Sind die Milliarden des ESM eigentlich echtes Geld

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Sind die Milliarden des ESM eigentlich echtes Geld

Beitrag  stringa am Di 03 Jul 2012, 21:07

das Eingangsposting lautete :

Twisted Evil
Seit ich hier mitgelesen habe, sind außer Herrn Kachelmann, Herrn Guttenberg, Herrn Wulff und natürlich den diversen inner- und außerparteilichen Forenkriegen ja durchaus auch manchmal Politik- und Wirtschaftsthemen gestreift worden, nur zur Euro- bzw. Weltfinanz-Krise erinnere ich doch ziemlich wenig.

Ist natürlich auch ein bißchen sperrig und vor allem gut geeignet, ganz schnell neue Fronten zu bilden. Sad

Ich versuchs trotzdem mal.

Können die Summen, die in den Medien so ganz nonchalant kursieren, wirklich von Deutschland aufgebracht werden?

Ist die Handtasche von Angela Merkel wirklich so groß ?

Muß ich Angst haben vorm großen Crash und der Endzeit ? (Gut, wir haben hinterm Wochenendhaus noch ein Stück Brachland, wo ich Kartoffeln pflanzen könnte)

Oder spielt sich alles nur in den Bilanzen der Staatshaushalte bzw. der Banken ab?

Fragen über Fragen, und ich wäre auf eure Antworten gespannt.

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stringa

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Re: Sind die Milliarden des ESM eigentlich echtes Geld

Beitrag  QuoVadis am Do 19 Jul 2012, 18:15

Für den Interessenten:

Matthias Elbers: Das Euro-Desaster. Wie verblendete Politiker Europa ruinieren und unsere Demokratie zerstören, Juli 2012.

http://www.matthiaselbers.de/docs/Das-Euro-Desaster.pdf

Ich habe das selbst noch nicht lesen können, aber es könnte interessant sein.

LG, QV
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QuoVadis

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http://de.wikipedia.org/wiki/Mops_%28Hund%29

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Echtes Geld

Beitrag  stringa am Do 19 Jul 2012, 18:35

ist meines Erachtens dasjenige, das tatsächlich in Umlauf ist.

In einigen Talkshows wurde auch von Finanzexperten eher beiläufig von einer sogenannten Geldschöpfung gesprochen.

Das kann doch nur bedeuten, daß aus dem Nichts heraus Geld entstehen kann. Ich glaube schon, daß viel Geld nur in Form von Ansprüchen bzw. Schulden existiert.

Schließlich gibt es ja diese sogenannten Lehrverkäufe, das heißt es wird mit Geld gehandelt, ohne daß man es hat.
Das an sich ist ja schon eigenartig, zumindest für den normalen Menschenverstand, aber völlig unverständlich wird es, wenn man feststellt, daß einige Leute, die sich auskennen, aus dem virtuellen Geld echtes Geld in ihre Taschen lenken können. (Schon wieder Taschen Smile .
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Angelesen

Beitrag  Lobelie am Do 19 Jul 2012, 22:19

Ich habe den Text von Elbers angelesen - aber er ist mir, ehrlich gesagt, zu polemisch, um ihn als INFORMATION annehmen zu können - das gleiche gilt für die Texte von Münchau und Sinn: man hat doch immer den Eindruck, daß das Kassandra-Spielen und die Suche nach Aufmerksamkeit im Vordergrund stehen, und nicht das Bemühen, zu informieren und zu argumentieren.

Dennoch meine ich, der Suche nach dem Nichts, aus dem das zunächst virtuelle Geld kommt, bevor es durch Handel und Wandel zu einer Größe wird, ein wenig näher zu sein.

Das Nichts sind die nationalen Notenbanken, die Geld drucken oder in ihre Bücher stellen, und dieses Geld dann, angeblich gegen Sicherheiten, dem nationalen Bankensystem zur Verfügung stellen; diese wiederum "arbeiten" mit dem Geld oder aber vernichten es. Je fahrlässiger eine nationale Notenbank dieses Spiel betreibt, desto größer wird die Blase: dann lebt eine ganze Nation auf Pump, Bevölkerung wie Staat, und irgendwann platzt sie wie in den USA. Und das schlägt dann in die Realwirtschaft durch, die jetzt nicht einmal mehr Kredite kriegt, obwohl die eigentlich ein sicheres Geschäft wären.

