschneidungen. DA muß sich ein säkulärer Staat offensiv für Kinderrechte einmischen, gegen buchstabengläubige orthodoxe Religionen oder auch nur kulturelle Traditionen. Dagegen ist ein Kopftuch doch ein Nullum...

Findest Du nicht, daß hier zutiefst geheuchelt wird?

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Ja klar finde ich das !

Beitrag  stringa am Fr 09 Nov 2012, 01:32

Mich hat ebenfalls immer geärgert, daß die Frauenfeindlichkeit im Islam zu Recht angeprangert wird, aber über die jüdische Religion, die ja nun gewiss viele Ähnlichkeiten mit dem Islam hat und nicht zuletzt die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen, nie ein Wort verloren wird.

Und über Beschneidungen sollte es in zivilisierten Gesellschaften überhaupt keine Diskussionen geben, das ist Körperverletzung und sonst gar nichts.

Ach, das ist ein weites Feld, Lobelie. Wenn ich an die unseligen Familien denke, die sich, warum auch immer, einer rigorosen Sekte angeschlossen haben und ihre Kinder da hineinzwängen, da will ich gar nicht drüber nachdenken.

Und alles im Namen der Religionsfreiheit, bah !
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moin moin @ all

Beitrag  patagon am Fr 09 Nov 2012, 06:45

zuerst mal danke an Stringa und uvo fürs Däumchendrücken. Die schlimmsten Zahnarztsitzungen habe ich jetzt hinter mir und es wird jeden Tag besser, hoffe ich.

Mit großem Interesse habe ich mir das von Demo eingestellte YouTube Video angeschaut über die sexuellen Sitten aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Ich war mehr als beeindruckt von dem Mann, der sagte, sie wurden als Kinder bestraft und gewarnt vor Handlungen von denen sie nicht einmal wußten, dass es so etwas gibt.
Die sexuelle Revolution.
Kleiderordnungen und Tabus bestimmten und bestimmen bis heute wahrscheinlich die Vorstellungen von Sitte und Freiheit und dem, was wir von anderen, die wir gar nicht kennen, erwarten.
Kopftücher, Springerstiefel u. Ä. stehen heute für eine rückwärtsgewandte politische Haltung, so wie wahrscheinlich damals der Minirock für Geilheit und Laster.
Dass aber diese Symbole nur dafür benutzt werden um ganz anderes zu erreichen, darüber denkt auch heute noch keiner nach.
Ich schließe mich nicht aus.
Ohne den mindesten Beweis dafür zu haben, dass es tatsächlich so ist, vermute ich, wenn in einem bayerischen Krankenhaus eine Krankenschwester sehe, die auch Klosterfrau ist, dass sie besonders mildtätig, menschlich und gottesfürchtig ist.
Fast jeder setzt bei entsprechendem Outfit z. B. bei Nazis oder Rocker Brutalität und Verbrechen voraus. Was für ein Unsinn.
Lobelie und "Willy wählen" Buttom, kann ich mir gut vorstellen und damit signalisierte sie also, ich bin tolerant, vorurteilsfrei, intellektuell, antiautoritär, emanzipiert, unabhängig usw... lol!
Aber, Jack, Lobelie und Andere, alles hat natürlich seine Grenzen, auch die Meinungsfreiheit, nicht wahr?















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moin moin allesamt, hola pat

Beitrag  uvondo am Fr 09 Nov 2012, 08:22

>>>danke an Stringa und uvo fürs Däumchendrücken<<<

Zu irgendwas müssen diese inzwischen abgestorbenen Dinger ja gut sein...........

Später mehr, muss dringend einen Krankenbesuch erledigen...(JA,auch schon frühmorgens)
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Ich hatte ja früher schon einmal geschrieben

Beitrag  uvondo am Fr 09 Nov 2012, 12:38

das wir (Kollegen und ich) seit ca.30 Jahren eine Donnerstagsrunde hatten. Wir fingen mal mit 25 Personen an, einige fielen aufgrund Umzugs raus. Von den verbleibenden ca. 20 sind inzwischen 2/3 verstorben. Herztod und Krebs. Jetzt hats wieder zugeschlagen. Mich rief gestern abend die Frau eines Freundes an, bei ihrem Mann sind schlagartig krampfartige Schmerzen im Oberbauch aufgetreten. Nun kann ich keine Ferndiagnosen stellen, zumal das auch nicht mein Fach ist. Ich will nicht das ganze Prozedere hier ablassen, aber inzwischen liegt er in der Uni..... Darmkrebs im Bereich Dünndarm. In einer NotOP haben sie ihm den Darmausgang "verschweißt" und einen seitlichen Nebenausgang hergestellt. Alles weitere erspare ich mir/Euch. NUR eines weiß ich, ich kann das Wort KREBS nicht mehr hören......
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Uvo,

Beitrag  patagon am Fr 09 Nov 2012, 14:04

ich hasse Gespräche über Krankheiten. Ich verdränge Themen wie Alter Krankheit und Tod.