Die EZB betreibt das Spiel auf europäischem Niveau, und bislang einigermaßen solide, wie ja auch die Bundesbank eher solide verfährt. Was Elbers über die Target 2-Problematik in den Bilanzen der Bundesbank sagt, war mir dann allerdings zu hoch - da müßte wohl unser Target-Spezialist ran. Very Happy

Nun die Kurve zum ESM: da soll also der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden - noch Mehr von Demselben statt der gebotenen Kehrtwende.

Da stimme ich Dir zu, Stringa: in diesen virtuellen Kreisläufen gibt es Leute, die unverdient abgreifen, obwohl sie keine realen Werte geschaffen haben. Ich denke bloß an den Herrn Esser, der seine Millionen-Provision wegen der von ihm herbeigeführten Aktienkurssteigerung bei Übernahme seines Konzerns durch einen anderen auch noch für verdient hielt - nach der Übernahme fiel der Aktienkurs, der ja sowieso reine Psychologie ist und von der Werthaltigkeit des Unternehmens völlig abgekoppelt ist, ins Bodenlose. Siehe auch den FB-Börsengang - das sind alles Wetten, die den Bach runtergehen werden: auf I-Phones kann man Werbung nicht mehr erkennen. Aus die Maus. Nicht schlecht, zumal FB ohnehin eine unerfreuliche Kulturerscheinung ist... Aber Herr Zuckerberg hat abgegriffen und investiert sicherlich klüger als die blinden FB-Aktionäre.

Vielleicht ist der Ansatz doch richtig, daß die Zinsknechtschaft gebrochen werden muß, und mit ihr das Konzept, daß aus Geld immer mehr Geld wird. Sollte man Guthabenzinsen oberhalb der Inflationsrate verbieten? Und Kreditzinsen von mehr als 1 % oberhalb der Inflationsrate zuzüglich der Bankenkosten nicht mehr zulassen? Wovon existieren eigentlich die der Scharia verpflichteten Banken, denen Zinsgeschäfte verboten sind?

Natürlich müßte auch die Kapitalflucht angegangen werden. Briefkastenfirmen in Steueroasen dürften schlicht nicht mehr anerkannt werden, und jeder Staatsbürger, egal, wo er wohnt oder sein Geld anlegt, sollte in seinem Ursprungsland umfänglich steuerpflichtig sein. Wenn das die Mehrheit der wichtigen Staaten so handhaben würden, wären die Schlupflöcher zu.

Selbstverständlich dürfte kein Staat Kapitalertragsteuer abgreifen, wenn es keine Erträge gibt. Das tut Deutschland ungeniert: auch wenn die Zinsen unterhalb der Inflationsrate liegen, greift der Staat 25% ab und reduziert das Sparguthaben erneut. What a Face

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Lobelie:

Beitrag  patagon am Do 19 Jul 2012, 22:26

"Ich denke bloß an den Herrn Esser, der seine Millionen-Provision wegen der von ihm herbeigeführten Aktienkurssteigerung bei Übernahme seines Konzerns durch einen anderen auch noch für verdient hielt - nach der Übernahme fiel der Aktienkurs, der ja sowieso reine Psychologie ist und von der Werthaltigkeit des Unternehmens völlig abgekoppelt ist, ins Bodenlose. Siehe auch den FB-Börsengang - das sind alles Wetten, die den Bach runtergehen werden: auf I-Phones kann man Werbung nicht mehr erkennen. Aus die Maus. Nicht schlecht, zumal FB ohnehin eine unerfreuliche Kulturerscheinung ist... Aber Herr Zuckerberg hat abgegriffen und investiert sicherlich klüger als die blinden FB-Aktionäre."

Du sprichst mir hier aus dem Herzen.
Übrigens erinnerte mich dieser Herr immer schon rein optisch an eine Ratte. Würg!


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Es hat mich nachdenklich gestimmt,

Beitrag  stringa am Do 19 Jul 2012, 22:57

daß bei der heutigen Bundestagsabstimmung die Sache so glatt durchgegangen ist.

Entweder die wissen alle mehr als wir, d.h. wie kurz vorm Umfallen der erste Dominostein steht bzw. wackelt,
oder aber, auch Bundestagsabgeordnete der Opposition verstehen die Systematik der Finanzmärkte schon lange nicht mehr und nicken nur ab, damit sie nicht nach Alternativ-Vorschlägen gefragt werden Shocked
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Opposition

Beitrag  Lobelie am Do 19 Jul 2012, 23:53

Hattest Du, Stringa, nicht irgendwo auf den Aufsatz von Herfried Münkel über das Ende der parlamentarischen Demokratie im aktuellen SPIEGEL hingewiesen?

Genau das war einer seiner Punkte: daß der Wähler angesichts der proklamierten Alternativlosigkeit überhaupt keine Wahl mehr hat. Die SPD/Grünen-Regierung hat die Finanzmärkte entfesselt, die europäische Stabilitätsgarantie für Deutschland aufgeweicht, feiert bis heute die Verelendungspolitik von Hartz IV als Erfolg (für die Wirtschaft, die seitdem mit Dumpinglöhnen, Zeitverträgen und Leiharbeit Kasse macht, nicht für den Bürger) - und nickt alles ab, was die jetzige Regierung ihr vorlegt. Genau dieses Phänomen, daß es für den Wähler keine greifbare Alternative mehr gibt, markiert den Niedergang der parlamentarischen Demokratie. Und, laut Münkler, das Bedürfnis stärkerer plebiszitärer Elemente.

Aber da bin ich skeptisch. Wenn schon Abgeordnete Lemminge sind, dann doch erst recht ›das Volk‹, das den Volkstribunen der Medien folgt. Denen es ja nur auf Geschrei und/oder Unterstützung der Wirtschaft ankommt, von der sie abhängen. Ohne Werbeanzeigen kann keine Zeitung existieren.
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Es spitzt sich zu

Beitrag  Lobelie am So 22 Jul 2012, 11:39

22.07.2012

Drohende Pleite

IWF will Griechenland-Hilfen stoppen


Griechenland könnte schon im September pleitegehen. Der Internationale Währungsfonds hat nach Informationen des SPIEGEL der Brüsseler EU-Spitze signalisiert, dass er sich nicht an weiteren Hilfen für das Land beteiligen werde.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/euro-krise-iwf-will-griechenland-hilfen-stoppen-a-845718.html
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Willkommen auf der Titanic

Beitrag  stringa am Mi 25 Jul 2012, 09:28

http://www.welt.de/wirtschaft/article108375745/Eine-Katastrophe-von-unabsehbaren-Ausmassen.html

Gestern habe ich irgendwo gelesen "Ahnungslosigkeit trifft Größenwahn", quasi als Motto.

Wenn man nur wüßte, wer die Ahnungslosen und wer die Größenwahnsinnigen sind.
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Nach soviel Alarmismus

Beitrag  Lobelie am Mi 25 Jul 2012, 10:43

will ich dann doch auch mal eine positive Nachricht beisteuern:

Bofinger sieht Deutschland als sicheren Hafen


Deutschland wird nach Einschätzung des Wirtschaftsweisen Peter Bofinger auch in Zukunft ein sicherer Hafen für Kapitalanleger sein. "Die Bonität der Bundesrepublik Deutschland wird so hoch geschätzt wie noch nie seit ihrer Gründung. Mehr Vertrauen geht nicht", sagte Bofinger der "Saarbrücker Zeitung". Die von Moody's festgestellten negativen Aussichten seien für ihn Schwarzmalerei.
"Wenn Investoren dem deutschen Staat kein Geld mehr geben, wem sollen sie es denn dann geben? Kapital ist ja genug vorhanden", erläuterte der Ökonom. Dieses Kapital könne nicht nur in ebenfalls sichere, aber kleinere Länder wie Schweden oder Norwegen wandern. "Außer Deutschland bleiben da nur noch Japan, die USA oder Großbritannien. Nur sind die Staatsdefizite dort weitaus höher als bei uns."
http://www.welt.de/wirtschaft/article108375705/Negativer-Ausblick-fuer-EFSF-und-Bayern.html

Die "Ahnungslosigkeit" würde ich überall verorten (ich schließe mich ausdrücklich ein), und den "Größenwahn" nicht nur bei den Rating-Agenturen, die weltweit Stimmung machen, sondern auch bei der Politik, die gern so tut, als wisse sie, was sie tut.
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Hier noch etwas Konstruktives!