Jetzt gerade während meiner Zahngeschichte habe ich auch besser als je zuvor verstanden, dass es das Ausgeliefertsein ist, was mich daran so ängstigt.

Einmal schrieb einer im Elsenforum (ich weiß nicht mehr wer es war), dass er oder sie nicht versteht, dass die Foristen sich über Jahre mit kaum nachlassendem Elan sich immer von Neuem über eine Sache wie den Fall K so aufregen könnten.

Ich denke gerade weil niemand wusste, was da wirklich geschehen ist und alles offen war, konnte man hier öffentlich darüber reden und streiten, wie weit Menschen ihr Schicksal selbst bestimmen und mit dem Urteil "nicht schuldig" die Hoffnung hegen, dass wir doch mehr selbst in der Hand haben.
Hier scheint übrigens die Sonne, meine Zähne tun nicht mehr weh. Also ein schöner Tag, meine Kraft kommt zurück.

Das erzäle ich dir, damit du auch gute Nachrichten bekommst und sich selbst deine "abgestorbenen" Daumen schnell wieder erholen können.





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pat

Beitrag  uvondo am Fr 09 Nov 2012, 14:21

>>>Einmal schrieb einer im Elsenforum (ich weiß nicht mehr wer es war), dass er oder sie nicht versteht, dass die Foristen sich über Jahre mit kaum nachlassendem Elan sich immer von Neuem über eine Sache wie den Fall K so aufregen könnten.<<<

Bei aller Bescheidenheit, aber der Typ muss ich gewesen sein. Ich habe das mehrmals von mir gegeben.

>>>Hier scheint übrigens die Sonne, meine Zähne tun nicht mehr weh. Also ein schöner Tag, meine Kraft kommt zurück.<<<

Hervorragend mein Freund..... Ich habe daraufhin meinen Daumen Wechselbäder empfohlen, damit wieder Leben einkehrt.....(für den nächsten (Zahn)Anfall) Trotzdem, schmerzfreies denken ist angenehmer und trägt zu klarerem denken bei. UND richtig ist natürlich.....niemand will über Krankheiten wirklich reden, ich auch nicht. NUR..."fremde" Krankheiten von mir befreundeten Personen lassen mich nicht immer ganz kalt.

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jetzt hätte ich fast vergessen tschüss zu sagen....

Beitrag  uvondo am Fr 09 Nov 2012, 14:33

also....ich wünsche denen, die mit mir gut umgehen können ein schönes Restjahr. Ich nehme diesmal mein Laptop mit. Und wenn man mich zeitlich nicht daran hindert, werde ich mich hin und wieder zu Wort melden.Ansonsten bis Anfang März.
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Wohin denn, Uvondo?

Beitrag  stringa am Fr 09 Nov 2012, 14:48

Weihnachten auf Sylt oder Spanien ? Und warum ? Norddeutschland ist doch auch ganz schön.

Dann sieh wenigstens zu, daß das Internet funktioniert, du wirst uns doch nicht ohne Weihnachtsgrüße lassen ?

santa santa santa
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hi Stringa

Beitrag  uvondo am Fr 09 Nov 2012, 15:00

natürlich ist Norddeutschland schön. MeckPom auch. Aber ich hatte ja schon angedeutet, daß ich auf Mallorca überwintern werde. UND Sylt, für viele Menschen immer noch ein Magnet..... ich habe dort seit fast 30 Jahren meinen Wohnsitz (obwohl ich mich meistens an der Kieler Förde aufhalte und wirklich in Ostdeutschland gemeldet bin) aber mich reizt es nicht mehr sonderlich. Ich fahre nur noch rüber, weil ich dort 2 Ferienwohnanlagen habe, und ich mich an den Wochenenden mit Geschäftsfreunden treffe. Dazu später einmal mehr......
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UND einen habe ich noch.....

Beitrag  uvondo am Fr 09 Nov 2012, 15:07

hatte ich ganz vergessen, meine Tochter Natascha nimmt wieder unseren Familiennamen an und wird sich ebenfalls auf unserem alten Familienbesitz in Ostdeutschland polizeilich anmelden.
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Uvondo

Beitrag  stringa am Fr 09 Nov 2012, 15:48

Irgendwie scheinen die Familien-Verhältnisse bei euch ganz schön verworren zu sein.

Sowas kenne ich normalerweise nur aus der Zeitung oder Fernsehen study

Ich hab übrigens noch einen schönen Witz zu Religionen:

Kommt der verstorbene Bischof zur Himmelstür, wer öffnet - der Teufel.
Der Bischof ist empört: Ich dachte, das ist der Himmel, was machst du denn hier?"
Der Teufel: "Ja, ist schon richtig, wir haben fusioniert".
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uvo

Beitrag  patagon am Fr 09 Nov 2012, 17:12

habe eine wunderschöne Zeit auf Mallorca.
Hasta hasta luego! santa sunny santa

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