Beitrag  Lobelie am Mi 25 Jul 2012, 16:57

Dieses Rezept hört sich eigentlich ganz gut an - setzt es doch bei den Banken an, die neben der Schuldenpolitik von Staaten mindestens denselben Anteil an der Krise haben:

25.07.2012

Neue Ideen zur Euro-Rettung
Sahra Wagenknechts erzliberales Manifest
Von Christian Rickens

[…]

Um mal ein paar wirklich neue Ideen zu hören, muss man schon sehr weit nach links schauen, zu Sahra Wagenknecht: Jahrgang 1969, SED-Mitglied seit 1989, bis 2010 prominentestes Gesicht der Kommunistischen Plattform, des marxistischen Flügels der Linkspartei. Heute: stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Lebensgefährtin von Oskar Lafontaine.
Vielleicht liegt es an diesen leicht gruseligen Eckdaten, dass Wagenknechts Konzept zur Lösung der Euro-Krise bisher nicht so richtig wahrgenommen wird. Dabei enthält es ein paar ziemlich schlaue Ansätze - und ist (Linkspartei-Wähler bitte festhalten) in seinem Kern erzliberal:

• Am Anfang muss für Wagenknecht ein umfassender Schuldenschnitt stehen: "Die EU-Staaten sollten beschließen, dass alle Schulden oberhalb einer bestimmten Grenze nicht mehr zurückgezahlt werden." Ihr schweben da 60 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung vor. Selbst Deutschland mit seinen rund 80 Prozent Schuldenstand würde also die teilweise Zahlungsunfähigkeit erklären.

• Nach diesem Schuldenschnitt wären viele europäische Banken und Versicherungen pleite. Schließlich halten sie einen Großteil der europäischen Staatsanleihen. "Die Finanzindustrie hat das Risiko von Staatsanleihen viel zu niedrig eingeschätzt", sagt Wagenknecht. Bis weit über die Schuldentragfähigkeit hinaus hätten Banken und Versicherungen die Euro-Staaten mit frischem Geld versorgt - und bekämen nun die Quittung: "Risiko und Haftung hängen in einer Marktwirtschaft nun einmal zusammen."
Ein Satz, der auch im FDP-Parteiprogramm stehen könnte. Und tatsächlich ähnelt Wagenknechts Konzept bis hierher der brutalen Strategie, die vor allem von überzeugten Marktwirtschaftlern vertreten wird. Nur dass Wagenknecht mit den Folgen des Bankencrashs anders umgehen will:

• Nach einer "technischen Sekunde der Insolvenz" soll der Staat nämlich die Banken mit frischem Eigenkapital versorgen und jene Teile fortführen, die für die Volkswirtschaft wirklich relevant sind: das Geschäft mit Kundeneinlagen und die Kreditvergabe an die Wirtschaft. Dadurch soll eine Rezession vermieden werden. Weite Teile des Investmentbanking würden hingegen mit der Insolvenz der Banken abgewickelt.

• Bis zur Höhe von einer Million Euro pro Person würde der Staat auch für Spareinlagen und Lebensversicherungen haften. Wagenknecht: "Was darüber hinausgeht, fließt in die Insolvenzmasse ein."

• Das Problem, dass insolvente Länder meist auf lange Zeit vom Kapitalmarkt abgeschnitten sind, will Wagenknecht umgehen: Die Euro-Staaten sollen in Zukunft in gewissem Ausmaß Kredite direkt von der Europäischen Zentralbank (EZB) erhalten. Aber nur bis zu einer Defizit-Obergrenze. Wagenknecht schweben im langjährigen Mittel rund vier Prozent der Wirtschaftsleistung pro Jahr vor.

• Nichts ändern soll sich an der Unabhängigkeit der EZB: Die Notenbanker werden wie bisher auf ein Inflationsziel verpflichtet und legen selbst fest, wie stark die Geldmenge wachsen darf. Nur dass ein Großteil des frischen Geldes eben nicht mehr an Banken fließt, sondern direkt in die Staatshaushalte. Wagenknecht: "Im Moment überschüttet die EZB die Banken mit Geld in der Hoffnung, dass sie einen kleinen Teil davon in Staatsanleihen investieren. Es wäre wesentlich effizienter, diesen kleinen Teil direkt an die Staaten zu geben."

• Die Banken sollen ihre Kredite künftig vor allem aus den Sparguthaben ihrer Kunden bestreiten - Modell Stadtsparkasse.

[...]

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sahra-wagenknechts-konzept-zur-euro-rettung-a-845862.html

Aber es ist natürlich ein utopisches Modell: in unserem Land bekommt der Deutsche Bank-Chef eine Geburtstagsfeier im Kanzleramt. Und verstaatlicht werden nur Pleitebanken bzw. gehen nur staatliche Banken pleite...
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Aktuelles

Beitrag  Lobelie am Fr 07 Sep 2012, 09:32

Der ESM ist weiterhin aktuell - aber was ich da heute im SPIEGEL las, kann ich nicht glauben:

Um eine Eskalation der Euro-Krise zu verhindern, hat die EZB den unbegrenzten Aufkauf von Staatsanleihen kriselnder Euro-Länder beschlossen. Damit will die Notenbank die Zinslast für die betroffenen Staaten drücken. Zugleich sollen die Länder Reform- und Sparzusagen machen.
Ob die EZB ihr Anleiheprogramm durchziehen kann, hängt allerdings vom Bundesverfassungsgericht ab. Würde es am kommenden Mittwoch den Eilanträgen gegen die Bundestagsbeschlüsse zum ESM und zum Fiskalpakt stattgeben, müssten die Euro-Retter ihre Strategie neu sortieren.
Bundespräsident Joachim Gauck könnte die entsprechenden Gesetze nicht unterschreiben. Fiskalpakt und ESM würden in der Euro-Zone insgesamt nicht in Kraft treten. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hofft auf eine Abweisung der Klage.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-rettung-deutsche-hoffen-auf-bundesverfassungsgericht-a-854421.html

Was haben denn Strategieen der unabhängigen EZB mit Fiskalpakt und ESM zu tun? Eine Ablehnung des ESM, der ja nun sogar eine Banklizenz bekommen soll, was ich für absolut falsch halte, läßt doch die Kompetenzen der Europäischen Zentralbank unberührt.
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Lobelie

Beitrag  stringa am Fr 07 Sep 2012, 10:26

meine persönliche Ansicht ist, daß ESM und EZB sogar sehr viel miteinander zu tun haben, nur dürfte so etwas in irgendwelchen internen Zusatzverträgen stehen, bzw. die Öffentlichkeit soll wohl nicht zuviel darüber wissen und vor allem, sie will auch nicht so viel darüber wissen, die Journalisten, weil so etwas schwierig zu recherchieren ist und wir Wählervolk, weil die Materie so kompliziert ist Twisted Evil Twisted Evil Twisted Evil

Tut mir leid, wenn ich jetzt schon wie Schw. P. klinge, aber in diesem Finanz-Bereich wären seine VTs bestimmt viel angebrachter.
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hi stringa

Beitrag  uvondo am Fr 07 Sep 2012, 10:38

natürlich ist das ein schwieriges Gebiet, aber genau davon versteht er nun überhaupt nichts. Ich habe seit Jahren versucht ihn auf die wirtschaftliche Linie zu locken. Da versagt er total. Und nur Links allein bringen nichts und sagen für die nichts aus, die ebensowenig Ahnung haben.

Sicherlich sollen wir i.S. ESM und EZB nicht alles wissen, weil wir als Bürger ja "dumm" sind. Aber die fahren mit der Politik gemeinsam das Ding Europa an die Wand, und Deutschland als wirtschaftlich stärkstes Land wird dann mal wieder die Hauptlast tragen und damit den deutschen Steuerzahler belasten. Dafür gibt es dann als Gegenleistung auch für die Allgemeinheit weniger Rente, usw...... Wir werden verarscht was das Zeug hält und niemand ist bereit diesen Politikclowns die rote Karte zu zeigen und denen auf die Finger zu hauen. Dafür reißen dann alle wieder an ihren Stammtischen das Maul auf.......
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Im aktuellen STERN

Beitrag  Lobelie am Fr 07 Sep 2012, 14:09

ist heute ein optimistischer Artikel über den Euro - muß ihn noch lesen. Denn der Alarmismus einiger Postillen, und das nun schon seit drei Jahren, geht einem doch gehörig auf die Nerven.

M.E. profitiert Deutschland am meisten von einer Euro-Rettung, schließlich hat das Exportland D die meisten Außenstände, und wenn rundherum die Staaten in die Krise geraten, verkaufen sich deutsche Waren nicht mehr so gut. Nachdem "das Volk" durch Lohnverzicht, Dumpinglöhne und Leiharbeit keine nennenswerte Binnennachfrage mehr erzeugt, wäre das für die deutsche Wirtschaft fatal. Und um die geht es doch, oder?

Natürlich steht die EZB unter politischem Einfluß, aber unabhängig ist sie trotzdem, auch vom geplanten ESM, der ja selber eine Bank werden soll. Von daher verstehe ich nicht, wieso es im SPIEGEL heute heißt, das BVerfG könnte den Beschluß der EZB zugunsten von Anleihekäufen umstoßen.
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Lobelie

Beitrag  uvondo am Fr 07 Sep 2012, 14:38

das Bundesverfassungsgericht sollte die Zeiger umgehend auf Pause stellen. Der DAX hat sich eben auf 7.200 Punkte eingependelt, und wird wahrscheinlich weiter steigen. Davon profitieren im Moment nur die Spekulanten, die übrigens auch dafür verantwortlich sind, daß der Euro ins trudeln geraten ist. Man setzt wie z.B. im Fall Griechenland auf einen Staatskonkurs, und die Stützung durch die EU. Der Goldpreis steigt als Sicherheitsmoment in die Höhe und damit steigt die Gefahr einer Inflation. Das kann nur aufgefangen werden, wenn die EZB in gleicher Höhe wie der Ankauf der Anleihen, dem Markt Bargeld entzieht , also von der EZB eingesammelt wird. Wo soll das hinführen...... Das wir in D einen gesättigten Binnenmarkt haben weiß man nicht erst seit heute. Wenn dem Markt Bargeld entzogen wird, geht der Preis für den Euro in die Höhe und damit werden die Preise für Exportwaren für das Ausland zu teuer. Dann muss in Dollar gehandelt werden. Risiko: bei einem niedrigeren Dollarkurs erzielt die Exportwirtschaft weniger Gewinne. Da der Welthandel aber nun ohnehin seine Waren mit Warenaustausch bezahlt, soll heißen, wenn ich z.B. in die USA exportiere, muß im Gegenzug Ware aus den USA eingekauft werden. Merkst Du die Spirale???? Also wohin soll das führen. Genaugenommen haben wir nämlich keinen Exportüberschuss...... Für Details bin ich dann nächste Woche wieder zu sprechen. Schönes Wochenende allesamt.......
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tja,

Beitrag  Lobelie am Fr 07 Sep 2012, 14:43

dann müssen die Details eben warten Very Happy

Ich schreibe mir eines hier auf den Notizzettel, bevor ich es vergesse: wie sollte die EZB dem Markt Bargeld entziehen können?

Ansonsten: schönes Wochenende!
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moin moin allerseits, moin moin Lobelie

Beitrag  uvondo am Mo 10 Sep 2012, 08:55

Nur kurz zu Deinem Notizzettel: >>>bevor ich es vergesse: wie sollte die EZB dem Markt Bargeld entziehen können?<<<

Die Geldmengen auf dem Markt sind bemessen. Gibt die EZB also Hunderte von Milliarden Euro für Anleihen aus, muss sie umgehend das Geld wieder einsammeln oder neues Geld drucken, was fatal wäre. Das sieht so aus, daß sie den Banken, die bislang einen unbegrenzten Zugriff auf das Geld der EZB hatten, diese Möglichkeit eindämmt. Damit müssen dann die Banken ihre Geldpolitik überdenken, soll heißen, daß sie weniger Geld für Kredite vergibt und das diese teurer werden. Das kann sich niemand leisten. (unser Wahlspruch lautete immer: Geld kostet teuer...., hört sich blöd an, aber ist so)
Umgekehrt werden Gelder für die Kreditnehmer der Schuldnerländer billiger, da diese Länder den wohl niedrigsten Zins bezahlen der nur möglich ist. Das heißt aber auch, das ein Hochlohnland wie D durch teurere Gelder dann nicht mehr "unsere" Produkte kauft, sondern zu Billigwaren dieser Länder greift. usw. usw.....


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Nicht,

Beitrag  Lobelie am Mo 10 Sep 2012, 13:01

daß ich alles verstanden hätte, was Du schreibst, Uvo - aber wenn die EZB in unbegrenztem Maß Staatsanleihen kauft, dann "druckt" sie sich das Geld dafür und sammelt es nicht ein.
Inflationsfördernd sei das Entstehen zusätzlicher Geldmengen nicht, denn die EZB kauft Staatsanleihen kriselnder Staaten vom Kapitalmarkt (nicht direkt von den Staaten) auf, wodurch die Nachfrage nach diesen Papieren steigt und deren Zins sinkt - wovon die Staaten profitieren, wenn sie neues Geld aufnehmen. Damit sie das nicht einfach so tun, kauft die EZB Anleihen mit kurzer Restlaufdauer, um Reformdruck auszuüben.
In den Markt fließen diese Gelder nicht; die Investoren investieren bloß neu.
Mit dem Leitzins der EZB, der Kredite teurer oder billiger macht, hat das nichts zu tun.

Deutschland ist schon lange kein Hochlohnland mehr (warum gehen so viele Krankenhausärzte nach England oder Norwegen?), weshalb ja bei uns die Billigheimer-Masche so gut läuft. Zusätzlich zu den seit Jahren sinkenden Stücklohnkosten kommt der schwächer gewordene Euro, so daß der Export in außereuropäische Länder steigt.
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Hi Lobelie, was verstehst Du unter "druckt"

Beitrag  uvondo am Mo 10 Sep 2012, 14:12

>>>Uvo - aber wenn die EZB in unbegrenztem Maß Staatsanleihen kauft, dann "druckt" sie sich das Geld dafür und sammelt es nicht ein.<<<

Ja und nein.....Du musst erstmal davon ausgehen, daß kein Bargeld fließt, sondern nur Zahlen...... Diese Zahlen muss sie aber erstmal "ausgeben" Nach Vergabe dieser Zahlen, müssen diese Zahlen aber wieder zurück in den Finanztopf (wie vorhin beschrieben) Das liegt ganz einfach und verständlich daran, daß der Fluß der Gelder bemessen ist, soll heißen, es darf nur eine gewisse (Un)menge Geld im Umlauf sein. Also gibt man Geld aus, und muss es sich umgehend zurückholen. Wie das geht?... indem man den Geldfluss reduziert. Was natürlich auch den Nachteil hat, das Geld in Ländern wie D auf Anhieb teurer wird.

>>>Inflationsfördernd sei das Entstehen zusätzlicher Geldmengen nicht<<< Und genau das stimmt nicht. Es gibt eine Geldumlaufmenge die nicht überschritten werden darf (durch zuviel Geld auf dem Makrt). Wird diese Geldmenge überschritten, und neues Geld gedruckt und auf den Markt geworfen werden müssen, dann haben wir den Beginn einer Inflation. Denn bis zu diesem Szenario sind Geldmengen festgelegt. Danach steigen die Preise in unkontrollierbare Höhen, die Geldscheine werden immer größer (ich habe gerade solch einen MilliardenReichsmarkschein für ein Brot vor mir liegen) und das Geld immer weniger wert, der Wert der Ware bleibt aber.

>>>denn die EZB kauft Staatsanleihen kriselnder Staaten vom Kapitalmarkt (nicht direkt von den Staaten)<<< Und genau das ist das Problem. Wer ist denn der Kapitalmarkt???? das sind HedgeFonds..... Was machen die???? Die nehmen sich billiges Geld auf, kaufen sich Staatspapiere zum Billigstpreis und halten die solange, bis ein Staat an den Rand der zahlungsunfähigkeit gerät. UND jetzt kommt das große Trauerspiel... Die HedgeFonds holen sich ihr Geld zum Niedrigstzins von den Banken, die Banken hier in EU von der EZB zu einem Niedrigstpreis, und geben dieses Geld als "Darlehen" sofort wieder zum doppelten Zinssatz an die EZB zurück. Zwischenzeitlich muss sich die EZB "ihr" Geld bei den HedgeFonds wieder leihen. Genial eingefädelt, nur die Investoren (HedgeFonds) werden reich, und die Weltwirtschaft reitet in die absolute Pleite.... Glaub es oder glaub es nicht.
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Ich ziehe vor,

Beitrag  Lobelie am Mo 10 Sep 2012, 14:49

es nicht zu glauben Very Happy

Es sind nicht nur Hedgefonds (die sind die Minderheit), die vorhandenes Geld anlegen MÜSSEN, es sind Einrichtungen wie Pensionsfonds, Versicherer, Vermögensverwaltungen etc.- dieses Geld fließt nicht in den Markt und wirkt daher nicht preistreibend.

Und solange es keine Inflation gibt, so lange werden die Geldmengen einfach ausgeweitet und gerade nicht zurückgeholt. Das ist die Idee dahinter.
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Lobelie, es kann sein das wir uns mißverstehen......

Beitrag  uvondo am Mo 10 Sep 2012, 15:15

>>>Es sind nicht nur Hedgefonds (die sind die Minderheit), die vorhandenes Geld anlegen MÜSSEN<<<
HedgeFonds "müssen" kein Geld anlegen, die machen das aus reiner ProfitGIER. Mister Soros, der Besitzer des größten HedgeFonds auf dem Geldmarkt, hat mit seiner Methode vor Jahren England an den Rand des Ruins getrieben. Vor seinem Auftauchen war das Pfund ca. 11 (?) Dollar sowieso wert, nachdem er seine Gewinne eingestrichen hatte nur noch zwischen 4 -5 Pfund. Das ist bis heute so geblieben. Die leben vom Crash. Lahme Enten wie Griechenland, Italien, Portugal etc. nehmen die im Vorbeigehen mit. Diese Fonds beherbigen ein bares Vermögen von über 2,5 Billionen Euro. Soviel Reserven hat kein Staat dieser Welt. Auch nicht D oder die USA. Ganz im Gegenteil.....

>>> es sind Einrichtungen wie Pensionsfonds, Versicherer, Vermögensverwaltungen etc.- dieses Geld fließt nicht in den Markt.
JA und nein.....Diese genannten Unternehmen sind gesetzlich dazu verpflichtet ihre Gelder krisensicher anzulegen (im Gegensatz zu HedgeFonds). Vornehmlich in Immobilien. Und damit fließt es eben doch in den Markt.

>>>Und solange es keine Inflation gibt, so lange werden die Geldmengen einfach ausgeweitet und gerade nicht zurückgeholt<<<
Der Satz geht andersherum.....erst werden Geldmengen ausgeweitet, und danach entsteht eine Inflation, bzw. es ist sie dann.......UND glaube mir....keine Geldinstitution gibt Geld aus, das sie nicht wiederhaben will....
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Da kann ich nur sagen:

Beitrag  Lobelie am Mo 10 Sep 2012, 15:44

Wir werden sehen...

Für Immobilien ist es jetzt fast schon zu spät: viel zu teuer, dasselbe gilt für Gold. Also werden die Geldanleger wieder in Staatsanleihen anlegen, weil sie nämlich endlich das Signal bekommen haben, daß Europa auch für die schwächeren Länder einsteht, wenn es darauf ankommt - aber dank des Eingreifens der EZB bekommen sie jetzt nicht mehr die abenteuerlichen Risiko-Zinsen, die sie zuletzt verlangen konnten.

Damit dürfte auch den Spekulationen gegen schwächere Länder der Boden entzogen sein. Bei Geldgeschäften geht es mehr um Psychologie als um sonstwas.

Da stellen sich Merkel und Steinbrück hin und erklären, daß der Staat dem Sparer Einlagensicherheit verspricht - das könnte der Staat sich gar nicht leisten, und irgendeine rechtliche Grundlage hatte der Spruch auch nicht. Psychologisch war er aber richtig, denn was wäre geschehen, wenn die Bürger ihr Geld abgehoben und unterm Kopfkissen versteckt hätten?
Genau.
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Lobelie

Beitrag  uvondo am Mo 10 Sep 2012, 16:03

Wir werden sehen....sagst Du, ja das werden wir.....

>>>Damit dürfte auch den Spekulationen gegen schwächere Länder der Boden entzogen sein. Bei Geldgeschäften geht es mehr um Psychologie als um sonstwas.<<<

Der Geldmarkt ist immer "nur" Psychologie..... Genau darum geht es den HedgeFonds, die nehmen erst den Staat aus, dann warten sie notfalls ein paar Jahre, und wenn dann deren Spekulation aufgeht, nämlich fast der Staatsbankrott, dann kaufen die deren fast zinslosen Kredite auf und geben die teuer weiter. Das macht bei einem Staatsbankrott Milliarden Euro für die Anleger aus. So ein bißchen weiß ich wie die ticken, habe mich lange genug damit beschäftigt, ebenso wie mit Warentermingeschäften.....DAS ist deren Geschäft....... Das versteht nur der Normalbürger und auch der Politiker nicht...und Merkel schon gar nicht, die ist inzwischen zum "Werkzeug" degradiert worden.

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auch wenn es die Wenigsten verstehen möchten.......

Beitrag  uvondo am Mi 12 Sep 2012, 09:12

ich bereite mich gerade auf das Karlsruher Urteil vor. Ich habe mich jedenfals auf jedmögliche win win Situation vorbereitet. Ab 9.55 Uhr bin ich schlauer.........
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uvondo

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Lobelie....

Beitrag  uvondo am Mi 12 Sep 2012, 09:41

jetzt benötige ich Deinen juristischen Sachverstand. Was sagt § 79 Grundgesetz wirklich aus. Habe da eben im Hintergrund etwas gehört, aber leider nicht richtig hingehört.???????
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uvondo

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Re: Sind die Milliarden des ESM eigentlich echtes Geld

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